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Recep Tayyip Erdogan lässt sich von seinen Anhängern feiern. Bild: Lefteris Pitarakis/AP/KEYSTONE

Erdogan hat das Land tief gespalten – und deshalb verloren

Das «Ja» zur Verfassungsreform ist eine Niederlage für Präsident Erdogan. Nun müsste er auf seine Gegner zugehen. Man darf bezweifeln, dass er dies tun wird.

17.04.17, 01:27 18.04.17, 03:22

Man könnte leicht zum Zyniker werden. Und anerkennen, dass sich Recep Tayyip Erdogan «anständiger» benommen hat als andere Autokraten. Die pflegen ihre Macht in der Regel mit 99,X Prozent «absegnen» zu lassen. Der türkische Präsident wirkt im Vergleich wie ein lupenreiner Demokrat. Die Verfassungsänderung, die ihm eine fast unbeschränkte Machtfülle verschaffen wird, scheint nur knapp angenommen worden zu sein. Wenn überhaupt.

Die Opposition will das Ergebnis anfechten. Sollte es zutreffen, dass die Wahlkommission kurzfristig auch Stimmzettel akzeptiert hat, die nicht ordnungsgemäss abgestempelt wurden, wäre dies ein Verstoss gegen alle demokratischen Grundlagen. So oder so: Die Abstimmung hat gezeigt, dass die Türkei ein tief gespaltenes Land ist.

Erdogan hat sich im Abstimmungskampf nicht einmal annähernd bemüht, die Kluft zwischen Anhängern und Gegnern zu überbrücken. Im Gegenteil: Obwohl er als Staatsoberhaupt zur Neutralität verpflichtet wäre, hat er sie weiter vertieft. Wohin das geführt hat, zeigt ein Blick auf die politische Landkarte, insbesondere auf jene Regionen, die gegen ihn waren.

Sollte das Ja bestätigt werden, gäbe es für Erdogan nur eine Priorität: Er muss das zerrissene Land einen und auf die Gegner im eigenen Land ebenso zugehen wie auf die beschimpften Europäer. Vermutlich aber wird er das knappe Ergebnis als Aufforderung verstehen, möglichst schnell vollendete Tatsachen zu schaffen.

Für die Türkei sind dies keine erbaulichen Perspektiven. Eine Lockerung des harten Regimes gegenüber Medien und Oppositionellen ist nicht zu erwarten. Die Lage für die türkische Wirtschaft bleibt prekär. Für Europa wird das NATO-Land Türkei ein unberechenbarer Partner bleiben. Den Flüchtlingsdeal wird Erdogan auch als «Süper-Präsident» kaum aufkündigen. Aber er wird noch verstärkt den Schulterschluss mit Autokratenfreund Wladimir Putin suchen.

Bleibt nur ein gänzlich unzynischer Trost: Die Türkei hat in den letzten 100 Jahren einige dunkle Epochen erlebt. Am Ende brachten die Krisen das Land aber immer voran. Man darf hoffen, dass es auch dieses Mal so kommen und der Erdogan-Spuk irgendwann verschwinden wird.

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Pulo112, 20.12.2016
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  • C-Cello 17.04.2017 20:32
    Highlight Egal was Erdogan treibt, die EU kriecht ihm in den Allerwertesten. Die rote Linie sei erst bei der Einführung der Todesstrafe! Wenn die Türken in der EU einen kleinen Funken an Anstand haben gehen alle nach Hause die für diesen Verbrecher gestimmt haben. Alle Doppelbürger die in der Schweiz JA gestimmt haben sollen den Schweizerpass abgeben und zurück.
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  • sowhat 17.04.2017 20:16
    Highlight Nein. Er hat gar nichts verloren. Es ist genau so wie er es haben will. Das türkische Volk hat verloren. Das ist leider nicht das Gleiche.
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  • Einstein56 17.04.2017 19:40
    Highlight Jedes Land hat den Präsident, den es verdient. Was für die USA und für Russland gilt, gilt auch für die Türkei.
    10 39 Melden
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  • Frau Dr. Holla die Waldfee 17.04.2017 17:44
    Highlight ...
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  • Gelöschter Benutzer 17.04.2017 15:24
    Highlight Eine gute Sache hat das alles: Der Grossteil der Auslandtürken hat die Maske fallen gelassen.
    41 36 Melden
    • Rendel 17.04.2017 21:19
      Highlight Na, wenn ich als Ziegenhirte in meinem Gastland, in dem ich arbeite und Steuern zahle bezeichnet werde und man von oben herab auf mich herabschaut, dann kann ich den einen oder andern Türken verstehen. Eine Haltung wie ihre, trägt zu solchen Resultaten bei. Ich beziehe mich auf ihre Ziegensprüche, die sie verbreiten auf Watson und so lustig finden.
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    • Gelöschter Benutzer 17.04.2017 22:02
      Highlight Und Rendel, ja, verdammt, ich schaue auf Befürworter von Kinderehe und Todesstrafe runter. So mit voller Verachtung. Sie schauen wohl andächtig hinauf?
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    • Ueli der Knecht 18.04.2017 00:47
      Highlight Auch der Grossteil des watson-Kommentar-Pöbels liess seine Hüllen fallen und zeigt nun unverhohlen eine hässliche Fratze.

      Mitläufer wie changemaker uva. machen nicht nur Ziegenwitze oder bezeichnen Türken pauschal als Ziegenhirten oder gar Ziegenficker.

      Sie treiben es noch unverfrorener und beschmipfen Erdogan den Holocaust verharmlosend als Hitler und entblössen ihre antisemitische Haltung, währenddessen sie in bestbekannter Nazimanier Türken und Muslime zu Ziegen oder gar Hühner (in Batteriehaltung) entmenschlichen und lauthals nach Deportation, Denunziation, Boykott usw. schreien.
      16 18 Melden
    • Datsyuk * 18.04.2017 12:41
      Highlight Rendel, ich stimme dir zu. Das stört mich auch.
      7 0 Melden
    • Sophia 18.04.2017 17:47
      Highlight Rendel, ich staune, wie oft wir der gleichen meinung sind. Integration ist nicht einfach, wenn man hart arbeitet aber nicht in der Gesellschaft ankommt. Dass dabei zwei Seiten sich bemühen müssen ist schon klar, aber Türken sind in Deutschland eine Minderheit, wie sollten die sich intergrieren können, wenn die grosse Mehrheit dazu nicht Hand bietet?
      Ein andere Sache ist der Erdogan. Das ist ja nicht "der Türke" sondern ein Politiker. Es ist gewählt, ja, es ist dringend nötig, ihn zu kritisieren. Jeder Gewählte muss sich der Kritik stellen, so funktioniert die Demokratie nun mal.
      4 0 Melden
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  • Chocoholic 17.04.2017 15:13
    Highlight Erdogan hätte seinen Willen so oder so durchgesetzt. Jetzt tut er es einfach mit der Zustimmunf des Volkes. Der war schon vor der Abstimmung ein Autokrat - vorsichtig ausgedrückt!
    33 12 Melden
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  • pedrinho 17.04.2017 13:37
    Highlight Irgendwie beaengstigend, die kommentare.
    Es scheint die vorbereitung, dass die Tuerkei bald von einem "despoten" befreit werden muss schon im gange zu sein. Dabei werden sich sicher auch wieder "alliierte verteidiger der demokratie" finden, welche erst mal alles in schutt und asche zerlegen. Mir schwahnt uebles. Ich hoffe ich liege voll daneben.
    8 50 Melden
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  • Töfflifahrer 17.04.2017 13:28
    Highlight Erdogan wollte die alleinige Macht, Punkt. Die hat er, ob er das Land gespalten hat, ist ihm ziemlich Wurscht, er hat was er wollte.
    Wenn es nun weiter bergab geht mit dem Land, hat er mit der EU und speziell Deutschland bereits die Schuldigen zur Hand. Das könnte für Deutschland auch innenpolitisch zum Problem werden, da extrem viele Deutsch-Türken den Erdogan unterstützt haben.
    So kann man wohl sagen: to be continued ...
    28 12 Melden
    • Sophia 18.04.2017 17:49
      Highlight 60% von 50% der Deutschtürken, also 30% haben ihn gewählt. Bitte nicht alles so vereinfachen, Töfflifahrer!
      1 2 Melden
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  • manhunt 17.04.2017 13:06
    Highlight verloren hat in erster linie jener teil der bevölkerung, welcher gegen die verfassungsreform gestimmt hat. erdogan jedoch, ist seiner vision einen schritt näher gekommen. ihn jetzt als verlierer zu bezeichnen, ist mmn realitätsverweigerung. und ein gespaltenes land ist die türkei schon wesentlich länger als erst seit dieser referendumsgeschichte.
    42 12 Melden
    • Sophia 18.04.2017 17:55
      Highlight Sein persönlicher Ehrgeiz ist befriedigt, sein gespaltenes Land mehr gespalten als zuvor, sieht so wirklich ein Gewinner aus?
      Sein persönlicher Ehrgeiz hat viel Pozellan (Oder neudeutsch, Goodwill) zerschlagen, die Verbündeten vor den Kopf gestossen, die Binnenwirtschaft stark geschädigt, den EU-Beitritt fast verunmöglicht, dem IS zugearbeitet, sieht so ein Gewinner aus?
      1 2 Melden
    • manhunt 18.04.2017 19:34
      Highlight @sophia: ich teile deine ansicht durchaus. es ist jedoch eine frage der perspektive. und aus seiner sicht ist erdogan ganz klar der gewinner. ich glaube auch, erdogan ist sich der ganzen umstände voll bewusst, hat sie höchstwahrscheinlich gar so gewollt.
      1 1 Melden
    • Sophia 19.04.2017 11:27
      Highlight So gesehen hast du natürlich Recht, manhunt, nur der Verfasser des Artikels sieht es anderes. Es tröstet auch niemanden, wenn du sagts, das Land sei schon vor Erdogan gespalten gwesen, das sieht so aus, als würdest du Erdogan rechtfertigen oder heraussreden. Ein guter Staatsmann ist eben jemand, der ein gespaltenes Land zu einigen versucht, Erdogan verstärkt jedoch die Gegensätze!
      Im Übrigen bin ich gar nicht der Meinung, dass die Türken, die hier Erdogan wählten, nach Hause sollten, auch das ist Spaltereigerede! Wie oft wählte das Volk mit 50%+ schon den Falschen, nicht nur die Türken!
      2 0 Melden
    • manhunt 19.04.2017 15:55
      Highlight @sophia: ich wollte erdogan in keinster weise herausreden. vielmehr wollte ich sagen, das erdogan das land schon viel vorher gespalten hat. es ist einfacher seine anhänger zu kontrollieren und zu beeinflussen, wenn man ein feindbild konstruiert und aufrechterhält. und genau dies tat erdogan mit dem untergraben der justiz, der bildung und der medien. es war einfach, alle welche eine kritische oder abweichende meinung vertraten, als gülenanhänger und/oder terroristen zu bezeichnen. ich glaube, erdogan hat die spaltung der bevölkerung bewusst in kauf genommen, wenn nicht sogar forciert,
      1 0 Melden
    • manhunt 19.04.2017 16:08
      Highlight um seine politischen ziele zu erreichen. das er dadurch mehr verloren als gewonnen hat, ist ihm jedoch nicht bewusst oder offensichtlich egal. und ich bin voll bei dir, dass ein präsident eben ein präsident aller staatsbürger sein sollte. und niemals jene als feinde des staates bezeichnen darf, welche seine politik nicht uneingeschränkt teilen. auch ich sehe erdogan eher als verlierer. er selbst und der grösste teil seiner gefolgschaft jedoch eben nicht.
      1 0 Melden
    • manhunt 19.04.2017 16:15
      Highlight wichtig wäre ein dialog zwischen pro und kontra der türkischen expats. bloss ist die stimmung durch diffamierungen und einschüchterungen derart vergiftet, dass dies fast unmöglich geworden ist. auch sollte jenen türken, welche in staaten mit genau jenen grundrechten leben, welche erdogan systematisch aushebelt oder bereits ausgehebelt hat, in erinnerung gerufen werden, dass sie mit ihrer stimme für die verfassungsänderung den menschen in der türkei genau jene rechte nicht zugestehen wollen.
      1 0 Melden
    • Sophia 19.04.2017 17:19
      Highlight Dem wäre eigentlich nichts mehr hinzuzufügen, manhunt, ausser, dass man niemals alle Menschen erreicht. In Westvirginia leben die ärmsten Amis, dickleibig, schlechte Zähne im Mund, viele krank ohne Hoffnung auf aerztliche Behandlung. Das hat sich seit Obamacare wesentlich verbessert. Dort wählten über 60% der Leute Trump, der Obamacare abzuschaffen versprach. Nur ein Beispiel von vielen, die man anführen könnte, um aufzuzeigen, dass die Menschen nicht rational handeln. Aber richtig, so viel wie möglich aufklären und Demokratie sollte Schulfach werden.
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  • Butzdi 17.04.2017 12:34
    Highlight Nationalisten spalten die Bevölkerung, schaden der Wirtschaft und führen zu Isolation. Schade, ich finde die Türkei wirklich schön und mag die Leute eigentlich sehr gut, aber so ein politisches Klima unterstütze ich nicht. Ferien und Weekendtrips in die Türkei lass ich auf unbestimmte Zeit sein und mit Turkish fliege ich auch nicht mehr. Dasselbe gilt schon für die USA.
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  • Angelo C. 17.04.2017 11:27
    Highlight Dass die Türkei ein zutiefst gespaltenes Land ist, ist kaum zu bestreiten. Da sind viele junge, gebildete Städter, die weder den individuellen Lebensstil, noch den früher praktizierten Laizismus missen möchten, andererseits die religiös Konservativen der Landregionen.

    Da Erdogan aber keine grösseren Proteste der Erstgenannten zulässt, wohl noch etliche Jahre lebt, die AKP nachher staatstragende Partei bleibt und somit ein künftiger Nachfolger dieselbe Alleinmacht haben wird, ist eine baldige Änderung nicht absehbar.

    Dadurch halte ich die Vermutung, dass er verloren hat, für zu optimistisch.
    98 15 Melden
    • Töfflifahrer 17.04.2017 13:32
      Highlight Speziell wenn man bedenkt, dass die Türkei in der Nato ist und strategisch wichtig ist.
      So ist mit einem Aufschrei des Westens und Sanktionen wohl kaum zu rechnen.
      25 16 Melden
    • meine senf 17.04.2017 17:26
      Highlight Das gibt es in so vielen Ländern:

      Die jungen gebildeten Städter können noch so lange protestieren, wenn sie es nicht schaffen, die anderen mit weniger Bildungsprivilegien zu überzeugen. Und welche Bildungsprivilegien man erhält, hängt in der Türkei wohl noch mehr als andernorts von Herkunft und Geld ab (wahrscheinlich ist die Sitution mit den USA vergleichbar).

      Im Gegenteil, die Regierung kann den Neid sogar ausnutzen. "Sehr her, diese privilegierten Schnösel protestieren gegen unser Vaterland" und aus Sicht eines anatolischen Schafhirten ist ein istanbuler Student nun mal privilegiert.
      28 16 Melden
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  • Optimistic Goose 17.04.2017 11:18
    Highlight Und wieso hat Erdogan jetzt verloren?
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  • Herbert Anneler 17.04.2017 11:06
    Highlight So sehr ich dieses Votum in der Türkei bedauere: Die EU hat nun ein Problem weniger, an dem sie sich entzweit: eine mögliche Mitgliedschaft der Türkei ist nun für sehr lange Zeit kein Thema mehr. Dies wertet die Stellung Griechenlands in Europa in verschiedener Hinsicht auf. Dies mag man den GriechInnen gönnen. Bin gespannt, was die Nato tut.
    77 20 Melden
    • Asmodeus 17.04.2017 11:17
      Highlight Nächster Schritt: Die ganze Kohle bei den Türken abziehen und Griechenland die Schulden erlassen damit sie sich um die Flüchtlinge kümmern.
      86 22 Melden
    • Töfflifahrer 17.04.2017 13:29
      Highlight @Asmodeus: 👍 gar keine schlechte Idee
      15 15 Melden
    • Asmodeus 17.04.2017 16:33
      Highlight Hätte man bereits in dem Moment machen können als Erdogan angefangen hat sich wie die Axt im Walde aufzuführen.

      Aber solange die Griechen an den hohen Zinsen verrecken, hat die Wirtschaft gar kein Interesse an eienr brauchbaren Lösung da.
      16 11 Melden
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  • Falco 17.04.2017 10:26
    Highlight Juristisch scheint die Lage für Erdogan uns seine Erdofans klar. Moralisch aber nicht. Aus meiner Sicht hat Erdogan, nach dieser gigantischen Wahl- und Einschüchterungsmaschinerie mit diesem mikrigen Wahlsieg eigentlich das Gesicht verloren. Befürchten muss man jetzt erst recht, dass seine Politik der Repression weiter geht. Nur so kann er seinen Status und Einfluss Aufrecht halten.
    75 15 Melden
    • koks 17.04.2017 10:58
      Highlight Eine Diktatur kann man halt nicht mit unseren demokratischen Wertesystemen beurteilen. Solche Regimes ticken anders.
      43 16 Melden
    600
  • SVARTGARD 17.04.2017 10:25
    Highlight Kranke Menschen wählten einen kranken Menschen.
    51 52 Melden
    • Vrenelis Gärtli 17.04.2017 16:08
      Highlight Sorry, du hast von Demokratie aber wirklich nichts verstanden. Den anders Wählenden als krank zu bezeichnen ist unter allen Bedingungen und wenn noch so sehr nachvollziehbar einfach falsch.

      Jedes Land wählt seine Regierung, halt eben jene die es verdient hat.
      20 32 Melden
    • Lapos 17.04.2017 19:21
      Highlight Jajo hat viel mit demokratie zu tun wenn man leute einschüchtern, ausspionieren und als terroisten beschimpfen muss. Sehr intelligent dein kommentar...
      12 18 Melden
    • Ueli der Knecht 17.04.2017 23:14
      Highlight Da hast du den Salat, Vrenelis Gärtli.

      Im Artikel steht, Erdogan habe verloren, eine Niederlage erlitten, obwohl er die Abstimmung gewann. Das passt dem Pöbel.

      Dabei hat Erdogan viele Fanatiker in der Schweiz auf den Plan gerufen. In Wirklichkeit hat er gewonnen. Zumindest gelingt es ihm, auch in der Schweiz demokratische Grundwerte an die Wand zu fahren.

      Die gute Eidgenossen zeigen nun gerne mit ihren Finger auf Erdogan, um im gleichen Atemzug Denunziation und Ausschaffung zu fordern, und ungestraft alle zu schikanieren, die ihren Hass nicht teilen wollen. Meinungsfreiheit, adieu bestens.
      16 7 Melden
    600
  • AnitaDrink 17.04.2017 10:19
    Highlight Einschränkungen von Freiheit kommen zuerst immer als Schutz von irgendwas daher. Vor was oder wem wollen sich Erdogan und seine Anhänger schützen? Ihren Mitmenschen? Den Kurden? EU, RU, USA, CN? Bei so einem elementaren Entscheid muss die türkische Gesellschaft noch woanders stark auseinander gehen. Erdogan ist ein tief religiöser Mensch der die Worte „seines Gottes“ wortwörtlich nimmt (und ohne Todesstrafe ja kein Halbgott wäre). Wenn er spricht, dann zu seinen „Brüder“ nicht all seinen Mitmenschen. Wurde er gestärkt weil er was anderes schützen will? „Der Islam die Religion des Friedens“?!
    22 17 Melden
    600
  • Samet 17.04.2017 10:11
    Highlight Wie beim Donaldli bleibt uns nichts anderes überig, als abwarten und Tee trinken..
    23 40 Melden
    • AJACIED 17.04.2017 12:35
      Highlight Du bist doch nicht ganz bei Trost. Mr. Trump ist lange nicht so so "schlimm" wie der Erdowitz.
      20 29 Melden
    600
  • DaR 17.04.2017 10:06
    Highlight Gibts auch noch andere Themen? Völlig übertrieben.
    Ist Watson das neue Hüriyet?
    20 124 Melden
    • Asmodeus 17.04.2017 11:19
      Highlight Wenn am Rande Europas ein neuer faschistischer Staat entsteht ist dies durchaus relevant.

      Besonders wenn dieser faschistische Staat von so vielen Bewohnern des restlichen Europas auch noch unterstützt wird.
      90 20 Melden
    • Firefly 17.04.2017 11:46
      Highlight Die Gutenachtgeschichte gibts jeweils am Abend um halb sechs, vor der Tagesschau.
      40 14 Melden
    600
  • DJ_Terror 17.04.2017 09:54
    Highlight Man sollte wissen das die Türkei viele Regierungswechsel erlebt hat da dessen Demokratie nie gross funktionierte. Die Menschen in der Türkei sind auch kaum fähig eine Demokratie herbeizuführen nach westlichen Standards. Die Menschen dort sind als Gesamtes nicht dazu in der Lage. Es gibt einige aufgeklärte Türken aber es wächst der Konservative Einfluss durch höhere Geburtenrate so das die AKP einfach abwarten kann in den nächsten Jahren um ihre Macht zu erweitern. Die einzigen ernstzunehmenden Gegner wären ebenso die Kurden dessen Geburtenrate wächst somit kann die HDP auch wachsen.
    28 21 Melden
    • Asmodeus 17.04.2017 11:20
      Highlight Ich denke die Geburtenrate der Kurden wird spätestens nach Wiedereinführung der Todesstrafe sehr stark sinken....
      29 18 Melden
    • Vrenelis Gärtli 17.04.2017 16:19
      Highlight DJ, du kennst das ganze Volk dort. Wow, einfach unglaublich, du bist ein Wunderdingens!

      Zu deiner Aufklärung noch ein kleiner Hinweis, Generationen haben eine rechnerische Dauer von 35 Jahren.

      Ich bin verwirrt, du kennst ein ganzes Volk, hast aber von Entwicklung keinen Blassen?!?
      4 18 Melden
    600
  • Jürg Allemann 17.04.2017 09:53
    Highlight Erdogan hat leider nicht verloren, wohl aber die Türkei. Wie in der Schweiz ist es vornehmlich die Landbevölkerung, die dem autoritären Nationalpopulismus huldigt, während die Städte und Wirtschaftszentren diesen nicht wollen. Die Dauerkrise ist vorprogrammiert, hüben wie drüben.
    57 28 Melden
    600
  • -woe- 17.04.2017 09:46
    Highlight Von den ersten 9 Watson-Artikeln 7 über die Türkei. Wurde gestern Weltgeschichte geschrieben? Nein! Ein kleines, unbedeutendes Land hat sich entschieden, noch weiter in die wirtschaftliche Bedeutungslosigkeit zu verschwinden. Who cares?
    29 92 Melden
    • Mia_san_mia 17.04.2017 11:09
      Highlight Also klein ist die Türkei nicht, hattest Du nie Geographie? Aber sonst hast Du recht.
      39 19 Melden
    • Electric Elephant 17.04.2017 11:14
      Highlight Merkt Du eigentlich was für einen Schwachsinn Du rauslässt? Türkei unbedeutend? 80 Mio. Einwohner, zweitgrößte Nato-Streitkräfte... Wenn man keine Ahnung hat und es einen offenbar nicht interessiert, sollte man vielleicht besser die Klappe zu lassen...
      59 30 Melden
    • Chääschueche 17.04.2017 11:52
      Highlight @Electric
      Wirtschaftlich gesehen ist die Türkei für ihre grösse unbedeutend.
      BIP Schweiz: 685 Mrd.
      BIP Türkei: 850 Mrd.

      Das BIP wird in den nächsten Jahren extrem Einbrechen, schon allein wegen dem ausbleibenden Tourismus wird die Wirtschaft zusammenbrechen.


      Aber Clown Erdogan hat sicher einen Plan. Eine neue Ziegenrasse vielleicht?
      29 18 Melden
    • -woe- 17.04.2017 11:54
      Highlight @EE
      Die Wirtschaftsleistung der TK ist unbedeutend. Nachbar GR hat bereits ein 3x höheres BIP/Kopf, CH sogar mehr als 6x.
      Die strategische Bedeutung als NATO-Streitkraft wird völlig überschätzt, da sie seit geraumer Zeit kein verlässlicher Partner mehr ist (Syrienkonflikt). Aber vielleicht macht Erdogan die gleiche Fehleinschätzung wie Blocher bei uns: Wir alleine schaffen das locker und sind nicht auf die EU angewiesen.
      16 21 Melden
    • flubi 17.04.2017 12:09
      Highlight Aber Wirtschaftlich gleich gross wie die Schweiz mit 80 Millionen. Somit ist die Türkei ein Kleinstaat und eird noch kleiner.
      8 16 Melden
    • Electric Elephant 17.04.2017 13:18
      Highlight Das mit dem BIP ist korrekt. Aber die Wirtschaftsleistung ist einer von vielen Punkten... Unbedeutend ist die TR deswegen noch lange nicht. Die Armee ist auch nicht nur nominell stark, sondern schon eine regionale Macht... Aber ich gehe mit Euch einig, dass die TR immer mehr auf dem Weg nach unten ist. Tourismus ist praktisch tot, ausländische Investoren wird man kaum mehr finden und diplomatisch hat dieser geifernde Spinner von einem Autokraten mittlerweile sämtliche Geschirr verschlagen... Who cares? Uns alle - es ist nicht unwichtig, wenn ein 80 Mio Land in eine Diktatur abrutscht!
      12 14 Melden
    • Chääschueche 17.04.2017 17:22
      Highlight Die Türkische Armee eine Macht? Naja...Wenn man sieht was es für Nachbarländer hat ist das nicht schwierig.
      3 18 Melden
    600
  • Chääschueche 17.04.2017 09:38
    Highlight Ich freue mich darauf zu sehen wie das Land und seine Wirtschaft untergehen wird.
    Hoffe Watson macht einen Livefeed.

    PS: Grenzen zu.

    sonst haben wir wohl bald eine menge Wirtschaftsflüchtlinge... ehm sry meine natürlich Flüchtlinge...
    35 52 Melden
    • Asmodeus 17.04.2017 11:21
      Highlight So sehr man Erdogan nun schlechtes Wünschen dürfte. Ich sehe aber durchaus einen neuen Flüchtlingsstrom auf die Schweiz zukommen.

      Die ganzen Kurden die nun zurecht um ihr Leben fürchten werden.
      42 15 Melden
    • Chääschueche 17.04.2017 11:46
      Highlight Ich gehe eher von einem Bürgerkrieg aus. Inkl. Nato und USA. Also dem dritten Weptkrieg wieder ein wenig näher
      11 25 Melden
    • Electric Elephant 17.04.2017 13:30
      Highlight Naja, freuen? Ich kann mich da nicht freuen... Mir tun die Türken leid! Bei den Ja-Stimmenden kann man ja noch sagen selber Schuld, wenn man so dumm oder verblendet ist - aber die Hälfte der Türken (ev gar mehr - weil demokratisch war das keinesfalls und Manipulationen gab es mit Sicherheit) sind einfach nur Opfer.
      18 12 Melden
    • Chääschueche 17.04.2017 17:21
      Highlight @Electric
      Das Problem besteht nicht erst seit gestern. Das Problem mit der türkischen wannabe Demokratie besteht schon seit Jahrzehnten. Von daher sind auch die nein Stimmer nicht unschuldig.
      0 16 Melden
    600
  • acove 17.04.2017 09:35
    Highlight Der Türkische Pnocchio hat also sein Ziel erreicht und wird nun sobald als möglich eine Abstimmung über die Wiedereinführung der Todesstrafe lancieren. Da fragt man sich schon mal. was sich die Ja-sagende Mehrheit dabei gedacht haben als sie ihre Stimme abgegeben haben oder haben sie dies aus Angst vor Repressalien, welche ja lauthals angekündigt wurden, einfach mal ein Ja in die Urne gelegt Allerdings gibt es immer unverbesserliche, welche jemanden huldigen, die Konsequenzen aber nicht abschätzen können. (1933-1945!)
    32 18 Melden
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  • Murat_Kaplan 17.04.2017 09:32
    Highlight turkey unleashed!

    ciao iwf
    keine zusammenarbeit mehr

    ciao eu
    referendum über beitritt
    zollunion neu verhandeln

    ciao nato
    laut über austritt nachdenkenken und zusehen wie sie dahergekrochen kommen..







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    • Symoris 17.04.2017 12:10
      Highlight Das die Türkei auf die Zinsen für das Geld, dass sie in den IWF pumpen verzichten will bezweifle ich, die sind nämlich sogar besser als die von Türkischen Staatsanleihen. Von den sonstigen (Handels-)Privilegien dieses Clubs ganz zu schweigen.

      Sobald Erdogan die Todesstrafe einführt, werden die EU-Beitrittsverhandlungen zum Glück sowieso definitiv beendet.

      Mal sehen ob die Türkei bzgl. Nato, auch auf die grosszügige Unsterstützung des US-Militärs mit Know-How, Infrastruktur, moderne Waffen usw. verzichten will. Und wie danach die türkische Armee bald aussehen wird.



      9 14 Melden
    • DieFeuerlilie 18.04.2017 09:18
      Highlight "turkey unleashed!" - Aha. So, so.. Und 'what's next'? Vielleicht die Weltherrschaft, hmm? Tut mir Leid, aber die Türkei hat nicht halb so viel Macht, wie Sie das gern hätten. Aber träumen Sie ruhig weiter..
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    • Murat_Kaplan 18.04.2017 13:35
      Highlight die türkei will nicht weltherrschaft. sie will nur nicht ständig sabotiert werden. http://die türkei will nicht weltherrschaft. sie will nur nicht ständig sabotiert werden.
      3 1 Melden
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  • Karl33 17.04.2017 09:20
    Highlight Im Nahen Osten habens Demokratien halt schwer. Gibts ein Islamisches Land, das nicht despotisch/autokratisch regiert wird? Insofern ist das Resultat auch nicht wieder gross überraschend.
    27 22 Melden
    • Asmodeus 17.04.2017 12:11
      Highlight Ist schwer ne Demokratie aufzubauen wenn man dauernd in Kriege verwickelt wird, respektive die grossen Staaten USA/Russland andauernd für Dich entscheiden wollen, wer gerade das Land regieren sollte.
      8 27 Melden
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  • Fischra 17.04.2017 09:10
    Highlight Erdogan ist nicht die Türkei. Er sollte aber als Präsident neutral zu allen sein und das ist er nicht. Evtl merkt er mit dem knappen Ergebnis das er dringend handeln.
    9 17 Melden
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  • joma 17.04.2017 09:07
    Highlight Was war da nur los?
    Quelle: http://aa.com.tr/en
    19 13 Melden
    • Hashtag 17.04.2017 11:15
      Highlight Bei den Auslandtürken spielt die Situation im jeweiligen Land sicher eine grosse Rolle. In Deutschland sind viele Türken nicht in der Gesellschaft angekommen und leben unter sich. Diese haben sich durch die gefühlte oder tatsächliche Ausgrenzung vermehrt wieder über die Nationalität identifiziert. Diese nationale Identität hat Erdogan in den letzten Wochen geschickt noch verstärkt.
      24 13 Melden
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  • hoi123 17.04.2017 08:56
    Highlight Immerhin ist der EU Beitritt der Türkei damit hoffentlich vom Tisch
    32 14 Melden
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  • Morph 17.04.2017 08:40
    Highlight Wird Zeit Pistazien und Erdnüsse zu boykottieren...
    14 16 Melden
    • Makatitom 17.04.2017 12:21
      Highlight Aber in dem Fall Hasel- und Walnüsse auch
      1 13 Melden
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  • banda69 17.04.2017 08:39
    Highlight Verstehe diesen Führerkult nicht. Weder in der Türkei noch in der Schweiz noch in den USA.
    35 20 Melden
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  • Fischra 17.04.2017 08:39
    Highlight Jeder Diktator hat sich bis jetzt Präsident genannt. Saddam Hussein, Ghadaffi etc. Die einen gehen die nächsten kommen. Ich denke wir spüren nicht viel. Aber die arme Bevölkerung der Türkei schon.
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  • Hugo Wottaupott 17.04.2017 08:36
    Highlight Däms Cheffe fürs jedes Land wass es verdiene tuet.
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  • Zäme! 17.04.2017 07:50
    Highlight Toller Beitrag Herr Blunschi. Sachlich, meist objektiv und sehr nüchtern. Ohne zu beschönigen oder aber ganz dunkelschwarz zu malen.
    14 19 Melden
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  • Linus Luchs 17.04.2017 07:48
    Highlight Verloren hat auch die rechtsstaatliche Demokratie. Verloren haben die Errungenschaften der Aufklärung. Verloren hat die zivilisierte Gesellschaft.Es entsteht eine weitere Diktatur in einer Welt, die ohnehin schon von mehr oder weniger zurechnungsfähigen Autokraten gebeutelt wird.
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    • Murat_Kaplan 17.04.2017 11:51
      Highlight um sich an einer tafel wo nur wölfe speisen einen platz zu erkämpfen muss man mit einem alphawolf antreten.

      was rauskommt wenn man lämmchen schickt kann man in der geschichte der tr bis zur akp nachlesen.
      die bücklings und speichellecker-politik der vorgänger erdogans hat die tr 80 jahre stillstehen lassen und in den ruin getrieben.

      erdogan ist der richtige zur richtigen zeit!
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    • Nausicaä 17.04.2017 17:10
      Highlight @Murat_Kaplan: Bei allem Respekt, so dachten die Deutschen damals auch über Hitler. Er sei einer, der Deutschland zur erhofften Stärke führt. Solche Wölfe fressen auf die eine oder andere Art auch die eigenen Kinder. Ganz zu schweigen von denen, die ihren Machtwahn stoppen wollen oder ihnen sonst wie gefühlt im Weg sind. Das liegt in ihrem Wesen.
      Ich weiss Bescheid über die GS der TR und ich verstehe was du meinst, aber Erdogan scheint nur der Richtige zu sein, er ist es nicht. Jahrelang hat er diese Täuschung aufgebaut und das Volk manipuliert...
      9 14 Melden
    • Morph 17.04.2017 21:34
      Highlight Das ist patriarchalisches, nationalistisches Geschwätz. Sorry. Kein Mensch - auch wenn er noch so gut ist, Erdogan hat in Europa in den letzten Jahren medial einen ziemlich krassen Abstieg hingelegt, das kann nicht nur an ihm liegen das gebe ich zu - kann rechtliche, demokratische Institutionen ersetzen... Diese wurden gestern abgeschafft
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    • Ueli der Knecht 18.04.2017 01:19
      Highlight Murat, du einsamer Wolf: Dein Standpunkt und Counterspeech in Ehren. Du äusserst dich anständig und nachvollziehbar. Aber irgendwie führt's zu nichts, oder?

      "um sich an einer tafel wo nur wölfe speisen einen platz zu erkämpfen muss man mit einem alphawolf antreten."

      Wer will sich denn schon an eine Tafel setzen, wo sich hungrige Wölfe die Bäuche vollschlagen? Das wären doch kindische Zustände wie beim Wolf und sieben Geisslein.

      Es sind sowieso eher Krähen, die sich gegenseitig die Augen aushacken. Auge um Auge, und am Ende sind alle blind.

      Das ist doch keine zielführende Strategie, mmh?
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    • Murat_Kaplan 18.04.2017 09:29
      Highlight die politik ist das dreckiste geschäft. fressen und gefressen werden. ja-sager und naive gutmenschen haben da nichts verloren.

      wer glaubt dass es bei der eifrigen hetzte im westen um demokratie geht ist schlicht naiv!
      mehmt euch doch die zeit und hört dem mann im verlinkten video zu. er weiss wovon er redet.
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    • Ueli der Knecht 18.04.2017 12:41
      Highlight Murat: Lüders Analysen kenne ich. Ich meine auch, dass der Westen Frieden und Demokratie nur vorgaukelt, und sich diese Heuchelei mit zahlreichen Beispielen längst entlarvt hat.

      Es ist mir auch schon aufgefallen, dass Erdogan oft das R4bia-Handzeichen macht, um diese verlogene Heuchelei zu kritisieren. Insofern ist auch seine Paranoia und seine harte Haltung teilweise gut nachvollziehbar. Aber auch naiv.

      Ich meine, dass man nicht aus diesem Teufelskreis rausfindet, indem man es gleich tut.

      Man kann nicht Recht mit Unrecht, und nicht Frieden mit Gewalt schaffen. Das ist naive Baba-Logik.
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    • Linus Luchs 18.04.2017 13:56
      Highlight Murat_Kaplan, dein "Experte", für den du hier wirbst, weiss vor allem, wie ein Publikum manipuliert werden kann. Nimm dir doch die Zeit für diesen Artikel:
      http://www.mena-watch.com/ein-mehr-als-zweifelhafter-experte-michael-lueders/
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  • Stratosurfer 17.04.2017 07:14
    Highlight Ein dunkler Tag für die Türkei - Die Demokratie hat sich selber abgeschafft. Absolut unbegreiflich dieser Führerkult.
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    • Symoris 17.04.2017 09:22
      Highlight Dieser Personenkult ist pervers. Ich hatte gehofft die Zeit der Pharaonen, Gottkönigen etc. sei bald vorbei. Leider passiert das Gegenteil. Siehe Anhänger von Trump, LePen, etc.

      Oder hat von euch jemand ein A0 Poster von Simonetta Sommaruga oder Ueli Maurer im Wohnzimmer hängen nur weil der-/diejenige eure Meinung vertritt?
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  • Grundi72 17.04.2017 07:07
    Highlight Wir sollten uns nicht zu sehr um ein für die Schweiz so unwichtiges Land wie die Türkei kümmern. Mit dem Abstimmungs-Entscheid wird die Türkei weit zurück fallen und noch viel unwichtiger werden für die Schweiz.

    So lange dadurch nicht mehr türkische Migranten in die Schweiz kommen werden wir profitieren; wieder ein Land welches uns um Jahre nicht das Wasser reichen kann. Sehr gut.
    179 199 Melden
    • plaga versus 17.04.2017 07:39
      Highlight Was für eine kolonialistische und rückständige Haltung!
      32 45 Melden
    • rodolofo 17.04.2017 07:57
      Highlight Eine solche schadenfreudige Reaktion finde ich total daneben und absolut bescheuert!
      Uns kann es eben gerade NICHT egal sein, wenn direkt vor der südöstlichen Haustüre Europas ein Faschismus unter einer Islamistischen Burka entsteht!
      In der Türkei befinden sich immer noch ebenso viele Freunde Europas wie Feinde!
      Diese Eingesperrten dürfen wir jetzt auf keinen Fall im Stich lassen und uns gleichgültig von deren grausigen Schicksal abwenden, das ihnen nun droht!
      Die Türkei droht zu einem zweiten Syrien zu werden.
      Aber in der Türkei stehen "unsere" Chancen wesentlich besser, nämlich 50 zu 50...
      35 41 Melden
    • sebi25 17.04.2017 08:42
      Highlight Es geht hier nicht um die Schweiz.
      Es geht um die Demokratie.

      Wenn du nach Amerika, Russland, China, Türkei blickst, siehst du das die Schweiz hier durh Freiheit glänzt, und diese müssen wir weiterhin verteidigen
      34 31 Melden
    • Me, my shelf and I 17.04.2017 09:39
      Highlight Migefühl für die Türken, anyone?
      13 46 Melden
    • MacB 17.04.2017 09:39
      Highlight Häää?
      3 32 Melden
    • Electric Elephant 17.04.2017 10:12
      Highlight Es sollte uns sehr wohl kümmern, wenn am Rand von Europa immer mehr Demokratien zu Tode getragen werden und Autoritäre Regimes entstehen! Das gilt nicht nur für die Türkei. Auch die, für die Schweiz ebenso "unwichtige​n" Länder, Polen und Ungarn bewegen sich in die Richtung. Offenbar ist Dir ein demokratisches, rechtsstaatliches Europa nicht wichtig, solange einfach nur nicht mehr Migranten kommen... Nun gut, ist eine Einstellung - meiner Meinung nach aber eine ziemlich erbärmliche!
      45 34 Melden
    • äti 17.04.2017 10:38
      Highlight Das mit 'nicht kümmern' sehe ich anders: Unruhen und Hass in einem Land breiten sich gerne aus. Zudem hat Erdogan bereits viele Länder als Feindbilder gestempelt. Alles was nun in der Türkei schief laufen wird, wird es diesen Ländern anlasten und die Anhänger entsprechend hetzen.
      26 31 Melden
    • demokrit 17.04.2017 10:43
      Highlight Ich finde, die Schweiz sollte der liberalen und agnostischen türkischen Intellgenzia jetzt die offene Tür zeigen.
      23 34 Melden
    • Electric Elephant 17.04.2017 11:05
      Highlight Ansonsten: Schon Scheisse, wenn man nicht mehr nachkommt mit sich Herzchen setzen vor lauter Blitzen...
      8 25 Melden
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  • Sharkdiver 17.04.2017 07:05
    Highlight Will er jetzt nebst allen Gülenanhänger 48% der Türken in den Knast stecken?
    167 23 Melden
    • Asmodeus 17.04.2017 07:35
      Highlight Nein. Nur alle die kurdisch, gebildet oder sonst tendenziell gefährlich sind.
      43 12 Melden
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  • rodolofo 17.04.2017 06:40
    Highlight Die Hoffnungen auf Mässigung sind fromme Wunschträume!
    Erdogan aber ist nicht fromm, auch wenn er sich Islamisch gibt.
    Er benutzt den Islam genauso als "Zug, mit dem er schneller ans Ziel gelangt", wie die Demokratie.
    Dieses Ziel heisst MACHT, totale, uneingeschränkte Macht!
    Jede Frau, die Erdogan f***** will, wird damit zur wehrlos angebundenen Ziege.
    Warum macht ihm diese Art von Macht Spass?
    Weil Erdogan ein Sadist ist.
    Und dieses Referendum war Sadismus in Reinkultur!
    Die Gefängnis-Insassen sollten glauben, dass sie per Abstimmung freikommen könnten.
    Jetzt fällt die schwere Eisentüre zu...
    77 38 Melden
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  • AJACIED 17.04.2017 04:55
    Highlight Sehr guter Titel Peter. 👍 meine ich im Ernst
    33 32 Melden
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  • DonPedro 17.04.2017 04:24
    Highlight Danke PB, eine leider sehr realistische Einschätzung der Lage!
    Autokraten und/oder Diktatoren haben meistens ein "Janusgesicht,"
    bis sie ( auch leider) viel zu spät demaskiert werden.
    66 15 Melden
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  • Ueli der Knecht 17.04.2017 04:23
    Highlight Weil Peter Blunschi schon einen 100jährigen Bogen mit dunklen Epochen spannt, drängt sich auch ein Vergleich der obigen Landkarte mit derjenigen von 1914 auf: http://bit.ly/2p8FJgG

    Dann sticht ins Auge: Alle internationalen (britischen, französischen und italienischen) Mandatgebiete sowie (das damalige) Armenien und Kurdistan haben Nein gestimmt.

    Ich finde es seltsam, wenn einleitend von Niederlage gesprochen wird, aber der Artikel in der Hoffnung endet, dass der Spuk bald vorüber sei. Etwas viel Wunschdenken von Journis, welche die gespenstige Wirklichkeit immer noch nicht wahrhaben wollen.
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    • Peter 17.04.2017 09:16
      Highlight Von "bald" ist keine Rede, ich verwende den Begriff "irgendwann". Es wird also dauern. Aber auf längere Sicht ist der Optimismus angebracht. Dafür spricht die jüngere Geschichte dieses Landes.
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    • Ueli der Knecht 17.04.2017 19:09
      Highlight Klar, Erdogan ist "irgendwann" tot. So geht Natur. Dunklen Epochen folgen hellere. Auch das ist Naturgesetz (Regression zur Mitte, http://bit.ly/2pJDUTM).

      Dennoch verstehe ich nicht, woher du deinen Optimismus nimmst, Peter.

      Dunkle Zeiten künden sich an. Nicht nur in der Türkei. Auch vor deiner Haustüre. Schau dich nur um!

      Siehst du die epidemische Vermehrung der Hasskommentare bei watson? Siehst du alle die Aufrufe zu Deportation, Denunziation, die Meinungsdikate etc?

      Rechtsradikal ist das neue linksextrem. Es wird salonfähig. Journis wie du und deine Kollegen sind mit verantwortlich.
      16 3 Melden
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  • ricardo 17.04.2017 02:05
    Highlight Nun muss der Sultan ein Land regieren, in welchem nach seinen Worten stolze 48,68% Terroristen sind.
    164 26 Melden
    • _kokolorix 17.04.2017 09:12
      Highlight Ja, aber die kennt er jetzt alle mit Name und Adresse!
      Da kommt viel Arbeit auf die Fokterknechte zu. Wenigstens eine Wachstumsbranche im ansonsten tristen Wirtschaftsbild...
      13 14 Melden
    • axantas 17.04.2017 09:42
      Highlight Nur Geduld. Das werden dann mit der Todesstrafe zackig weniger...
      15 13 Melden
    600

Facebook Live muss weg! 😡

Video-Übertragungen im Internet liefern den ultimativen Beweis, dass die Welt verblödet. Zuerst hat es die Amerikaner erwischt. Bald sind wir dran...

Keine Sorge! Die jungen Leute beugen sich nicht vornüber, weil ihnen schlecht ist. Sie küssen einen Neuwagen.

Ja, richtig gelesen. Es geht um einen Marathon-Kuss-Wettbewerb, den ein US-Radiosender auf seiner Facebook-Seite live überträgt. Wer am längsten durchhält, gewinnt ein Auto.

Falls sich nach 50 Stunden immer noch mehrere Lippenpaare auf das Blech pressen, wird gelost. Eine brutale Entscheidung.

Aber das ist nicht der springende Punkt. Denn:

Sicher ist: Mit den Live-Übertragungen auf …

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