International

«Vos Prudence» von Ärzte ohne Grenzen kommt aktuell nicht zum Einstatz. Bild: AP/ANSA

Nun auch Save the Children: Hilfsorganisationen setzen Rettungseinsätze im Mittelmeer aus

13.08.17, 15:58 13.08.17, 16:46

Die Stimmung gegen die privaten Seenotretter im Mittelmeer hat sich in den vergangenen Monaten zunehmend verschlechtert. Nun setzen mehrere Hilfsorganisationen angesichts des von Italien und Libyen ausgeübten Drucks ihre Seenotrettung im Mittelmeer aus.

Wegen Sicherheitsrisiken im Mittelmeer vor Libyen unterbrechen drei Nichtregierungsorganisationen (NGO) ihre Missionen zur Rettung von Flüchtlingen. Nach der Ankündigung von Ärzte ohne Grenzen (MSF) am Samstag zogen die deutsche Organisation Sea Eye und später auch Save the Children am Sonntag nach.

«Grund dafür ist die veränderte Sicherheitslage im westlichen Mittelmeer», teilte die Regensburger Gruppe Sea Eye mit. MSF hatte am Samstag erklärt, von der zentralen Seenotrettungsleitstelle in Rom (MRCC) eine konkrete Warnung erhalten zu haben.

Für NGOs werde das Klima auf dem Mittelmeer immer feindseliger. «Das wird eine riesige Lücke in die Such- und Rettungskapazitäten reissen und Menschenleben fordern», twitterte Ärzte ohne Grenzen.

Libysche Drohung

Wie Sea Eye bezog sich die Organisation auf Berichte, wonach libysche Behörden ihre Hoheitsgewässer um eine eigene Such- und Rettungszone ausweiten wollen. Die libysche Marine hatte dann am Donnerstag erklärt, ausländische Schiffe dürften die Küste des Landes ohne eine besondere Erlaubnis der libyschen Behörden nicht mehr ansteuern.

«Eine Fortsetzung unserer Rettungsarbeiten ist unter diesen Umständen aktuell nicht möglich. Wir können dies auch gegenüber unseren Crews nicht mehr verantworten», sagte Sea-Eye-Gründer Michael Buschheuer. Auch er warnte vor einer «tödlichen Lücke im Mittelmeer.» Dieses Jahr starben bereits mehr als 2400 Menschen auf der Route.

Die spanische Proactiva Open Arms will dagegen weiterretten. «Für uns ändert sich nicht viel im Vergleich zu den vergangenen Wochen», sagte Riccardo Gatti der Zeitung «La Repubblica». Nach Angaben der Organisation war ihr Schiff in der vergangenen Woche im Mittelmeer von der libyschen Küstenwache mit Warnschüssen bedrängt worden.

«Abartiger» Mechanismus

Für Ärzte ohne Grenzen scheint die Sicherheit nicht der einzige Beweggrund zu sein, die Mission ihres Schiffs «Vos Prudence» zu unterbrechen. «Das Problem ist die absurde und rücksichtslose politische Linie der italienischen Regierung und von Europa, um das Migrationsproblem zu lösen», sagte Stefano Argenziano, der für Ärzte ohne Grenzen Migrations-Projekte koordiniert, gegenüber «La Repubblica».

Die Libyer könnten ohnehin bereits mit der Unterstützung Europas und Italiens «machen, was sie wollen». Seine Organisation wolle nicht «Teil dieses illegalen, abartigen und unmenschlichen Mechanismus sein.» Ein medizinisches Team werde aber an Bord des Rettungsschiffs «Aquarius» von SOS Méditerranée bleiben.

Seit Anfang August unterstützt die italienische Marine die libysche Küstenwache technisch und logistisch. Rom hofft, dass damit weniger Migranten nach Italien kommen - und die Zahlen sprechen dafür: In den ersten zwei Augustwochen sind bislang erst etwas mehr als 1700 Menschen in Italien angekommen.

Konsequenter zurückschicken

Im Juli waren es 11'459, im Juni noch 23'526. Ärzte ohne Grenzen forderte die EU und insbesondere Italien auf, von Strategien abzusehen, die «Menschen in einem Bürgerkriegsland einsperren, ohne deren Bedürfnisse nach Schutz und Unterstützung in Betracht zu ziehen».

Italien erhöhte den Druck auf die Helfer auch mit einem neuen Kodex. Damit will Rom die Zahl der ankommenden Flüchtlinge verringern. Demnach sollen bewaffnete Polizisten an Bord von Rettungsschiffen mitgenommen werden. Ausserdem dürfen auf See in Sicherheit gebrachte Flüchtlinge nicht von einem Schiff auf ein anderes weitergegeben werden. MSF und andere Hilfsorganisationen lehnen den Kodex ab.

Der EU-Migrationskommissar Dimitris Avramopoulos forderte eine «strengere und effektivere Politik für Rückführungen», wie er den Zeitungen der Funke Mediengruppe sagte. (viw/sda/dpa/afp)

Das könnte dich auch interessieren:

«Wir sind die grössten Loser – wenn das BGE mit uns klappt, dann klappt es überall»

Deutscher kassiert Busse in der Schweiz – und findet das wenig witzig

Guck mal, was die Russen in einem ihrer stillgelegten Hangars verstecken

Was diese Frau treibt, ist so grossartig wie abstossend – und ich kann nicht wegsehen

Obamas geniale Antwort auf Rassisten schlägt alle Twitter-Rekorde

Wie er Nazis verteidigt und über Wein schwafelt – Trumps irre Wutrede in sieben Akten

Was ist der hohlste Traumjob der Welt? Influencer!

Zum 40. (angeblichen) Todestag: ELVIS LEBT! 20 handfeste Beweise dafür

Mit Hipsterbart und Hakenkreuz: 5 alte und neue rechtsextreme Bewegungen

Warst du besoffen, Designer? 26 Kleider-Fails, die nicht mehr gut zu machen sind

Koksen und kotzen – Barbie ist im 2017 angekommen

Frau findet Ex auf Tinder – und erlebt zunächst eine witzige, dann eine böse Überraschung

Geheimes Chat-Protokoll aufgetaucht: Wie es wirklich zur Nordkorea-Krise kam

Zwei «Irre» auf Kollisionskurs: Die Angst vor der Bombe ist zurück

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
100Alle Kommentare anzeigen
100
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • Vachereine 14.08.2017 09:53
    Highlight Die fahren keine Rettungseinsätze. Sie leisten Beihilfe zum Menschenschmuggel.
    Deswegen ermittelt die ital. Justiz z. T. gegen sie.
    23 8 Melden
    • lichtler 14.08.2017 11:15
      Highlight Dass du hier so was kommentierst überrascht mich nicht. Die Rettungseinsätze werden aus Rom koordiniert, sind somit offiziell. Außerdem würde mich noch interessieren was du vorschlägst, dass nicht die Menschen im Mittelmeer nicht ertrinken und Asyl in Europa stellen können?
      5 13 Melden
    • Enzasa 14.08.2017 11:45
      Highlight Vachereine das ist ihre persönliche Meinung, aktuell durch keine Beweise nachgewiesen ist
      4 11 Melden
    • Vachereine 14.08.2017 13:52
      Highlight @lichtler: Dass irgwenetwas von irgendwem von Rom aus koordiniert wird, hat nichts zu bedeuten.
      Die illegalen Immigranten müssen am Auslaufen gehindert werden, oder abgefangen und zurück zur nordafrikanischen, genauer der lybischen Küste gebracht werden. Sobald alle in Lybien versammelten illegalen Immigranten sehen, dass es auf dem Seeweg kein durchkommen in die EU mehr gibt, begibt sich keiner mehr fahrlässig in tödliche Seenot.
      Die selbsternannten Seeretter ermutigen Zugtausausende, diese lebensgefährliche Seefahrt anzutreten, und machen sich so mitschuldig an vermeidbaren Todesfällen.
      17 5 Melden
    • Vachereine 14.08.2017 13:55
      Highlight @Enzesa: Dass es Beihilfe zu Menschenschmuggel ist, das liegt auf der Hand.
      Dass die italien. Behörden gegen die selbsternannten Seeretter ermitteln, ist Fakt, und kannst Du im Detail z. B. in der ital. Presse nachprüfen.
      11 5 Melden
    • Enzasa 14.08.2017 17:53
      Highlight Ermitteln bedeutet untersuchen und nicht rechtskräftig verurteilt.

      Wie können Menschen im Mittelmeerraum illegale Immigranten sein?
      Jeder Mensch hat das Recht einen Asylantrag zu stellen und erst wenn eine Person einen ablehnendere Bescheid mit Aufforderung das Land zu verlassen erhält und dieser Aufforderung nach Ablauf der Frist ohne Widerspruch nicht nachkommt, ist er zu Unrecht im Land.

      Aber Sie Vachereine setzen Ermittlungen auch einen Schuldspruch gleich.
      3 12 Melden
    • Friction 14.08.2017 22:50
      Highlight @Enzasa: lass gut sein. In diesem Kontext ist Hopfen und Malz verloren. Rechtliche Grundlagen und Rechtstaatlichkeit kann man lange zu verteidigen suchen. Ideologisch verbräunte Menschen lassen sich nicht auf diesen Diskurs ein. Erst wenn sie dann plötzlich das Gefühl haben, srlbst in die Maschinerie zu kommen schreien sie lauthals auf und wollen Gerechtigkeit. Das ist das Paradoxon des Rechtsstaates und der Menschenrechte...
      6 4 Melden
    600
  • Hattori_Hanzo 14.08.2017 02:22
    Highlight Zu denn ganzen Kommentaren hier: Passender gehts nicht mehr:
    5 20 Melden
    • stabiler 14.08.2017 08:31
      Highlight K.I.Z. in Ehren, ich feier die auch, aber diese Sichtweise bzw. ein Video als Antwort "zu den ganzen Kommentaren" scheint mir nicht wahnsinnig weit über das Prinzip Vogel-Strauss hinauszugehen.

      Klar kommen nicht alle (überwiegend) jungen, männlichen Afrikaner hierhin, um im Park mit Drogen zu dealen. Aber es kommen eben auch bei weitem nicht alle hierhin, mit dem Ziel, wirtschaftlich selbsttragend zu sein und sich den hiesigen Gepflogenheiten anzupassen.

      Ein diesbezüglich sehr lesenswerter, etwas längerer Bericht:

      https://www.dasmagazin.ch/2017/05/27/ruedi-und-die-eritreer/
      20 0 Melden
    • Hattori_Hanzo 14.08.2017 14:28
      Highlight Ist mir schon klar, hab ja weiter unten meine Gedanken etwas ausführlicher geschildert. Aber passte gerade hervorragend und das isst ja nicht der einzige Kommentar der ein komplexes "leicht" vereinfacht. Schön dass du siehst, dass nicht alle die selben Ziele haben. Seh ich auch so. Deswegen soll man sich meiner Meinung nach auch die Mühe machen, die Einzelschicksale zu prüfen und die, die kein Recht auf Aufenthaltsbewilligung haben, wieder zurückschicken. Aber sicher niemandem im Mittelmeer ersaufen lassen, nur weil es die einfachste Lösung ist.
      2 7 Melden
    600
  • N. Y. P. 14.08.2017 00:14
    Highlight @Enzasa
    So bringt das nichts. Sie müssen auf die Gegenargumente eingehen.
    Ich fasse kurz alle Gegenargumente zusammen.

    Man will von Ihnen eine Antwort auf folgende Frage :
    Pro Tag kommen 8000 Flüchtlinge in Italien an (Annahme). Nach 7 Tagen 56000. Nach 365 Tagen 2'920'000.
    Wann ziehen Sie die Reissleine ?
    Nach 5 Jahren ?
    Oder nie ?


    25 4 Melden
    • Enzasa 14.08.2017 11:18
      Highlight Warum soll ich über Annahmen diskutieren?
      Eine Annahme ist pro Tag kommen 8000 eine andere ist pro Tag kommen 7. Sinnlose Diskussion.
      Denkanstöße:
      Überalterung der Bevölkerung in D und anderen europäischen Ländern.
      Die Sozialsysteme dort beginnen 2030 zu kippen, da keine jungen Menschen nachkommen (ich weiß in der Schweiz ist es nicht so extrem).

      Warum sollen nicht alle EU Länder nach Aufschlüsselung Flüchtlinge aufnehmen. EU steht für Werte.


      3 15 Melden
    • Enzasa 14.08.2017 11:24
      Highlight Warum kann Europa sich nicht gemeinsam präsentieren und sich gegen die Kriegstreiber stellen?

      Warum handeln die Verbraucher in Europa nicht einem Wertekodex entsprechend und boykottieren Firmen die Bauern und Kleinfischern die Lebensgrundlage entziehen?

      Elektro Autos das große Thema, warum werden nicht jetzt, bevor die Produktionen in Serie gehen, über Bedingungen des Einkaufs für die Rohstoffe gesprochen um eine Ausbeutung der armen Länder zu verhindern?
      3 12 Melden
    • Enzasa 14.08.2017 11:28
      Highlight Warum wird Integration immer nur als Leistung der Zuwanderer betrachtet?

      Welche Privatperson hat bisher konkret aufgrund von Flüchtlingen finanzielle Einbußen erlitten?

      Angst vor Fremden ist normal, Aufklärung ist das einzige Mittel dagegen, warum wird Angst geschürt anstatt abgebaut. Nur weil Politiker Stimmenzuwachs erwarten.
      5 13 Melden
    • N. Y. P. 14.08.2017 13:07
      Highlight Ich bin eigentlich Deiner Meinung. Aber würdest Du nicht auch mir ein wenig recht geben, dass wir einfach nicht unbegrenzt Flüchtlinge aufnehmen können. Dass das Flüchtlingswesen in dieser Quantität so nicht funktionieren kann ?
      11 1 Melden
    • Enzasa 14.08.2017 17:56
      Highlight Nur Flüchtlinge aufnehmen ohne etwas anderes zu unternehmen ist aus meiner Sicht falsch.

      3 2 Melden
    600
  • stabiler 13.08.2017 19:10
    Highlight Wir sollten nicht vergessen, dass die aktuelle Prosperität West-Europas, die grosso modo allen Bevölkerungsteilen ein würdiges Leben garantiert, historisch betrachtet keineswegs eine Selbstverständlichkeit, sondern im Wesentlichen von unseren Urgrosseltern, Grosseltern und Eltern geschaffen wurde. Sozialstaat, Rentensystem, Rechtsstaat usw. sind keineswegs "immer-schon-dagewesenes"-Menschenrecht, sondern hart erarbeitet worden.

    Wer nun das Gefühl hat, Jahr für Jahr Tausenden Zugewanderten Zugang zu den gleichen Leistungen gewähren zu können, der wird früher oder später böse erwachen.
    81 15 Melden
    • Pasch 13.08.2017 21:17
      Highlight Nicht die welche den Zugang gewähren, (die sind in der Regel fein raus), sondern du und ich haben das zu bewältigen.
      44 6 Melden
    • mountaineer 13.08.2017 21:26
      Highlight So ist es, stabiler.

      Der berühmte Ökonom Milton Friedman hat schon festgestellt, dass man offene Grenzen oder einen Wohlfahrtsstaat, aber nicht beides haben kann.
      51 4 Melden
    • Enzasa 14.08.2017 04:02
      Highlight Ich habe nie behauptet, dass es ein Ziel ist unendlich viele Flüchtlinge nach Europa zu holen.
      Aber wir verursachen die Fluchtursachen und die Kehre die uns Väter und Urväter ebenso hinterlassen haben ist Verantwortung zu tragen.
      Denn verantwortungsloses Handeln bedeutet Untergang
      6 25 Melden
    600
  • Enzasa 13.08.2017 18:13
    Highlight Hoffentlich sind jetzt Wähler in Europa zufrieden.
    Das Flüchtlingsproblem wird kleiner, weil tausende Menschen im Mittelmeer ertrinken werden.

    Eine Demokratie ohne Menschlichkeit ist wertlos.

    Ich schäme mich.
    58 136 Melden
    • StilleLaute 13.08.2017 19:18
      Highlight @Enzasa: Du bezeichnest unsere Demokratie tatsächlich als Menschenverachtend? Dafür solltest du dich schämen.
      72 20 Melden
    • häfi 13.08.2017 19:18
      Highlight Enzasa
      Können sie mir sagen, wieso ich, für ihren ganz persönlichen Schuldkomplex, welchen sie hier fälschlicherweise, über die Migrationsdebatte stülpen wollen, gerade stehen soll?
      68 17 Melden
    • Caturix 13.08.2017 19:47
      Highlight Sie müssen ja gar nicht übers Mittelmeer. 90% oder mehr sollen und können zu Hause bleiben. Sie sind nicht bedroht.
      67 19 Melden
    • Enzasa 14.08.2017 04:08
      Highlight Caturix
      Als es hieß das in Deutschland Juden verfolgt werden, hat es auch keiner geglaubt.
      StilleLaute
      Für mich hat Westeuropa die besten Regierung der Welt und es ist bedauerlich, dass so viele Leute daran sägen
      Häfi das Verlangen nach Gerechtigkeit und Hinterfragen von politischen Meinungen als Schuldkomplex zu bezeichnen ist ein merkwürdiges Verständnis von Demokratie
      7 22 Melden
    • häfi 14.08.2017 08:44
      Highlight Enzasa
      Die Migration von heute, mit der Judenverfolgung der 40er Jahre zu vergleichen, ist aber aus meiner Sicht pathologisch.
      Ich glaube, sie haben mir persönlichen Schwierigkeiten zu kämpfen und vermischen diese mit der Politik.
      20 6 Melden
    • Friction 14.08.2017 09:47
      Highlight @häfi: sie sind gerade eben am Pathologisieren...
      5 12 Melden
    • Enzasa 14.08.2017 11:33
      Highlight Häfi
      Gott sei Dank habe ich keine persönliche Schwierigkeiten. Ich führe eine glückliche Ehe, habe wohlgeratene erwachsene Kinder und einen Beruf der mich ausfüllt.
      Ich wurde nicht mit dem goldenen Löffel im Mund geboren und habe stets gearbeitet, gekämpft und Niederlagen überwunden.

      3 3 Melden
    • Enzasa 14.08.2017 11:37
      Highlight Häfi es ist eine ganz miese Masche Menschen, die eine andere Meinung haben als sie, private Probleme zu unterstellen.

      Das ist genauso mies, wie Fremden die Schuld an wirtschaftlichen Problemen zu geben.

      Oder einfach zu behaupten Flüchtlinge haben keinen Asylgrund.

      Sie implizieren ihre negativen Gedanken in andere Menschengruppen.
      5 8 Melden
    • häfi 14.08.2017 13:31
      Highlight Enzasa
      Es waren sie, die die Migrationsproblematik mit der Situation der Juden in den 3o Jahren verknüpft haben.
      Damit bemühen sie ein Totschlagargument und ein Vergleich, der einfach nichts mit der Debatte zu tun haben.
      Sie unterstellen mir und anderen, Herzlosigkeit und schlimmer noch, Gleichgültigkeit am Tot anderer.
      Ich finde dies ein ganz negatives Bild, das sie hier auf andere Projizieren.
      9 5 Melden
    • Enzasa 14.08.2017 18:05
      Highlight Sie behaupten unter anderem Flüchtlinge haben keinen Grund zu flüchten.
      Ich habe eine andere Meinung, deshalb bin ich Problem beladen oder unterstelle Ihnen negative Dinge.

      Ja, ich bin der Meinung, dass es Menschenrechtsverletzungen in vielen Ländern gibt, es gibt Berichte, Dokumente und Flüchtlinge die erzählen und die Wunden und Narben von Folterungen haben.

      Ich akzeptiere, dass sie es anders sehen. Aber ich habe das Recht Ihnen zu widersprechen. Denn viel zu oft wurden vor Unrecht die Augen geschlossen.
      4 4 Melden
    • Lichtblau 14.08.2017 19:49
      Highlight Es ist ja nicht so, dass den hier ansässigen Eritreern (als Beispiel) das Glück aus den Augen strahlt. Könnte es nicht auch sein, dass viele dieser jungen Männer aufgrund der westlichen "Willkommenskultur" mit gesammeltem Geld auf die beschwerliche Reise geschickt werden, damit sie Geld nachhause schicken können? Und, wenn sie die Flucht überleben, hier in einer völlig fremden Umgebung jahrelang untätig herumsitzen und regelrecht verkümmern? Das kann es doch auch nicht sein.
      2 2 Melden
    600
  • Friction 13.08.2017 17:58
    Highlight In aller Ehren. Ich vertaue NGOs doch sehr viel mehr als dem lybischen Regime... aber sobald es um den eigenen "Klüder" geht, haben da etliche Menschen wohl eine andere Ansicht... gesteuert von Geldgier und Angst um eigenen Wohlstand, obwohl die wirtschaftlichen Zeichen sehr positiv sind - Wohlstand, wie wir ihn noch nie hatten. Aber je mehr Wohlstand, umso habgieriger gestaltet sich wohl unsere Lebensweise...
    Ich tippe mal auf 6 Herzchen gegen mind. 70 Blitze...
    49 95 Melden
    • mountaineer 13.08.2017 18:48
      Highlight Worauf gründet Dein Vertrauen in NGOs die mit kriminellen Schleppern gemeinsame Sache machen?
      85 35 Melden
    • Bobo B. 13.08.2017 18:50
      Highlight Wer glaubt, dass es hier nur um Wohlstandsverlustängste geht, hat dann doch einen ziemlich eingeschränkten Horizont...
      76 15 Melden
    • Pakart 13.08.2017 19:02
      Highlight Das 7. von mir. Und ich hoffe dein Kommentar erhält noch viele mehr 👍!
      23 61 Melden
    • Enzasa 14.08.2017 04:12
      Highlight Mountaineer welche NGO wurde bisher rechtskräftig verurteilt?
      Bisher gibt es nur gezieltes Gerede aus bestimmten politischen Richtungen.


      6 18 Melden
    • Friction 14.08.2017 08:17
      Highlight @mountaineer: um gemeinsame Sache zu machen bedürfte es der Absprachen. Da trägst du erstmal die Beweislast, um diese Aussage zu tätigen. Die von dir getätigte Aussage ist ideologisch geprägt. Die Art und Weise, wie MSF arbeitet erachte ich als absolut zuverlässig.
      @Bobo B.: es ist ein Aspekt. Und ich bin der Meinung, ein sehr Wesentlicher.
      @Pakart: Gratulation 👍. Staune ob der vielen Herzchen und das freut mich für all die Menschen, die sich hauptsächlich ehrenamtlich für andere Menschen einsetzen!
      3 14 Melden
    600
  • RenRenRen 13.08.2017 17:04
    Highlight Ach was und wer trägt die Folgen solcher Gutmenschenaktionen? Richtig, die ohne Lobby ... du und ich.
    96 42 Melden
    • loplop717 13.08.2017 18:00
      Highlight Ich kann leute wie sie nicht verstehen. Wie ist es für sie schlimmer muslimische Nachbarn zu haben als das Kinder im Meer ertrinken?
      45 80 Melden
    • Enzasa 13.08.2017 18:16
      Highlight Wer trägt die Folgen der Verrohung unserer Gesellschaft?
      Richtig. Alle Menschen.
      Heute verweigern wir den Flüchtlingen unsere Hilfe und schauen zu wie Sie sterben.
      Morgen schauen verweigern wir Alten und Kranken unsere Hilfe und schauen zu wie diese sterben.
      50 85 Melden
    • StilleLaute 13.08.2017 18:38
      Highlight @Enzasa: Wie viel sollen wir denn in Europa deiner Meinung nach aufnehmen? Nenn mir eine Zahl. Denke daran, dass die Weltbevölkerung jedes Jahr noch um 80 Mio steigt. Die meisten davon werden in der sog. 3. Welt geboren. Machen wir so weiter bis Europa auch am Boden liegt... und dann wird wieder so einer kommen "Wollt ihr den totalen Krieg"...
      76 27 Melden
    • atomschlaf 13.08.2017 19:14
      Highlight @loplop717: Und ich kann Leute nicht verstehen, die nicht über die eigene Nasenspitze hinaus denken und die negativen Auswirkungen dieser Schlepperei auf Europa nicht sehen wollen.
      Von den rasant ansteigenden Sozialkosten, über die Unterminierung der Glaubwürdigkeit des Rechtsstaates, die Unterbringungs- und Sicherheitsprobleme bis zum resultierenden Aufschwung von Rechtsaussen-Parteien in der Politik.
      64 13 Melden
    • The Origin Gra 14.08.2017 00:07
      Highlight Wir lebten und leben auf Kosten der Dritten Welt
      Der Klimawandel und der zunehmende Mangel an Wasser, die Verwüstung immer grösserer Flächen wird zunehmen.
      Wir können aber weiterhin günstige T-Shirts aus Bangladesh kaufen, deren Transport via Dreckschleuderschiffen das ganze Klima erwärmen...

      Irgendeinmal fordert die ganze Welt von uns das wir Zahlen was wir ihnen Schulden...

      Oder die Menschheit geht drauf weil unsere Erde zur Venus wird.

      So oder so, wir werden den Status Quo nicht halten können
      7 22 Melden
    • Hattori_Hanzo 14.08.2017 02:00
      Highlight 1/2:@all (ausser loplop) Und die Lösung soll sein Menschen im Mittelmeer ertrinken zu lassen? Nur das wir vom gleichen sprechen: Es starben dieses Jahr bereits 2400 Menschen und es werden deutlich mehr wenn alle NGO's ihre Arbeit einstellen. Ich bin überhaupt nicht für komplett offene Grenzen und mir ist bewusst dass man nicht jeden Willkommen heissen kann. Doch diese "Das Boot ist voll" Mentalität kotzt mich an. Wie kann es einem nur egal sein das Männer, Frauen und Kinder die bloss auf ein besseres Leben hoffen im Mittelmeer ersaufen. Menschenverachtend sowas.
      9 24 Melden
    • Hattori_Hanzo 14.08.2017 02:14
      Highlight 2/2: Nun zum Argument "Den Schleppern soll nicht geholfen werden": Im Jemen gibt es kaum aktive NGO's soweit ich weiss, korrekt? Hässlichse Schlepperei anscheinend schon: http://wat.is/HXYMiBAAzwhmaMxA
      Soll heissen: Solange es Nachfrage gibt und die Verzweiflung genügend gross ist, wird es auch Schlepperei geben. Warum nehmen immer mehr ersoffene Flüchtlinge in kauf nur weil das die einfachste Lösung zu sein scheint? Warum nicht für Veränderung in den Ursprungsländern einstehen? Hilfsprojekte unterstützen? Läute wählen die Sinnvolle Aussenpolitik betreiben? Fairtrade unterstützen?
      5 20 Melden
    • Hattori_Hanzo 14.08.2017 02:16
      Highlight 3/2 ( Jetzt hats doch nicht in zwei Kommentare gepasst) Oder halt auch nur Flüchtlinge zu Retten und sicher wieder zurück zu Führen. Europa hat die Mittel dazu. Der Flüchtling kann nichts dafür das er in Afrika geboren wurde. Der Europäer für unterlassene Hilfeleistung schon.
      6 22 Melden
    • Enzasa 14.08.2017 04:14
      Highlight Atomschlaf
      Deutschland hat mit die meisten Flüchtlinge aufgenommen und trotzdem oder gerade deswegen eine stabile Wirtschaft und Wirtschaftswachstum.
      5 30 Melden
    • atomschlaf 14.08.2017 08:35
      Highlight @Enzasa: Ein steuerfinanziertes Strohfeuer ohne jegliche Nachhaltigkeit.
      Das Geld würde viel sinnvoller in Infrastruktur und Bildung investiert.
      20 4 Melden
    • RenRenRen 14.08.2017 09:19
      Highlight @Enzasa: Jep die sind wohl bereits im Arbeitsprozess - mit ähnlich hoher Erfolgsquote wie in der Schweiz? Haha!

      @Hattori: "Der Flüchtling kann nichts dafür das er in Afrika geboren wurde" - du meinst das mit seit 50 Jahren und 1000 Milliarden subventionierte Afrika? Meinst du Flucht ist die Lösung?

      Perfides Spiel: Entwicklungsgelder zerstören Handel, stützen Potentaten und generiert wieder Entwicklungshilfe.

      7 1 Melden
    • lichtler 14.08.2017 11:23
      Highlight Hast du irgend ein Nachteil gehabt bisher in deinem Leben weil ein Asylant gekommen ist?
      2 7 Melden
    • Enzasa 14.08.2017 11:41
      Highlight Die Zahlen der Wirtschaft sprechen eine andere Sprache.

      Aber wie Uhr Kommentar zeigt, hat jeder eine andere Art diese zu interpretieren
      1 8 Melden
    • Hattori_Hanzo 14.08.2017 14:20
      Highlight @RenRenRen Jaja, Neomberalismus und Raubtierkapitalismus lösst alle Probleme, die schwachen fressen die Hunde. (FYI, weder bin ich gegen Kapitalismus (Soziale Marktwirtschaft scheint mir das einzige Konzept zu sein dass funktionieren kann, noch behaupte ich das nicht viel Entwicklungshilfe im Sand versinkt) Aber erst ein Chaos veranstalten (Koloniale vergangenheit und Ausbeutung durch div. Grosskonzerne) aber dann die Scheisse alleine Dampfen lassen, dass scheint mir doch etwas zu einfach zu sein.
      3 4 Melden
    • RenRenRen 14.08.2017 15:37
      Highlight @lichtler: zahlst keine Steuern gell?

      @Hattori: Noch nie dagewesener Wohlstand, sowie weltweiter Rückgang der Armut sprechen wohl als Fakten für sich (Sterblichkeit nicht angesprochen), aber passt wohl nicht in deine Ideologie.

      Deine zweite Ideologie: der pöse Weisse, der alles geschenkt bekam und danach Chaos veranstaltet und Ausbeutung? Jetzt muss er als Erbschuldiger ewig dafür gerade stehen? Erzählt ihr euch das in euren Lesezirkel? Tipp: die grossen muslimischen Teile Asiens ... 32 Millionen Todesopfer waren nötig (Persien).
      3 2 Melden
    • Enzasa 14.08.2017 18:09
      Highlight Können Sie sich nicht vorstellen, dass Menschen die Steuern zahlen, auch eine soziale Verantwortung armen und Schwachen gegenüber empfinden?
      0 7 Melden
    • Friction 14.08.2017 18:13
      Highlight @renrenren: ich bezahle Steuern insbesondere für unser Bildungssystem, unsere Mobilität, unser Sozialwesen, für Stabilität etc. Und ich bezahle gerne dafür, weil ich es zu schätzen weiss. Und da bezahle ich auch einen Prozentsatz für Zuflucht suchende Menschen. Genau. Und auch ganz viel anderes bezahle ich mit, das ich eigentlich nicht bräuchte, ja gar als Mist bezeichnen würde. Aber auch das gehört zu diesem Land und ich schätze es...
      3 1 Melden
    • RenRenRen 14.08.2017 18:24
      Highlight @Enzasa: Solange wir Arme und Schwache in der eigenen Gesellschaft haben, wissen Sie, wo die Verantwortung liegen muss - vorrangig und hauptsächlich!

      Sind unsere Sozialsysteme gesund? Sind unsere Museen finanziert? Sind unsere Familien gesichert? Sind unsere Betagten versorgt? Haben wir ein Grundeinkommen? Nein, wir stützen lieber weiterhin Potentaten und ziehen deren Bevölkerung ab ... armes Afrika, China springt bereits in die Lücke.
      3 0 Melden
    • RenRenRen 14.08.2017 18:26
      Highlight @Enzasa: Ihre "soziale Verantwortung" gegenüber der Welt, nenne ich verantwortungslose Verachtung gegenüber der eigenen Gesellschaft.

      Hass und Separation ist das Resultat Ihres Versuches des Aufbruches einer Gemeinschaft - oder nenne Sie mir ein Beispiel, das erfolgreich ist - nur EINES? USA? Jugoslawien? UdSSR? China? Frankreich? Wo?!
      5 1 Melden
    • atomschlaf 14.08.2017 19:42
      Highlight @Enzasa: Ja, gegenüber einheimischen Armen und Schwachen, aber nicht gegenüber jenen der ganzen Welt!
      Nennt sich auch Solidargemeinschaft.
      Funktioniert aber nicht lange, wenn man diese bedingungslos gegenüber neu zuwandernden Leistungsempfängern öffnet.
      7 0 Melden
    • Enzasa 15.08.2017 05:14
      Highlight Beispiel bitte, welchem Armen Rentner wurde die Rente wegen der Flüchtlinge gekürzt.
      Der Staat ist allen sozialen Pflichten nachgekommen. Niemand hat wegen der Flüchtlinge gehungert.

      Aber natürlich kann ich bereits bei feinem Nieselregen in Panik geraten und mich vor Überschwemmungen fürchten. Natürlich habe ich sogar recht, wenn ich sage, wenn es 600 Tage so weiter regnet bin ich überschwemmt. Subjektive Angst ist ein Gefühl, dass man sachlich nicht begründen kann.
      0 4 Melden
    • RenRenRen 15.08.2017 11:40
      Highlight @Enzasa: Komisch wie blind ihr doch zeitweilig seid ... Bsp: Familie, die sich trotz 100% und 30% Arbeit sich KEIN zweites Kind leisten kann - wie wärs, die 5 Milliarden (Entwicklungshilfe + Asylkosten) dort reinzustecken? Bsp2: Leistungskürzungen bei Verbeiständeten rsp. Benachteiligten)

      986 CHF GRUNDEINKOMMEN, steuerfrei, Wohnung bezahlt, Krankenkasse rsp. -versorgung bezahlt, Anrecht auf eine Wohnung etc. GEHTS NOCH ?!

      https://richtlinien.skos.ch/b-materielle-grundsicherung/b2-grundbedarf-fuer-den-lebensunterhalt-gbl/b22-empfohlene-betraege-fuer-den-gbl/
      2 0 Melden
    • atomschlaf 15.08.2017 11:44
      Highlight @Enzasa: Hör doch auf, als "subjektive Angst" abzutun, was schwarz auf weiss belegt ist.
      Schau Dir besser mal die Asyl- und Sozialhilfestatistik an!

      Wenn diese Sozialhilfekosten in ein paar Jahren voll auf die Gemeinden durchschlagen, weil der Bund nicht mehr bezahlt, dann wird es vielerorts sehr ungemütlich werden.

      Im Bundesbudget fällt das natürlich nicht so auf, aber auch dort würde des Geld besser für Sinnvolleres wie z.B. Infrastruktur, Bildung, Sicherheit, etc. ausgegeben.
      4 0 Melden
    • lichtler 15.08.2017 12:48
      Highlight @renren, natürlich zahle ich steuern sogar genug, sehe das aber als Pflicht und als eines der reichsten Länder der Welt habe wir auch eine Verantwortung gegenüber der Welt. Ich frage nochmals hast du einen Nachteil in deinem Leben bisher weil ein Asylant in die Schweiz bzw. Europa kam? Natürlich sollte die Asyl und auch die Afrikapolitin insgesamt geändert werden, ich fand es zB schlecht, dass das Botschaftsasyl gestrichen wurde.
      1 1 Melden
    • RenRenRen 15.08.2017 15:25
      Highlight @lichtler: Nochmals, du hast zuerst und vorallem eine Verantwortung gegenüber deiner Gesellschaft und die geht über linke Utopien und kurzfristiges Denken hinaus.

      Fragst du ernsthaft, ob ein hiesiger Steuerzahler einen Nachteil hat, angesichts des 20jährigen Afrikaners (Mann) der einwandert und Anrecht auf eine Wohnung hat, inklusive 986 CHF/Monat Taschengeld?!
      Ist das Ernsthaft dein Verständnis von Verantwortung in der Welt tragen?
      3 1 Melden
    • lichtler 15.08.2017 19:43
      Highlight @renren, ja das frage ich ernsthaft, weil ich bisher in meinem Leben noch nie einen Nachteil wegen irgend einem Asylanten hatte, oder glaubst du der Staat senkt die Steuern wenn keine Asylanten mehr kommen? Hast du Belege für deine Behauptung mit Wohnung und Taschengeld? Weil ein Asylant zuerst mal in ein asylzentrum kommt und nicht in eine Wohnung und da darf er auch nicht arbeiten.
      3 1 Melden
    • RenRenRen 15.08.2017 20:28
      Highlight @lichtler: Dank Gerichtsentscheid muss der Verein nun seine Richtlinien öffentlich zugänglich machen:

      https://skos.ch/uploads/media/2016_SKOS-Richtlinien-komplett-d.pdf

      aufgearbeitet: http://www.sozialhilfe.zh.ch/Handbuch/7.1.05.%20Betr%C3%A4ge%20f%C3%BCr%20den%20Grundbedarf.aspx

      0 0 Melden
    • lichtler 15.08.2017 21:05
      Highlight Ich merke gerade, dass ich meinen Kommentar zu früh abgeschickt habe: hattest du renren bisher einen Nachteil in deinem Leben weil ein Asylant zu uns gekommen ist (abgesehen von den Steuern aus deiner Sicht, das Argument kann ich jedoch bei jedem Thema bringen dass den Staat was angeht)? Hast du eine Wohnung, Job nicht erhalten? Verdienst du weniger?
      1 1 Melden
    • RenRenRen 15.08.2017 21:10
      Highlight @lichtler: Kann es sein, dass du vorwärts denkst? Kann es sein, dass du dich mal in deiner Gemeinde engagierst?

      Siehst du einen Sinn einer grösseren Armutsmigration in ein hochentwickeltes Land? Siehst du einen Sinn für solche Projekte Steuergelder zu verwenden, aus der Sicht der Zahler?
      Siehst du die gesellschaftliche Sprengkraft? Dies zu negieren ist nur verantwortungslos.
      1 1 Melden
    • lichtler 15.08.2017 21:11
      Highlight Danke für den Link auf Seite 4 steht jedoch folgender Satz:"Von diesen Richtlinien nicht direkt erfasst werden Asylsuchende und vor- läu g Aufgenommene sowie Auslandschweizerinnen und -schweizer." Also ist deine Argumentation ziemlich schräg. Die Richtlinien betreffen in dem Fall auch Schweizer und andere die in der Schweiz leben, sprich dich auch. Also sei froh darum.
      1 1 Melden
    • RenRenRen 15.08.2017 21:27
      Highlight @lichtler: Asylsuchende fallen unter Bundesrecht (Asylzentren), daher nicht direkt erfasst. Jedoch vorläufig aufgenommene oder anerkannte Flüchtlinge werden auf Gemeinden verteilt und gemäss SKOS Richtlinien untergebracht.
      1 0 Melden
    • lichtler 15.08.2017 21:52
      Highlight Ich engagiere mich in meiner Gemeinde sehr wohl u.a. Mit Flüchtlingen. Die Gesellschaftliche Sprengkraft sehe ich auch allerdings, sehe ich auch nicht ein, dass man diese Menschen im Mittelmeer ersaufen lassen muss (um das ging es ursprünglich mal). Allerdings wird die gesellschaftliche Sprengkraft auch überschätzt. Wenn man die echten Flüchtlinge gescheit integriert ist es auch eine Bereicherung für die Gesellschaft.
      2 0 Melden
    • RenRenRen 16.08.2017 07:51
      Highlight @lichtler: die Problematik des Ersaufens wurde nur geschaffen um den notwendigen Druck und Zwang der "unaufhaltsamen Migrationswelle" zu erzeugen ... aktuell kann Italien plötzlich die Küste sichern?

      Mich schaudert der Blutzoll, der für solche "Versuche" von den Marionetten erbracht wird!
      1 1 Melden
    600
  • häfi 13.08.2017 16:33
    Highlight Mit ihrem verantwortungslosem Handeln, haben sich diese eigenmächtig ernannten Hilfssheriffs zunehmend zu einer Gefährdung des demokratischen Rechtsstaat entwickelt.
    108 42 Melden
    • häfi 13.08.2017 17:46
      Highlight Danke, C Star!
      47 42 Melden
    • Enzasa 13.08.2017 18:19
      Highlight Wie nennt man einen Staat wo nur die Starken und Priviligierten überleben?

      Wo die Starken und Privilegierten abkassieren und die Schwächen ihre Existenzgrundlagen verlieren und krepieren
      30 71 Melden
    • häfi 13.08.2017 19:10
      Highlight Enzasa
      Dies nennt man wohl Anarchie.
      Etwas, was Leute wie sie in der Regel anstreben.
      49 15 Melden
    • atomschlaf 13.08.2017 19:18
      Highlight @häfi: Diese erfreuliche Wende ist mit ziemlicher Sicherheit den Italienern zu verdanken.
      Ich wüsste nicht, was die C-Star da für einen Einfluss gehabt haben sollte.
      46 6 Melden
    • Wald Gänger 13.08.2017 20:25
      Highlight Enzasa: Fühlst du dich besonders privilegiert?
      37 4 Melden
    • FrancoL 13.08.2017 21:55
      Highlight @häfeli; Bitte nachlesen was eine Anarchie ist. Wenn sie nichts finden gebe ich Ihnen gerne einige Angaben.
      Erbärmlich wie man heute noch nicht in der Lage ist ein Wort richtig zu gebrauchen!
      Entweder verstehen Sie Enzasas Frage nicht oder sie wissen nicht was eine Anarchie ist.
      Da rate ich Ihnen doch einmal das Wort Anomie nachzuschlagen, hilft Ihnen weiter.
      14 36 Melden
    • Enzasa 14.08.2017 04:17
      Highlight Häfi eine Gefahr für die Demokratie ist die Besatzung der C Star und die die da hinter stehen.
      Alles schon geschichtlich nachgewiesen
      6 17 Melden
    • FrancoL 14.08.2017 08:23
      Highlight An die Blitzer: auch Blitze ändern nichts an der Tatsache dass Anarchie nicht Anomie bedeutet.
      8 10 Melden
    • häfi 14.08.2017 09:57
      Highlight Enzasa
      Was für Nachweise ?
      11 1 Melden
    • Wald Gänger 14.08.2017 11:36
      Highlight Häfi: Hitler hat damals angefangen, indem er auf einem Schiff im Mittelmeer rumgegondelt ist. Ich schwör!
      6 0 Melden
    • Enzasa 14.08.2017 11:43
      Highlight Welche Regierung hat erfolgreich überlebt die durch Diktatur und Unterdrückung ihre Macht erhält
      2 7 Melden
    • häfi 14.08.2017 13:34
      Highlight Iran? Türkei?
      5 1 Melden
    • Wald Gänger 14.08.2017 15:30
      Highlight China, Nordkorea, Kuba, Saudi-Arabien, Angola, Demokratische Rebublik Kongo...ach, man könnte die Liste beliebig weiterführen.
      5 0 Melden
    • Enzasa 14.08.2017 18:11
      Highlight Ach, alles Länder in denen Sie gerne Leben möchten?
      Alles Länder in denen Menschen freiwillig leben und trotz offener Grenzen bleiben?
      1 5 Melden
    600
  • Maria B. 13.08.2017 16:28
    Highlight Wenn man hier die letzten Artikel betreffend die überfälligen Änderungen der vergangenen Tage mitbekommt, dann wird man objektiv betrachtet gewahr, dass wohl etliche NGOs mit ihren Gratis-Fährdiensten für nicht am Leben Bedrohte zurecht den Unwillen der Italiener und Libyer auf sich gezogen haben.

    Eher merkwürdig, dass sich nun all diese Retter gänzlich zurückziehen wollen und nicht im immer noch erlaubten Teil des offenen Mittelmeers echte Schiffbrüchige in Not in Sicherheit bringen wollen.

    Dass den Missbräuchen nun ein Riegel vorgeschoben wird, ist aber sicherlich im Interesse der Sache.
    103 30 Melden
    • Enzasa 13.08.2017 18:22
      Highlight Menschen vor dem Ertrinken retten nennen Sie Missbrauch.
      Schöne Welt
      Heute schaut man zu wie Menschen im Mittelmeer Ertrinken, weil es ja Flüchtlinge, Muslime oder Arme sind.
      Morgen lassen wir Menschen im Rhein ertrinken, weil wir deren Leben für wertlos halten.
      35 87 Melden
    • Bärner Gieu 13.08.2017 18:54
      Highlight Enzasa: Europa geht unter, wenn dieser Missbrauch nicht bekämpft wird! Diese Leute haben kein Recht, nach Europa zu kommen!
      77 30 Melden
    • Iko5566 13.08.2017 21:14
      Highlight @Enzas: Meinen Respekt für dein Engagement hier. Doch leider wirst du hier niemanden mit deinem menschlichen Denken anstecken können. Es ist leider eine traurige Tatsache, dass sich auf Watson zunehmend fremdenfeindliche Menschen tummeln. Das muss man wohl, da sie auch Teil unserer Gesellschaft sind akzeptieren. Ich kann deine Kommentare nur unterstützen. Halte an deinen Idealen fest, aber verschwende sie nicht für die Unwürdigen.. lohnt sich nicht
      21 49 Melden
    • poga 13.08.2017 22:47
      Highlight @Iko ganz ehrlich. Den Selbstverrat den @Enzas betreibt nennst du menschliches Verhalten? Das ist wohl ein Scherz. Der Mensch würde nicht existieren hätte er früher so gedacht. Und eure Meinung wird auch nicht ewig existieren, weil ihr euch ja selber abschafft. Das was du menschlich nennst, kann man nur mit einer riesen Menge Ignoranz für das Umfeld leben. Sonst muss man sich tagtäglich verarscht vorkommen.
      29 11 Melden
    • The Origin Gra 14.08.2017 00:13
      Highlight Kein Recht in Europa zu leben? Wer entscheidet das und nach welchen Kriterien?
      Dann hätten wir auch kein Recht nach Amerika, Afrika whatever auszuwandern weil wir dort zur Konkurenz werden!
      Schweizer dürften nicht nach GB Arbeiten gehen, Berner nicht nach Zürich.

      Ja ich weiss, ich habs Zugespitzt zuende gedacht.
      Aber ich Stelle die Frage erneut:
      Wer darf den nach Europa kommen und welche Kriterien gelten Ihrer Meinung nach? Bitte um Antwort (Ehrliche)
      7 13 Melden
    • The Origin Gra 14.08.2017 00:19
      Highlight Poga, ich hoffe Sie kommen nie in die Lage und müssen bei einem Egoisten oder einer Egoistischen Gruppe Hilfe suchen wenn es um ihre Existenz oder gar Leben geht.

      Vor Zigtausend Jahren lebten hier Neandentaler, dann kamen Prä-Indogermannen, dann Indogermannen, dann Kelten, dann die Römer, danach Alemannen und Burgunder.

      Die Welt und die Menschheit ist Dynamisch, grosse Fluchtbewegungen und Migrationsströme gab es immer.

      P.S.: Erst die Römische Arroganz wiegelten die Gottenführer Fritigern und Alarich zum Aufstand auf gegen die Helfer die zu Unterdrückern wurden 😉
      7 11 Melden
    • Sauäschnörrli 14.08.2017 00:43
      Highlight Jetzt ist es doch ein gratis Fährdienst? Dachte die machen dick Kasse.
      3 9 Melden
    • Lokowuai 14.08.2017 02:49
      Highlight
      @poga wow du getraust dich wirklich das Wort "Ignoranz" zu benutzen? Und dann noch als Vorwurf? Ernsthaft jetzt? Hypocrites everywhere! Unglaublich so Leute wie du
      4 8 Melden
    • Enzasa 14.08.2017 04:20
      Highlight Bärner Gieu
      Welcher Missbrauch?
      Das unsere globale Großindustrie, den kleinen Bauern ihre Lebensgrundlagen entziehen?
      Dass unsere Industrie an Kriegen verdient?
      6 14 Melden
    • poga 14.08.2017 09:08
      Highlight @Loko ich habe mir so lange anhören müssen, was für ein schlechter Mensch ich bin, dass ich mich jetzt auch so verhalte... (darf teilweise ironisch aufgefasst werden.) @gra wir haben hier soziale Systeme aufgebaut die so etwas verhindern sollen. Ich leiste da seit Jahren meinen Beitrag, um dann auch wenigstens ein wenig abgefedert zu werden. Grundsätzlich bin ich auch eher pro helfen. Nur leider darf dieser Beitrag von niemandem gefordert werden. Und das ist das Problem bei der momentanen Art der Zuwanderung. Vor allem bei den Flüchtlingen. Sue haben einen höheren Pool an Forderungen,
      4 2 Melden
    • poga 14.08.2017 09:10
      Highlight Den sie einfordern können, als wir. Und das kommt für mich einer Verarschung gleich. Darum bin ich der Auffassung, dass blindes Helfen nur mit einem Ausgeprägten mass an Ignoranz möglich ist.
      9 4 Melden
    • Iko5566 14.08.2017 10:39
      Highlight @poga: Ignoranz für das Umfeld ist ein gutes Stichwort.... Mir scheint jedoch, dass die Grenzen unserer beider Umfelder nicht die selben zu sein scheinen. Aber lassen wir doch alle ertrinken, weil die Menschen ja schon immer hrausam und brutal waren-was für eine Logik...
      4 8 Melden
    600

Erfassen von Gewalt gegen Schwule – Bund gibt LGBT-Community einen Korb

Straftaten gegen Homosexuelle werden auch künftig nicht separat in der Kriminalstatistik erfasst. Schwulenverbände und Politiker reagieren bestürzt – zumal es Hinweise darauf gibt, dass solche Übergriffe zunehmen.

In Deutschland haben Gewalttaten gegen homo- und transsexuelle Menschen jüngst deutlich zugenommen. Im ersten Halbjahr 2017 haben die Behörden im Vergleich zum Vorjahreszeitraum fast 30 Prozent mehr Straftaten registriert, die einen klaren Bezug zur sexuellen Orientierung des Opfers hatten, wie das Bundesinnenministerium bekannt gab.

Ob Schwule und Lesben auch in der Schweiz häufiger mit Gewalt konfrontiert sind, ist unklar. Denn: Anders als bei unseren Nachbarn im Norden werden solche …

Artikel lesen