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Freispruch oder Schuldspruch? Florian David Fitz als allzu autonom handelnder Kampfpilot Lars Koch. Bild: degeto

It's Fucking Fiction! Das Problem mit «Terror», dem TV-Event von ARD, SRF und ORF

Am nächsten Montag ist es so weit: Millionen von TV-Zuschauern dürfen darüber abstimmen, ob ein Kampfpilot des 164fachen Mordes schuldig gesprochen werden muss oder nicht.

Publiziert: 12.10.16, 14:16 Aktualisiert: 13.10.16, 10:43

55 Prozent waren für den Freispruch von Lars Koch. Dem Mann, der ein entführtes Flugzeug über München abgeschossen und damit alle 164 Passiere getötet hatte. Weil der Entführer damit gedroht hatte, mit dem Flugzeug in die Allianz-Arena zu fliegen und 70'000 Menschen zu töten. 55 Prozent sprachen ihn also frei. Obwohl er nach deutschem Strafrecht ein Verbrechen begangen hatte. 

Der Freispruch geschah allerdings nicht in einem Gericht, sondern am Deutschen Theater in Berlin. Bei den 55 Prozent handelt es sich um 255 der 462 Zuschauer, der ganze Gerichtsprozess heisst «Terror» und ist ein Theaterstück des Juristen und Bestsellerautors Ferdinand von Schirach.

So sieht «Terror» im Theater aus

Hätten die Zuschauer für Kochs Verurteilung gestimmt, hätte das Stück einen andern Ausgang genommen. Inszeniert waren zwei unterschiedliche Ausgänge. Und da Zuschauer sowieso nichts anderes tun als den Menschen vor sich beim Sprechen zuzuschauen, wurden sie flugs in Geschworene verwandelt.

Ein Gerichtssaal und ein Theater sind sich gar nicht so unähnlich.

Jetzt wird «Terror» zum TV-Event. ARD, SRF und ORF beschäftigen sich am Abend des 17. Oktobers mit nichts anderem: Zuerst kommt die Filmfassung des Stücks bis vor der Urteilsfindung durch die TV-Zuschauer, dann gibt es eine nachdenkliche, von Diskussionen gefüllte Pause, dann wird das zum Urteil passende Ende des Films gezeigt. Danach geht's weiter mit noch nachdenklicheren Diskussionen, Jonas Projer auf SRF, Frank Plasberg in der ARD, Peter Resetaris im ORF, dazu Experten ohne Ende.

TV-Event «Terror»: Das sind die Beteiligten

Es wird in allen Medien Strassenumfragen hageln und Polls, und es steht zu befürchten, dass die Freispruchquote weit höher ausfällt als im Theater. Und dass dadurch ein medial fabriziertes Urteil über einen fiktiven Fall, der so noch nie eingetreten ist, als Wahrheit in unseren Alltag einsickert.

«Die Zivilisten sind zum Teil einer Waffe geworden. Der Waffe des Terroristen. Der Terrorist hat das Flugzeug in seine Waffe verwandelt. Und gegen diese Waffe musste ich kämpfen.»

Lars Koch, der Angeklagte, in «Terror»

Denn das ist der Unterschied: Wenn wir ins Theater gehen, begeben wir uns bewusst in einen Ausnahmezustand. Wir gehen in einen dunklen, geschlossenen Raum, der entweder einen tiefen Schlaf oder ungestörte Konzentration erlaubt. Dort sehen wir «Terror», ein Courtroom-Drama, ein enorm sprödes Stück, das von zwei Dingen lebt: Vom leichten Thrill, dass wir mitentscheiden dürfen (obwohl, welches Theater ist heute noch ohne Mitmach-Elemente) und von Ferdinand von Schirachs Liebe zur nüchternen Auslegeordnungen der Dinge, die über Leben und Tod entscheiden.

Frau Staatsanwältin (Martina Gedeck) gibt alles für die Demokratie. Bild: SRF/ARD Degeto/Moovie GmbH/Julia Terjung

Von Schirach ist der König der Kühle, der Anwalt, der irgendwann begann, seine spektakulärsten Fälle zu Kurzgeschichten («Verbrechen», «Schuld») umzuschreiben, ohne sie zu beurteilen. Die Ausbreitung der Faktenlage und deren juristische Interpretationsmöglichkeiten ist seine Kunst.

Trailer zu «Terror»

Video: YouTube/DeinKinoticket.de

In «Terror» zeigt er jedoch keinen realen Fall, sondern ein Schulbuchbeispiel für angehende Juristen, und als wären wir seine Studenten, dekliniert er dieses nun mit uns durch. Fragt, ob es nicht doch die Möglichkeit gegeben hätte, den Terroranschlag ohne Kochs Attacke abzuwenden, und ob Koch auch geschossen hätte, wenn seine Frau und sein Kind im Flugzeug gesessen hätten.

Er lässt Koch numerisch argumentieren, mit reinen Zahlen, nicht mit Emotionen. Lässt eine Nebenklägerin auftreten, deren Mann mit im Flugzeug sass. Sie musste einen leeren Sarg beerdigen. Und über alle dem ist die Eindeutigkeit des Gesetzes.

Die Geschworenen sind wir. Bild: degeto

Das ist alles sehr smart, und wenn man sich auf den Text einlässt ist sehr bald klar, dass «schuldig» das einzige Urteil sein kann. Die Gefühle allerdings und das subjektive Gerechtigkeitsempfinden neigen zum Gegenteil. Im Theater fast immer und vor dem Fernseher sowieso.

Der Fernseher ist kein Ausnahmezustand, kein reflexiver Metaraum, der ist ein Alltagsmöbel.

Was im Fernsehen geschieht, machen wir automatisch zu Alltag und verhalten uns entsprechend. Trinken Bier und essen Snacks, sind auf Twitter oder Instagram, gehen schnell abwaschen, bügeln, müssen aufs Klo, der Nachbar klingelt, die Katze kommt, das Kind will was, das Liebesleben ist eh sehr viel interessanter. 

Und da sollen die Zuschauer fähig sein, ein Urteil zu fällen, das die Grundlagen der Demokratie, in der sie leben, nicht total in Frage stellt? Hoffen wir also auf die Diskussionen. Auf die «Arena spezial» auf SRF. Auf «Hart aber fair» in der ARD. Darauf, dass sie alles auseinanderdröseln, was vorher so frivol vermanscht wurde.

«Wenn Terroristen uns bedrohen, müssen wir dann aufrüsten? Müssen wir uns schützen? Oder müssen wir aufpassen, dass wir aus lauter Angst unsere Freiheit und unseren Rechtsstaat nicht gleich selbst aufgeben?», fragt allerdings Jonas Projer im Teaser für den 17. Oktober. Frag doch nicht so dumm, möchte man ihm entgegenschreien, it's fucking fiction!

«Terror – Dein Urteil»: Mo, 17. Oktober, 20.15 Uhr auf SRF2, ARD und ORF2. SRF2 sendet davor, dazwischen und danach eine «Arena spezial».

Am 13. Oktober erscheint ein mehrseitiges Interview mit Ferdinand von Schirach zu «Terror» in der «WochenZeitung» (WoZ).

Die SRF-«Tagesschau»-Moderatoren seit den 60er Jahren:

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User-Review:
naja, mir - 16.4.2016
Immer auf dem neusten Stand. Besticht mit sympathischem, intelligentem Witz!
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  • price02 12.10.2016 22:10
    Highlight Sehr geehrte Frau Meier
    Ist es nicht etwas gar simpel dieses Stück abzuwerten, bloss weil es nicht real ist? Würde man nämlich dieser Argumentation folgen, könnten wir all unsere Bücher zum Fenster raus werfen.
    Das beste Beispiel dazu scheint mir Frischs Werk "Biedermann und die Brandstifter". Es handelt sich dabei ebenfalls um ein Theaterstück, wo der Zuschauer permanent eine aktive Rolle einnimmt. Jedoch ist es "fucking fiction".
    Doch mit der Kunst ist das so eine Sache: Es geht nicht darum, dass ALLES real ist, sondern darum, was das Werk mit der Realität ZU TUN HAT.
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  • Paraflüger 12.10.2016 19:58
    Highlight Meiner Meinung nach ein sehr schlechtes Beispiel. Die Menschen im Flugzeug würden in beiden Fällen getötet werden. Weshalb sollten da noch weitere Leben riskiert werden? Da gibt es bessere Paradoxe. Zum Beispiel jenes mit dem Zug und der Weiche. Vielleicht wird jedoch im Film erklärt, wie es ohne Tote hätte ausgehen können.
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  • na ja 12.10.2016 18:13
    Highlight Sowas sollte eigentlich nie jemand entscheiten, resp. ausführen müssen. Da haben nicht nur die Angehörigen der Opfer (egal ob im Flugzeug oder Stadion), sondern auch die anderen einen Schaden, einen seelischen. Und der Terrorist hätte den grössten Schaden, aber vorher!
    Ich hoffe dass NIE jemand so eine Entscheidung fällen muss!
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  • SemperFi 12.10.2016 18:00
    Highlight Was ist eigentlich mit der Kommandokette? Wird die im Film ausgeblendet? Kein Pilot fliegt einfach so herum und beschliesst, ein Verkehrsflugzeug abzuschiessen. Ee bekommt einen Auftrag/Befehl dazu. Er darf/muss dann davon ausgehen, dass seine vorgesetzte Stelle die entsprechende Lagebeurteilung gemacht und Alternativen geprüft hat. Er hat nun ein moralisches Dilemma zu lösen. Ich bin gespannt auf diesen Abend.
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    • Snus116 12.10.2016 20:29
      Highlight Ich glaube im Ernstfall muss der Pilot entscheiden, ob er schiesst. Er hat als einziger direkter Kontakt zu den Terroristen. Bitte um Auflklärung, wenn dem nicht so ist.
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    • Fumo 13.10.2016 08:58
      Highlight Nein, die Soldaten die an der Front abdrücken, davon unabhängig mit welchen Kriegsgerät, folgen nur Befehle. Ohne "Feuer frei" Angabe schiesst keiner.
      Ich bin mir sicher dass die Befehlskette im Stück zumindest erwähnt werden wird (ein Strafverteidiger der das nicht erwähnt wäre fahrlässig), aber die Frau Meier beschränkt sich bei ihren Kommentaren ja nur auf das was ihre Ansicht bestätigt, alles was ihr nicht passt wird ausgeblendet.
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  • stookie 12.10.2016 17:15
    Highlight Habe kürzlich das Buch gelesen. Im Prinzip nachempfunden dem "Trolley Problem" von Welzl oder Foot und später erweitert von Thomson.
    Wer sich selber mit der sache schon mal auseinandergesetzt hat wird den Abend sicher geniessen. Kann aber anstrengend werden.
    Zum Artikel:
    It's fiction yes. Dennoch ist es ein Gedankenspiel das jeder mind. einmal durchspielen müsste und ich glaube ja, ein durchschnittlicher TV Schauer kann das. Und entscheiden, sowieso. Die frage ist ja nur wie aber Frau Meier stellt uns bisschen unmündig dar.Beweisen wir ihr was anderes und schauen alle ganz artig und aufmerksam
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  • Maranothar 12.10.2016 17:09
    Highlight Das Stück geht in die selbe Richtung wie das Uralte Gedankenspiel vom Zug un der Weiche:

    Du stehst an einer Weiche. Auf einem Gleis liegt eine dir liebe Person. Auf dem anderen 100 wildfremde und der Zug rast heran.

    Alle Personen auf den Gleisen können sich nicht bewegen und dir bleibt nur die Zeit die Weiche zu verstellen.

    Wen rettest du?
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  • bobi 12.10.2016 16:57
    Highlight Vielleicht spielt bei der Urteilsverkündung auch eine Rolle, dass es hauptsächlich Bayern Fans treffen würde 🙈🙈🙈

    Sorry, shame on me 🙋 konnte mir diesen Spruch nicht verkneiffen
    48 9 Melden
    • Schnurri 12.10.2016 18:44
      Highlight Nun ja auch Bayer Leverkusen spielt in der Allianz Arena wenn ich mich nicht Irre...
      1 31 Melden
    • Fumo 13.10.2016 09:01
      Highlight Ergibt es für dich Sinn dass ein Verein aus Leverkusen in München spielt? ;)
      Oder glaubst du das Bayern eine Stadt ist? :D
      8 0 Melden
    • Schnurri 13.10.2016 12:56
      Highlight Äxgüssi es ist 1860 München. Keine Ahnung wie ich auf Vizekusen kam.
      4 0 Melden
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  • bobi 12.10.2016 16:55
    Highlight Als könnte EIN Flugzeug 70'000 Menschen in einem Stadion töten. Wäre wahrscheinlich eine viel kleinere Anzahl... Tragisch wäre es trotzdem!
    9 19 Melden
    • Fumo 13.10.2016 09:04
      Highlight Längswegs hineinfliegen, sobald über das Stadion Kerosin ablassen damit es über den ganzen Areal gesprüht wird und kaboom -> Feuerball -> Hitze die zum Einstürzen bringt...
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  • Was-n-los 12.10.2016 16:34
    Highlight Frau Meier, schauen Sie "The Imagination Game" an (oder lesen sie "Der Sündenfall von Wilmslow"). Der Mathematiker Alan Turing hatte massgeblichen Anteil daran, dass die deutsche Enigma-Verschlüsselungsmaschine entschlüsselt wurde. Als seine Maschine funktionierte, musste er ausrechnen, wie viele deutsche Attacken abgewehrt werden konnten, ohne dass die Deutschen erfuhren, dass Enigma "geknackt" worden war, und wie viele Attacken Deutschland durchführen "durfte". Turing musste genau so Anzahl Menschenleben gegen andere abwägen... Turing gilt heute als Held, der Mio Menschen gerettet hat.
    30 0 Melden
    • Was-n-los 12.10.2016 16:40
      Highlight D.h.: Das Beispiel "Terror" ist gar nicht so stark aus der Luft gegriffen. Und so eindeutig, wie Sie dieses Dilemma in Ihrem Kommentar darstellen (das einzig richtige Urteil kann nur "schuldig" sein...), scheint mir die Sache nicht zu sein...
      10 1 Melden
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  • Bruno Wüthrich 12.10.2016 16:10
    Highlight Der Pilot steht vor der Wahl, einen Mord an 164 völlig unschuldigen und wehrlosen Personen zu begehen, um einen eventuellen (aber alles andere als sicheren), noch viel grösseren Mord eines andern zu verhindern.

    Er kann sich ja nicht sicher sein, ob die Drohung wahr gemacht wird (werden kann), ob es einigen Passagieren oder Besatzungsmitgliedern gelingen wird, die Terroristen zu überwältigen, oder ob sogar eine Evakuierung der Allianz-Arena möglich wäre. Dies alles (oder Teile davon) weiss der Pilot nicht. Er weiss nur, dass die Insassen des Flugzeugs keine Chance haben werden.
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  • deleted_200316475 12.10.2016 16:05
    Highlight Wäre dieser Fall genau so geschehen, hätte man keinen Menschen gerettet sondern 164 Menschen umgebracht.

    Denn bevor der Anschlag wirklich passiert ist, kann man auch nicht behaupten es wären 70`000 Menschen oder überhaupt einer gestorben. Vielleicht hätten Insassen die Entführer noch überwältigt, das Flugzeug stürzt in einen Fluss, die Entführer entscheiden sich um, oder es war nur eine leere Drohung um Lösegeld zu erhalten.

    Alles ziemlich unwahrscheinlich, aber möglich.

    In meinen Augen ist das Richtige, zu versuchen die Menschen im Stadion zu evakuieren, der Abschuss ist falsch.
    20 13 Melden
    • Randy Orton 12.10.2016 21:48
      Highlight Sehe es auch so. Zudem setzt sich im Beispiel von Schirach (oder von von Schirach?) der Pilot über die Anweisung seiner Vorgesetzten hinweg und schiesst das Passagierflugzeug trotz gegenteiligem Befehl ab. Der Pilot hat nicht alle Infos um abzuwägen und müsste sich an die Weisung halten, sonst macht er sich strafbar.
      7 1 Melden
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  • alex DL 12.10.2016 15:54
    Highlight Welche Lehre zieht der beschriebene Zuschauer aus der Inszenierung? Ist er in der Lage zu reflektieren, dass sein Gerechtigkeitsempfinden manchmal im Widerspruch zur Rechtsprechung stehen kann und dass er das als Erwachsener aushalten muss? Man möge mich einen Pessimisten schelten, aber ich hege da meine Zweifel. http://c
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  • Sveitsi 12.10.2016 15:53
    Highlight Ein etwas gar pessimistischer Artikel.
    Ich finde es ein spannendes Experiment und freue mich auf den Abend. Im Theater habe ich das Stück kürzlich leider verpasst.
    18 0 Melden
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  • Mädi24 12.10.2016 15:38
    Highlight Die 164 Passagiere wären so oder so gestorben.
    11 8 Melden
    • Simone M. 12.10.2016 15:53
      Highlight Wären sie eben vielleicht nicht. Im Stück werden sehr sauber verschiedene Hypothesen gegeneinander abgewogen. Es ist echt spannend.
      24 4 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi 12.10.2016 15:55
      Highlight Interessanter Einwand
      7 0 Melden
    • satyros 12.10.2016 16:38
      Highlight Jeder Mensch stirbt so oder so irgendwann. Das gibt niemandem das Recht, jemanden zu töten.
      10 5 Melden
    • Mädi24 13.10.2016 11:10
      Highlight Wenn man in die Zukunft blicken könnte und wüsste das sie Maschiene ihr Ziel erreichen wird, darf man sie dann abschiessen?
      2 0 Melden
    • Mädi24 13.10.2016 11:12
      Highlight also "ihr Ziel", die Allianz-Arena
      2 0 Melden
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  • jjjj 12.10.2016 14:53
    Highlight Warum stellt Simone Meier den TV Konsumenten pauschal einfach als abgelenkt und unmündig dar?
    34 8 Melden
    • Simone M. 12.10.2016 14:57
      Highlight Weil sie eine Pessimistin ist und immer das grösstmögliche Unglück annimmt! Oft kommt's dann besser, allerdings nicht immer (siehe auch andere Posts in dieser Kommentarspalte: Rechtsgrundlage vs Gerechtigkeitsempfinden ist eine äusserst diffizile Angelegenheit).
      35 15 Melden
    • jjjj 12.10.2016 14:59
      Highlight ok, gute Begründung. :)
      14 3 Melden
    • Simone M. 12.10.2016 15:01
      Highlight Danke, guter User ;-)
      15 5 Melden
    • Olaf! 13.10.2016 09:59
      Highlight Aus einem Grund kommt zur gleichen Zeit Bachelor die unmündigen Idioten, werden so automatisch weggefiltert. Bin mir noch nicht sicher was ich mir anschauen soll.
      1 0 Melden
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  • Libertas 12.10.2016 14:41
    Highlight Dieser fiktive Freispruch ist logisch und auch richtig. 164 gegenüber 70000? Da muss man nicht zweimal überlegen.
    Ich weiss nicht warum man diese fiktive Entscheidung nicht auch dem TV Publikum zumuten kann. Einen Gerechtigkeitssinn gibt es auch vor der Kiste.
    21 46 Melden
    • MaxM 12.10.2016 15:02
      Highlight "Fiat iustitia et pereat mundus"

      Da hat die Vorstellung der Menschen ein bisschen verändert, wenn sie eine eindeutige und klare Lösung für ein moralisches Dilemma haben.
      18 1 Melden
    • bokl 12.10.2016 15:32
      Highlight @Libertas
      Im Gegenteil. Der Freispruch ist juristisch gesehen ganz klar falsch.

      Ohne das Rechtsystem ad absurdum zu führen, bliebe wohl nur der Weg ihn zu verurteilen und danach zu begnadigen.

      Und der Body-Count ist natürlich auch nicht 164 / 70000. Mit einem Passagierflugzeug lassen sich niemals alle Menschen in der Arena töten. Die Anzahl Toten wäre wohl eher im mittleren vierstelligen Bereich.
      27 1 Melden
    • Libertas 12.10.2016 15:40
      Highlight @boki
      Juristisch ist es falsch, ja, aber trotzdem muss dieser Freispruch erfolgen, da der Pilot tausenede (ob 4 oder 5 stellig ist nichtmal so relevant) Menschen gerettet hat.
      Das Recht muss in diesem Fall der Gerechtigkeit weichen.
      7 19 Melden
    • MaxM 12.10.2016 15:50
      Highlight @ Libertas

      Und bei welchem Verhältnis wird aus einem Mord eine Heldentat?
      29 3 Melden
    • bokl 12.10.2016 15:59
      Highlight Dann muss aber das Gesetz angepasst werden. Ab welchem Faktor ist den aus deiner Sicht ein Massenmord gerechtfertigt? 1:2, 1:5, 1:10?
      19 1 Melden
    • MaxM 12.10.2016 16:10
      Highlight Es ist mir bewusst, dass das ein sehr unangemessener Vergleich ist, aber wenn man hier so einfach mit den Menschenleben umgeht, bringe ich den:

      70000:164 ergibt ein Verhältnis von ca. 1:426. Anders Behring Breivik hat 77 Menschen umgebracht und hat geglaubt, das Land und die im Lande lebenden Norweger dabei zu retten. Ist er nun ein Held?
      Kommt es auf die Anzahl Menschen, Absicht, Polin. Einstellungen, Uniform an?
      18 5 Melden
    • Libertas 12.10.2016 16:16
      Highlight Nein, das Gesetz kann bleiben, muss in dieser Ausnahmesituation aber anders beurteilt werden. Theoretisch wäre ein Abschuss schon bei einem Toten in der Arena gerechtfertigt, da die 164 im Flugzeug beim Anschlag sowieso sterben.
      Im übrigen handelt es sich nicht um Mord, sondern um Terrorbekämpfung mit leichtem Kollateralschaden.
      5 25 Melden
    • MaxM 12.10.2016 16:27
      Highlight Ohje.. und wenn man also einen Lebensraum (in Osten) braucht, dann... Und der Rest gehört zu den "leichten Kollateralschaden".
      13 5 Melden
    • bokl 12.10.2016 16:32
      Highlight Beim Abschuss kann man aber noch nicht wissen, ob der Anschlag erfolgreich verlaufen wird und die 164 im Flugzeug sowieso sterben.

      Und aus Fairness gegenüber den Piloten sollte man meiner Meinung nach im Voraus festlegen, ab wann er damit rechnen kann als Held aus der Geschichte hervorzugehen.
      6 2 Melden
    • deleted_420198696 12.10.2016 16:35
      Highlight 164 Tote sind kein leichter Kollateralschaden.
      15 2 Melden
    • Libertas 12.10.2016 16:43
      Highlight @boki
      Kann man nicht wissen, aber eine solche schwierige Entscheidung müssen wir theoretiker hier auch niemals treffen. Der Pilot in dem Beispiel muss es, und trifft die richtige. Dafür darf er nicht bestraft werden.
      6 9 Melden
    • MaxM 12.10.2016 16:58
      Highlight Er, ein Pilot, ein Offizier trifft die Entscheidung, Waffen einzusetzen und durch mittels dieser Handlung 164 Menschen zu töten.
      Er weiss gemäss dem Buchtext nicht, ob das überhaupt notwendig ist. Er hört nicht auf die Befehle. Er macht das, was aus seiner Sicht richtig ist. Er töten Zivilisten. Er tötet Menschen, die mit dem ganzen Antiterrorkampf nichts zu tun haben. Und das nur weil er der Meinung ist, dass das die richtige Entscheidung ist. Muss man also sich für ein solches Verhalten nicht rechtfertigen?
      11 3 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 12.10.2016 17:40
      Highlight Lustig dass für so einen wie Libertas das Gesetz hier nicht so wichtig ist, in Sachen Ausländerkriminalität, Ausweisung, DSI etc. aber ein knallhartes Vorgehen seitens der Justiz ohne Härtefälle fordert.
      22 2 Melden
    • Randy Orton 12.10.2016 21:51
      Highlight LaPaillade, wahrscheinlich geht er davon aus, dass der Terrorist ein Ausländer ist. Da sind dann die 164 anderen Toten nebensächlich, Hauptsache der böse Terrorist ist eliminiert ;)
      11 1 Melden
    600
  • Confused Dingo #teamhansi 12.10.2016 14:29
    Highlight Da meine Swisscom TV box im Eimer ist und ich zu Faul bin sie auswechseln zu lassen, werde ich das Event, nicht verfolgen können. Spannend hört es sich aber allemal an.

    Ich frage mich jetzt aber, hat Simone Meier mit dem Umgang des heutigen Konsumenten des TV Programms recht?
    Okay. Auch ich mache mal meine Wäsche, Putze so nebenbei wenn der TV läuft, aber nicht bei einem Programm, das mich wirklich interessiert oder ich noch nicht kenne. Bei solchen Themen, setze ich mich vor den TV und tue nichts anderes. Bin ich da so eine seltene Ausnahme?
    32 2 Melden
    • Simone M. 12.10.2016 14:58
      Highlight Ja! Und eine besonders tolle!
      12 8 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi 12.10.2016 15:07
      Highlight Seltsam^^

      Aber Danke Simone^^
      8 0 Melden
    • Bruno Wüthrich 12.10.2016 15:54
      Highlight Nein, ich bin mir sicher, dass Frau Meier irrt, und Sie keine Ausnahme sind. Aber wer weiss, vielleicht sind Sie ja trotzdem toll.

      Man sollte auch auf Watson aufpassen, dass man nicht in SVP-Manier pauschlisiert, und man sollte sich auch auf diesem Portal möglichst von Vorurteilen befreien (statt sie zu verbreiten).
      10 1 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi 12.10.2016 16:02
      Highlight Ich werde wohl diesen Samstag in den nächstgelegenen Swisscom Shop gehen und meine TV Box ersetzen lassen^^
      4 1 Melden
    • Simone M. 12.10.2016 16:04
      Highlight Hattest du schon eine mit 7-Tage-Rewind-Fuktion? Die gäbs dann nämlich. Es ist himmlisch.
      7 5 Melden
    • esmereldat 12.10.2016 17:04
      Highlight Und sonst auf einem mobilen Gerät über die App schauen oder auf dem Laptop im Browser - geht mit Swisscom Login und TV Abonnement prima :)
      4 0 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi 12.10.2016 17:15
      Highlight Ja aber doch nicht, wenn ich zuhause ein LED-TV habe mit HD xD.

      Ich kann auch nicht verstehen, wie man Filme oder Serien auf einem Computer Bildschirm schauen kann, ausnahmsweise auf reisen okay. Aber zuhause? Oo
      6 1 Melden
    • esmereldat 12.10.2016 17:33
      Highlight Ooooder nur minim Aufwand: Hotline anrufen, sie sollen eine neue schicken und das Retourpäckli mit der alten Box zu Hause von der Post direkt abholen lassen :D
      3 0 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi 12.10.2016 18:16
      Highlight Wär auch ne möglichkeit. Ich will dir aber nicht erzählen wie oft ich anrufen musste um einen neuen Router zu erhole🙄
      2 0 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi 12.10.2016 18:17
      Highlight Moment hab ich jetzt erholen geschrieben. Meinte bekommen Oo
      3 0 Melden
    • esmereldat 12.10.2016 19:38
      Highlight Oh je, ja dann ists natürlich nicht die beste Idee. Ich hab immer Glück mit der Hotline, drum mach ich das jeweils über die.
      2 0 Melden
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