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«Portraits of Courage» – so heisst der Bildband des ehemaligen US-Präsidenten. Bush will mit seinen Porträts verwundete und traumatisierte US-Soldaten würdigen, die unter seinem Befehl im Einsatz waren Bild: Damian Dovarganes/AP/KEYSTONE

George W. Bush malt Kriegsveteranen – und wird mit seinem Bildband zum US-Bestseller

20.03.17, 07:32 20.03.17, 08:12

«Porträts des Mutes» – der Bildband von George W. Bush Bild: AP/Crown

Ex-US-Präsident George W. Bush hat es mit einem Bildband selbstgemalter Porträts von US-Veteranen an die Spitze der US-Bestsellerlisten geschafft. Der Ende Februar erschienene Band führt seit zwei Wochen die Bestseller-Kategorie Sachbuch der «New York Times» an.

Im Online-Portal Amazon liegt das Werk auf Platz 18 der meistverkauften Bücher. Bush will mit seinen «Porträts des Mutes» verwundete und traumatisierte US-Soldaten würdigen, die unter seinem Befehl im Einsatz waren. Alle porträtierten Soldaten waren nach den Terroranschlägen des 11. September 2001 in Afghanistan oder dem Irak stationiert. Bush traf sie alle persönlich.

Bush hat nie öffentlich Bedauern darüber geäussert, sein Land Ende 2001 in den Afghanistan- und im Frühjahr 2003 in den Irak-Krieg geführt zu haben. Knapp 7000 US-Armeeangehörige wurden getötet, mehr als 50'000 verletzt. Im Internetdienst Instagram würdigt Bush jedoch ausdrücklich die «aussergewöhnlichen Männer und Frauen, die bei der Ausführung meiner Befehle verletzt wurden».

Die Erlöse aus dem Bildband sollen seiner Stiftung zugute kommen, die sich für eine Wiedereingliederung von Veteranen in die Zivilgesellschaft einsetzt. (sda/afp)

In Dallas braucht es viel Geduld ...

«Vielen Dank für's Anstehen und die Unterstützung unserer Veteranen», schreibt George W. Bush auf seinem Instagram-Account. 

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  • Wandtafel 20.03.2017 10:40
    Highlight Ist es nicht ein bisschen... absurd?
    15 7 Melden
    • Maett 20.03.2017 11:13
      Highlight @Wandtafel: jetzt macht er endlich etwas was er kann, und dann ist's auch wieder nicht recht.
      16 7 Melden
    • Anonymer 20.03.2017 11:46
      Highlight Absurd ja, aber es zeugt doch irgendwo auch von Menschlichkeit. Und wenn die Erlöse den Veteranen zu Gute kommen, warum nicht?
      8 0 Melden
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