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Mexiko: Eltern suchen in verschütteter Schule nach ihren Kindern ++ Mindestens 217 Tote

Ausgerechnet am Jahrestag des grossen Bebens von 1985 bebte die Erde in Mexiko erneut. Die Schäden sind immens.  

20.09.17, 08:44 20.09.17, 14:51

Schweres Erdbeben erschüttert Mexiko. Mindestens 217 Tote

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Schweres Erdbeben erschüttert Mexiko. Mindestens 217 Tote

Video: srf

Das Wichtigste in Kürze

Ticker: Schweres Beben erschüttert Mexiko

Mindestens 217 Menschen sind bei einem Erdbeben der Stärke 7,1 in Mexiko getötet worden. Das Epizentrum des Bebens lag rund 120 Kilometer südöstlich der 20-Millionen-Metropole Mexico City. Erste Bilder aus dem Katastrophengebiet zeigen katastrophale Schäden. 

Es wurden Erinnerungen an das Erdbeben vor genau 32 Jahren wach – damals wurden rund 10'000 Menschen getötet, besonders betroffen war Mexiko-Stadt.

Nach Angaben der Zivilschutzbehörden waren Menschen in brennenden Häusern eingeschlossen. Auf Bildern waren Rauchschwaden und herunterstürzende Gebäudeteile, in einer Strasse ein dicker Riss im Asphalt zu sehen. Die Situation war zunächst völlig unübersichtlich.

Ein dpa-Reporter berichtete von stark schwankenden Gebäuden in der Hauptstadt und von Gasgeruch. Tausende verängstigte Menschen seien auf die Strassen und Plätze geflüchtet. 

Zweites schweres Beben im September

Nur wenige Stunden vor den Erdstössen hatten sich landesweit Menschen an einer Erdbeben-Katastrophenübung beteiligt. Erst am 7. September waren bei einem Beben der Stärke 8,2 rund 100 Menschen umgekommen, dabei lag das Zentrum aber im Pazifik und war in Mexiko-Stadt längst nicht so stark zu spüren. Danach gab es weit über tausend Nachbeben.

Mexiko befindet sich in einer der weltweit aktivsten Erdbebenzonen. Der Grossteil der Landmasse liegt auf der sich westwärts bewegenden nordamerikanischen Erdplatte. Unter diese schiebt sich die langsam nach Nordosten wandernde Cocosplatte. Der Boden des Pazifischen Ozeans taucht so unter die mexikanische Landmasse ab. Das führt immer wieder zu Erschütterungen an der Südküste Mexikos. (sda/dpa)

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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  • Balan 23.09.2017 11:26
    Highlight Wo bleiben die Updates? Seit Jahren ist kein so verheerendes Erdbeben mehr passiert. Die Menschen suchen immer noch in den Trümmern, die Opferzahl ist schon lange gestiegen. Die Solidarität ist jedoch wunderschön, wie alle einander helfen. Ich habe Familir dort, es ist unfassbar traurig das Ganze.
    0 0 Melden
  • Watson-er 20.09.2017 07:32
    Highlight Wünsche meinen mexikanischen Kollegen viel Kraft um diese schwierige Zeit überstehen zu können!
    20 0 Melden

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