International

Mindestens acht Flüchtlinge vor türkischer Küste ertrunken – die meisten davon sind Kinder

24.12.15, 10:48

Vor der Westküste der Türkei sind am Donnerstagmorgen erneut mindestens acht Flüchtlinge, darunter sechs Kinder, ertrunken. Das Holzboot mit den Flüchtlingen an Bord sei auf dem Weg zur griechischen Insel Lesbos gewesen, berichtete die türkische Nachrichtenagentur Dogan.

Das Boot kenterte demnach in hohen Wellen. 14 Flüchtlinge würden noch vermisst. Seit Jahresbeginn gelangten nach UNO-Angaben mehr als eine Million Flüchtlinge nach Europa, davon kamen rund 970'000 über das Mittelmeer.

Immer wieder kommen bei der gefährlichen Überfahrt über das Meer Menschen ums Leben, weil ihre von Schleppern bereitgestellten seeuntauglichen Boote kentern. Erst in der Nacht zum Mittwoch waren beim Untergang eines überfüllten Flüchtlingsbootes vor einer griechischen Ägäis-Insel mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen. (sda/afp)

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  • Gelöschter Benutzer 24.12.2015 15:40
    Highlight Hört auf den Papst
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  • Bijouxly 24.12.2015 12:00
    Highlight Warum werden Frauen und Kinder eigentlich immer hervorgehoben? Habe mich schon oft gefragt, weshalb nicht alle Menschenleben gleich tragisch sind.
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    • Gelöschter Benutzer 24.12.2015 14:45
      Highlight Weil man damit den Mitleidsfaktor potenzieren kann und die Völkerwanderung somit als gottgegeben betrachtet werden muss. Es kommen ja nur Frauen und Kinder, wer will da schon die Schotten dicht machen. Man kann es auch Lügenpresse nennen.
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    • banda69 24.12.2015 15:07
      Highlight Rechtspopulisten heben junge Männer hervor um gegen Flüchtlinge zu hetzen, Linke heben Kinder und Frauen hervor um an die Menschlichkeit zu appellieren.
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    • Gelöschter Benutzer 25.12.2015 12:54
      Highlight Das sind archaische Gefühle.

      Wenn es früher um Leben und Tod ging, wurden Frauen und Kinder zuerst in Sicherheit gebracht, weil sie den Fortbestand sicherten. Familie und Stamm waren DIE Identität jedes Einzelnen. Selbst wenn alle Männer starben, lebte der Stamm weiter. Frauen gebären Kinder und damit auch neue Männer. Und die verstorbenen Helden werden in Liedern, Geschichten und in Walhalla ewig leben. So die Gedanken einst.

      Wie so vieles in unserer übervölkerten Zeit ist das überholt. Aber wäre es einfach, gegen die eigene Natur anzugehen, wär die Welt ein Paradies von Frieden und Glück.
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    • Bijouxly 25.12.2015 13:57
      Highlight @Rhabarber: ja mit den archaischen Gefühlen, da hast du wohl recht. Meinst du aber nicht auch, dass man vor allem als Journalist mehr hinterfragen soll, was man eigentlich schreibt? Mich nähme es seitens des Autors wunder; Warum haben Sie das geschrieben? Weil das alle machen? Warum heben Sie das hervor und bilden somit eine Hierarchie?
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    • Gelöschter Benutzer 25.12.2015 14:33
      Highlight Ich vermute, dass das sehr wohl durchdacht ist. Es soll einen Kontrapunkt setzen zur Hetze von Rechts. Wenn einige Medien nur über "junge männliche Wirtschaftsflüchtlinge" berichten, müssen andere eben auch Frauen und Kinder erwähnen. Die Wahrheit liegt dann - wie meist - irgendwo in der Mitte.
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    • Bijouxly 25.12.2015 15:14
      Highlight @Rhabarber: Also ich lese sehr viele verschiedene Zeitungen und noch nie stand irgendwo "10 Tote - 6 davon Männer"...
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    • Gelöschter Benutzer 25.12.2015 15:53
      Highlight Das hat wohl damit zu tun, dass unsere Welt eine Männerwelt ist. Und "Mann" und "Männer" in Texten sozusagen die Grundlage sind. Zudem sind Krieg, Gewaltdelikte und lebensgefährliche Berufe v.a. männliche Metiers.

      Nein, ich finde das auch nicht gut.

      Guck dir mal die Männerwelt an!
      - 10 neue Piloten - 6 davon Männer
      - 10 neue Nationalräte - 6 davon Männer
      - 10 Verhaftete - 6 davon Männer
      - 10 Nobelpreisempfänger - 6 davon Männer
      - 10 Zuhälter - 6 davon Männer
      - 10 neue Jäger - 6 davon Frauen
      - 10 Flüchtlinge - 6 davon Männer
      .... schon mal gelesen? Nicht, gell? Männerwelt :-)
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