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Bild: AP/AP

Schlepper stossen Flüchtlinge mit Knüppeln über Bord: Die gefährliche Flucht aus dem Jemen

Tagtäglich bringen skrupellose Schlepperbanden afrikanische Flüchtlinge von der somalischen Küste in den nur 100 Kilometer entfernten Jemen. Was auf der gefährlichen Überfahrt in den überfüllten Holzbooten geschieht, wird nur selten berichtet.

10.08.17, 23:12 11.08.17, 12:24

Michael Wrase, Limassol / Nordwestschweiz

Das «Tor der Tränen» nennen die Jemeniten die strategisch bedeutende Meerenge, die den Golf von Aden mit dem Roten Meer verbindet. Der Legende nach sollen dort bei einem schweren Erdbeben Zehntausende von Menschen ertrunken sein. Durch die Naturkatastrophe, heisst es, sei der afrikanische vom asiatischen Kontinent getrennt worden.

Schauplatz entsetzlicher Tragödien ist das «Tor der Tränen» bis heute geblieben. Tagtäglich bringen skrupellose Schlepperbanden afrikanische Flüchtlinge von der somalischen Küste in den nur 100 Kilometer entfernten Jemen. Was auf der gefährlichen Überfahrt in den überfüllten Holzbooten geschieht, wird nur selten berichtet.

Wahllos schlagen die vom Whisky oder der Kaudroge Khat berauschten Kapitäne mit Holzknüppeln auf ihre Schutzbefohlenen ein, wenn diese ihre Anweisungen nicht befolgen oder es – wie zu Beginn dieser Woche – beim Aussteigen an der Küste der jemenitischen Rotmeerprovinz Schabwa zu Verzögerungen kommt.

«Aus Furcht, von Milizen aufgegriffen zu werden, stiessen die Schlepper mehr als 180 Flüchtlinge ins stürmische Meer», teilte gestern die Internationale Organisation für Migration (IOM) unter Berufung auf Augenzeugen mit. Mindestens 55 von ihnen, darunter viele Kinder, ertranken. Weitere 30 werden vermisst. Ihre Überlebenschancen sind gering.

Bereits am Mittwoch hätten Menschenschmuggler 120 Menschen aus ihren Booten ins offene Meer getrieben. 50 seien ertrunken. Es könnte sich um den «Beginn eines neuen Trends» handeln, sagte IOM-Sprecherin Olivia Headon der Nachrichtenagentur Reuters.

38s

Schlepper stossen Flüchtlinge mit Knüppeln über Bord

Video: srf

Flucht in ein Bürgerkriegsland

Die Schlepperbanden hätten mit ihrem entsetzlichen Verbrechen ihre Boote retten und durch das «Tor der Tränen» zurück nach Somalia fahren können, wo Tausende auf die Überfahrt in den Jemen warteten. Die meisten der Flüchtlinge gehören offenbar der äthiopischen Volksgruppe der Oromo an, gegen die die Regierung in Addis Abeba gnadenlos vorgeht.

Eines der Boote, worauf sich zahlreiche Jemeniten auf dem Weg in eine andere Welt machten. (Archivbild)  Bild: AP/AP

Die grösste ethnische Gruppe in dem ostafrikanischen Land ist nach Erkenntnissen von Amnesty International willkürlichen Verhaftungen ausgesetzt. Es gebe Fälle von Folter und aussergerichtlichen Hinrichtungen.

Wie verzweifelt die Oromo sein müssen, zeigt letztlich auch ihre Bereitschaft, in ein Land zu flüchten, in dem seit mehr als zwei Jahren ein brutaler Bürgerkrieg tobt und mehr als 400'000 Menschen von der Cholera infiziert sind.

111'500 afrikanische Flüchtlinge kamen 2016 in den Jemen. In den ersten sechs Monaten dieses Jahr waren es nach Schätzungen der UNO knapp 60'000. Die Heimatlosen hoffen auf Arbeit in Saudi-Arabien oder den Emiraten am Persischen Golf.

Doch Flüchtlinge aus Bürgerkriegsstaaten sind dort unerwünscht. Das gilt für Syrien und den Irak sowie für Somalia und den Jemen, in dem 80 Prozent der Bevölkerung auf humanitäre Hilfe angewiesen ist. Als «Gastarbeiter» werden auf der arabischen Halbinsel vor allem Nicht-Muslime aus Indien, Thailand und Sri Lanka verpflichtet.

Jemeniten gelten als Unruhestifter

Auch die Jemeniten sind auf der Flucht. Sie gelten aber als Unruhestifter, weshalb die meisten Einwohner des ärmsten Land Arabiens lieber in ihrer von arabischen Kampfflugzeugen zerbombten Heimat bleiben als auf der Flucht ins Ungewisse zu sterben. Allerdings ist auch die Leidensfähigkeit der Jemeniten begrenzt. Mehr als 5000 liessen sich 2016 von Menschenschmugglern nach Somaliland und Djibouti bringen.

Eine andere Flüchtlingsroute führt von der jemenitischen Küste über das Rote Meer in den Sudan – und von dort aus auf dem Landweg zur libyschen Mittelmeerküste.

Der Tod lauert auch auf dieser Route: Anfang März hatten saudische «Apache»-Kampfhelikopter am «Tor der Tränen» ein Holzboot mit über 100 afrikanischen Flüchtlingen beschossen und versenkt. Bis zu 50 Menschen kamen bei dem von Menschenrechtsorganisationen als «Kriegsverbrechen» eingestuften Vorfall ums Leben. 80 konnten gerettet werden. (aargauerzeitung.ch)

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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  • silverstar 11.08.2017 16:05
    Highlight Die Migrationsdebatte kann heute nicht mehr geführt werden, ohne die Problematik mit einzubeziehen, das heute Unmengen von Organisationen durch die Migranten Geld verdienen.

    Immer mehr Menschen merken, das mit der Ausrichtung auf Flüchtlinge/Migranten, hier schnell und viel Geld zu machen ist.
    Seien dies nun staatliche Gelder oder Spendengelder.

    Je mehr Leute an diesen Geldtöpfen hängen, um so schwieriger wird es, eine sachliche Debatte zu führen.
    4 2 Melden
  • Butter 11.08.2017 11:23
    Highlight Ein kleiner Teil der Araber scheffelt Geld wie blöd und wird vom Westen als begehrte Investoren umgarnt. Dabei verdienen sie ihr Geld mit dem elend der Bevölkerung und stürzen die Länder ins Chaos. Genau so in Afrika, wo Warlords mit Rohstoffen Geld verdienen und der Westen will einfach nur die Rohstoffe, egal vom wem. Die Flüchtlingsströhme werden immer weiter zunehmen und der Westen wird sich weiter abschotten (müssen). Ich mag gar nicht daran denken, es wird mir ganz schlecht dabei.
    9 1 Melden
  • The Origin Gra 11.08.2017 11:23
    Highlight "Der Tod lauert auch auf dieser Route: Anfang März hatten saudische «Apache»-Kampfhelikopter am «Tor der Tränen» ein Holzboot mit über 100 afrikanischen Flüchtlingen beschossen und versenkt. Bis zu 50 Menschen kamen bei dem von Menschenrechtsorganisationen als «Kriegsverbrechen» eingestuften Vorfall ums Leben. 80 konnten gerettet werden"
    Bitte was? 😱
    Wo bleiben die Sanktionen gegen Saudi-Arabien? Ich verlange gleich Harte Sanktionen wie gegen den Iran!
    5 4 Melden
    • Daniel Caduff 11.08.2017 12:52
      Highlight Das wäre natürlich auch gerechtfertigt. Saudi Arabien ist eine der schlimmsten Diktaturen / Terrorstaaten auf der Welt. Das Werte- und Strafsystem ist vergleichbar mit dem IS!

      Aber Saudi Arabien sitzt halt auch auf den grössten Ölreserven der Welt und kauft jedes Jahr für Milliarden Dollars westliche Güter, inkl. Waffen (Auch die CH exportiert seit kurzem ja wieder Waffen nach SA).

      Wenn SA am Ölpreis schraubt, dann hat das Auswirkungen wie in den 70ern. Deswegen sind Sanktionen gegen SA eher nicht zu erwarten.

      Schönes Beispiel für westliche Doppelmoral.
      8 0 Melden
    • The Origin Gra 11.08.2017 19:19
      Highlight @Daniel: Dann machen wir uns schleunigst unabhängig vom Öl 🙂
      3 0 Melden
    • Echo der Zeit 12.08.2017 14:06
      Highlight @The Origin Gra - Sag das mal denn Rechtsnationalisten der SVP usw ...
      1 2 Melden
  • halfenauer 11.08.2017 09:04
    Highlight Von Somalia nach Jemen, oder vom Regen in die Traufe...
    2 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 11.08.2017 06:41
    Highlight Abscheuchlich, was da in diesen Gebieten vorgeht. Ich finde es ebenfalls tragisch, das wir in Europa lieber Zäune aufbauen als etwas dagegen zu unternehem. Ist die eigenen Nation wirklich so viel wichtiger als das Retten tausender Menschenleben?

    Aber ja, solange der US-Präsident mit dem Herrn aus Saudi-Arabien leuchtende Weltkugeln befummeln kann, werden die dort auch weiter Flüchtlinge töten/missbrauchen können.
    35 53 Melden
    • atomschlaf 11.08.2017 08:51
      Highlight Ja, Lukas, was schlägst Du denn vor?

      Vor Ort militärisch eingreifen?
      Alle afrikanischen Flüchtlinge nach Europa fliegen?

      Bin auf Deine konstruktiven Vorschläge gespannt.
      14 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.08.2017 09:13
      Highlight „Ist die eigene Nation wirklich so viel wichtiger als als das Retten tausender Menschen?“ Ja ist es! Gerade wenn sie Jemen, Somalia oder Äthiopien heisst. Was viele vergessen: Länder wie wir sind nur in der Lage den Menschen zu helfen, weil wir genau das tun: Land und Mitmenschen wichtig zu nehmen und dafür zu sorgen das es allen gut geht. Humanität ist eine Behandlungsart. Sie kostet nichts und beginnt bei einem selbst. Es sei eher die Frage erlaubt: Wie lange verfügt ein Land über die Kapazität (nicht das Geld) um für die Handlungen anderer die Verantwortung zu übernehmen? Nato Länder inkl.
      9 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.08.2017 15:55
      Highlight Die Flüchtlinge fair in den Ländern verteilen. (Wie es laut den EU- und Bilateralen-Veträgen eigendlich vorgesehen ist.)
      Aufzuhören, Länder, welche klar gegen die Menschenrechte verstossen (wie Saudi-Arabien), zu unterstützen.

      Leid, Tot und Terror lassen sich nicht über Nacht lösen. Genau so wenig ist es die Aufgabe eines einzelnes Landes, die Verantwortung dafür zu übernehmen.
      Doch das Problem zu erkennen und gemeinsam nach einer Lösung zu suchen, ist mener Meinung nach besser, als das Sterben tausender Menschen zu akzeptieren.
      1 6 Melden
    • atomschlaf 11.08.2017 21:50
      Highlight @Lukas:
      1. Im geltenden Recht (Dublin-Abkommen) ist eben gerade nicht vorgesehen, die Flüchtlinge zu verteilen.
      2. Wie willst Du die Flüchtlinge verteilen, wenn die meisten von denen in ein paar wenige Länder (vor allem DE und SE) wollen und man innerhalb des Schengen-Raums keine systematischen Grenzkontrollen hat?
      3. Löst die Verteilung das Problem nicht. Je mehr Afrikaner Europa aufnimmt, desto mehr wollen kommen, aber dies geht schon rein mengenmässig nicht auf, da der Grossteil der afrikanischen Migranten bei weitem nicht in der Lage ist, in Europa wirtschaftlich selbständig zu leben.
      6 0 Melden
    • atomschlaf 11.08.2017 21:52
      Highlight @Lukas: Ausserdem ist mit der Verteilung das Hauptproblem immer noch nicht gelöst, nämlich
      a) dass legitime Flüchtlinge den Schleppern ausgeliefert sind und
      b) dass illegale Abenteuer- und Sozialmigranten auch ohne Asylgrund fast ausnahmslos in Europa bleiben dürfen.
      6 0 Melden
  • Thinktank 11.08.2017 05:57
    Highlight Wenn die EU oder Russland irgend was tun, was der EU ,UNO oder einer anderen selbsternannten Weltaufsichtsbehörde nicht gefällt, dann werden Massnahmen getroffen. Die unzähligen afrikanischen Terrordiktaturen lässt man gewähren. Wir bezahlen alle dies nutzlosen Organisationen, die dafür zuständig wären, dieses Leid zu beenden. Ich fühl mich nicht zuständig.
    39 20 Melden
    • Makatitom 11.08.2017 08:44
      Highlight Viel schlimmer, den arabischen Terror-Diktatoren und - Unterstützer verkaufen wir noch Waffen und Überwachungssoftware. Und dann wundert ihr euch, wieso immer mehr mensche
      4 3 Melden
    • öpfeli 11.08.2017 08:50
      Highlight Da fast jeder so denkt wie du (ich bin nicht zuständig), ändert sich auch nichts.
      Nicht mal die eigene Einstellung.
      4 5 Melden
    • stef2014 11.08.2017 11:50
      Highlight Wir sind alle dafür verantwortlich mit unserem Konsum, mit unserem Wahlverhalten und vielem mehr. Aber das ist natürlich nur ein Teil des Problems. Aber es trägt dazu bei.
      5 2 Melden
    • Datsyuk 11.08.2017 11:54
      Highlight Und wir liefern alle Kriegsmaterial! Wer diesen Zusammenhang nicht sehen will, ist so heuchlerisch!
      Das Kriegsmaterial wird nicht gegen uns verwendet, also ist alles okay.
      "Terrordiktaturen" lassen wir gewähren, wenn wir vor Ort nichts holen können.
      Sich aber über Flüchtende auszulassen, ist so viel einfacher als sich zu überlegen, was man selbst mit dem Ganzen zu tun hat.
      6 5 Melden
    • The Origin Gra 11.08.2017 13:40
      Highlight @Datsyuk: Es wird noch nicht gegen uns Eingesetzt. Man sah was passierte als die Amis den Mudschahedin Waffen gegeben haben und diese Ausgebildet haben.
      Wird das Wasser durch die Ausbeutung und Erwärmung immer knapper könnten diese Waffen schneller gegen uns Gerichtet werden als uns lieb ist
      3 1 Melden
    • Datsyuk 11.08.2017 19:43
      Highlight The Origin Gra, das kommt dann noch hinzu.
      2 0 Melden
  • Booker 11.08.2017 05:25
    Highlight So wird aber regelmässig auch selektioniert zwischen "Ungläubigen" und Muslimen, um dann weniger überladen ins Reich der Ungläubigen, nämlich Europa, zu gelangen.
    26 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.08.2017 10:15
      Highlight Solange die Ungläubigen schön brav Unterkunft, Verpflegung, Gesundheitsversorgung und Sozialhilfe zahlen, stört deren Ungläubigkeit nicht... 🙄
      9 0 Melden
  • Hugo Wottaupott 11.08.2017 04:08
    Highlight Solang sich in deren Herkunftsländern nichts ändert ändert sich auch nichts an der Gesamtflüchtlingssituation.
    33 2 Melden
  • pachnota 11.08.2017 00:06
    Highlight Der Westen trägt insofern Mitschuld, dass er die Flüchtlingsboote überhaupt akzeptiert.

    Würde er diese direkt wieder dorthin stellen wo sie herkommen, gäbe es schnell keine Jobs mehr für die Schlepper.

    Aber eben, es geht wieder mal um Selbstbereicherung.
    Nicht nur bei den Schlepperbanden, sondern auch bei unseren westlichen "Helfer".
    44 22 Melden
    • Enzasa 11.08.2017 08:24
      Highlight Ihre Aussage steht für die Doppelmoral Europas.
      Mauer, Abschotten, zurückschicken unsere kleine Insel der Glückseligkeit muss nur vor den Flüchtlingen geschützt werden.
      Die Augen vor dem Leid verschließen und alle pauschal als Wirtschaftsflüchtlinge deklarieren.
      22 41 Melden
    • Daniel Caduff 11.08.2017 08:25
      Highlight Sag mal, hast Du den Artikel überhaupt gelesen?

      Die grösste ethnische Gruppe in dem ostafrikanischen Land ist nach Erkenntnissen von Amnesty International willkürlichen Verhaftungen ausgesetzt. Es gebe Fälle von Folter und aussergerichtlichen Hinrichtungen.

      Wie verzweifelt die Oromo sein müssen, zeigt letztlich auch ihre Bereitschaft, in ein Land zu flüchten, in dem seit mehr als zwei Jahren ein brutaler Bürgerkrieg tobt und mehr als 400'000 Menschen von der Cholera infiziert sind."

      Siehe auch Syrien (Balkanroute): Kann man schon sperren, dann stauen sich die Leute halt in der Türkei...
      23 28 Melden
    • Maracuja 11.08.2017 08:45
      Highlight @pachnota: Der Westen trägt insofern Mitschuld ...

      Was hat der Westen damit zu tun, wenn Afrikaner auf die Arabische Halbinsel flüchten? In dieser Gegend sind gar keine westlichen Hilfsorganisationen aktiv, was im übrigen gut aufzeigt, dass Flüchtling die gefährliche Überfahrt auch wagen, wenn im Notfall mit keiner Hilfe zu rechnen ist (wäre im Mittelmeer nicht anders). Das einzig westliche, das im Artikel erwähnt wird, sind die Helikopter, mit deren Hilfe die Saudis ein Boot mit Flüchtlingen beschossen - Lieferung von Waffen an diesen Unrechtsstaat sollte endlich eingestellt werden.
      2 6 Melden
    • Scott 11.08.2017 08:47
      Highlight @Daniel Caduff
      "...nach Erkenntnissen von Amnesty International"

      ...werden auch in der Schweiz Menschen gefoltert.
      6 2 Melden
    • atomschlaf 11.08.2017 08:53
      Highlight @Caduff: Ja, Europa muss endlich aufhören, sich für alle Verfolgten dieser Welt verantwortlich zu fühlen und früher oder später wird sich dies auch im Asylrecht niederschlagen müssen:

      Recht auf Asyl nur noch für Bürger oder legale Einwohner von direkt angrenzenden Ländern!
      10 2 Melden
    • Makatitom 11.08.2017 08:54
      Highlight Die Flugzeuge, mit denen die saudis das Flüchtlingsboot beschossen und versenkt haben, waren übrigens Pilatus Porter. Von wergen keine Mitschuld
      3 12 Melden
    • atomschlaf 11.08.2017 09:19
      Highlight @Enzasa: Was schlägst Du konkret vor?
      Keine Abschottung und keine Mauer heisst, alle aufnehmen, die kommen wollen.

      Wie willst Du diese Leute, grösstenteils aus Agrarländern mit archaischen Stammeskulturen, vielfach ohne Schul- und Berufsbildung, ausbilden, in hochtechnisierte europäische Gesellschaften integrieren, unterbringen, etc.?

      Wie gedenkst Du dies zu finanzieren?

      Wie willst Du den sozialen Frieden und die öffentliche Ordnung aufrechterhalten?

      Oder willst Du das gar nicht und sehnst Dich nach Chaos und dem Recht des Stärkeren?
      9 0 Melden
    • Walter Sahli 11.08.2017 09:26
      Highlight pachnota meint, Jemen und Somalia lägen am Mittelmeer...schade, dass das seine Freunde auf der C-Star nicht auch glauben.
      3 9 Melden
    • Daniel Caduff 11.08.2017 13:02
      Highlight @atomschlaf

      Kann man diskutieren. Entscheidend ist für mich, dass das Leid verringert wird. Wenn das gelingt, indem die Themen Asyl/Migration global anders angegangen werden, bin ich da nicht grundsätzlich dagegen. Ich sehe auch bei der Flüchtlingskonvention durchaus Erneuerungsbedarf, da heute asymetrische Konfliktformen mit nicht-staatlichen Akteuren dominieren, die dem Wortlaut der GFK nicht 100% entsprechen. Andere, imho legitime Fluchtursachen sind auch nicht abgedeckt (Hunger, Naturkatastrophen).

      Bis es so weit ist, bin ich aber einfach fürs Retten. Jetzt Wegschauen ist nur zynisch.
      4 3 Melden
  • Bijouxly 10.08.2017 23:40
    Highlight Danke für den informativen Artikel, davon habe ich noch nie etwas gelesen..!

    Kleine grammatikalische Anmerkung: Man kann niemanden "über Boot stossen" sondern entweder "vom Boot" oder "über Bord".
    23 2 Melden
    • Hugo Wottaupott 11.08.2017 13:54
      Highlight über boot stossten = du und SIE
      1 0 Melden
    • Bijouxly 11.08.2017 18:04
      Highlight @Hugo
      ?
      "stossten" gibt es auch nicht, sondern "stiessen"
      2 0 Melden

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