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Gehört ab sofort der Vergangenheit an: Ein Schiff von Sea Shepherd versucht, japanische Walfänger zu stören. Bild: EPA/AAP / SEA SHEPHERD AUSTRALIA

«Wir können nicht mithalten»: Sea Shepherd gibt Kampf gegen japanische Walfänger auf

29.08.17, 14:34 29.08.17, 14:57

Die Umweltorganisation Sea Shepherd hat für dieses Jahr ihre Störaktionen gegen japanische Walfänger aufgegeben. «Wir können nicht mit Japans militärischer Technologie mithalten», erklärte der Vorsitzende der Organisation, Paul Watson, am Dienstag.

Japan plane dieses Jahr zum ersten Mal, seine Walfänger mit militärischen Mitteln zu schützen. In den vergangenen zwölf Jahren war es immer wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Walfängern und Umweltschützern im Südpolarmeer gekommen.

Watson teilte mit, dass die Organisation kaum noch Chancen habe, die Walfänger in der Antarktis zu blockieren. Die Waljäger würden militärische Überwachungsmethoden via Satellit nutzen, um die Schiffe der Umweltschützer zu meiden.

Die Schiffe von Sea Shepherd legten in der Vergangenheit von Australien aus ab. Doch die Organisation werde künftig eine andere, erfolgversprechendere Strategie im Kampf gegen den japanischen Walfang führen, kündigte Watson an.

Ein Mitarbeiter der japanischen Fischereibehörde teilte mit, die Erklärung von Sea Shepherd zur Kenntnis genommen zu haben: «Doch es gibt auch andere Anti-Walfang-Organisationen und wir könnten von ihnen gestört werden.»

Japan hatte sich stets auf wissenschaftliche Studien berufen, um ein 1986 verhängtes Verbot des kommerziellen Walfangs zu umgehen. Allerdings macht Tokio keinen Hehl daraus, dass das Fleisch getöteter Wale verzehrt wird. (cma/sda/afp)

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  • Datsyuk 29.08.2017 19:29
    Highlight Shame on you!

    Um trotz Walfangverbot jagen zu können, werden Norweger zum Naturvolk und Japaner zu Forschern, die angeblich an die tausend Wale pro Jahr studieren. FU** YOU.
    19 3 Melden
    • roterriese 30.08.2017 10:38
      Highlight Wären die Wallfänger Muslime und das Wallfangen im Koran vorgeschrieben, würden sich viele User hier wohl nicht empören, sondern die Wallfänger verteidigen.
      4 3 Melden
    • Datsyuk 30.08.2017 16:53
      Highlight Nein, ich jedenfalls nicht.
      4 1 Melden
    600
  • Balbok 29.08.2017 19:23
    Highlight Bad news!!! 👎
    10 4 Melden
    600
  • McStem 29.08.2017 17:16
    Highlight Der Name des Pressesprechers ist ja maximalverwirrend, wenn man den Artikel auf Watson liest.

    Ich musste den Anfang zweimal lesen, da ich den halben Artikel lang dachte Watson sei der neue Pressepartner von Sea Shepherd oder es hat sich einen riesen Fehler eingeschlichen.
    27 3 Melden
    600
  • Anded 29.08.2017 15:51
    Highlight Falls eine Kim-Rakete jemals was treffen sollte, dann bitte eine Walfangflotte in einem Japanischen Hafen... (Wo dann wie durch ein Wunder keine Person zu Schaden kommt, aber Infrastruktur und Schiffe futsch sind.) :-)
    87 10 Melden
    • _kokolorix 29.08.2017 19:33
      Highlight Wenn man bedenkt wieviele Kollatetalschäden in kauf genommen werden damit sich die reichen Bonzen noch eine protzigere Yacht leisten können, dürfen ruhig auch ein paar japanische Walfänger über die Klinge springen. Schliesslich unterstützt ein Grossteil der japanischen Gesellschaft den Walfang aus irgendwelchen abstrusen patriotischen Gründen
      1 7 Melden
    • glüngi 29.08.2017 20:35
      Highlight Was hat ein Yachtbesitzer bitte mit Walfang zu tun? Hä?
      4 1 Melden
    • _kokolorix 29.08.2017 21:43
      Highlight @glüngi
      Kollateraschäden
      0 2 Melden
    • glüngi 29.08.2017 22:46
      Highlight Hääää? Was hat das mit Kollateralschäden zu tun... WTF?
      3 1 Melden
    600
  • Clayton 29.08.2017 15:40
    Highlight Radikal versenken! Was denkt sich eigentlich dieses marodierende Kapitalistenpack???
    40 15 Melden
    600

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