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Klar markiert: Eine russische Fahne weht auf der Krim. Bild: MAXIM SHEMETOV/REUTERS

Erneute Kehrtwende: Trump fordert Rückgabe der Krim an die Ukraine

Klare Ansage an Moskau: Der US-Präsident will, dass die annektierte Krim an die Ukraine zurückgeht. In Russland schwindet die Hoffnung auf ein Ende der Sanktionen – die Aufregung ist gross.

15.02.17, 05:34 15.02.17, 06:25

Ein Artikel von

Bisher hatte nur die neue UNO-Botschafterin der USA den Ton gegen Russland verschärft, jetzt kommt die Bestätigung durch den Präsidenten: Donald Trump fordere von Russland, dass es die Krim an die Ukraine zurückgibt. Das teilte sein Sprecher Sean Spicer mit.

«Präsident Trump erwartet von Russland, in der Ukraine deeskalierend gegen die Gewalt einzuwirken und die Krim an die Ukraine zurückzugeben», sagte Spicer bei seinem Pressebriefing am Dienstag. «Gleichwohl setzt er auf gute Beziehungen zu Russland», ergänzte Spicer.

Nach der russischen Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim im März 2014 hatte die Regierung Barack Obama Sanktionen gegen Russland verhängt. Trump hat sich allerdings mehrfach offen für eine Wiederannäherung gezeigt.

In einem Zeitungsinterview hatte er etwa gesagt, er wolle Wladimir Putins Regierung einen Deal vorschlagen, in dem das Ende von Sanktionen als Gegenleistung für ein Abkommen zur nuklearen Abrüstung angeboten werde.

Empörte Russen

Diese Hoffnungen der Russen hat Trump mit seiner Klarstellung nun offenbar zerstört. In Russland löste die Aussage Trumps ein breites Medienecho aus und sorgte für Empörung.

Anfang Februar hatte Donald Trumps Botschafterin bei der UNO, Nikki Haley, Moskau bei ihrem ersten Erscheinen im Sicherheitsrat bereits heftig kritisiert. Sie sprach von einer «aggressiven» russischen Vorgehensweise in der Ukraine.

Die Strafmassnahmen blieben bestehen, sagte Haley schon damals, «bis Russland die Kontrolle über die Halbinsel an die Ukraine zurückgegeben hat».

Russland soll vertragswidrig neue Raketen stationiert haben

Russland soll zudem neue Raketensysteme stationiert und damit den russisch-amerikanischen INF-Vertrag gebrochen haben. Das berichten der TV-Sender CNN und die «New York Times» unter Berufung auf Quellen in der US-Regierung.

«Die russische Föderation verletzt weiterhin ihre Pflichten aus dem INF-Vertrag», heisst es in einem Statement des US-Aussenministeriums, das CNN vorliegt. Demnach sei Russland der Besitz, das Produzieren und das Testen von Lenkraketen mit einer Reichweite zwischen 500 und 5500 Kilometern verboten.

Der 1988 in Kraft getretene INF-Vertrag regelt die Vernichtung aller nuklear bestückbaren Mittelstreckensysteme. CNN berichtete über weitere Provokationen von russischer Seite.

Unter anderem soll ein Kriegsschiff vor der Atlantikküste des US-Bundesstaates Delaware aufgetaucht sein. Einen Zwischenfall mit einem US-Kriegsschiff und russischen Kampfflugzeugen im Schwarzen Meer dementierte ein Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums. (sun/reuters/dpa/spiegel online)

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67 Kommentare anzeigen
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  • DocM 15.02.2017 21:49
    Highlight Trump muss gegen die Russen poltern, damit er wegen des Flynn Skandals glaubwürdiger erscheint. Reine Taktik, mehr nicht.
    4 1 Melden
    600
  • Raphfa 15.02.2017 16:37
    Highlight Während des Lesens der Kommentare zu den Grenzverschiebungen entschied ich mich zur Trennung von der Schweiz.

    Ich sage Adieu zum Nationalstaat und dem üblen Diktat der von mir nicht gewählten Regierung.

    Endlich Freiheit des Individuums - bis zum Punkt, wo diese dem anderen schadet - statt Bevormundung durch das künstliche Konstrukt des Staats. Also keine Entscheide mehr akzeptieren, die meine Freiheit beschneiden, nur weil die Mehrheitdiktatur so entschied.

    Man könnte ja dann noch einen Nationalstaat übriglassen für diejenigen, die nicht ohne die Fuchtel der Herrschaft leben können.




    0 4 Melden
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  • ujay 15.02.2017 10:06
    Highlight Bei diesem Schwachsinn von Trump kann ich nur Adenauer zitieren:"Was kuemmert mich mein Geschwaetz von gestern".
    6 9 Melden
    600
  • JackMac 15.02.2017 09:09
    Highlight Ich verlange die Rückgabe der USA an die Indianer, Hawaii an die Hawaianer, Alaska den Innuit.
    36 16 Melden
    • Hierundjetzt 15.02.2017 09:37
      Highlight Cool. Russland hat ca. 50 verschiedene Völker und ebensoviele Autonome Regionen. Die sollen das gemäss Deiner Einlassung auch so machen. Super Idee.
      21 18 Melden
    • Wehrli 15.02.2017 10:10
      Highlight Und Europa geben wir den Neandertalern zurück, die waren zuerst da.
      12 26 Melden
    • Homes8 15.02.2017 10:36
      Highlight Finde ich gute Idee kleinere Machtblöcke sind eh besser um echte Demokratie zu leben.

      @ Wehrli
      Ja gibts noch solche? Bist du einer von denen?
      12 4 Melden
    • Soli Dar 15.02.2017 20:17
      Highlight @Hierundjetzt man kann natürlich alles ins lächerliche ziehen oder aber sich ernsthaft hinterfragen. Hand aufs Herz bist du nicht der Meinung, dass wenn sich Schottland, Wales, Nordirland, Korsika, Baskenland, Katalonien per Referendum eigene Nationalstaaten würden?
      Vermutlich würdest du auch den Tscheschenen, Palästinenser, Tibeter und Kurden einen eigenen Staat zugestehen, richtig?
      1 1 Melden
    • JackMac 17.02.2017 22:26
      Highlight @solidar Ja genau, würde ich
      1 0 Melden
    600
  • Majoras Maske 15.02.2017 08:59
    Highlight Tja Putin, so leicht kommt man eben doch nicht davon, wenn man einfach so in den Nachbarstaat einfällt um sich dessen Territorium unter den Nagel zu reissen oder diesen Nachbarstaat gewaltsam aufhalten will eine europäische Demokratie zu werden.
    33 43 Melden
    • Mikki 15.02.2017 09:04
      Highlight Aber im kosovo ists ok gell??
      33 12 Melden
    • Hierundjetzt 15.02.2017 09:38
      Highlight Das ist ein sogenannt alternativer Kommentar. Serbien hat den Kosovo in die Unabhängikeit entlassen. Die Ukraine due Krim nicht.
      13 33 Melden
    • Majoras Maske 15.02.2017 09:46
      Highlight Als sich die Krim mit der restlichen Ukraine mit einer freuen Volksabstimmung von der Sowjetunion abgespalten hat, hat Russland dies akzeptiert und die Krim, die mehrheitlich für die Loslösung von Russland gestimmtt hat, ausdrücklich ziehen lassen. Man kann nicht einfach 20 Jahre später seine Meinung ändern und Soldaten hin schicken.
      Die Ausgangssituation mit dem Kosovo war allerdings durch den Jugoslawienkrieg und seine Verbrechen anders.
      12 22 Melden
    • roger_dodger 15.02.2017 09:50
      Highlight Das die russische Krim aber erst 1954 von Chruschtschow einfach der Ukraine zugeschlagen wurde ist schon bekannt, oder?
      28 4 Melden
    • Fabio74 15.02.2017 10:15
      Highlight @Mikki Den Unterschied zwischrn unabhängig werden nach den serbischen Aggressionen und dem eben mal schnell besetzen und amnektieren sollte man sehen
      11 16 Melden
    • Stachanowist 15.02.2017 10:22
      Highlight @ Hierundjetzt

      "Serbien hat den Kosovo in die Unabhängikeit entlassen."

      Postfaktisch. Serbien hat die Unabhängigkeit Kosovos nie anerkannt. Oder sieht für Sie so "in die Unabhängigkeit entlassen" aus?

      "Serbian Prime Minister Vojislav Kostunica condemned Kosovo as a false state in a televised address to the nation on Sunday, minutes after its mainly Albanian province declared independence. [...] The Serb people will never stop fighting for their freedom, he said. "As long as the Serb people exist, Kosovo will be Serbia.""

      http://www.reuters.com/article/idUSL1743063
      23 5 Melden
    • Majoras Maske 15.02.2017 10:22
      Highlight Das Russland keine Landverbindung zur Krim hat, weshalb die Versorgungslage dort aktuell so miserabel wie noch nie ist, ist ebenfalls bekannt?

      Vielleicht macht es ja durchaus Sinn, dass die Krim nicht zu Russland gehörte. Und leider ist auch die Front in der Ostukraine nicht so ergiebig, dass sich eine russische Landverbindung hat erstellen lassen.
      10 12 Melden
    • Hierundjetzt 15.02.2017 10:43
      Highlight Stachanowist, das Gleichnis mit dem Stein und dem Glashaus sollte Dir bekannt sein.

      Zusammengefasste: Serbien anerkennt, dass neue Grenzen zu bestimmten sind. Was heisst das nicht anders als die Akzeptanz des Tatsächlichen?
      https://de.wikipedia.org/wiki/Kosovo
      5 16 Melden
    • Mikki 15.02.2017 10:49
      Highlight Wo hast du dieses märchen her?
      4 1 Melden
    • Stachanowist 15.02.2017 10:53
      Highlight @ Hierundjetzt

      Ja, ich kenne die Redewendung. Jedoch ist mir unklar, was Sie damit implizieren - ich werfe keine Steine.

      Es war mir schlicht ein Anliegen, die inhaltlich falsche Aussage, Serbien habe die Unabhängigkeitserklärung Kosovos anerkannt, aus der Welt zu schaffen. Wenn Sie sich davon gesteinigt fühlen, tut mir das leid :)

      Ja, Serbien verfolgt inzwischen eine pragmatischere, stellenweise verhandlungsbereite Politik gegenüber dem Kosovo. Die Unabhängigkeit anerkannt hat es jedoch nie, und dennoch haben die meisten westlichen Staaten die unilaterale Unabhängigkeitserklärung gebilligt.
      5 1 Melden
    • Soli Dar 15.02.2017 20:27
      Highlight @Hierundjetzt, Fabio und Co. Fakt ist Russland hat die Krim NICHT annektiert. Die Abspaltung von der Ukraine sowie die Aufnahme von Russland per sind ebenfalls nicht völkerrechtswidrig. Das Referendum verstiess zwar gegen die ukrainische Verfassung, was aber nicht eine Frage des Völkerrechts darstellt.
      http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/die-krim-und-das-voelkerrecht-kuehle-ironie-der-geschichte-12884464.html

      Zudem würdet ihr wohl, sofort eine Loslösung von Palästina, Tibet, Kurdistan, Tscheschenien, Katalonien, Wales, Nordirland oder Schottland akzeptieren!
      3 2 Melden
    600
  • Chili5000 15.02.2017 08:55
    Highlight Von wegen "Klare Ansage an Moskau", alles was Trump sagt ist nicht klar sondern entspricht nur jenem Moment in dem die Worte seinen Mund verlassen haben. Das könnte Morgen schon ganz anderst sein. Sieh man sich das Häufchen Elend an was sein Kabinett und seine "Berater" abliefern wird einem fast schlecht. Das der Typ immer noch Befürworter hat lässt einem an der Menschheit zweifeln...
    45 3 Melden
    600
  • Fischra 15.02.2017 07:37
    Highlight Die Russen haben in Sevastopol den einzigen Anschluss zum Mittelmeer. Es war schon 2010 klar dass dieser Angriff kommen muss den die Verträge mit der Ukraine sind 2013 ausgelaufen. Russland wollte dieses Platz nicht verlieren. Schon gar nicht an die Nato. Es ist aber eine riesen Schweinerei was da passiert.
    32 13 Melden
    • Nate Summer-Cook 15.02.2017 09:21
      Highlight Den einzigen Marinestützpunkt vielleicht. Aber sie haben schon noch andere Häfen am Schwarzen Meer.
      9 5 Melden
    • Fischra 16.02.2017 06:27
      Highlight Ein Marinestützpunkt ist Militärisch. Alles andere Zivil. Sie serden ihren Platz nicht freigeben damit die Gegner ihn einnehmen können. Das würde nebst den Kosten auch den Stolz in Mitleidenschaft ziehen.
      3 0 Melden
    600
  • Soli Dar 15.02.2017 07:31
    Highlight Schon klar, dass die Amis 'die Guten sind'
    52 51 Melden
    • Mikki 15.02.2017 08:35
      Highlight Ein bild sagt mehr als tausend worte 👌🏼
      28 25 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 15.02.2017 09:18
      Highlight Ich würde mir mehr sorgen machen, warum ein Staat wie Kasachstan es für nötig befindet der NATO einen Stützpunkt zu erlauben, eventuell ist man ein bisschen eingeschüchtert durch seinen Nachbarn?
      23 14 Melden
    • Radiochopf 15.02.2017 09:22
      Highlight @Soli Dar Die Karte ist schon nicht mehr aktuell, nach den neusten Nato-Truppen/Infrastruktur Bewegungen Rund um Russland.. und wenn man sich nun noch überlegt, dass auf der Krim nun ebenfalls die USA/Nato aktiv wären, sollte man spätestens verstehen wieso die Krim so wichtig ist für Russland.. es ist der einzige Zugang zum Schwarz/Mittelmeer... Man stelle sich vor, die Russen hätten nur 1 Militärbasis in der Nähe der Amerikaner..
      25 9 Melden
    • Hierundjetzt 15.02.2017 09:40
      Highlight Soli Dar: yep, bitte antworte doch belastbar auf den Comment von LaPaillade...

      Ah. Geht nicht 🤔
      5 22 Melden
    • Majoras Maske 15.02.2017 09:50
      Highlight Russland grenzt auch ohne Krim ans schwarze Meer.
      8 5 Melden
    • Wehrli 15.02.2017 10:09
      Highlight Der feuchte Traum Russlands! Es würde gerne noch viel mehr Krieg führen, aber der Bunker ist leer, die Kasse geplündert und die Babuska sauer ...
      10 17 Melden
    • Stachanowist 15.02.2017 10:13
      Highlight @ Soli Dar, Paillade, Hierundjetzt

      Get your facts straight.

      Es gibt keine Nato-Basen in Kasachstan. Sowohl die Karte von Soli Dar als auch Ihre Kommentare sind deshalb ziemlich fragwürdig.

      Kasachstan hat der Nato 2008 einzig die Verwendung des Flughafens Almaty für aus dem Afghanistaneinsatz resultierende Notlandungen gewährt. Ein Natostützpunkt existiert in diesem schönen Land nicht.

      http://www.eurodialogue.eu/nato/NATO-in-Central-Asia
      27 2 Melden
    • Fabio74 15.02.2017 10:18
      Highlight Warum lässt sich Väterchen Putin provozieren? Die NATO Staaten sind freiwillig beigetreten. Die Truppen in Osteuropa sind aus Angst der Polen und Balten da.
      8 17 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 15.02.2017 10:40
      Highlight @Stach: Stimmt, Base hats keine, aber ich denke das Abhalten vom gemeinsamen Übungen genügt bereits um paranoide Gedanken zu erzeugen...
      7 3 Melden
    • Hierundjetzt 15.02.2017 10:47
      Highlight Stachanowist: Eine etwas sonderbares Duplik. Ich picke irgendwas raus, dass auf den ersten Blick fragwürdig erscheint und erkläre gestützt auf dieses winzige Teil den kompletten Sachverhalt für nichtig.

      Lieber Stachanowist, das funktioniert so nicht. Die Frage an Soli Dar lautet schlicht und einfach: Warum treten den soviele Länder der Nato bei, wenn doch Russland voll das liebe und friedliche Imperium ist. Mögliche Antwort: Der Kommunistische Terror von 1946 - 1991 steckt allen noch in den Knochen.
      5 1 Melden
    • Stachanowist 15.02.2017 12:13
      Highlight @ Hierundjetzt

      "Ich picke irgendwas raus, das auf den ersten Blick fragwürdig erscheint, und erkläre gestützt auf dieses winzige Teil den kompletten Sachverhalt für nichtig."

      An welcher Stelle habe ich den "kompletten Sachverhalt für nichtig" erklärt? Ich habe schlicht eine Fehlinformation korrigiert - die übrigens von Soli Dar und seinem tendenziell kremlfreundlichen Kommentar stammte.

      Ich bin kein Freund von Fehlinformationen und korrigiere diese, wenn es in meiner Macht steht. Ich hoffe, das stört Sie nicht.
      5 1 Melden
    • Soli Dar 15.02.2017 19:56
      Highlight LaPaillade & Hierundjetzt => wie "freiwillig" Kasachstan US-Soldaten empfangen ist fragwürdig. Angst vor Russland hat Kasachstan nicht, ganz im Gegenteil sie fungierten sowohl in der Ukraine-Krise als auch bei den Friedensgespräche zu Syrien als Vermittler.
      2 2 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 15.02.2017 20:07
      Highlight @SoliDar: Na dann google doch mal, was Putin so bezüglich "Kazakh Statehood" von sich gelassen hat. Aber klar, mit Nasarbajew hat er natürlich ein Diktatoren-Gespänli :)
      Frag doch mal die Leute in Almaty, was sie von Nasarbajew und/oder Putin halten.
      3 2 Melden
    600
  • Thomas Bollinger (1) 15.02.2017 07:01
    Highlight Wenn Trump Alaska zurückgibt, macht das Putin viellecht. ;-)
    32 73 Melden
    • Don Alejandro 15.02.2017 07:27
      Highlight Einfach als objektiver Fakt: Alaska wurde den Russen abgekauft, die Krim wurde annektiert.
      64 14 Melden
    • reaper54 15.02.2017 07:32
      Highlight Die Krim ist ein wenig komplizierter als Alaska... zumal Alaska legal abgekauft wurde und nicht im Suff verschenkt und ein paar Jahrzente später illegal zurückerobert wurde...
      37 6 Melden
    • Wehrli 15.02.2017 07:38
      Highlight Ach, die Ruski, jetzt fangen die an zu Jammern. Dabei haben sie nicht mal die Kohle um die Strassen sauber zu halten auf der Krim ...
      30 16 Melden
    • MaxHeiri 15.02.2017 08:17
      Highlight die russen habens verkauft, den ukrainern wurde es gewaltsam genommen.
      35 18 Melden
    • Informant 15.02.2017 08:42
      Highlight Schau her, die Antidemoktraten speien wieder Gift und Galle.
      Auf der autonomen Republik Krim gab es eine friedliche Abstimmung, in welcher sich eine klare Mehrheit der Bevölkerung zu einer Abspaltung von der Ukraine und Wiederaufnahme in ihre Heimat bekannten.

      Niemand wurde 1954 gefragt, als der Ukrainer Chruschtschow die Insel samt Bevölkerung der Ukraine zuschrieb.
      Dies war eine historische Ungerechtigkeit, die nach dem militanten Putsch in Kiew korrigiert wurde.
      Es war also eine Wiedervereinigung.
      Oder würdet ihr die Wiedervereinigung der BRD und DDR auch als Annexion bezeichnen?

      21 37 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 15.02.2017 09:20
      Highlight @Informant:
      Und wenn die Bevölkerung Dagestans oder Tschetscheniens ein friedliche Abstimmung zur Unabhängigkeit halten, in welcher sich eine klare Mehrheit der Bevölkerung zu einer Abspaltung Russland bekennen, wie reagieren/reagierten die Russen denn da? Na?
      19 13 Melden
    • Walter Sahli 15.02.2017 09:43
      Highlight Informant, mir waren ja die Geschichten über die Trolle, die im Auftrag der russischen Regierung Kommentare schreiben, immer ein wenig suspekt. Wenn ich aber Deinen verklärten Gesundbeterkommentar lese, dann leuchten bei mir sämtliche Propagandaalarmglocken!
      13 15 Melden
    • Hierundjetzt 15.02.2017 09:45
      Highlight Informant: und jetzt repetieren wir gemeinsam den Schulstoff 9 Klasse am Beispiel des Kantons Jura.

      Jura hat sich von Bern losgesagt (Abstimmung) und jetzt kommts *Trommelwirbel* aber erst eine positive eidg. Volksabstimmung braucht es, damits ein eigener Kanton wurde.

      Weil der Staat als ganzes über eine Abspaltung entscheidet. Und nicht eine Region 🙄 Gilt in allen 194 Länder der Welt und *Trommelwirbel 2* auch in der Ukraine.

      Nach dieser sehr anstrengenden Schullektion darfst Du jetzt in die Pause.
      17 15 Melden
    • Majoras Maske 15.02.2017 09:59
      Highlight Ausserdem haben sich die Bewohner der Krim nach wie vor in der Abstimmung vor 20 Jahren mehrheitlich und als Teil der Ukraine für die Unabhängigkeit von der Sowjetunion / Russland ausgesprochen.

      Sorry, aber diese gewaltsame Eroberung lässt sich in keinster Weise demokratisch legitimieren.

      Da die BRD nicht in die DDR einmarschiert ist um die DDR zu erobern, halte ich es doch im höchsten Masse für zynisch diese zwei Ereignisse zu vergleichen (auch wenn die Russen es offiziell so darstellen, dass es dasselbe sei).
      12 7 Melden
    • Stachanowist 15.02.2017 10:29
      Highlight @ Hierundjetzt

      "Weil der Staat als ganzes über eine Abspaltung entscheidet. Und nicht eine Region. Gilt in allen 194 Länder der Welt"

      Fehlinformation. Dies gilt nicht in allen 194 Ländern der Welt. Serbien hatte die einseitige Unabhängigkeitserklärung Kosovos nie anerkannt, dennoch hat den Haag die einseitige Abspaltung des Kosovos als völkerrechtskonform anerkannt.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsgutachten_zur_G%C3%BCltigkeit_der_Unabh%C3%A4ngigkeitserkl%C3%A4rung_Kosovos

      http://www.icj-cij.org/docket/files/141/15987.pdf
      15 3 Melden
    • Informant 15.02.2017 10:40
      Highlight Hierundjetzt: Du meinst so wie die Krim Mitspracherecht hatte bezüglich des gewalttätigen Putsches gegen den von ihnen gewählten legitimen Präsidenten in Kiew?
      Und Du denkst, dass sich die Krim Bewohner einer Putsch-Regierung unterwerfen sollten, welche offen Anti-Russische Hetze betreibt und welche Nazi-Bataillone einsetzt um die Bevölkerung in der Ostukraine zu ermorden? Eine Regierung welche Schrittweise die russische Kultur und Geschichte auszulöschen versucht, Bücher und Filme verbietet?
      Nun nimm Deine Schulbücher und überleg mal was Du für ein menschenverachtendes Weltbild propagierst.
      7 15 Melden
    • Hierundjetzt 15.02.2017 10:49
      Highlight Dein Argument ist insofern nicht stimmig, als das Du weiter oben (übereinstimmend mit mir) dargelegt hast, das der Kosovo nur de Facto unabhängig ist aber nicht de jure.
      2 1 Melden
    • Majoras Maske 15.02.2017 10:56
      Highlight Das Märchen, dass Russland in die Ukraine eingreifen musste um die dortigen Menschen vor der Ermordung zu schützen, wird auch mit der tausendsten Wiederholung nicht wahr.
      Mittlerweile gibt es schon zwei demokratisch gewählte Präsidenten und die Krim hätte selbstverständlich mitwählen dürfen.
      Dass die Ukraine aktuell eine "Entrussifizierung" betreibt, ist bedauerlich, aber das ist erstens eine Folge des von Russland gestarteten Krieges und zweitens macht das aktuell Belarus auch (auch wegen dem Ostukrainekrieg wendet sich Belarus immer offener von Russland ab, soweit es geht).
      6 2 Melden
    • reaper54 15.02.2017 11:06
      Highlight @Informant ist das die selbe Ostukraind in der Russische Panzerbataillone welche "per zufall" keine Markierung hatten die Grenze "aus versehen" überquert haben? 🤔
      Russische Militärlastwagen welche praktisch unbeladen "Hilfsgüter" Lieferten und auf dem Nachhauseweg die Ostukrainische Industrie mitnahm sind auch reiner Zufall? 🤔
      6 0 Melden
    • Stachanowist 15.02.2017 11:07
      Highlight @ Informant

      "Niemand wurde 1954 gefragt, als der Ukrainer Chruschtschow die Insel samt Bevölkerung der Ukraine zuschrieb."

      Chruščev war zwar in der Ukrainischen SSR geboren, jedoch ethnischer Russe.

      Die Krim schlug er der Ukraine nicht im Suff oder aus ukrainischem Patriotismus zu. Chruščev wollte in erster Linie seine labile Stellung als Generalsekretär der KPdSU stabilisieren. Er befand sich in einem Machtkampf mit dem eigentlich einflussreicheren Malenkov. Mit dem Transfer der Krim gewann Chruščev die mächtige ukrainische KP für sich, was seine Position in Moskau stärkte.
      6 0 Melden
    • Enzasa 15.02.2017 11:53
      Highlight Informant
      Friedliche Abstimmung auf der Krim inmitten von Panzern. Soldaten mit Gewehr in Anschlag und Patrouillen
      ???
      Der legitime Präsident, der während seiner Amtszeit ein Vermögen anhäufte und von Russland bei seiner Flucht unterstützt und gedeckt wurde.
      ???
      4 1 Melden
    • Stachanowist 15.02.2017 12:32
      Highlight @ Hierundjetzt

      "Dein Argument ist [...] nicht stimmig, als das Du weiter oben [...] dargelegt hast, das der Kosovo nur de Facto unabhängig ist aber nicht de jure."

      Das interessante am Fall Kosovo ist genau, dass laut den Haag und fast allen westlichen Staaten die Unabhängigkeit des Kosovos *auch de jure* besteht - sie haben die einseitige Loslösung als legal anerkannt (vgl. die Links oben).

      Sicherlich gibt es Unterschiede zwischen den Fällen Kosovo und Krim. Dass jedoch "der Westen" im ersten und Russland im zweiten Fall eine einseitige Unabhängigkeitserklärung anerkannten, ist Fakt.
      3 3 Melden
    600
  • Benis 15.02.2017 06:57
    Highlight Etwas davon ablenken dass mit Flynn nun bereits der dritte Trump-Berater wegen Verbindungen zu Russland gehen musste (nach Manafort und Page)? Und nannte Trump die NYT nicht Fake News? Die NYT scheint direkteren Kontakt zum State Department und dem FBI zu haben als Trump selbst.
    63 3 Melden
    • Firefly 15.02.2017 08:51
      Highlight Das wundert mich nicht, wir haben es da mit einer neuen Blasenregierung zu tun, die sich nur zu informieren scheint wo die Informationen gefallen und ins gängige Bild passen.

      Wie ein neu-internet-intellektueller halt. Von denen gibts ja viele heutzutage.
      12 2 Melden
    600
  • OkeyKeny 15.02.2017 06:31
    Highlight Macht er nie und nimmer.

    https://www.google.hn/amp/www.sueddeutsche.de/politik/ukraine-im-umbruch-warum-die-krim-fuer-putin-so-wichtig-ist-1.1900897!amp?client=ms-android-samsung

    Es gilt dem Artikel noch beizufügen, dass dies Russlands einziger militärischer Hafen ist, der das ganze Jahr eisfrei bleibt.
    45 4 Melden
    • Wehrli 15.02.2017 07:40
      Highlight Den Hafen dürfen Sie ja behalten, bloss dir geraubte Halbinsel soll zurück. Na, da wird der Ivan aber jammern ...
      12 16 Melden
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  • _kokolorix 15.02.2017 06:23
    Highlight So, nach weniger als zwei Monaten ust es schon soweit. Nachdem Trumps Regierung innenpolitisch völlig versagt und nur Chaos ausgelöst hat, greift sie nun zum altbewährten Mittel, einen äusseren Konflikt zu eskalieren um davon abzulenken. Auch von den Trumptrollen, die ihm grosses und Hillary nur Krieg zutrauten, ist nichts mehr zu hören...
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  • roger.schmid 15.02.2017 06:07
    Highlight "Trump erwartet von Russland, (....) die Krim an die Ukraine zurückzugeben», sagte Spicer «Gleichwohl setzt er auf gute Beziehungen zu Russland».

    tja, dies dürfte schwierig werden. der "loofa-faced shit-gibbon" wird noch auf die Welt kommen..
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  • bschuele 15.02.2017 05:58
    Highlight Bin gespannt was die Putintrolle dazu sagen...
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    • Wehrli 15.02.2017 07:41
      Highlight Die werden Jammern, Zettern und weinerlich die Ungerechtigkeit der Welt beklagen ...
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    • Mikki 15.02.2017 08:39
      Highlight Ja klar die russen werden jammern und zittern? Lebst du hinterm mond?
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    • Radiochopf 15.02.2017 09:33
      Highlight @Bschuele + Wehrli "Als Troll bezeichnet man im Netzjargon eine Person, die ihre Kommunikation im Internet auf Beiträge beschränkt, die auf emotionale Provokation anderer Gesprächsteilnehmer zielt. Dies erfolgt mit der Motivation, eine Reaktion der anderen Teilnehmer zu erreichen." (Wikipedia) Eure Beiträge sind ein perfektes Beispiel dafür! Danke!

      Schön gibt es doch noch andere Leute die hier sinnvolle Kommentare haben und differenziert diskutieren können. Das die Krim kein einfaches Thema ist, sollte jedem klar sein der die geschichtlichen und militärischen Umstände kennt..
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Russland «klaut» ganze Fabriken

Was der «weisse Konvoi» wirklich transportierte

Die Welt rätselt, was die 280 russischen Lastwagen im «weissen Konvoi» in die Ukraine transportierten. Auf den starken LKW befanden sich nur ein paar wenige Paletten mit Hilfsgütern. Tatsächlich holte sich Russland aber eine ganze Fabrik.

Sogar zweihundertprozentig regierungstreue Russen lachten lauthals heraus, als sie die Begründung der russischen Regierung hörten, warum jeder Kamaz-Lastwagen im so genannten «Hilfskonvoi» nur zwei, drei Paletten Hilfsgüter geladen hatte: «Die Kamaz-LKW konnten nicht vollständig beladen werden, um einen übermässigen Verschleiss der fabrikneuen Lastwagen zu vermeiden. Voll beladen wären die Kamaz-LKW zudem auf Bergstrassen zu langsam gefahren, um die Hilfsgüter …

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