International

Indonesien und Malaysia retten 1400 Bootsflüchtlinge vor dem Ertrinken

11.05.15, 08:53 11.05.15, 10:18

Vor den Küsten Malaysias und Indonesiens sind etwa 1400 Bootsflüchtlinge aus Bangladesch und Myanmar aus dem Meer gerettet worden. Wie die malaysische Polizei am Montag mitteilte, waren mehr als 1000 Menschen von Schleppern vor der Ferieninsel Langkawi in seichten Gewässern ausgesetzt worden.

Vermutlich kamen die Flüchtlinge in drei Booten. Nach offiziellen Angaben wurden 1018 Menschen geborgen, die Polizei rechnete aber mit weiteren Flüchtlingen.

Die indonesischen Behörden retteten am Montag nach eigenen Angaben etwa 400 Menschen von einem Boot, das östlich der Provinz Aceh auf dem Wasser trieb. Erst am Wochenende waren fast 600 Flüchtlinge aus dem Meer vor Indonesien geborgen worden.

Jährlich versuchen tausende Menschen aus Bangladesch und Flüchtlinge der Minderheit der Rohingya aus Myanmar über das Meer Malaysia und Indonesien zu erreichen. Laut Menschenrechtsgruppen kommen auf der gefährlichen Reise zahlreiche Menschen ums Leben. (wst/sda/afp)

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Brikne, 20.7.2017
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  • Gelöschter Benutzer 11.05.2015 10:35
    Highlight Das Zusammenleben der verschiedenen Religionen funktionierte in SOA und Indonesien lange relativ gut. Das änderte sich, als die Muslime gegen die anderen Religionen vorgegangen sind. Es liegt nicht in der Natur der Hindus und der Buddhisten gegen den Islam zu hetzen. So fühlen sich die andersgläubigen Indonesier mittlerweile von den Muslimen bedroht.
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  • zombie1969 11.05.2015 09:34
    Highlight "der Minderheit der Rohingya aus Myanmar"
    Die Übergriffe gegen die muslimischen Rohingya in Myanmar erfolgten erst, nachdem diese mehfach Tempel und Andersgläubige angegriffen hatten. Auch die buddhistischen Mönche verbreiten keine Hetze gegen Muslime, sondern fordern nur dazu auf, sich gegen diese gewalttätigen Angriffe zu wehren. Das friedliche und gute Miteinander wurde erst durch muslimische Prediger zerstört, die gegen die anderen Religionen offen hetzen.
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