International

Gerd Müller bei einem öffentlichen Auftritt im April dieses Jahres. Bild: CARSTEN KOALL/EPA/KEYSTONE

Deutscher Minister warnt vor 100 Millionen Flüchtlingen aus Afrika

Wenn die Erderwärmung nicht begrenzt werde, drohe eine riesige Fluchtbewegung, sagt Entwicklungsminister Gerd Müller.

18.06.17, 21:36

Ein Artikel von

Der deutsche Bundesentwicklungsminister Gerd Müller hat vor einer grossen Fluchtbewegung von bis zu 100 Millionen Menschen aus Afrika Richtung Norden gewarnt, falls eine Begrenzung der Erderwärmung auf zwei Grad nicht gelingt. Vor allem in Afrika entscheide sich demnach die Zukunft der Welt, sagte der CSU-Politiker der «Bild am Sonntag».

Jede Woche wachse die Bevölkerungszahl dort um eine Million. Diesen Menschen müsse dringend eine wirtschaftliche Perspektive in ihren Heimatländern gegeben werden. «Wenn wir weitermachen wie bisher, haben die Menschen in vielen Teilen Afrikas gar keine andere Chance, als sich zu uns auf den Weg zu machen», sagte der CSU-Politiker. Müller forderte einen «Marshallplan», ein gross angelegtes Investitionsprogramm für Afrika.

Auch internationale Konzerne müssten zu fairen Geschäftspraktiken übergehen, forderte der Minister:

«Wenn hier ein Apple-Handy für 800 Euro verkauft wird, muss sichergestellt sein, dass in den Coltan-Minen im Kongo anständige Löhne gezahlt werden und Umweltstandards gelten»

Schwerpunkt am G20-Gipfel

Die Lage in Afrika wird am 7. und 8. Juli in Hamburg auch erstmals ein Schwerpunktthema beim G20-Gipfel sein. Die Bundesregierung hatte vergangenen Montag beim Gipfeltreffen afrikanischer Staats- und Regierungschefs in Berlin 300 Millionen Euro zugesagt. Damit soll reformorientierten Staaten in Afrika geholfen werden, private Investoren anzulocken. Die Hilfszusage soll die anderen G20-Staaten zu einem stärkeren Engagement auf dem von Konflikten, Flucht und Armut gebeutelten Kontinent bewegen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat nach eigenen Angaben für die anstehenden Verhandlungen im Kampf gegen die Armut in Afrika und für den Klimaschutz Unterstützung von Papst Franziskus bekommen. «Er hat mich ermutigt, auf diesem Weg weiterzugehen. Genauso, wie für internationale Abkommen zu kämpfen», sagte Merkel im Vatikan nach einer Privataudienz im Vatikan am Samstag.

(fab/dpa/Reuters)

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
33Alle Kommentare anzeigen
33
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
  • Gummibär 19.06.2017 19:47
    Highlight Es wird am Ende keine Rolle spielen ob die Schuld an der afrikanischen Misere zu 7%, 17%, 27%, 37% oder 47% der Ausbeutung durch Europa und die USA zur Last gelegt wird.
    Aber ganz sicher werden neben den dort verbleibenden Leuten die europäischen Länder den Hauptteil des Preises bezahlen. Dann nämlich wenn sich Millionen auf den Weg machen.
    0 0 Melden
  • rodolofo 19.06.2017 09:14
    Highlight Dass diese Einschätzung der Lage und von dem, was jetzt zu tun wäre, von einem CSU-Politiker geäussert wurde, macht mich jetzt wirklich baff!
    Was für eine freudige Überraschung am Montag Morgen!
    Ja, wir schaffen das:
    Das Unvermeidliche der Dürre-Migrationen aus Afrika offensiv angehen und auf den Flüchtlingswellen "surfen", anstatt sich ihnen -breitbeinig in der Badehose dastehend, mit verschränkten Armen und grimmigem Blick- in den Weg zu stellen, während das Badetüchlein schon seit dem frühen Morgen auf einem der vordersten Liegestühle liegt und einen privilegierten Platz reserviert...
    5 3 Melden
  • Telomerase 19.06.2017 07:45
    Highlight Und wie viele Milliarden Dollar sind in den letzten Jahrzehnten bereits nach Afrika geflossen und in der Korruption versickert? Die These, dass Europa die alleinige Schuld an der Armut einiger dortiger Länder trägt, ist völlig überzogen und passt ins Narrativ des "bösen weissen Mannes" der sozialistischen europäischen Parteien mit ihrem Schuldkomplex.
    8 4 Melden
  • reaper54 19.06.2017 07:35
    Highlight "Jede Woche wachse die Bevölkerungszahl dort um eine Million" also der Herr Minister will die Verantwortung für diese völlig verkorkste Familienplanung übernehmen?
    Aufklärung und Entwicklungshilfe ja, das muss sein. Aber der Kontinent, respektive die Länder, müssen ja wohl in der Lage sein ihre Bevölkerung zu ernähren!
    9 5 Melden
  • Booker 19.06.2017 06:04
    Highlight Es gibt die Entwicklungshilfe. Seit vielen Jahrzenten geht da ganz viel Geld in verschiedene afrikanische, asiatische und südamerikanische Länder. Rund 5000 Milliarden Franken wurden so die letzten 50 Jahre verschoben. Gerade aber in Afrika scheinen diese Gelder grad gar nichts gebracht zu haben, kaum ein Land ist auf einem grünen Zweig.
    8 2 Melden
    • rodolofo 19.06.2017 09:24
      Highlight Und warum ist das wohl so?
      Weil der Hauptstrom der Gelder als Fluchtgelder unter anderem auf Geheimkonten von Schweizer Grossbanken landen!
      Wird eine solche Diktatur gestürzt, hat die Nachfolgeregierung in der Regel nicht genügend Möglichkeiten und Ressourcen, solche mit dem Raubgold der Nazis vergleichbaren Gelder zurückzufordern und zurückzuerhalten!
      Die Entwicklungszusammenarbeit kann also -ähnlich wie bei einem Fluss- als kleine Gegenströmung am Ufer angesehen werden.
      Sie in Frage zu stellen soll den Wohlstands-Faschismus perfektionieren!
      Die Geiz ist Geil-Vielfrasse wollen ALLES für sich.
      5 5 Melden
    • Saraina 19.06.2017 09:27
      Highlight Solange parallel zur Entwicklungshilfe grosse Rohstoffkonzerne Schmiergelder an korrupte Regimes zahlen, und Ihren Gewinn anstatt in den afrikanischen Löndern steuerbegünstigt im Kanton Zug zahlen, wird der durchschnittliche Afrikaner nicht auf einen grünen Zweig kommen. Hat Ihnen Ihr Kaffee geschmeckt heute Morgen? War er Fairtrade, oder haben dafür Kinder auf der Plantage gearbeitet, die deswegen nicht zur Schule gehen?
      7 4 Melden
    • rodolofo 19.06.2017 09:30
      Highlight ...
      Ausserdem:
      Wir beziehen spottbillig Rohstoffe aus Afrika, die so ausgebeutet werden, dass dort die Umwelt vergiftet und die natürlichen Grundlagen zur Selbstversorgung der Leute zerstört werden.
      In den Flüssen sind die Fische tot.
      Dort wo der Urwald grossflächig abgeholzt wurde, führt die Erosion innert Kürze in die Wüste.
      Und wegen dem Billigst-Diesel, den die Multis in Afrika verkaufen, sterben hunderttausende an Atemwegserkrankungen und Krebs.
      Soll ich noch erwähnen, dass von der EU subventionierte Grossfischerei-Tanker vor den Küsten Afrikas das Meer bald leer gefischt haben?
      Ja.
      9 2 Melden
  • Zeit_Genosse 19.06.2017 05:36
    Highlight Das Problem ist das Bevölkerungswachstum. Das wirtschaftlicher Erfolg und Frieden zu einer Stabilisierung bei Geburten führt scheint unbestritten, dauert aber mehrere Jahrzehnte. Es braucht ein Plan der früher greift. Afrika kann sich als ausgebeuteter Kontinent nicht selbst helfen. Dort geschehen die Dinge einfach ohne grosse politische Lenkung. Der Weltpolitik fehlt es an Weitsicht.
    7 1 Melden
  • Kronrod 18.06.2017 22:39
    Highlight Afrika hat schon jetzt dreimal soviele Einwohner wie Westeuropa. Zu denken, alles hänge nur von uns ab, ist gelinge gesagt Grössenwahn. Wir sind nicht die Heilsbringer. Afrika muss lernen, sich selbst zu helfen. Anders geht es nicht.
    109 50 Melden
    • Firefly 18.06.2017 23:15
      Highlight Konsumieren sie Öl? Konsumieren sie Güter die nicht aus der Schweiz stammen? Wenn ja, wie wollen sie überleben wenn sie sich selber helfen müssten? Sie profitieren davon, dass andere diese Güter für sie in fremden Länder ausbeuten, ohne in diesen Ländern Steuern zu zahlen und ihnen billig zur Verfügung stellen. Der Konsument hat eine Verantwortung, auch wenn ihnen diese Vorstellung nicht gefallen mag.
      8 4 Melden
    • sebi25 18.06.2017 23:55
      Highlight Sich selbst zu helfen?
      Nein, Afrika ist von den Industrienationen ausgebeutet worden und durch eine Kolonialisierung an einer freien Entwicklung gehindert worden. Deswegen stehen wir historisch gesehen in ihnrer Schuld
      Ausserdem beansprucht ein Schweizer die Erdressourcen zigfach stärker als ein Eritreer
      9 4 Melden
    • seventhinkingsteps 19.06.2017 07:37
      Highlight Das geht aber nicht, wenn wir weiterhin die Rohstoffreserven ausbeuten und den Lebensmittelmarkt mit Billigimporten belasten und die lokalen Bauern aus dem Geschäft drängen
      14 3 Melden
    • Saraina 19.06.2017 08:02
      Highlight Aber wir könnten aufhören, mit unseren Rohstofffirmen und Fischereien den Kontinent weiter auszuplündern.
      15 3 Melden
    • rodolofo 19.06.2017 09:48
      Highlight Können wir uns auf "Hilfe zur Selbsthilfe" einigen?
      Eine Schlüsselrolle z.B. bei der Vergabe von Kleinkrediten spielen die Frauen!
      Sie werden sich für ihre Kinder und ihre Familien ins Zeug legen und ihre sozialen Netzwerke nutzen, um aus sehr wenig sehr viel zu machen!
      Auch Männer, die noch nicht dem Alkohol verfallen sind und sich einer Strassengang angeschlossen haben, können in solchen Programmen mitmachen.
      Die Mafia ist tatsächlich ein schier unüberwindliches Problem.
      Auch die Projekte der EZA benötigen militärischen Schutz! Darum ist mind. die Duldung durch lokale Autoritäten nötig.
      ...
      6 1 Melden
  • Noach 18.06.2017 22:23
    Highlight Ich muss dem Herrn Minister recht geben, aber zuerst sollte sich die Weltgemeinschaft dazu verpflichten nach Afrika keine Waffen mehr zu verkaufen! Importe aus Afrika anständig zu bezahlen! Keine Spekulationen mit Land zu betreiben, China etc. Fabriken für die Güter in Afrika zu betreiben um den Menschen Arbeit zu geben. Ja, die Idee von einem Marschallplan ist zu begrüssen. Wenn nichts geschieht wird uns das sehr, sehr teuer zu stehen kommen. Inklusive Krieg in Europa!
    100 14 Melden
    • Matthias Studer 19.06.2017 00:31
      Highlight Nicht aber zuerst...
      Es gilt jetzt einen definitiven Marshallplan zu entwickeln, die dem Kontinent Afrika hilft. Das gehört alles zum Marshallplan.

      Die Frage ist nur, machen alle mit? Da sind nicht nur die Staaten gefragt, wie im Artikel erwähnt, muss auch die Wirtschaft mitmachen.

      Schwierig wird es dann bei Regime, die alleine profitieren wollen.

      Am Schluss muß eine Win Win Situation entstehen. Dann gibt es eine Zukunft. Solange man aber das Gefühl hat, man muss so was wie eine Trojka wie in Griechenland einsetzen, solange wird die Situation nicht entschärft.
      4 0 Melden
  • Gigi,Gigi 18.06.2017 21:54
    Highlight Eigentlich müssten von den westlichen Konzernen ohnehin anständige Löhne in Afrika bezahlt werden, ohne dass man mit einer Einwanderungswelle drohen muss. Wäre ja nur gerecht.
    93 5 Melden
  • Matthias Studer 18.06.2017 21:48
    Highlight Wenn's die Gier nach Geld nicht schafft, dann die Angst vor Flüchtlingen.

    Aber genau das was ich kürzlich schrieb beim Artikel über Sea Watch mit den Schweizer Piloten.
    27 21 Melden
  • Candy Queen 18.06.2017 21:46
    Highlight 'Diesen Menschen müsse dringend eine wirtschaftliche Perspektive gegeben werden.'
    Ich bin der Meinung, dass diese Menschen sich diese Perspektive selber schaffen sollten. Keine Ahnung, wie das gehen soll. Aber Jahrzehnte der Entwicklungshilfe haben viel zu wenig Erfolge in diese Richtung gezeitigt.
    64 70 Melden
    • Hoppla! 18.06.2017 23:07
      Highlight Wirtschaftliche Perspektive ist NICHT klassische Entwicklungshilfe. Zum Beispiel wäre eine anständige Wirtschaftspolitik nötig mit Öffnen der Märkte oder der Verzicht auf Abkommen mit korruptem Regierungen, wie beim Fischfang. usw.

      "Sollen sie doch selbst..." ist am Stammtisch aber lieber gehört.
      7 5 Melden
    • Firefly 18.06.2017 23:19
      Highlight Ganz einfach, der hiesigen Konsument von Produkten und Ressourcen aus Afrika verlangt, dass sein Geld auch dort landet und nicht auf einem Konto in Panama oder Cayman Islands
      8 4 Melden
    • Neruda 19.06.2017 00:01
      Highlight Zuerst müssen wir mit ihnen anständig handeln und aufhören sie mithilfe der WTO mit unseren subventionierten Produkten zu überschwemmen. Sobald wir fair mit Afrika Handel treiben, können wir auch von ihnen erwarten, dass sie mehr Eigeninitiative zeigen.
      PS: Unsere falsch angesetzte Entwicklungshilfe hat auch dazu beigetragen, dass viele Afrikaner so passiv sind. Aber dies ändert sich momentan, halt langsam.
      5 2 Melden
    • Saraina 19.06.2017 08:05
      Highlight In Senegal und Somalia lebten Menschen gut von der Fischerei, und nicht von Entwicklungshilfe, bis westliche oder russische Fischereinetriebe begannen, die Meere vor Afrikas Küsten leerzufischen - damit Sie und ich günstigen Fisch kaufen können. Wundert es da, wenn der Senegalese oder Gambier sich Richtung Europa auf den Weg macht?
      10 3 Melden
    • Taiyou 19.06.2017 08:31
      Highlight Wer meint, die Entwicklungshilfe hat zu wenig erbracht, hat Null Ahnung. Lesen sie mal den Gates Report (falls sie des Englishen mächtig sind).
      2 6 Melden
    • rauchzeichen 19.06.2017 08:32
      Highlight komm kind ich zeig dir wie man läuft. was nach 5 min geht das noch nicht? kriech weiter...
      6 2 Melden
    • almlasdn 19.06.2017 08:41
      Highlight Ich gebe dir Geld, deine "Verwaltung" streicht 80% für sich ein und gibt dir den Rest. Du magst dich fragen: "welche Verwaltung?", nun, das fragen sich die Menschen in Afrika vlt. auch.
      Mit dieser kleinen Menge an Geld ist es halt schwieriger. Ich bin auch dafür, dass "Geldhilfe" gestrichen wird, aber die Afrikaner sind nicht selber schuld, dass sie so rückständig sind, der Westen hat sie total ausgebeutet, also ist Hilfe von eben diesem Westen nicht verkehrt.
      5 2 Melden
    • Candy Queen 19.06.2017 11:41
      Highlight @firefly und taiyou: warum müsste ihr solch dümmliche Beleidigungen in eure Posts nehmen? Diskutiert doch einfach mit Argumenten, anstatt mir Stammtischgeschwätz und mangelnde Intelligenz zu unterstellen.
      3 0 Melden
    • Firefly 19.06.2017 11:48
      Highlight @rauchzeichen und wenn du läuft spann ich dich vor meinen Wagen solange bis du wieder kriechst...
      2 1 Melden
    • Candy Queen 19.06.2017 16:27
      Highlight @hoppla: ich weiss nicht, was am Stammtisch so geredet wird. Du offensichtlich schon?
      @taiyou: ich bin des englischen sehr mächtig, warum sollte ich das nicht sein?
      2 0 Melden
    • Firefly 19.06.2017 16:41
      Highlight @Candy Queen, wo habe ich hier jemanden beleidigt bitte?
      0 0 Melden
    • Candy Queen 19.06.2017 21:00
      Highlight Firefly, sorry, habe dich mit Hoppla verwechselt! Entschuldige bitte!
      0 0 Melden
    • rauchzeichen 19.06.2017 23:02
      Highlight @firefly und wenn wir dir dann sagen dass du laufen kannst, dir aber die schuhe zusammenbinden und du hinfällst, wir lachen und du wieder kriechst... hoffe ich hat die leidige, ausbeuterische geschichte endlich ein ende...
      0 0 Melden

Die Karte der Schande: Immer mehr Anschläge auf deutsche Asylheime 

In Deutschland brennen die Asylheime: Verübten rechte Gewalttäter im gesamten ersten Halbjahr 2015 rund ein Dutzend Brandanschläge auf Flüchtlingsunterkünfte, waren es allein im Januar 2016 bisher 16 Anschläge – darunter eine Attacke mit einer scharfen Handgranate.

Flüchtlinge leben gefährlich in Deutschland. Immer öfter attackieren rechte Gewalttäter Asylheime in unserem nördlichen Nachbarland. Meistens handelt es sich um Brandanschläge auf Unterkünfte, die von Asylsuchenden bezogen werden sollen. Doch zunehmend werden auch bewohnte Unterkünfte angegriffen. Am 29. Januar warf eine unbekannte Täterschaft sogar eine Handgranate auf das Areal eines Asylheims in Villingen-Schwenningen. 

Artikel lesen