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Das Schiff der Rechtsextremen beim Auslaufen in Zypern.  Bild: DPA dpa

Katz- und Mausspiel auf dem Mittelmeer: Rechtsextremen-Boot verfolgt Helferschiff

06.08.17, 07:50 06.08.17, 15:55

Das von Rechtsextremen für eine Kampagne gegen Flüchtlinge gecharterte Schiff «C-Star» hat vor der Küste Libyens ein Rettungsschiff verfolgt. Die «C-Star» traf in einem Gebiet rund 20 Seemeilen vor Libyen ein und fuhr dort hinter dem Rettungsschiff «Aquarius» her.

Vor der libyschen Küste fuhr die «C-Star» am Samstag 30 bis 45 Minuten mit einem Abstand von wenigen hundert Metern hinter der «Aquarius» her, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP an Bord der «Aquarius» berichtete. Später folgte es dem Rettungsschiff aus grösserer Distanz.

Die Besatzung der «Aquarius», die von den beiden Hilfsorganisationen SOS Méditerranée und Ärzte ohne Grenzen betrieben wird, wollte sich nicht dazu äussern, ob sie die Nähe der «C-Star» als Bedrohung empfand. Während die «C-Star» in der Nähe war, fuhr das Rettungsschiff allerdings mit doppelter Geschwindigkeit.

Das von der Gruppe Defend Europe gecharterte Schiff hatte Anfang Juli den Hafen von Dschibuti verlassen und über den Suez-Kanal und Zypern Kurs auf die libysche Küste genommen. Am Samstag traf es dort ein. Die Besatzung will die libysche Küstenwache auf Flüchtlingsboote aufmerksam machen und sie drängen, die Flüchtlinge zurück nach Libyen zu bringen.

Mit ihrer Schiffstour im Mittelmeer wollen die Rechtsextremisten zugleich gegen die Arbeit der privaten Seenotrettungsorganisationen protestieren, die vor Libyen Schiffbrüchige retten und die Flüchtlinge dann nach Europa bringen.

Mitte Mai hatten sie eine Kampagne im Internet gestartet und 76'000 Euro für die Anmietung ihres Schiffs eingesammelt. Hinter der Aktion stehen deutsche, französische und italienische Mitglieder der Identitären Bewegung.

Am Sonntag nahm die «C-Star» Kurs auf Tunesien. Fischer im Hafen von Zarzis an der Südostküste des Landes wollten ein Anlegen des Schiffes verhindern.

Auch Italien protestiert gegen die Aktivitäten privater Rettungsorganisationen. Rom wirft ihnen vor, die illegale Migration zu begünstigen.

Mit einem Verhaltenskodex für Hilfsorganisationen will die italienische Regierung die Zahl der in Italien ankommenden Flüchtlinge verringern. Italien will die Organisationen unter anderem verpflichten, bewaffnete Polizisten an Bord ihrer Rettungsschiffe mitzunehmen. (sda/afp)

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  • pachnota 07.08.2017 15:31
    Highlight Bei dieser Massenmigration, die uns vor zwei Jahren, als "Flüchtlingskatastrophe" verkauft wurde,
    geht es nur um eines:

    Um die blanke Selbstbereicherung, ALLER beteiligten Akteure.
    14 5 Melden
  • Dr.Bogyman 07.08.2017 11:34
    Highlight Diese Rechtsextremen “Patrioten“ sollen doch einfach arbeiten gehen, und dies Aktivitäten unten am Mittelmeer was auch immer das sein soll, unterlassen.

    So würden sie Europa den besseren Dienst erweisen, wenn sie Europa helfen wollen.
    8 22 Melden
    • Dr.Bogyman 07.08.2017 20:44
      Highlight Scheisse so viele Rechtsextreme da? Dann geht doch ans Mittelmeer dann haben wir ruhe bei uns.
      3 4 Melden
  • pachnota 07.08.2017 08:50
    Highlight Die Mafia verdient Geld mit Drogenhandel in Prostitution.
    Heute kommen die Migranten dazu, mit denen sie in Italien wohl eine Menge verdient.
    Anders lässt sich nicht erklären, warum die Italiener nicht handeln, und all die Schiffe wieder zurück an den Absender schickt.
    20 3 Melden
  • pachnota 07.08.2017 08:44
    Highlight Die Schlepper und die NGO, agieren beide zur Selbstbereicherung. Die einen wegen des Geldes, die anderen um sich moralisch überhöhen zu können.

    Danach übernimmt die Sozialindustrie. Der es um beides geht.
    Es muss Überigens angenommen werden, das diese in Italien, in der Hand der Mafia ist.
    23 6 Melden
  • Hugo Wottaupott 07.08.2017 00:07
    Highlight Asyl Asyl mein Schiffchen rünnt.
    10 16 Melden
  • Jaing 06.08.2017 18:03
    Highlight Fakt ist, dass die Aquarius rund 30 Seemeilen vor der lybischen Küste hin- und herfährt. Da muss man wirklich mal offen thematisieren, ob hier nicht Schlepperei unterstützt wird. Meines Erachtens sehr wohl.
    49 12 Melden
    • Sapere Aude 06.08.2017 18:24
      Highlight Die Aquarius wird von MFS für die Seenotrettung eingesetzt, Natürlich fährt sie vor der Küste hin und her. Die Einsätze werden sowieso mit der Seenotrettungszentrale der italienischen Marine in Rom koordiniert. Kein Einsatz erfolgt ohne Kenntnis und Anweisung der italienischen Marine. Diese bestimmt auch, wohin die Flüchtenden nach der Rettung hingebracht werden.
      14 39 Melden
    • Sapere Aude 06.08.2017 18:27
      Highlight Es kann nämlich auch die C Star treffen, die ebenso vor der Küste rumfährt wie die Auqarius. Würde ein Boot voller Flüchtlinge entweckt werden und die C Star wäre das nächste Schiffe, müsste DefendEurope die Flüchtenden aus dem Wasser fischen und in einen Hafen bringen, welcher die italienische Marine bestimmt.
      16 32 Melden
    • Sapere Aude 06.08.2017 18:28
      Highlight Ich finde es auch spannend, dass auf allen Bildern, die irgendetwas beweisen sollen, die 12 Meilen Zone nicht zu erkennen ist.
      12 32 Melden
    • Sapere Aude 06.08.2017 20:03
      Highlight @Stachanowist, da die Schiffe auf Geheiss der italienischen Marine teilweise Flüchtende aus der 12 Meilen Zonen holt wirst da natürlich auch belege dafür finden.

      Btw. könnt hier noch lange rumblitzen, aber auch die C Star muss sich an das Seevölkerrecht halten und Menschen in Seenot aus dem Wasser ziehen und diese in den nächsten sicheren Hafen bringen. Welches Hafen das ist entscheidet die Italienische Marine, nicht die NGOs oder Defend Europe.
      19 30 Melden
    • Sapere Aude 06.08.2017 20:15
      Highlight Peinlich wird es vor allem, wenn die offensichtliche falsch Meldungen posten.
      11 29 Melden
    • Sapere Aude 06.08.2017 20:18
      Highlight Vor allem wenn die C Star gerade selbst in die 12 Meilen Zone eingedrungen ist.
      12 26 Melden
    • Stachanowist 06.08.2017 20:38
      Highlight Interessant! Es übersteigt aber wohl die Möglichkeiten Ihrer wie meiner Recherchetools, zu ermitteln, ob alle diese Bewegungen in libysche Wasser aufgrund von Bitten der it. Marine erfolgt sind. Unsere Diskussion gelangt hier deshalb wohl leider zu einer Aporie.

      Natürlich ist es ein absolutes Gebot, die Migranten und Flüchtlinge zu retten. Das müssen wir gar nicht diskutieren. Das Problem ist, dass die Rettungsaktionen eine unschöne Symbiose mit den Schlepperaktivitäten entwickelt haben, wenn auch meist ungewollt.

      Ein ethisch vertretbares Rezept gegen diesen Missstand habe ich auch nicht.
      22 8 Melden
    • Jaing 06.08.2017 21:22
      Highlight @ sapere
      Habe ja nie gesagt, dass ich das Vorhaben der C-Star unterstütze. Deshalb muss ich das Verhalten der NGO noch lange nicht gutheissen.
      19 6 Melden
    • Sapere Aude 06.08.2017 21:51
      Highlight Den NGOs konnte aber bis jetzt kein illegales Verhalten nachgewiesen werden. Es gibt bis jetzt eine einzige Untersuchung, die sich auf Hinweise aus fragwürdigen Quellen stützt. Die NGOs sind auch grundsätzlich nicht dagegen einen Verhaltenskodex zu unterschreiben. Sie wehren sich alleine gegen zwei Punkte:
      1. Bewaffnete Polizisten am Bord. (unbewaffnete sind kein Thema)
      2. Dass die Schiffe jeweils direkt einen Hafen anführen müssen und die Geretteten nicht auf ein anderes Schiff umsteigen lassen.
      7 30 Melden
    • Sapere Aude 06.08.2017 21:57
      Highlight Punkt Zwei widerspricht dem Seevölkerrecht und würde die Hilfe der NGOs praktisch verunmöglichen. Die immerhin 40% der Seenotrettung im Auftrag der italienischen Marine erfüllen.

      Wenn den NGOs eine direkte Zusammenarbeit mit den Schleppern nachgewiesen werden kann, sind sie natürlich entsprechend zuer Rechenschaft zu ziehen. Dafür reicht nun aber einfach nicht solche Bilder Jaing. Im übrigen haben die meisten NGOs nicht aus Spass mit der Rettung begonnen, sondern weil es schlicht zuwenig Schiffe der italienischen Marine oder Frontex vor Ort gibt.
      10 24 Melden
  • Yolo 06.08.2017 17:47
    Highlight Jetzt sind sie dort und was machen die IBster? Nichts! Sie verteidigen Europa, in dem sie mit einem Spendengeldern finanzierten Schiff einem anderen Schiff hinterher fahren.
    13 39 Melden
  • Stachanowist 06.08.2017 17:43
    Highlight Die Identitäre Bewegung soll ihr Schiff abziehen. Die Kontrolle der NGOs ist Aufgabe der italienischen Küstenwache, Polizei und Geheimdienste. Europa hat bereits genug Chaos an seinen Grenzen.

    Wenn gewisse NGOs mit den Schleppern zusammenarbeiten - wofür es laut den Staatsanwaltschaften von Trapani und Catania Beweise gibt - muss diesen schleunigst das Handwerk gelegt und harte Strafen ausgesprochen werden.

    Irgendwelche halbseidene Bewegungen wie die Identitären haben in dieser ganzen Angelegenheit aber nichts verloren. Grenzschutz und Schlepperbekämpfung sind Staatssache.
    22 21 Melden
    • pachnota 06.08.2017 18:29
      Highlight Stachanowist
      Der Staat funktionier in I aber mangelhaft
      Ich glaube, die Italiener lassen die ganze Migration nur deshalb zu, weil in Süditalien längst die Mafia das Zepter über die Asylindustrie übernommen hat und sich damit eine neue unerschöpfliche Einnahmequelle erschlossen hat.
      23 14 Melden
    • Stachanowist 06.08.2017 19:04
      Highlight @ pachnota

      Die Italiener werden oft unterschätzt. Traue ihnen eine strikte Überwachung der NGOs definitiv zu und sehe auch den politischen Willen, bei Schlepper-Retter-Kooperation durchzugreifen. Die Beschlagnahmung des Jugend rettet-Schiffs zeigte das.

      Finde es immer bedenklich, wenn irgendwelche private Organisationen wie die IB in Kernbereiche des Staates reinfunken und dessen Autorität untergraben. Da gehört der Grenzschutz definitiv dazu.

      Auch die Aktivitäten der NGOs sind oft fragwürdig, deshalb müssen sie genau überwacht werden. Italien ist stark genug dafür.
      19 10 Melden
  • Meinungsvielfalt 06.08.2017 17:17
    Highlight Den Kommentaren nach zu urteilen, hatte die "Schweizerzeit/ Weltwoche" Clique, ihren Sunntighöck im Eidgenoss.
    Nach dem 6. Bier und der x ten Wiederholung des spannenden Hornussfinals 1979, dachten Sie" lasst uns bei Watson was Schreiben".
    20 34 Melden
  • Sapere Aude 06.08.2017 17:08
    Highlight Die Aktion ist sehr stümperhaft geplant, die Faschohispters sind ungenügend vorbereiten, kennen die Rechtslage nicht und haben bis jetzt erreicht, als Ferienfotos zu und einige verwackelte Video zu posten. Und ja die Identitären werden durch den Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuft. Verharmlost sie hier also nicht als Patrioten oder besorgte Bürger.
    31 47 Melden
  • roterriese {gender fluid; AH-64} 06.08.2017 16:54
    49 16 Melden
    • Yolo 06.08.2017 17:49
      Highlight Hier: http://wat.is/_KmDqBAAzMRpohwB

      Sonst noch ein Problem?
      13 22 Melden
    • Sapere Aude 06.08.2017 18:04
      Highlight "Da müssen Sie vielleicht das machen, was Ihnen eine NGO sagt. Gesteuert werden Rettungseinsätze ja von dem zuständigen Maritime Rescue Coordination Centre (MRCC) in Rom. Das bestimmt aber auch, welches Schiff als On-Scene-Coordinator die Einsatzleitung vor Ort innehat. Dann legt vielleicht eine Ihnen verhasste NGO fest und protokolliert, in welchem Bereich Sie Menschen retten sollen.

      Timm: Da muss ich einen von den Nautikern fragen. Aber die sind gerade beschäftigt."
      8 25 Melden
    • Sapere Aude 06.08.2017 18:06
      Highlight Sie würden also entgegen der Anweisung der Rettungsleitstelle die Menschen woanders hinbringen wollen. Und wie stellen Sie sich das dort vor?

      Timm: Das wird sich dann herausstellen.

      Sie müssen sich doch überlegt haben, was Sie machen, wenn Sie in einen tunesischen Hafen einlaufen wollen und die wollen sie nicht reinlassen, weil sie doch einen ganz anderen Hafen ansteuern sollen?

      (Am Telefon sind nun nur Geräusche von Bord des Schiffs zu hören. Überlegt Timm noch, was er antworten soll? [..] Noch wenige Sekunden, dann endet das Gespräch. Danach ist die Nummer nicht erreichbar. [...])
      9 25 Melden
  • Kilian Schreiber 06.08.2017 15:37
    Highlight Helferschiff? Also sie helfen dem Zusammenbruch des europäischen Sozialsystems. Dann haben Sie Recht.
    36 24 Melden
  • Gelöschter Benutzer 06.08.2017 11:56
    Highlight Warum "Vorfall"?
    War das nicht eine erklärte Absicht der Identitären ("rechtsextrem" sind die bei weitem nicht), die NGO-Schiffe zu beobachten und Beweise für der Schleppertätigkeit zu sammeln?
    101 55 Melden
    • Makatitom 06.08.2017 13:51
      Highlight Natürlich sind die rechtsextrem, das Emblem ist nicht umsonst an ein Emblem der SA angelehnt.
      25 51 Melden
    • flausch 06.08.2017 16:14
      Highlight Ach und wesshalb genau sollen die Identitären nicht Rechtsextrem sein?
      25 37 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.08.2017 17:28
      Highlight flausch, erklär' Du uns besser weshalb sie denn rechtsextrem sein sollten.
      36 11 Melden
    • Yolo 06.08.2017 17:50
      Highlight Die IBster stehen nicht umsonst vom Verfassungsschutz in DE, A, und F unter Beobachtung
      13 29 Melden
    • Makatitom 06.08.2017 18:11
      Highlight Aus dem gleichen Grund, wie damals die Fröntler rechtsextrem waren, die am Lautesten: Das Boot ist voll schrien und so hunderttausende zurück in den sicheren Tod schickten.
      13 32 Melden
    • Stachanowist 06.08.2017 19:23
      Highlight @ richguy

      Die IB macht das geschickt. Sie spricht von "ethnokultureller Identität" statt Rasse:

      https://www.identitaere-bewegung.de/category/politische-forderungen/

      Indem die IB Ethnie und Kultur fix aneinander koppelt und als etwas statisches, unveränderliches definiert, spricht sie Immigranten die Fähigkeit ab, sich zu Angehörigen des Staatsvolks zu entwickeln. Es läuft also auf eine Definition des Staatsvolks über den Blutsgedanken heraus. Das rassische Denken wird mit dem Umgehungsbegriff "Ethnie" verdeckt.

      Eine solche Definition des Staatsvolks ist höchst unschweizerisch.
      16 11 Melden
    • Scott 06.08.2017 19:51
      Highlight @Makatitom
      Sie hatten offenbar genug zu Essen im 2.Weltkrieg? Das konnten viele andere in der CH nicht behaupten.
      17 12 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.08.2017 20:13
      Highlight Danke für die Erläuterung, Stachanowist. Mal was Substanzielles statt reflexartigem "Rechtsextrem!"-Gebell!
      19 7 Melden
    • pachnota 06.08.2017 20:27
      Highlight Stachanowist
      Denk mal an all die Paralellgeselschaften, die mitlerweile in Europa entstanden sind.
      Diese haben sehr wohl etwas mit der Ethnie zu tun.
      Dein Weltbild gerade im Bezug zu Italien, scheint mir da etwas zu idealistisch gefärbt.
      18 9 Melden
    • Makatitom 06.08.2017 20:48
      Highlight @Makatitom
      Sie hatten offenbar genug zu Essen im 2.Weltkrieg? Das konnten viele andere in der CH nicht behaupten.

      Ich brauchte damals noch gar nichts zu essen, und auch keinen Sauerstoff. Und die Fröntler waren nicht die wirklich Armen
      9 22 Melden
    • Fabio74 06.08.2017 21:02
      Highlight @scott: Wie niedeträchtig muss man sein, um solche Taten gutzuheissen? Die Schweiz wusste sehr wohl, dass diese Menschen dies nicht überleben würden!
      9 22 Melden
    • SemperFi 06.08.2017 21:08
      Highlight @Scott: Blödsinn. Natürlich hatte in der Schweiz des 2. Weltkriegs jeder genug zu essen. Oder haben Sie Kenntnis von Hungertoten?

      https://mobile2.bernerzeitung.ch/articles/57a5391cab5c374a77000001
      8 17 Melden
    • Stachanowist 06.08.2017 21:14
      Highlight Gerne, rich guy :)
      7 2 Melden
    • Stachanowist 06.08.2017 21:24
      Highlight Pachnota

      Mir wurde auf Watson schon viel zugeschrieben (Kommunist, Putintroll, Faschist), aber idealistisch hat mich noch niemand genannt! :D

      Scherz beiseite. Parallelgesellschaften sind ein Problem, doch entstehen sie nicht aufgrund ethnischer Zugehörigkeiten, wie dies die IB behauptet. Ethnie ist eine unbewegliche Kategorie, im Gegensatz zur Kultur. Wer sich so stark auf die Ethnie als staatsvolkbestimmendes Element beruft, spricht Menschen kategorisch die Fähigkeit ab, ein Teil der CH zu werden. Das ist unschweizerisch und befördert Parallelgesellschaften nur. Wir sind eine Willensnation!
      13 8 Melden
    • Echo der Zeit 06.08.2017 22:18
      Highlight Fröntler waren Nazis.
      9 15 Melden
    • flausch 06.08.2017 22:53
      Highlight @Rich Guy
      Meine Antwort erspart sich beim durchlesen aller anderen...
      5 11 Melden
  • Angelo C. 06.08.2017 11:46
    Highlight Allerhöchste Zeit nun endlich mit vereinten Kräften gegen die Schlepperbanden und die sehr oft mit ihnen kooperierenden NGOs vorzugehen 🤔!

    Ihre Mitarbeiter leben meist von Spenden und "anderen Zuwendungen" (..) und wollen nur ungern auf ihre gesicherten existenziellen Pfründe verzichten.

    https://www.blick.ch/news/ausland/fluechtlinge-ngo-weist-bericht-ueber-aussergewoehnliche-schiff-kontrolle-zurueck-id7081943.html

    https://www.bayernkurier.de/ausland/27497-militaer-gegen-schlepper/

    https://web.de/magazine/politik/fluechtlingskrise-in-europa/ermittler-ngos-schleppern-mittelmeer-32288260

    86 61 Melden
    • Makatitom 06.08.2017 18:08
      Highlight "Dank" Leuten mit deiner Einstellung wurden ab 1940 Menschen in den sicheren Tod zurückgeschickt. Schon damals war die Devise: das Boot ist voll, obwohl diese Menschen, dank der Geschäften mit Naziraubgold und -kunst sowie mit Nazidevisen und Waffen problemlos hätten aufgenommen werden können. Aber das wurde ja in die Taschen weniger geleitet. So ist es auch heute wieder. Die, die am Meisten gegen Einwanderung und die Flüchtlinge wettern, profitieren auch am Meisten davon.
      Wenn es sein muss, melde ich mich als MG-Schütze bei den Ärzten o. Grenzen, zum den Idiotären mal Feuer zu machen
      11 36 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.08.2017 08:54
      Highlight Makatitom, merkst Du nicht, wie lächerlich die Vergleiche mit damals sind?
      Damals ging es um Verfolgte aus Nachbarländern, heute geht es um Abenteuermigranten, die freiwillig über weite Distanzen und durch mehrere Länder reisen um illegal nach Europa einzuwandern.
      17 3 Melden
    • Makatitom 07.08.2017 12:45
      Highlight Abenteuermigranten? Du bist vielleicht ein Witzbold. Die meisten, die diese Lebensgefahr auf sich nehmen, sind auch Verfolgte. Und der Vergleich ist keineswegs lächerlich. Es ist genau das selbe "das Boot ist Voll"-Geschrei wie damals, und, genau wie damals, will man die Menschen lieber verrecken lassen als ihnen Hilfe zukommen zu lassen. Ob Nachbarländer oder nicht spielt überhaupt keine Rolle, es gibt nur (noch) eine Gattung Mensch
      2 15 Melden
    • Angelo C. 07.08.2017 12:51
      Highlight rich guy

      Du solltest seine kruden statements, welche meist nur kopfschütteln oder ein müdes Lächeln auslösen, genauso wenig für voll nehmen, wie ich das seit eh und je halte, sie daher auch konsequent keiner Erwiderung würdige.

      Du siehst ja, er heisst sogar die inzwischen in Italien staatsanwaltlich und parlamentarisch festgestellte Zusammenarbeit zwischen NGOs und Schleppern gut - Hauptsache, die Wirtschaftsmigranten überschwemmen sinnlos Italien und Europa 🙄!

      Mitleidslos gegen eigene Bedürftige und die bedrohten Sozialwerke.

      Besser Care-Pakete nach Venezuela, statt MG im Mittelmeer 😉!
      11 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.08.2017 15:34
      Highlight Nope, kein Witzbold, makatitom.
      Kürzlich war sogar im Tagi, der alles andere als ein rechtes Blatt ist, zu lesen, dass weniger als drei Prozent der aktuell aus dem Mittelmeer gefischten Afrikaner asylberechtigt seien.
      Verfolgte, my ass!
      8 1 Melden
    • Makatitom 07.08.2017 18:04
      Highlight Und an wie vielen Häfen können die richtigen NGOs nicht anlegen?
      1 5 Melden
    • Makatitom 07.08.2017 19:57
      Highlight Lächelt ihr nur, ich weiss, dass ich auf der richtigen Seite stehe. Zitat Kapitän Schmidt, ein guter Bekannter des Hamburger Originals Kapitän Schwandt:
      "Wie ich erfahre, funken die rechtsdrehenden Idioten der "C-Star" (das Schiff der "Identitäten" im Mittelmeer) ihre Hetzreden ohne jede Rücksicht auf Kanal 16. Jedem Seemann dreht es dabei den Magen um.
      Kanal 16 ist der Notrufkanal und ausschließlich für Seenotfälle vorgesehen."
      Das ist das gleiche wie bei uns Personen die 117, 118 und 1414 anrufen würden, um sie zu blockieren, nicht nur dämlich, sondern strafbar.
      1 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.08.2017 20:16
      Highlight Welches ist für Dich die "richtige" Seite?
      Die der Schlepper und ihrer NGO-Helfer?
      5 1 Melden
    • Makatitom 07.08.2017 20:56
      Highlight Die der NGO-Helfer. Die Behauptung, dass die mit den Schleppern zusammenarbeiten, wird nicht wahrer, je öfter man sie wiederholt
      1 5 Melden
    • pachnota 09.08.2017 08:30
      Highlight Wass wollt ihr mit all den Migranten bloss machen?
      Schon mal gehört, das Afrika jedes Jahr, 50Mio. neue potenzielle Migranten produziert?
      Wohin damit?
      Wehr bezahlt? Du wohl nicht, oder?
      3 2 Melden
    • Makatitom 09.08.2017 11:27
      Highlight Wir alle bezahlen, gerecht wäre, wenn Nestè, glencore, xstrata, shell und BP bezahlen würden, die sind schliesslich für das Leid und die Ausbeutung verantwortlich Und , hast du schon gehört, dass von den 50 Millionen "Migranten" die "produziert" werden, mindestens die Hälfte vor Erreichen des ersten Lebensjahres stirbt? und glaubst du nicht auch, dass die lieber zu hause bleiben würden?
      0 3 Melden
    • pachnota 09.08.2017 15:54
      Highlight
      3 1 Melden
  • Bobo B. 06.08.2017 11:43
    Highlight Wenn ihr die eine Seite als "Rechtsextrem" bezeichnet, müsstet ihr konsequenterweise die "Helfer" zumindest "mutmassliche Schlepper" nennen...
    108 66 Melden
    • flausch 06.08.2017 16:17
      Highlight Nein!
      Es gibt eine Menschen zu helfen ist eine frage der Ethik. Rechtsextrem und das sind die Identitären allemal ist eine absolute Schande der Geschichte.
      26 43 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.08.2017 20:31
      Highlight Illegalen Migranten die Einreise nach Europa zu erleichtern ist alles andere als ethisch, flausch!
      21 10 Melden
    • Fabio74 06.08.2017 21:03
      Highlight Nein. Man muss Rechtsextreme, als das benennen was sie sind: Rechtsextrem.
      Schön reden und verharmlosen ist tödlich.
      14 23 Melden
    • flausch 06.08.2017 22:58
      Highlight @ Rich Guy
      Menschen ersaufen zu lassen ist unethisch...
      Sie dem Seerecht entsprechend zu Retten und auf geheiss der Italienischen Marine in den entsprechenden Hafen zu bringen um sie nicht ersaufen zu lassen ist absolut ethisch... Müssen wir dadrüber effektiv diskutieren?
      4 12 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.08.2017 08:23
      Highlight Nein, flausch, wir müssen darüber nicht diskutieren.
      Wir können es auch bleiben lassen und in aller Ruhe zuschauen und abwarten, bis die Sozialsysteme und die öffentliche Ordnung in Europa zusammenbrechen.
      Viel Spass dabei! 😎
      13 2 Melden
    • pachnota 07.08.2017 08:34
      Highlight flausch
      Menschen zu hauf nach Europa zu schleppen, ohne für diese später Verantwortung zu übernehmen, ist höchst unethisch.
      Die einzige Motivation, dazu, ist die Selbstbereicherung.

      Bei den Schleppern geht's um Geld, bei den NGO, s geht's um moralische Selbstüberhebung.
      Solche Leute sind gefährlich.

      Man sollte sie einbuchten, und nicht nur "beobachten".
      12 3 Melden
    • pachnota 07.08.2017 08:38
      Highlight Die NGO, begehen zusammen mit den Schleppern kriminelle Handlungen.
      Die Kosten dafür bezahlt der Steuerzahler in Europa.
      Weitere Nutzniesser, in dieser Kette, ist die Sozialindustrie, die gleich danach kommt, und in Italien wohl von der Mafia kontrolliert wird.
      11 3 Melden
    • flausch 07.08.2017 21:12
      Highlight @Rich Guy
      Klar der Europäische Reichtum auf dem unser SOzialstaat bezieht wird ja auch durch "unseren" Schweiss erarbeitet... ;p

      @Pachnota
      Die Motivation ist einerseits es satt zu haben das Menschen zuhauf ertrinken und andererseits dieses Recht zur See (was deiner Meinung nach wohl kriminell ist) das zur Rettung einerseits verpflichtet andererseits aber auch Regeln kennt wie diese vonstatten zu gehen hat.
      1 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.08.2017 23:00
      Highlight @flausch: Natürlich wurde dieser Reichtum durch unser und vor allem unser Vorfahren Fleiss, Geschick und Tüchtigkeit erschaffen.
      Vom Himmel gefallen ist der bestimmt nicht!
      6 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.08.2017 23:11
      Highlight Noch was, flausch, ich finde es sehr schade, dass Europa all dies nun ohne Not und ohne demokratische Legitimation aufgibt.
      Mich persönlich kratzt es nicht gross. Meine Exit-Strategie steht und wenn es hier zu ungemütlich wird, bin ich mit meinen Angehörigen schnell weg.
      Aber es tut mir leid, für all jene Europäer, die diese Möglichkeit nicht haben, sich tagtäglich abrackern, eine Menge Steuern zahlen und deren soziale und sonstige Sicherheit nun von Merkel & Co. auf dem Altar des politisch korrekten Immigrationswahns erbarmungslos geopfert werden.
      6 1 Melden
    • flausch 08.08.2017 13:54
      Highlight @rich guy
      1. Von wegen Fleiss und Geschick. Die Geschichte erzählt da eher von Ausbeutung und düsterer Finanztaktik. Die Schweiz wurde gross mit Textilien und Schokolade (siehe Dreieckshandel), mit Waffenexport und dem waschen von Nazigold (siehe Kriegswirtschaft), mit Steuerbetrug (siehe Bankgeheimniss) und all dies hat meiner meinung nach wenig mit Fleiss zu tun.

      2. Schnell wegzugehen wenns hart wird ist wohl ein Privileg Europas... Nur wohin? Auf den Mond? Oder (illegale)Immigration in ein anderes Land?
      DIe guten/fortschrittlichen Europaer dürfen alles was andere nicht dürfen...
      1 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.08.2017 18:09
      Highlight Geschick heisst auch, taugliche und rentable Geschäftsmodelle zu entwickeln. Cleverness kann viel Fleiss ersetzen. 😉

      Wohin? Wissen nur meine nächsten Angehörigen und ich. Bleibt auch so, nicht dass Deine Sozi-Kumpane dort auch noch alles ruinieren. 😛

      Selbstverständlich alles legal.
      Wenn man ein gewisses Vermögen mitbringt und bereit ist, etwas zu investieren ist man fast überall willkommen.
      Ob Europäer oder nicht spielt da gar keine Rolle.
      4 1 Melden
    • flausch 08.08.2017 22:00
      Highlight Das Geschick von dem du da sprichst nennt man auf gutdeutsch ausbeutung.

      Meine Sozi Kumpane? Welche Sozi Kumpane? Ich bin kein Sozialist...

      Stimmt ausbeuterei ist fast überall wilkommen, zumindest überall dort wo sie von Militär und Polizei geschützt ist aber unter uns: Menschen hassen es ausgebeutet zu werden desshalb gibt es von Zeit zu Zeit Streiks oder gar Aufstände und dabei geht es manchmal aber nur manchmal der Ausbeuterei an den Kragen. Dies zeigt zumindest die Geschichte...
      1 3 Melden
    • pachnota 09.08.2017 00:19
      Highlight flausch

      Das ist Unsinn.
      Die CH war jahrelang, das Armenhaus Europas.
      (Leute wie du, vergessen das gerne, oder wissen dies erst gar nicht.)
      Mit Geschick und Fleiß, mit eisernem Willen, haben unsere Vorfahren daraus das reichste Land der Welt gemacht.

      Diesen Reichtum, von dem du selbst, wohl auch dein Leben lang profitiert hast, nun als Folge einer Ausbeutung zu deuten, ist nicht nur NICHT wahr, es spricht damit wohl auch eine große Portion Selbsthass aus dir.
      4 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.08.2017 05:03
      Highlight Ach, kein Sozi?
      Na, dann sorry, wollte Dich nicht beleidigen!
      Die fabulieren eben auch oft und gern von angeblicher Ausbeutung.
      4 1 Melden
    • flausch 09.08.2017 11:44
      Highlight @pachnota + rich guy
      Die Schweiz wahr lange Zeit Europas Armenhaus aber dann ist da was passiert und es änderte sicht.

      Individueller reichtum wurde bereits durch den dreieckshandel geschaffen später dann hat die Schweiz hauptsächlich durch Steuerflüchtlinge und Geldwäscherei Reichtum angehäuft. Abgesehen davon hat die schweizer Industrialisierung massiv mit der Waffenproduktion für Nazideutschland zu tun. Dies alles zu leugnen ist Geschichtsrevisionismus in Reinkultur!
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  • poesie_vivante 06.08.2017 11:31
    Highlight Es ist höchste Zeit, dass den NGO-Schiffen auf die Finger geschaut wird. Mit Notseerettung haben diese Schiffe nämlich viel weniger zu tun als mit Schlepper-Taxi-Service.
    88 55 Melden
  • pachnota 06.08.2017 11:24
    Highlight 1. Es ist es kein Schiff von Rechtsextremen.
    2. könnte hier durchaus thematisier werden, das die NGO, s, mittlerweile einen Taxidienst von der Libyschen Küste, direkt nach Europa eingerichtet haben.
    Was der eigentliche Skandal ist!
    100 67 Melden
    • flausch 06.08.2017 16:18
      Highlight 1. Was sind die Identitären wenn nicht Rechtsextrem?
      2. Kann man die NGO's unter der nummer 7x7 anrufen?
      24 35 Melden
    • Fabio74 06.08.2017 21:03
      Highlight 1. Es sind Rechtsextreme.
      2. per se falsch.
      11 24 Melden
  • Scott 06.08.2017 10:29
    Highlight "20 Seemeilen vor Libyen"

    Sie werden also doch abgeholt...
    91 38 Melden
    • flausch 06.08.2017 16:20
      Highlight Und laut regeln der Seerettung im nächsten hafen abgesetzt...
      Nicht ganz so wie bei diesen Völkischen Kammeraden die es schaffen jeden einzelnen hafen von Sri Lanka bis ins Mittelmeer zu verpassen ;p
      22 29 Melden
    • Fabio74 06.08.2017 21:04
      Highlight es gibt internationales Seerecht, das gilt für alle. Auch wenn es den Rechten Menschenhassern nicht passt.
      14 23 Melden
    • mountaineer 07.08.2017 12:55
      Highlight flausch & Fabio, der nächste Hafen läge in den allermeisten Fällen nicht in Italien, sondern auf dem afrikanischen Kontinent.
      8 3 Melden
    • flausch 07.08.2017 21:14
      Highlight Es geht nicht nur um den "nächsten" Hafen sondern auch um den "nächsten" Hafen der beireit ist diese Menschen aufzunehmen. Wenn nun Hafen um Hafen dies verweigert dan fahren die Schiffe mit den geretteten irgendwann bis Asien.
      1 6 Melden
  • ujay 06.08.2017 09:57
    Highlight Wundert mich, dass das Schiff bei so viel Kompetenz der idiotären Bewegung überhaupt noch schwimmt. Ich denke, die werden das schon noch ändern.
    http://www.toonsup.com/users/k/karl_berger/das_boot_ist_voll_080710_2230.jpg
    55 84 Melden
  • roterriese {gender fluid; AH-64} 06.08.2017 09:48
    Highlight "Rund 30 bis 45 Minuten fuhr das Schiff mit einem Abstand von wenigen hundert Metern hinter dem Helferschiff «Aquarius» her, später folgte es dem Rettungsschiff aus grösserer Distanz."

    Weltbewegend :D
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