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Rettungskräfte betreuten Verletzte nach der Bombenexplosion in einem Shoppingcenter in Bogota.  Bild: Ricardo Mazalan/AP/KEYSTONE

Terroranschlag in Bogota: Drei Frauen sterben bei Explosion in Shoppingmall 

Die Detonationen ereigneten sich offenbar in einer Frauentoilette. Unter den Opfern ist eine junge Französin. 

18.06.17, 02:48 18.06.17, 09:25

Bei einem Bombenanschlag im bekanntesten Einkaufszentrum der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá sind drei Frauen getötet worden. Zudem gab es mindestens neun Verletzte, wie die Behörden bekanntgaben. Bürgermeister Enrique Peñalosa sprach im Kurznachrichtendienst Twitter von einem «feigen Terroranschlag im Centro Andino».

Eine der Toten ist den Behörden zufolge eine 23 Jahre alte Französin, die in Bogotá einen Freiwilligendienst in einer Schule absolvierte. Bei den anderen Todesopfern handele es sich um zwei Kolumbianerinnen im Alter von 27 und 31 Jahren, wie ein Spital mitteilte.

Nach Polizeiangaben ereignete sich die Explosion auf der Frauentoilette im zweiten Stock des Einkaufszentrums Centro Andino. Drei Frauen starben. Zudem wurden mindestens neun Personen verletzt. Der Bürgermeister Enrique Peñalosa sprach von einem Bombenanschlag.

«Feiger Terroranschlag»

Peñalosa sprach von einem «feigen terroristischen Angriff». Auch Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos verurteilte den Anschlag.  

Das bei Ausländern und vielen Kolumbianern beliebte Shopping-Center in einem wohlhabenden Stadtteil war wegen des bevorstehenden Vatertags gut besucht. In unmittelbarer Nähe der Explosion sollen sich kolumbianischen Medien zufolge mehr als 500 Personen befunden haben. Das Centro Andino wurde danach geräumt. 

(amü/sda)

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Pulo112, 20.12.2016
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  • pachnota 18.06.2017 09:21
    Highlight Mal ein Anschlag, der vermutlich nichts mit dem Islam zu tun hat.

    Der muss nun auch entsprechend breitgetretenen werden.
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  • Roman Ronner 18.06.2017 06:32
    Highlight Unglaublich. Meine Frau hat in der Nähe gearbeitet und ich war sicher gefühlte 100 mal dort. Das Einkaufszentrum ist vorallem bei Touristen und den Reichen beliebt.
    Scheinbar wollen nicht alle die Politik von Juan Manuel Santos mittragen.
    Viele Leute sind dort gegen seine Politik weil er den Verbrechern des Krieges unter ihm keine Strafe befürchten, Geld vom Staat dafür bekommen und dafür die Steuern für die Unter- und Mittelschicht erhöht wurde.
    Scheinbar wird seine Luft immer dünner, er wollte mit allen Mitteln den Frieden, jedoch ist die Gewalt geblieben.
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