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Verspricht, der Korruption ein Ende zu setzen: Der Spitzenkandidat von Vetëvendosje, Albin Kurti, im Wahlkampf. Bild: STRINGER/EPA/KEYSTONE

«Korruption wird im Kosovo als legitime Überlebensstrategie angesehen»

Der Albanien-Experte Michael Schmidt-Neke erklärt den Wahlerfolg der Oppositionspartei Vetëvendosje bei den Auslandskosovaren. Für die Zukunft des Landes gibt es für ihn nur eine Option: eine Anlehnung an die EU. 

15.06.17, 09:22 15.06.17, 15:23

Weshalb kommt die linke Partei Vetëvendosje, die bei den Wahlen am Wochenende abgeräumt hat, bei Auslandskosovaren, etwa in der Schweiz, so gut an?
Michael Schmidt-Neke: Die Korruption der anderen Parteien ist der Hauptgrund dafür. Für in Westeuropa sozialisierte Kosovaren ist Korruption etwas moralisch Verwerfliches. Im Balkan hingegen wird sie als legitime Überlebensstrategie angesehen. Die scharfe rhetorische Verurteilung der Korruption durch Vetëvendosje reicht alleine aber nicht aus. Denn die Korruption im Kosovo ist ein strukturelles Problem. Gegen die wirtschaftlich katastrophalen Umstände, in denen die Korruption gedeiht, hat auch Vetëvendosje kein Rezept.

Vetëvendosje stammt aus der Zivilgesellschaft und gewann auf Kosten von Parteien, die der kosovarischen Befreiungsarmee UÇK entsprangen.  Ein hoffnungsvolles Zeichen für die kosovarische Demokratie?
Für mich überwiegen bei dieser Wahl die negativen Aspekte. Der Schwerwiegendste: die Wahlbeteiligung ist noch einmal leicht gesunken und liegt unterdessen nur noch bei 40 Prozent.
Das ist für einen Staat, der nächstens erst sein zehnten Geburtstag feiert, schon ein extrem tiefer Wert. Auch der grosse Auswanderungsstrom, bei dem vor zwei Jahren hunderttausende Kosovaren in Richtung Westeuropa zogen, zeigt die Enttäuschung der Bevölkerung und die Ausweglosigkeit ihrer Lage.

Dr. Michael Schmidt-Neke ist einer der führenden Albanien-Experten im deutschsprachigen Raum.  zvg / Hans Otto Weinhold

Weshalb konnte Vetëvendosje ihr Ergebnis verdoppeln?
Der Erfolg ist keine Überraschung, weil die Partei in den letzten Jahren bei sämtlichen Lokalwahlen zugelegt hat. Die Vetëvendosje-Leute sind nicht in den alten Parteistrukturen eingebunden und konnten sich dadurch eine gewisse Glaubwürdigkeit bewahren, weil sie keine Selbstbereicherung betrieben haben.
In der Haupstadt Pristina stellt Vetëvendosje seit drei Jahren den Bürgermeister und hat in den Augen vieler Wähler mit ihrer pragmatischen Politik die Lebensqualität der Bevölkerung verbessert. Das hat ihr sicher Wählerstimmen gebracht. Auf nationaler Ebene hingegen betrieb sie in den letzten Jahren Fundamentalopposition betrieben – etwa mit dem Zünden von Tränengasgranaten im Parlament. Das hat ein demokratisches Arbeiten verunmöglicht.

Dicke Luft im kosovarischen Parlament

Video: reuters

Der Konflikt zwischen Kosovo und Serbien ist weiterhin ungelöst. Welche langfristigen Lösungen sind überhaupt denkbar?
Ein Zusammenschluss des Kosovo mit Albanien, wie es Vetëvendosje, aber auch der albanische Ministerpräsident Edi Rama kürzlich forderte, stösst international auf schärfste Ablehnung. Eine Wiederangliederung an Serbien wäre hingegen der sicherste Weg zum nächsten Balkankrieg.
Am ehesten liesse sich noch ein Gebietsaustausch bewerkstelligen, bei dem die Gebiete mit serbischer Bevölkerungsmehrheit im Nordkosovo an Serbien gingen und das von Albanern bewohnte Presovo-Tal in Südserbien zum Kosovo wechseln würde. Das könnte die Lage beruhigen.

Welche Rolle spielt die EU in dem Konflikt? Ihre Präsenz im Kosovo wird von Vetëvendosje ja mit nationalistischen Untertönen als Einschränkung der Souveränität kritisiert. Ausserdem bevorzuge die EU im Namen der Stabilität die korrupten Ex-UÇK-Kommandanten.
Es ist halt eine Tatsache, dass der Kosovo ohne ausländische Hilfe nicht überlebensfähig ist. Will der Kosovo weiterhin eine europäische Perspektive, gibt es nun einmal keine Unterstützung ohne politische Gegenleistung.
Eine irgendwie geartete Assoziation des Kosovo mit der EU ist die einzig realistische Hoffnung für eine bessere Zukunft des Landes, das dürfte auch Vetëvendosje klar werden, wenn sie an die Regierung kommen sollte. Die EU kann sich ihre Partner nicht aussuchen. Sie muss einfach mit den Parteien zusammenarbeiten, die es dort gibt.

Video: srf/SDA SRF

Was bedeutet die Kräfteverschiebung zwischen den Parteien für die Zukunft Kosovos?
Grundsätzlich unterscheiden sich die Parteien im Kosovo nicht so stark bezüglich ihres Programms. Der entscheidende Unterschied ist, ob die Führungsriege einen militärischen oder einen zivilen Hintergrund hat.
Die Allianz der ehemaligen UÇK-Kommandanten konnte den ersten Platz behaupten. Die bislang traditionell grösste Partei des zivilen, unbewaffneten Flügels der kosovarischen Unabhängigkeitsbewegung LDK ist auf den dritten Platz gefallen, noch hinter die relativ junge Oppositionspartei Vetëvendosje.

Wie wird die nächste Regierung aussehen?
Was das für die Regierungsbildung bedeutet, ist schwierig abzuschätzen. Versprechungen der Parteien vor den Wahlen gelten nach den Wahlen nicht mehr viel, auch was mögliche Koalitionsaussagen angeht. Eine wichtige Rolle werden die kleinen Parteien der ethnischen Minderheiten wie etwa der Serben spielen.

Wie Jugoslawien zerbrach: Vom Ende des Kommunismus bis Kosovo

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  • Bujar Musliu 16.06.2017 14:40
    Highlight Natürlich bin ich kein holzkopf, aber "lügenpresse" hat schon was. Wie kann irgend jemand auf dieser Welt behaupten, die EU hätte die Korrputen Politiker nicht bewusst unterstüzt, wen die höchsten Richter in Kosovo Eu Richter sind, dem sogar die höchste Kosovarische Gericht samt Regierung untersteht, und unzählige Anklagen gegen sie vorliegen, aber eben diese Richter alles blockieren. Wen ich die Aussagen von diesem "Experten" korrigieren würde, bräuchte ich 10 Seiten, und das ich mir jetzt nicht an, nur so viel, "experte" kann sich jeder nennen.
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  • rodolofo 16.06.2017 07:22
    Highlight Bei aller Begeisterung über die Unabhängigkeit Kosovos von Serbien müssen wir auch realistisch und nüchtern feststellen, dass in diesem noch jungen Land "3.Welt-Bedingungen" herrschen.
    Das heisst: einer demographisch jungen, temperamentvollen und wilden Bevölkerung stehen sehr wenige Ressourcen zur Verfügung.
    Das Gerangel um die wenigen Güter und Möglichkeiten bringt knüppelharte Verteilkämpfe zwischen mafios funktionierenden Netzwerken mit sich.
    Staatsbeamte werden zu Plünderern im Dienst der Netzwerke, Familien werden zu verschwörerischen Clans, die Ältesten werden zu Stammeshäuptlingen.
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  • demokrit 15.06.2017 13:08
    Highlight Der korrupte Mafiapate Haradinaj ist ja ein ehemaliger Schweizer Migrant. Immer wieder schön zu sehen, was unsere grosszügige Aufnahme später dann alles so bewirkt. Dies auch im Hinblick auf Syrer und Afghanen.
    11 14 Melden
    • Hoppla! 15.06.2017 19:53
      Highlight Während es in unter Eidgenossen natürlich keine "schwarzen Schafe" gibt. Doch, doch.
      11 5 Melden
    • demokrit 18.06.2017 12:50
      Highlight Da haben wir sozusagen keine Wahl.
      1 0 Melden
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  • Discombobulate 15.06.2017 11:04
    Highlight "Am ehesten liesse sich noch ein Gebietsaustausch bewerkstelligen, bei dem die Gebiete mit serbischer Bevölkerungsmehrheit im Nordkosovo an Serbien gingen und das von Albanern bewohnte Presovo-Tal in Südserbien zum Kosovo wechseln würde. Das könnte die Lage beruhigen."

    Sage ich schon lange - es wäre eine Win/Win Situation. Serbien würde das für den Kosovo eher unbedeutende Mitrovica erhalten (für Serbien "wichtig", aber flächenmässig eher klein). Und Kosovo würde die für Serbien unbeteunde aber riesige Region Presheva erhalten. Fair, weil die Fläche die kulturelle Bedeutung kompensiert.
    12 9 Melden
    • Scenario 15.06.2017 12:15
      Highlight Finde ich auch! Das wäre wohl die beste Lösung für die Region, jedoch hätten dann gewisse Politiker keine Nahrung mehr für ihre populistische Politik und müssten sich um die wirklichen Probleme im Land kümmern... das wir daher leider nicht passieren.
      13 6 Melden
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  • Gsnosn. 15.06.2017 10:31
    Highlight Bei uns gibt es auch Korruption, es heisst einfach anders, loby
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  • Beri_sha_24a 15.06.2017 10:00
    Highlight Man fragt sich schon, wieso die Deutschschweizer Medien so oft über den Kosovo berichten. Es leben ca. 150'000 mit kosovarischen Wurzeln in der CH. Bei mehr als 8 Millionen Einwohnern in der CH keine grosse Gruppe. Über Tamilen und Portugiesen liest man beispielsweise fast nichts. Klar polarisieren einige Kosovaren, speziell seit den SVP-Plakaten, jedoch regt die Omnipräsenz in den Medien nicht nur die Schweizer auf. Teils natürlich selbstverschuldet, aber die Medien machen mit diesem Thema sicher auch ein gutes Geschäft, vor allem im Sommerloch kommt dies denke ich wie gelegen.
    21 34 Melden
    • phreko 15.06.2017 10:22
      Highlight Keine grosse Gruppe? Ab wann ist denn eine Gruppe gross?
      20 9 Melden
    • Peace.Nik 15.06.2017 10:30
      Highlight O Berishë, was laberst du eigentlich?^^ In der Schweiz gibt es übrigens über 200.000 Albaner (im ethnischen Sinne) bzw. Schweizer mit albanischen Wurzeln. Wenn Themen interessant sind, sind sie es eben, egal, wo sich das abspielt.
      26 9 Melden
    • freundeskreismelona 15.06.2017 10:32
      Highlight Weil in der Schweiz auch viele Albaner aus anderen Regionen kommen und sich für dieses Thema interessieren. Es fliessen auch sehr viele Gelder privat wie auch staatliche in den Kosovo von der Schweiz. Da sollte die schweizer Bevölkerung wenigstens ein bisschen etwas über den Kosovo wissen.
      35 2 Melden
    • Beri_sha_24a 15.06.2017 11:55
      Highlight @Nik ich seh das mit dem ethnischen Albaner Ding anders. Französisch wird bsp. in der CH, Frankreich, Belgien, Lux etc. gesprochen, sind das nun alles ethnische Franzosen? Dieses Grossalbanien gibt es schon so lange nicht mehr, und die Unterschiede zwischen den Nationen sind enorm, so dass dies für mich nicht zählt. Mit einem albanischsprechenden Mazedonier kann ich mich gar nicht identifizieren. Einen Berishë gibt es dort auch gar nicht, Ramadanis und Mehmetis umso mehr.
      8 14 Melden
    • Peace.Nik 15.06.2017 12:16
      Highlight Keine Ahnung, was du mir da sagen willst, Berishë. Werde konkreter, bitte.
      7 5 Melden
    • Scenario 15.06.2017 12:32
      Highlight @Beri_sha_24a: Ich glaub niemand behauptet, dass die Unterschiede klein sind. Vergleich mal einen Walliser und einen Zürcher... ein riesen unterschieden. Deswegen sind sie trotzdem Schweizer. Du bist auch ein Albaner und kein Kosovare von einem ethnischen Standpunkt betrachtet. Seit der Unabhängigkeit des Kosovos ist der Austausch zwischen noch viel grösser geworden. In Tetovo hast du tausende Studenten aus dem Kosovo. Du hast hunderte Albaner aus MKD oder Albanien an der Uni in Prishtina... wenn du dich etwas intensiver in mit der jetzigen Gesellschaft befassen würdest, würdest du das sehen
      8 1 Melden
    • Beri_sha_24a 15.06.2017 13:18
      Highlight Die Zürcher und Walliser sind seit Jahrhunderten zusammen in einer Eidgenossenschaft, grosser Unterschied. Etliche Kosovaren haben während der Jugo-Zeiten in Belgrad studiert, so ein Ding ists nicht.Falls wirklich Tausende Kosovaren in MKD studieren, liegt dass sicher an der geographischen, nicht ideologischen Nähe. @Nik wollte nur sagen, dass 150'000 kosovarisch-stämmige hier leben. Für den Rest ist ein Interview mit einem kosovarischen Diskotheken-Besitzer in der CH über den kosovarischen Fussballverband, wie 20min mal publizierte, doch eher irrelevant. Bin ein Bisschen abgeschweift, Sorry✌️
      4 3 Melden
    • Scenario 16.06.2017 16:56
      Highlight Der Shkupjani und Gjakovari, waren auch 500 Jahre lang zusammen in einem Staatengebilde... so what? Du definierst eine Identität über die Staatszugehörigkeit... das kannst du machen, aber dann gibts auch den Kosovaren nicht, denn der Kosovo existiert erst seit ein paar Jahren als eigenständiger Staat. Ich seh wirklich nicht worauf du hinaus willst... der ideologische Unterschied ist in etwas so gross wie der eines Wallisers und eines Zürichers... hab ich ja bereits gesagt. Oder willst du etwas behaupten, dass einer aus Drenica gleich tickt, wie einer aus Prishtina?
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  • Peace.Nik 15.06.2017 09:44
    Highlight Interessantes Interview! Aber ich frage mich, womit Schmid-Neke die Behauptung belegt, der albanische Regierungschef Edi Rama würde eine Vereinigung Albaniens mit dem Kosovo FORDERN. Das, was er diesbezüglich zuletzt meinte, war das Heranziehen dieser Alternative, wenn die beiden Länder keine EU-Perspektive bekämen. Rama ist aber alles andere als ein nationalistischer Politiker. Solche Sachen hat er noch nie gutgeheissen. Seine Aussage machte er indes im aktuellen albanischen Wahlkampf, wo bald auch ein neues Parlament gewählt wird. Damit will er bloss rechte Stimmen fangen. ;-)
    16 7 Melden
    • Ebola (Ex DJ Terror) 15.06.2017 10:23
      Highlight Edi Rama hat mal gesagt das wenn der Kosovo nicht in die EU beitreten kann Albanien das Land besetzen wird. Ich sehe es als leere Drohung an. Das würde auch zum nächsten Balkankrieg führen.
      9 18 Melden
    • Beny 15.06.2017 11:11
      Highlight Aussage Edi Rama im Kosovarischen TV: Die einzige An­nä­he­rung beider Länder führt über die EU. Was eigentlich korrekt ist.
      14 3 Melden
    • passescribe 15.06.2017 11:15
      Highlight @dj_terror

      Bitte um Quellen, die deine Aussage untermauern.
      Danke
      7 2 Melden
    • Peace.Nik 15.06.2017 11:42
      Highlight Besetzen? Vielleicht hat das serbische Boulevardblatt Blic das gesagt, aber er bestimmt nicht. Albanien wird nicht von einem albanischen Milosevic regiert. ;-)
      14 8 Melden
    • Scenario 15.06.2017 12:18
      Highlight @DJ_Terror: bitte wo, was, wie?
      6 2 Melden
    • Ardi_Bacardi 15.06.2017 15:05
      Highlight "DJ_Terror; Quelle?

      Ich bezweifle, dass du albanisch verstehst geschweige denn deren Nachrichten hörst.
      Aber solche Behauptungen sollte man schon belegen können.
      6 2 Melden
    • eses 16.06.2017 09:43
      Highlight @Peace.Nik
      Albanien wird nicht von einem albanischen Milosevic regiert. ;-)??
      sorry aber sind die Politiker etwas besser??
      1 1 Melden
    • Bujar Musliu 16.06.2017 14:33
      Highlight Den Willen und jahrhunderten Wunsch der Bevölkerung auf eine gemeinsame zukunft, auf basis der gleichen Werte wie die der EU als nationalistisch zu bezeichnen, ist mehr falsch. Die "vereinigung" wird zu 100% stattfinden, sofern Albanien und Kosovo volle demokratische Rechtsstaaten werden, man kann den Wunsch der Menschen für eine gemeinsame Zukunft kann man nicht stoppen, ausser die NATO bricht zusammen und wir werden von Russland besetzt.
      2 1 Melden
    600
  • Chrigi-B 15.06.2017 09:31
    Highlight «Korruption wird im Kosovo als legitime Überlebensstrategie angesehen» In der Schweiz nennen wir das VR Mandate und Wahlkampfspenden - natürlich im Interesse der Büezer 😤
    36 4 Melden
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  • Rukfash 15.06.2017 09:24
    Highlight Leider auch in Serbien, BiH und anderen Balkan Ländern, sehr traurig.
    23 2 Melden
    • Blacha Mucha 15.06.2017 15:06
      Highlight Korruption gibts in jedem Land der Erde. Ausser in der Schweiz. Hier gibts Vetterliwirtschaft
      7 2 Melden
    600

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