International

Hoppla: Deutschland erhält mehr Asylanträge als der Rest der EU

03.01.17, 07:10 03.01.17, 13:00

In Deutschland wurden in den ersten drei Quartalen des vergangenen Jahres nach einem Medienbericht mehr Asylanträge gestellt und entschieden mehr als in den übrigen 27 EU-Staaten zusammen. Das geht laut der Zeitung «Die Welt» aus Daten des Statistikamtes Eurostat hervor.

Flüchtlingskinder schmücken im Dezember 2016 einen Tannenbaum in Berlin. Bild: EPA/DPA

In der gesamten EU gab es nach diesen Daten rund 756'000 erstinstanzliche Entscheidungen über Asylanträge, davon rund 420'000 in Deutschland. Zugleich seien in den ersten neun Monaten des Jahres in der EU insgesamt 988'000 Asylanträge gestellt worden, davon rund zwei Drittel in Deutschland.

Den zweiten Platz nehme Italien ein (68'000 Entscheidungen, 85'000 Anträge). Danach folge Frankreich (63'000 Entscheidungen, 62'000 Anträge). (sda/dpa)

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Catloveeer, 19.12.2016
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  • Stipps 04.01.2017 07:27
    Highlight An die Gurkentruppe, die auch hier weltfremd kommentiert: "Während des ausgiebigen Feuerwerkes hatte ich zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, hier einer traumatisierten Menschenmenge gegenüber zu stehen." (Gerhard Kirsch, der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Hamburg)
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  • Angelo C. 03.01.2017 13:20
    Highlight Angela Merkel und ihre ebenso verantwortungslose, wie quantitativ unbedachte Willkommenskultur, haben es immerhin geschafft, das deutsche Volk zu spalten und der aufstrebenden AfD den Weg zur Macht zu ebnen 🤔!

    Die gesamte Problematik von massiv zunehmender Kriminalität und der Einschleusung nicht weniger islamistischer Terroristen im Verbund mit deren Gräueltaten, wird die Inakzeptanz bei zu Beginn gutwilligen Deutschen verstärken. Und die politischen Konsequenzen, die sich bisher nur in den Landtagswahlen manifestierten, werden nach der baldigen Bundstagswahl eine neue Dimension erhalten.
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    • sambeat 19.01.2017 22:25
      Highlight Und plötzlich steht die Menschheit wieder da, wo sie in den 1940er Jahren war.
      Ich will da nicht hin, mein Grossvater hat mir genug erzählt :(
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  • dmark 03.01.2017 12:45
    Highlight Klar. Das Angebot lautet "Vollversorgung". Schaut euch das soziale Netz in D mal an. Selbst für wlan ist gesorgt.
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  • Amboss 03.01.2017 09:01
    Highlight Interessant ist diese Tatsache vor allem deshalb, weil der einzige Meeranschluss Deutschlands die Ost- und die Nordsee sind... Welche ziemlich genau 180 Grad umgekehrt zu den Fluchtrouten sind...

    Unbestritten hat Deutschland durch Merkels Aussagen Flüchtlinge angezogen.
    Viel dramatischer ist aber zu sehen, wie das Dublinabkommen schlichtweg nicht funktioniert. Keiner dieser Flüchtlinge hat die EU in D betreten und doch stellen alle dort ihr Asylgesuch...
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  • kleiner_Schurke 03.01.2017 08:37
    Highlight Die wollten das, jetzt schaffen die das.
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    • Kristjan A. Markaj [†] 03.01.2017 10:18
      Highlight Die Medien, Merkel, sowie komische Gestalten wie Claudia Roths und Gregor Gysis, aber sicher nicht die Bevölkerung Deutschlands.
      21 3 Melden
    • dmark 03.01.2017 12:42
      Highlight Merkel "schafft" dabei wohl mit am wenigsten.
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  • Susannah 03.01.2017 08:10
    Highlight Warum hoppla? Wenn die Kanzlerin medienpopulär ruft: "kommt alle her!", na dann, kommen sie eben. Erstaunt mich jetzt nicht im geringsten!
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  • Stipps 03.01.2017 08:02
    Highlight Darf ich es jetzt sagen? Europa ist damit tot ... jegliche andere Legitimation, ausser der Menschlichkeit ist wohl nur noch Eigennutz.

    Und ja, der Friede in Europa bestand schon vor der Gründung jeglicher Unionen. Ist da die Voraussetzung, lol.
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    • FancyFish 03.01.2017 08:31
      Highlight Nur weil Deutschland mit Flüchtlingen geflutet wird, heisst das noch lange nicht, dass somit ganz Europa tot ist
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    • FrancoL 03.01.2017 09:19
      Highlight Deine Feststellung sind wie üblich nicht richtig. Vor allem die Aussage zum Frieden, aber das kannst Du ja selbst einmal genauer ausrechnen, ob der Friede mit der EU oder ohne die EU seit Anfangs des 19. JH länger länger Bestand hatte. Viel Glück beim Rechnen. Mai Rechner sieht da die Zeitspanne mit der EU als die weitaus längste.
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    • Stipps 03.01.2017 11:02
      Highlight @Fish: äh ja der Unionsgedanke wird natürlich mit der Anhäufung bei Deutschland gestärkt. Post Faktum gell.
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    • Stipps 03.01.2017 15:06
      Highlight @FrancoL: üblicher Fail. Jugoslawien und so?
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    • FrancoL 04.01.2017 09:43
      Highlight @Stipps; Bei Jugoslavien (per se ja nicht in der EU) genauer hinschauen, wer mit wem in den Krieg trat und wie das innerhalb und ausserhalb der EU-Grenzen zu betrachten ist. Das Beispiel hinkt, wenn man genau hinschauen mag.
      Wie üblich bist Du ungenau!
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    • Stipps 04.01.2017 10:03
      Highlight «Die Mitgliedsstaaten
      unterstützen die Aussen- und Sicherheitspolitik der Union aktiv und vorbehaltlos
      im Geiste der Loyalität und der gegenseitigen Solidarität.» (Art. 11.2)

      Bezüglich Jugoslawien, Irak, Afghanistan etc. sind die Europäer zu Hause natürlich völlig friedlich ;-)
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    • FrancoL 04.01.2017 10:11
      Highlight @Stipps; Wenn man von Kriegen in der EU spricht dann sind interne Kriege gemeint (wie ZB der 1.WK und der 2.WK) und es ist schon eine Leistung dass es seit dem 2.WK keine solche Auseinandersetzungen mehr gegeben hat.
      Bei 28 Mitgliedstaaten wird immer wieder der einen oder andere Staat sich an externen Konflikten beteiligen oder zumindest klar Stellung beziehen. Dies ändert aber nichts an der Tatsache dass wir innerhalb der EU-Grenzen die längste Friedenszeit erleben.
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  • dnsd 03.01.2017 07:43
    Highlight Super!
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