International

Auch das noch: Mittelitalien nach Erdbeben auch von Unwettern heimgesucht

07.11.16, 11:00 07.11.16, 11:23

Schlimme Bilder in Cesano: Der Tornado hat Zerstörung hinterlassen. Bild: EPA/ANSA

Nach der Erdbebenserie wird Mittelitalien nun von starken Unwettern heimgesucht. Der Zivilschutz warnte vor weiteren Wetterkapriolen.

Bereits am Sonntag waren in den Ortschaften Ladispoli und Cesano nördlich von Rom durch einen Tornado zwei Menschen ums Leben gekommen. In Ladispoli blieben am Montag die Schulen geschlossen.

Ein 47-jähriger Inder kam ums Leben, als ihn ein Teil des Kirchendachs in Ladispoli traf, 22 Personen wurden verletzt. Ein Baum begrub einen Rettungswagen unter sich. Der Zugverkehr war unterbrochen, auch auf den Strassen kam es wegen umstürzender Bäume zu Behinderungen. Mehr als 100 Gebäude wurden in Ladispoli beschädigt.

In Cesano wurde ein 64-Jähriger von einem Baum getötet. Dächer wurden von den Häusern gefegt, Autos beschädigt. In Cerveteri zerbarst wegen des starken Windes die Fensterscheibe eines Restaurants, zwei Personen wurden verletzt. Auch in Rom stürzten Bäume um, in mehreren Stadtteilen gab es Überschwemmungen.

In Florenz wurde befürchtet, der Fluss Arno könnte über die Ufer treten. In der gesamten Toskana sowie in den Regionen Umbrien und Marken wurden Überschwemmungen gemeldet. (sda/apa)

Italien kommt nicht zur Ruhe

Hol dir die App!

User-Review:
Catloveeer, 19.12.2016
Die beste App ever! Einfach 🔨
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0 Kommentare anzeigen
0
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600

Dämpfer für Linke: Mitte-Rechts erfolgreich bei Bürgermeister-Stichwahlen in Italien

Bei der Bürgermeister-Stichwahl am Sonntag, zu der 4.3 Millionen italienischen Wahlberechtigte in 111 Gemeinden aufgerufen waren, hat die Mitte-Rechts-Allianz nach Jahren tiefer Krise unerwartet gut abgeschnitten.

Der Block um die Forza Italia von Ex-Premier Silvio Berlusconi behauptete sich in 16 der grössten am Urnengang beteiligten Städten, unter anderem in Genua, Verona, La Spezia und L'Aquila.

In Genua, einer traditionellen linken Hochburg, siegte laut endgültigen Ergebnissen der …

Artikel lesen