International

Fast 400 Tote bei Kämpfen im Nordwesten Myanmars

01.09.17, 10:00

Bei den seit einer Woche andauernden ethnisch motivierten Kämpfen in Myanmar sind fast 400 Menschen getötet worden. Bei den meisten Opfern handle es sich um Angehörige der muslimischen Minderheit Rohingya, teilten Regierungsvertreter am Freitag mit.

Zudem seien Zehntausende aus dem Nordwesten des Landes vor den Auseinandersetzungen geflohen. Insider aus den Vereinten Nationen schätzen die Zahl der Rohingyas, die bereits die Grenze zu Bangladesch überquert haben, auf etwa 38'000.

Die Geflohenen berichteten von Brandstiftungen und Tötungen in ihrer Heimat. Laut dem Militär wird in der Region Rakhine weiterhin gegen «extremistische Terroristen» vorgegangen.

1.1 Millionen Rohingya leben in Rakhine im überwiegend buddhistischen Myanmar. Ihnen wird die Staatsangehörigkeit verweigert, zudem ist ihre Reisefreiheit eingeschränkt. (sda/reu)

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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  • Posersalami 01.09.2017 11:15
    Highlight Ihr hättet noch erwähnen können, dass das Buddhisten sind, die auf die Muslime los gehen.

    http://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/sendung/ndr/2013/myanmar-142.html

    Wäre es umgekehrt, wäre mit Sicherheit schon im Titel die Religion der Angreifer zu lesen gewesen. Lehre fürs Leben: Keine Religion ist gut oder böse, es kommt immer drauf an was man daraus macht.
    14 2 Melden
    • Wisegoat 01.09.2017 15:43
      Highlight "Lehre fürs Leben: Keine Religion ist gut oder böse, es kommt immer drauf an was man daraus macht."

      Stimmt nicht, sie sind schlicht überflüssig.
      3 5 Melden

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