International

Tränengas und Wasserwerfer vor dem «Dschungel» in Calais

01.10.16, 21:08 02.10.16, 09:14

Bei einer ungenehmigten Demonstration vor dem Flüchtlingslager in Calais ist es am Samstag zu Krawallen gekommen. Die französische Polizei setzte Tränengas und Wasserwerfer gegen etwa 50 Demonstranten und 200 Flüchtlinge ein, die ihrerseits mit Steinen warfen. Drei Menschen wurden verletzt.

Die Sicherheitskräfte hatten etwa 150 weitere Demonstranten an einer Strassensperre fast 50 Kilometer vor dem als «Dschungel» bekannten Lager an der Weiterreise gehindert. In dem Camp leben bis zu 10'000 Flüchtlinge und Migranten unter schwierigen Bedingungen. Sie hoffen, über den Ärmelkanal nach Grossbritannien zu gelangen. Präsident François Hollande will das Lager bis zum Winter schliessen. (sda/reu)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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  • Gelöschter Benutzer 02.10.2016 04:45
    Highlight Bitte hört endlich auf, betreffend Calais von "Flüchtlingslager" zu schreiben.
    Flüchtlinge sind Menschen, die gemäss Genfer Konvention wegen politischer Verfolgung Recht auf Asyl haben.
    Wären dies Flüchtlinge, hätten sie spätestens in Frankreich ein Asylgesuch gestellt!
    Tun sie aber nicht, weil es allesamt illegale Migranten sind.
    14 2 Melden
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  • Aaron 02.10.2016 01:34
    Highlight "etwa 50 Demonstranten und 200 Flüchtlinge, die ihrerseits mit Steinen warfen. Drei Menschen wurden verletzt.
    Die Sicherheitskräfte hatten etwa 150 weitere Demonstranten an einer Strassensperre fast 50 Kilometer vor dem als «Dschungel» bekannten Lager an der Weiterreise gehindert."

    Sind die Vermummten auf den Bildern nun Flüchtlinge oder flüchtende Demonstranten?
    7 0 Melden
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  • Wisegoat 01.10.2016 22:23
    Highlight Glücklich wer 34 km Tunnel bzw. Wasser zwischen sich und den neuen Fachkräften weiss. Das fördert die Aufnahmebereitschaft bei den Nettozahlern ungemein. Und danke für's nicht Posten der Wutbürgermeinung, liebe Leute von Watson.
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