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Kim Jong Un verfolgt am Dienstag den Test eines neuen Raketenmotors. Video: watson.ch

Südkorea will Spezialeinheit schaffen. Ihr Zweck: Die Tötung von Kim Jong Un

Publiziert: 23.09.16, 11:20 Aktualisiert: 23.09.16, 14:22

Nach Nordkoreas jüngstem und bislang stärkstem Atomwaffentest haben die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel stark zugenommen. Nun hat Südkorea zurückgeschlagen – zumindest verbal. Verteidigungsminister Han Min Koo sagte am Mittwoch im Parlament, seine Regierung erwäge «die Gründung einer Spezialeinheit, um Nordkoreas Führer Kim Jong Un zu töten».

Verteidigungsminister Han Min Koo (l.) und sein US-Amtskollege Ashton Carter an der Grenze zu Nordkorea. Bild: AP/Korea Pool

Die Truppe werde in Aktion treten, wenn es «klare Anzeichen» für einen atomaren Angriff auf Südkorea gebe, sagte Han laut der «Korea Times». In diesem Fall trete ein «massiver Vergeltungs- und Bestrafungsplan» in Kraft. Dieser sehe einen Präventivschlag mit Elitesoldaten und Raketen zur Zerstörung von strategischen Zielen vor, «darunter die nordkoreanische Führung».

Gerüchte über einen solchen Plan gibt es schon lange. Nun hat die Regierung in Seoul sich erstmals offen dazu bekannt. Nach dem Atomtest vom 9. September und mehreren Raketentests hat Südkorea seine Rhetorik verschärft. Staatspräsidentin Park Geun Hye sagte, der Atomtest zeige, dass Kim Jong Un «ausser Kontrolle» gerate. Sie kündigte neue Verteidigungsprogramme an. (pbl)

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21 Kommentare anzeigen
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  • ThePower 23.09.2016 17:08
    Highlight Was soll das bringen, dann kommt der Nächste. Die Führung könnten nur die Nordkoreaner selbst zum Teufel jagen und müsste wohl von Teilen des Militärs ausgehen. Ausserdem müssten die Chinesen mitspielen. Beides sehe ich hier nicht, habe leider keine grosse Hoffnung für dieses geknechtete Volk😢
    7 0 Melden
    • DerTweety 23.09.2016 22:18
      Highlight Trotzdem; als Zeichen ! Oder haben "sie" schon ein Szenario* für diesen Fall...?? Würde mich nicht wundern.. (*Unfall beim Tauchen, etc..)
      0 0 Melden
    600
  • Marcs 23.09.2016 16:34
    Highlight Ach diese Truppe gibt es schon längst! Was soll auf das dicke Bubi folgen? Die Wiedervereinigung mit dem Süden? Das dürfte eine Generationenaufgabe sein...
    9 0 Melden
    • rodolofo 23.09.2016 18:27
      Highlight Das glaube ich auch.
      Im Norden werden viele atomar verseuchte Altlasten herumliegen...
      1 0 Melden
    600
  • teha drey 23.09.2016 15:24
    Highlight Es braucht keine Spezialeinheit die tötet. Die sollen einfach alle Notizblöcke einziehen und verbrennen...
    11 1 Melden
    • Patriot 23.09.2016 16:38
      Highlight und der verrückte, spielt weiter und drückt mal den roten Knopf.
      2 4 Melden
    600
  • rodolofo 23.09.2016 14:20
    Highlight Was wäre, wenn dieser Fettsack (Him Jong Un) aus dem Weg geräumt wäre?
    Dann käme für die Nordkoreaner erst der ganz grosse Schock!
    "Wir sind frei. Was nun?" würden sie sich fragen, wie Labormäuse, die sich bereits mit den regelmässigen Fütterungszeiten und den sadistischen Experimenten der Forscher im weissen Kittel abgefunden hatten.
    Und sogleich würde das Nordkoreanische Kader einen neuen Fettwanst aus dem Militärhut zaubern, dem alle Nordkoreaner uneigennützig Kommunistisch huldigen können.
    Denn ohne zufrieden lächelnden Fettwanst geht es nicht!
    (siehe Buddha)
    10 38 Melden
    • Bongalicius 23.09.2016 17:07
      Highlight Durch Kims ausserordentlichen Korpulenz, würde bei dessen plötzlichen Tod ein erhebliches (Macht-)Vakuum enstehen. Welches Ausmass so ein Vakuum verursachen kann ist nicht absehbar, vielleicht ein schwarzes (Atombomben-)Loch?
      2 0 Melden
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  • Denk nach 23.09.2016 13:01
    Highlight Im Gegensatz zu Irak haben die Massenvernichtungswaffen, aber kein Öl. Es müssen immer beide Voraussetzungen gegeben sein für einen Krieg... Oh Moment, wie war das nochmal mit Irak?
    27 10 Melden
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  • Hackphresse 23.09.2016 12:36
    Highlight Ist das dann die So-Ko Bring Jong Um? 🤔
    230 1 Melden
    • Joe-B 23.09.2016 14:27
      Highlight geiler Name und geiles Wortspiel :D
      25 0 Melden
    600
  • h0nd 23.09.2016 12:27
    Highlight Geschafft oder erwägt?
    37 1 Melden
    600
  • Dageka 23.09.2016 12:01
    Highlight Super Spezialeinheit wenn ihr Ziel schon jetzt bekannt ist. mol mol
    114 8 Melden
    • reaper54 23.09.2016 13:05
      Highlight nh lol hat ja null mit der Einheit zu tun wenns die Vorgesetzten Rumplappern... Aussedem spielt es nur eine bedingte Rolle.
      10 0 Melden
    • suchwow 23.09.2016 13:18
      Highlight Eine spezielle Spezialeinheit der Spezialpolizei.
      16 2 Melden
    • Lorent Patron 23.09.2016 14:55
      Highlight Es macht für Südkorea militärisch keinen Sinn, Kim Jong Un umzubringen. Es wäre eher kontraproduktiv. Faktisch liegt bei Konstruktionen wie Nordkorea die Macht nicht beim Diktator, der nur als Clown vorgeschoben und für repräsentative Zwecke benutzt wird, sondern beim Militär.

      Insofern glaube ich, dass es bei dieser Spezialeinheit - so es sie denn gäbe - eher um den Einsatz von Mitteln der psychologischen Kriegsführung geht. zB. öffentlich mit Mord drohen (machen schon seine Militärs), hintenrum aber Verhandlungen über Flucht seiner Familie und Asyl führen, ihn als Opfer sehen/darstellen.
      2 4 Melden
    600
  • Dä Brändon 23.09.2016 11:51
    Highlight Ja genau messi, macht Sinn.

    SpecOp so: "bäm bäm bäm stirb du Fettsack!"

    Nordkoreaner so: "hey cool messi, wämer eus vereine und und zäme i d'Nacht tanze"
    57 5 Melden
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  • Olaf! 23.09.2016 11:26
    Highlight Sich schön Gegenseitig hochschaukeln.

    Bis eine brüelet...
    111 8 Melden
    • Theor 23.09.2016 11:51
      Highlight Naja fairerweise muss man die Bedrohung auch lokal sehen. Während Nordkorea international auf der Bedrohungsskala ein Witz ist (abgesehen von den Komplikationen mit Russland und China), so können sie kurzzeitig zumindest in der Region für massive Zerstörung sorgen. Während wohl keine Rakete oder kein Schiff aus der nordkoreanischen Flotte Europa erreichen könnte, können ihre Billigraketen jederzeit in Südkorea einschlagen. Daher sind diese Drohgebärden für die Südkoreaner schon gefährlicher als für uns.
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    • Olaf! 23.09.2016 13:24
      Highlight Natürlich sind sie gefährlich. Ich sage nur, dass solche Drohungen von der Südkoreanischen Seite aus, die ganze Situation nicht wirklich entschärfen. Gerade wenn man droht ihren Obermotz umzubringen könnte ich mir schon vorstellen, dass die NK da auf eine eher unschöne Art reagieren könnten.
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