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World Press Photo 2017 – ein Siegerbild, das «den Hass in unserer Zeit ausdrückt»

13.02.17, 15:45 13.02.17, 16:12

Das Weltpressefoto des Jahres 2017 zeigt das Attentat auf den russischen Botschafter in Ankara im Dezember 2016. Dafür wird der türkische Fotograf Burhan Ozbilici von der Nachrichtenagentur AP mit dem renommierten Preis ausgezeichnet.

Das teilte die Stiftung World Press Photo am Montag in Amsterdam mit. Die Jury würdigte das Foto als ein «explosives Bild, das den Hass in unserer Zeit ausdrückt.»

Der Fotograf Ozbilici war am 19. Dezember bei der Eröffnung einer Kunstausstellung in Ankara, als ein junger türkischer Polizist plötzlich eine Waffe zog und den russischen Botschafter Andrej Karlow erschoss. Der Attentäter hatte mehrfach «Vergesst Syrien nicht» gerufen. Er war anschliessend von Sicherheitsbeamten getötet worden.

Pressefotos des Jahres 2017

Die Jury hatte das Siegerfoto aus über 80'000 Einsendungen ausgewählt. Insgesamt wurden 45 Fotografen in acht Kategorien ausgezeichnet. Mehr als 5000 Fotografen aus 125 Ländern hatten sich an dem Wettbewerb beteiligt. Der mit 10'000 Euro dotierte Preis für das beste Pressefoto des Jahres wurde zum 60. Mal verliehen.

Die ausgezeichneten Fotos werden in einer Ausstellung gezeigt, die zunächst ab dem 14. April in Amsterdam und anschliessend in 45 Ländern zu sehen ist. In der Schweiz werden die Bilder ab Mai im Landesmuseum in Zürich gezeigt, in Zusammenarbeit mit der Fotoagentur Keystone.

(sda/dpa)

Die Gewinner 2016

Die Gewinner 2015

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Brikne, 20.7.2017
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  • Spooky 14.02.2017 03:13
    Highlight Habt ihr den Zeigefinger vom Killer gesehen? Der ist ja viel zu lang! Da stimmt doch etwas nicht mit diesem Bild!
    0 0 Melden
    • Timo Bertschmann (1) 14.02.2017 16:34
      Highlight Am Rande eines Bidles wird immer "gedehnt". Liegt an der Linse und es kommt auf die Brennweite an wie fest.
      0 0 Melden
    • Spooky 14.02.2017 18:50
      Highlight Okay
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  • Aged 13.02.2017 19:23
    Highlight Diese Bilder unterstreichen einmal mehr wie diese Welt eben auch ist. Fotographisch sehr stark mit enormem Ausdruck.
    "Ein Bild zeigt mehr als 1000 Worte" ist immer noch gültig, selbst bei der heutigen Flut.
    10 1 Melden
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  • Toessemer 13.02.2017 19:09
    Highlight Ich befürchte die meisten haben World Press Photo nicht verstanden. Geht einfach an die Austellung im Frühling und macht euch schlau.
    2 3 Melden
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  • Majoras Maske 13.02.2017 19:06
    Highlight Leute, dieser Wettbewerb hat fast immer brutale und traurige Sujet, weil es auch ein Pressefoto ist und diese die Leser über die Zustande (in Krisen- und Kriegsgebieten) in der Welt wachrütteln sollen.

    Was man einzig bemängeln könnte, ist, dass es sich um einen Terroristen handelt und die Ernennung dieses Bildes zum Pressefoto des Jahres in gewissen Kreisen heroisierend und motivierend wirken könnte.
    6 3 Melden
    • Lichtblau 13.02.2017 21:52
      Highlight Es ist nicht so lange her, da sah man solche Bilder nur in verwackeltem s/w. Das Siegerfoto wirkt wie ein Standbild aus einem Actionfilm. Schon extrem, so nahe dran zu sein. Gewöhnungsbedürftig.
      4 0 Melden
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  • Radiochopf 13.02.2017 17:50
    Highlight Politik und Propaganda sind nun schon bei solchen Preise angekommen, nicht nur beim Nobel Preis. ... "explosives Bild, das den Hass in der heutigen Zeit ausdrückt" was für eine zynische Begründung! Hass auf wen? Russland oder den Terroristen?... das Foto wurde per Zufall aufgenommen und hat nichts mit Kunst oder Können eines Fotografen zu tun, der sich Stunden darauf vorbereitet oder 1000e Fotos macht!.. und das white Helmet Photo holt die Silbermedaille? Das ist einfach nur lächerlich, aber passt dann halt einfach nur noch...
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  • teha drey 13.02.2017 16:52
    Highlight Vorschlag an die WATSON-Redaktion: Macht doch einen Gegen-Wettbewerb und fordert Eure User auf, die schönsten, wärmsten und glücklichsten Bilder einzuschicken. Und dann prämieren wir diese. Ich spende gerne 100 Franken an das Preisgeld für den Gewinner oder die -in. DENN EINE SOLCH SCHRECKLICHE BILDSTRECKE, DIE EINFACH NUR BEBILDERT, WAS WIR SOWIESO SCHON TÄGLICH IN DEN NACHRICHTEN SEHEN UND HÖREN - GEHT GAR NICHT!
    32 43 Melden
    • Cpt Halibut 13.02.2017 18:11
      Highlight Ghei doch dure.
      14 6 Melden
    • seventhinkingsteps 13.02.2017 18:58
      Highlight De hets gnoh
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    600
  • Donaldo Perez 13.02.2017 16:46
    Highlight Kann mich noch an die Leserkommentare unter dem Artikel zum Siegerbild erinneren. "Mimimi das Bild sollte nicht veröffentlicht werden. Man gibt ihm eine Plattform Blablabla."
    Screw you, Moralisten, Journalismus heisst eben auch hinsehen wenns weh tut. Danke World Press Photo.
    50 17 Melden
    • Radiochopf 13.02.2017 17:42
      Highlight @Donald Perez gratuliere, scheinst viel Empathie zu haben.. dort liegt ja nur ein toter böser russischer Botschafter am Boden.. stört dich nicht, der ist böse und selber Schulden und seine Familie, Freunde und das ganze Land finden es toll das er nun so verewigt wird... stell dir vor es wäre per Zufall dein Vater oder Onkel gewesen, würdest du dann das gleiche schreiben ? Naja bei deiner Empathie wohl nicht mal ausgeschlossen...
      18 23 Melden
    • Rendel 13.02.2017 19:29
      Highlight Ich bin nach wie vor der Meinung, dass Bilder von Terroristen von manchen Leuten als Heldenfotos gesehen werden und man sollte das nicht unterstützen. Zudem muss man daran denken, wie das für die Familie und Freunde ist. Manchmal ist es wichtig den Schrecken zu zeigen, aber nicht immer.
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  • Kstyle 13.02.2017 16:44
    Highlight Ich wusste gar nicht das schon wieder ein jahr um ist. Wieso macht man anfang februar den event bestes Pressefoto 2017 wieso nicht bestes pressefoto 2016. finde ich irefürend. Oder wird das beste Foto von 2016 ausgewählt und es heisst dann bestes Pressefoto 2017? Auch das wäre irefürend.
    15 4 Melden
    • Silent_Revolution 13.02.2017 17:04
      Highlight Deine Probleme möchte ich haben.
      14 8 Melden
    • Kstyle 13.02.2017 18:21
      Highlight Danke nehme das als kompliment auf😄
      4 1 Melden
    • Silent_Revolution 13.02.2017 18:47
      Highlight Sei dir gegönnt!
      2 1 Melden
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  • Blaugrana 13.02.2017 16:43
    Highlight Schon tragisch... fast alle Bilder zeigen Tragödien, Misstände, Not und Elend. Wahrscheinlich muss man solche Bilder schiessen um zu den Gewinnern gehören zu können - ein Blick auf positive Bilder (sofern es sie unter den teilnehmenden Arbeiten gibt) wäre schön gewesen. So jedoch: 😢
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    • fabsli 13.02.2017 18:51
      Highlight Gebe dir recht. Aber anscheinend wollen das die Leute. Und wenn ich so schaue, was für Fotos in den letzten 20 Jahren gewonnen haben: nur solche Bilder.
      https://www.worldpressphoto.org/collection/contests

      Da ist Swiss Press Photo einiges differenzierter.
      2 1 Melden
    • lilie 13.02.2017 19:37
      Highlight Du musst die jeweiligen Kategorien beachten. Natürlich sind Fotos aus der Kategorie "aktuelle News" etc. keine Bilder von süssen Pandabären. Die können höchstens in der Kategorie "Natur" vorkommen.

      Im Wettbewerb gibt es 10 Kategorien, watson hat nur ein paar davon als Beispiele ausgewählt:

      https://de.m.wikipedia.org/wiki/World_Press_Photo
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  • fabsli 13.02.2017 16:30
    Highlight In allen Kategorien Gewalt und Tod. Gewinnen nur noch solche Bilder?
    8 21 Melden
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  • samy4me 13.02.2017 16:25
    Highlight Bedrückende Bilderstrecke....
    26 4 Melden
    • ben_fliggo 13.02.2017 20:17
      Highlight Bedrückender Zeitgeist...
      5 0 Melden
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