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Kettenraucherin: Azalea steckt sich eine Zigarette an.  Bild: Wong Maye-E/AP/KEYSTONE

Das ist Azalea, Nordkoreas rauchende Affendame

Publiziert: 21.10.16, 11:11 Aktualisiert: 21.10.16, 14:56

Was haben Bill Clinton und eine nordkoreanische Schimpansendame gemeinsam? Beide leiden unter einer repressiven «Regierung». Beide rauchen, inhalieren aber nicht!

Dürfen wir vorstellen: Azalea, 19-jährig, Star des kürzlich wiedereröffneten Zentral-Zoo von Pjöngjang, Kettenraucherin. Azalea pafft eine Schachtel Zigaretten pro Tag – inhaliert aber nach Angaben nordkoreanischer Offiziellen nicht!

Beobachter berichteten am Mittwoch davon, wie Tiertrainer Azalea zum Rauchen ermutigten. Als Dank für Zigaretten musste sich die Schimpansendame an die Nase fassen, sich verbiegen oder kleine Tänzchen aufführen.

Tatsächlich scheint es sich bei Azalea um eine geübte Raucherin zu handeln, immerhin gelingt es ihr ohne Probleme, eine neue Zigarette an der alten zu entfachen.

Der Zentral-Zoo stand in der Vergangenheit mehrmals in der Kritik, Tiere unter übelsten Bedingungen zu halten.

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(tog)

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User-Review:
schlitteln - 18.4.2016
Guter Mix zwischen Seriösem und lustigem Geblödel. Schön gibt es Watson.
32 Kommentare anzeigen
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  • kleiner_Schurke 22.10.2016 18:14
    Highlight Mich dünkt Kim-Jong Un hatte früher deutliche weniger Haare. Oder meine ich das nur?
    4 0 Melden
    • Masche 23.10.2016 14:37
      Highlight @kleiner_Schurke: Bitte Äffin Azalea nicht auch noch beleidigen.
      2 0 Melden
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  • Gianni Thommen 22.10.2016 11:24
    Highlight 🚬🐒
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  • Masche 22.10.2016 09:40
    Highlight Passt zu diesem Menschen verachtenden Land, dass es auch in tierquälerischer Manier einen Affen zum Gaudi des Publikums nikotinsüchtig macht. Aber wenn man den eigenen Leuten sonst nicht viel besseres bieten kann, müssen halt auch die armen Kreaturen darunter leiden.
    6 1 Melden
    • deleted_200316475 23.10.2016 02:45
      Highlight Besuch doch mal eine ETH in der Schweiz und schau dir an was da mit den Tieren geschieht. Affen, Katzen, Hunde, Mäuse, einfach alles wird im Namen der Forschung grausam gequält.

      Aber du hast schon Recht, das passt eben auch zu einem menschenverachtenden Staat wie der Schweiz.
      4 4 Melden
    • Masche 23.10.2016 14:21
      Highlight @PLOmaha90 (Retarded Wizard): Meinst Du, das sei in Kord Korea besser? In einem Land, das es zulässt, dass Tiere zum Gaudi der Zuschauer süchtig gemacht werden, was in der Schweiz undenkbar wäre. Ich möchte nicht wissen, wie viele Tiere dort auch im Namen der Forschung (z.B. dem Atomprogramm) oder Nahrungsmittelproduktion gequält werden, ohne dass es einen wirksamen Tierschutz oder entsprechende Gesetze gibt. Oder weisst Du etwas genaueres über die Zustände dort?
      3 0 Melden
    • blobb 23.10.2016 18:50
      Highlight PLO
      Und du verzichtest konsequenterweise auf alle Medizin und Behandlungen, bei deren Entwicklung es zu Tierversuchen kam? Just asking...
      1 1 Melden
    • sassenach 24.10.2016 12:55
      Highlight @Blobb für mich besteht ein Unterschied darin, ob man Medikamente nimmt um zu überleben oder Tiere zum (Gaumen-) Spass quält. Zudem gibt es viele Medikamente, die nicht (mehr) an Tieren gestestet werden. Ein Grossteil der Tierversuche dient übrigens gar nicht der Medikamentenentwicklung. Viele Tests werden für die Nahrungsmittelindustrie, Pflanzenschutzmittel, Chemische Waffen, Putzmittel, Plastikherstellung etc durchgeführt. Dazu kommen noch die ganzen Verhaltens-, Krankheits-, und z.B. Transplantationsforschungen. Um nur einige Beispiele zu nennen.
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  • Pasch 21.10.2016 22:51
    Highlight Praktisch nix aber auch gar nix dringt aus NK durch, aber en rauchender Affe? Mich laust der...
    12 0 Melden
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  • lilie 21.10.2016 16:00
    Highlight Das ist echt schlimm. 😔
    7 3 Melden
    • meine senf 22.10.2016 08:20
      Highlight Na ja, sie hat sicher ein besseres Leben als die meisten Menschen in Nordkorea.
      9 2 Melden
    • lilie 22.10.2016 09:22
      Highlight @meine senf: Das halte ich ehrlich gesagt für Wunschdenken. Länder, welche ihre Bürger schlecht behandeln, behandeln ihre Tiere meist noch viel schlechter. 🙁
      5 1 Melden
    • deleted_200316475 23.10.2016 02:47
      Highlight Dann müsste die Schweiz ja die reinste Apokalypse herrschen, so wie die Tiere hierzulande behandelt werden.
      1 4 Melden
    • lilie 23.10.2016 08:53
      Highlight @PLOmaha: Das ist wieder Meckern auf höchstem Niveau, wahrscheinlich warst du noch nie in einem anderen Land und hast gesehen, wie da Tiere behandelt werden! Ich kenne kein Land, in dem der Tierschutz so schnell eingreift wie in der Schweiz.
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    • deleted_200316475 23.10.2016 13:35
      Highlight @ Lilie

      Der Tierschutz greift dann wo genau ein? Wenn Millionen von Küken gleich nach der Geburt grausam getötet werden, damit die Eierproduktion rentabel ist?
      Wenn Tiere in ETHs und Spitälern im Namen der Forschung grausam gequält und massakriert werden?
      Wenn Jäger schiessen um Quoten zu erfüllen?
      Im Schlachthof, wo die Tiere in einer Reihe stehen und zusehen wie die Artgenossen draufgehen, bis man selbst an der Reihe ist?

      Der Tierschutz in der Schweiz, kümmert sich um Haustiere, Nutztiere haben keine Rechte hierzulande und werden behandelt wie Dreck.
      5 4 Melden
    • Masche 23.10.2016 14:33
      Highlight @PLOmaha90 (Retarded Wizard): Informiere Dich bitte über die Aktivitäten des Tierschutzes, bevor Du so etwas unqualifiziertes schreibst. Selbstverständlich beschäftigt sich der Tierschutz sowie das Tierschutzgesetz nicht nur mit Haustieren sondern auch Nutz- und Versuchstieren.
      Im Gegensatz dazu gibt es in Nordkorea nach Zeugenaussagen sogar bis in die Gegenwart Gaskammern, in denen Massenvernichtungsmittel an Häftlingen erprobt werden.
      4 1 Melden
    • lilie 23.10.2016 14:42
      Highlight @PLOmaha: Hör mal, ich weiss, dass das Tierquälerei ist, aber informiere dich einfach mal, wie Nutztiere in anderen Ländern gehalten werden!

      Nirgends sind die Auflagen für Nutztiere in den Bereichen Raumangebot, Beschäftigung, Auslauf, restriktiver Umgang mit Medikamenten und so weiter so streng wie bei uns.

      Ist deshalb alles supi? Natürlich nicht, es ist eine Tragödie. Aber glaubst du ernsthaft, in Nordkorea sei es besser? Ohne dir zu nahe treten zu wollen, aber das wäre wirklich extrem naiv!
      2 3 Melden
    • blobb 23.10.2016 16:26
      Highlight PLO
      Und du verzichtest konsequenterweise auf alle Medizin und Behandlungen, bei deren Entwicklung es zu Tierversuchen kam? Just asking...
      2 1 Melden
    • Datsyuk 23.10.2016 20:07
      Highlight Es ist hier nicht super. Hier ist es auch scheisse.. Natürlich nicht so schlimm wie in Nordkorea, aber eben immer noch schlimm..
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    • deleted_200316475 24.10.2016 03:14
      Highlight @ Masche

      Wenn es erlaubt ist Nutztiere aus rein wirtschaftlichen Gründen auf abartige Weise zu töten, inwiefern beschäftigt sich das Tierschutzgesetz mit den Nutztieren?

      Der Tierschutz ist wieder eine ganz andere Baustelle. Rein rechtlich gesehen mag zwar ein Nutztier nicht mehr als Sache bezeichnet werden, in der Praktik ist es noch eines.
      0 2 Melden
    • deleted_200316475 24.10.2016 03:22
      Highlight @ Lilie

      Extrem naiv ist es, zu denken die Tiere hätten es in einem ökonomisch derart schwachen Land wie Nordkorea schlechter als in der Schweiz.
      In Nordkorea sind die Tiere wohl kaum eine solche Wegwerfware wie hier. Forschung wird nie in einem solchen Ausmass betrieben und konsumiert bei weitem nicht so wie wir das tun.

      In der Schweiz wird vieles unter den Teppich gekehrt und geschieht hinter geschlossenen Türen. Besuch doch mal eine Vergasungsstation oder einen Schlachthof bei Überlastung und erzähl mir dann noch etwas von Tierschutz für Nutztiere.
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    • deleted_200316475 24.10.2016 03:40
      Highlight @blobb

      Nein. Ich bin auch kein Veganer und halte auch keine Konsumpredigt.

      Meine Kritikpunkte sollen in erster Linie die Heuchelei aufzeigen, die gerade einen spärlichen Artikel mit einem rauchenden Affen benötigt um bei gewissen Lesern, aus Nordkorea eine abartige Nation zu zeichnen.

      In Sachen Tier- und Umweltschutz kann jeder Wohlstandsstaat noch etwas von Drittweltstaaten lernen. Von hier aus solche zu kritisieren, ist lächerlich. Nur darum geht es mir.

      Wer glaubt, dass ein armes Land wie Nordkorea die Fliessbandtötung in Sachen Grausamkeit toppen kann, der belügt sich selbst.
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    • lilie 24.10.2016 07:24
      Highlight @PLOmaha: Warum bringst du nicht konkrete Beispiele?

      Ich habe Einblick bekommen in die Tierhaltung in Deutschland, Spanien, Griechenland, teilweise Osteuropa, Brasilien, China, einige afrikanische Länder, und überall ist es schrecklich.

      Die Tiere gelten als reine Ware, sie werden entweder in Tierfabriken ausgebeutet oder sie leben im Dreck, werden misshandelt, und wenn jemand entsetzt darüber ist, heisst es: "Es ist doch nur ein Tier! Die merken das gar nicht!".

      Nenn mir ein Land mit konkreten Beispielen, wo es anders ist.
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    • deleted_200316475 24.10.2016 14:23
      Highlight @ lilie

      Gerade die Schweiz, ist in Sachen Forschung durch diverse Grosskonzerne schon fast Marktführend. Kosmetiktests werden von Schweizer Konzernen nach China usw ausgelagert, da diese hier verboten sind. Massentierhaltung ist auf einem Rekordhoch, und Schweine die nie das Tageslicht sehen sind Standard. Bodenhaltung bei Hühnern, völlig normal.

      Als ehemaliger Schichtarbeiter in einem Schlachthof in St.Gallen habe ich viele Dinge gesehen, Tierschutz war keines davon.
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    • deleted_200316475 24.10.2016 14:25
      Highlight Und als ehemaliger Aktivist, weiss ich um die Zustände in Europa und Asien ziemlich gut Bescheid. Bei uns ist gerade einmal die Käfighaltung offiziell untersagt, der Rest unterscheidet sich in keinster Weise im Positiven. Und im Negativen wird in der Schweiz durch die entsprechende Lobby das überfällige Stoppen des unsinnigen Kükentötens verhindert. Etwas was beispielsweise in Österreich längst passiert ist.

      Was in China öffentlich praktiziert wird, das Quälen und Zurschaustellen der Tiere, geschieht hier ebenso. Nicht umsonst sind sämtliche Schlachthöfe graue Baukomplexe ohne Fenster.
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    • lilie 24.10.2016 14:30
      Highlight @PLOmaha: ... und in Deutschland gibts noch die Batteriehaltung, die bei uns verboten ist, und in Brasilien wird die Massentierhaltung auf Flächen von der Grösse der Schweiz betrieben - natürlich ohne Tageslicht, dafür mit reichlich Antibiotika.

      Du hast Drittweltländer erwähnt, die ihre Nutztiere besser behandeln. Kannst du ein konkretes Beispiel nennen?
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    • deleted_200316475 24.10.2016 14:31
      Highlight Wobei ich mir im Klaren darüber bin, dass es die Tiere in China tatsächlich wesentlich schlechter haben als hier. Liegt aber auch daran, dass China mittlerweile Wirtschaftsstark ist und auch nicht gerade konsumarm lebt.

      In Nordkorea wird es allerdings nicht annähernd einen solch hohen Pro-Kopf Verbrauch tierischer Produkte geben wie hierzulande. Auch die Forschung wird bei weitem nicht in einem Ausmass praktiziert wie in der Schweiz.

      Umso mehr Wohlstand des Menschen, desto mehr Leid für die Tierwelt. Je reicher das Land, desto grösser deren ökologischer Fussabdruck.
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    • deleted_200316475 24.10.2016 14:49
      Highlight @ Ja kann ich.

      Ob Somalia, Äthiopien, oder Nordkorea u.v.m

      Alle wirtschaftsschwachen Staaten mit einer armen Bevölkerung haben gar nicht die Möglichkeiten, Tiere in einem solchen Ausmass zu quälen und töten wie wir.

      Dass es in Staaten wie China, Brasilien, USA noch extremer zu und her geht, liegt auf der Hand. Jedoch eben nicht in Nordkorea.
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    • lilie 24.10.2016 16:32
      Highlight @PLOmaha: In meiner Erfahrung ist die Massentierhaltung nicht die einzige Art, Tiere zu quälen. Auch bei extensiver Wirtschaft können Tiere leiden.

      Im südlichen Afrika z.B. gelten Tiere bei vielen Stämmen als Statussymbole, es ist egal, ob sie gesund oder krank sind, Hauptsache es sind viele. Da werden dann viel zu viele Tiere auf viel zu kargem Boden gehalten, sie sind abgemagert, werden krank und sterben.

      Einige nomadisch oder halbnomadisch lebende Völker mögen aber eine tiergerechtere Haltung haben, das stimmt. Gibt es sogar teilweise noch in Spanien. ☺

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    • deleted_200316475 25.10.2016 09:36
      Highlight @ lilie

      Das ist durchaus korrekt.
      Trotzdem hat ein Stammesführer eines solchen Stammes, weniger Leid zu verantworten als ein gewöhnlicher 0815 Bürger der Schweiz.

      Mich stört es einfach, dass die Schweiz in Sachen Tierschutz in ein Licht gestellt wird, dass sie nicht annähernd verdient.

      Gerade weil hier alles hinter geschlossenen Türen abgeht und wenige bis gar keine Bilder und Videos existieren (warum wohl) im Bereich der hiesigen Forschung.

      Viele Menschen wären schockiert, wüssten sie was hier in der Schweiz auch an Katzen und Hunden getestet wird.
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    • lilie 25.10.2016 10:45
      Highlight @PLOmaha: Da ist leider nicht nur ein Stammesführer verantwortlich, sondern ein ganzes Volk (die Tiere gehören übrigens den Frauen, die Männer "bewirtschaften" das eigentliche Nutzvieh...). Genau wie bei uns.

      Und natürlich kann man eine extensive Wirtschaft nicht mit der intensiven wie bei uns vergleichen. Innerhalb der Industriestaaten tut die Schweiz viel für ihr Nutzvieh. Entsprechend teuer ist es.

      Was in der Forschung abgeht, finde ich auch abartig. Meine Eltern waren beide Wissenschaftler und haben solche Tiere betreut. Es ist tragisch und menschenunwürdig. (Fortsetzung folgt)
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    • lilie 25.10.2016 10:51
      Highlight Fortsetzung: Was mich wundert: Wie kann die Wissenschaft glauben, an solch völlig verstörten und kranken Tieren überhaupt valide Erkenntnisse zu gewinnen? ME ist nicht nur der Preis den - notabene! - diese Tiere zahlen müssen, nicht zu rechtfertigen - darüber hinaus ist auch der wissenschaftliche Erkenntnisgewinn mehr als fragwürdig.

      Leider aber verlangen ja die gesetzlichen Grundlagen Tierversuche für die Neuzulassung von Medikamenten. Irgendwo frage ich mich aber schon, ob ich Medis nehmen will, die ein Forscher nicht einmal an sich selber testen würde...
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