International

Zehn Leichen von Flüchtlingen geborgen - 2185 Menschen gerettet

05.11.16, 18:36 05.11.16, 18:50

Die Leichen von zehn Flüchtlingen sind am Samstag vor der libyschen Küste bei 15 Rettungseinsätzen unter Aufsicht der italienischen Küstenwache geborgen worden. Dabei wurden 2185 Menschen an Bord von Booten gerettet, die in Richtung Italien unterwegs waren.

Die Leichen befanden sich an Bord eines Schlauchbootes, das die Rettungseinheiten 40 Seemeilen vor Libyen erreichen konnten, teilte die Küstenwache mit.

Weitere zwölf Leichen, die in den vergangenen Tagen im Mittelmeer geborgen wurden, trafen an Bord eines Schiffes im Hafen der sizilianischen Stadt Trapani ein. Zu den Leichen zählte auch jene eines Neugeborenen, dessen Mutter sich retten konnte. Neun der zwölf Todesopfer sind Frauen.

Von Libyen aus versuchen immer wieder Flüchtlinge über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen. Oft werden sie von Schleppern in seeuntüchtige und völlig überladene Boote getrieben. Nach Angaben der UNO starben in diesem Jahr bereits mehr als 4000 Menschen bei der gefährlichen Fahrt über das Mittelmeer. Im Jahr 2015 gab es 3771 Tote. (sda/apa/afp)

Migration

Schweizer Grenze ist, wo Kinder auf dem Boden schlafen – weh dir, Helvetia!

Immer wieder krass: Diese Luftaufnahmen zeigen, wie ein Flüchtlingsproblem wirklich aussieht 

Zurück nach Como! So greift Ueli Maurers Hardliner-Regime an der Schweizer Grenze durch

Diese beiden Optionen haben syrische Kinder: Bleiben (wie Omran) oder Gehen (wie Ailan)

«S'isch gäng wie's isch» – warum das SVP-Dorf Hasle Ja zum Asylzentrum sagte

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0Alle Kommentare anzeigen
0
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600

YouTuber und Reality-TV-Stars schwärmen in Sizilien für das rechte Anti-Flüchtlings-Boot 

Mit der «C-Star» gegen Bootsflüchtlinge: Die rechtsextreme «Identitäre Bewegung» will von Sizilien aus mit einem Schiff gegen NGOs vorgehen, die Flüchtlinge aus Seenot retten. Die Aktion zieht eine ganze Menge rechte Prominenz an – darunter Trump-Fans, «Infowars»-Mitarbeiter und ein skandalumwitterter früherer Reality-TV-Star.

Sie sind jung, modisch gekleidet, drücken sich gewählt aus und stehen politisch am äussersten rechten Rand: Die Mitglieder der «Identitären Bewegung» sorgen wieder einmal für Schlagzeilen. Mit Spendengeldern organisieren sie derzeit eine Bootsmission, mit der NGOs daran gehindert werden sollen, Flüchtlinge in Seenot zu retten und nach Italien zu bringen. Koordinator ist ein ehemaliger Offizier der Schweizer Armee.

Im Jahr 2017 sind im Mittelmeer bisher bereits mehr als 2300 Menschen ertrunken. …

Artikel lesen