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Der Sprecher der Terrormiliz «IS», Abu Mohammed al-Adnani, wurde getötet.  Bild: screenshot

«IS» verkündet Tod ihres Sprechers Abu Mohammed al-Adnani

30.08.16, 20:17 31.08.16, 07:06

Einer der höchsten Anführer der Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS») ist nach Angaben der Extremisten in Nordsyrien getötet worden. «IS»-Sprecher Abu Mohammed al-Adnani sei in Aleppo als «Märtyrer» ums Leben gekommen, als er Militäroperationen inspiziert habe, teilte der «IS »am Dienstagabend mit.

Die Echtheit der Mitteilung im Internet liess sich zunächst nicht unabhängig überprüfen. Sie wurde aber über die üblichen «IS»-Kanäle verbreitet. Auch die «IS»-Propaganda-Agentur Amak berichtete über al-Adnanis Tod.

Unklar war, wie der «IS»-Anführer ums Leben kam. In der Provinz Aleppo kämpfen die Extremisten gegen syrische Rebellen und gegen Kurden. Die USA und Russland fliegen Luftangriffe auf die Terrormiliz.

Aus Washington verlautete, dass ein «ranghoher Anführer» der Miliz in der Region bei einem Luftangriff der US-geführten Anti-«IS»-Allianz ins Visier genommen worden sei. «Wir bewerten derzeit noch die Ergebnisse des Einsatzes», sagte der US-Vertreter. Der Angriff erfolgte demnach in der Stadt al-Bab in der Provinz Aleppo.

Al-Adnani gehörte zu den berüchtigtsten Namen der Dschihadisten. Bekannt wurde er durch Audiobotschaften im Internet, in denen er den Gegnern des «IS» mit Angriffen drohte. Al-Adnani war es auch, der im Sommer 2014 in einer Audiobotschaft das «Kalifat» des sogenannten «Islamischen Staates» ausrief und den «IS»-Anführer Abu Bakr al-Bagdadi zum «Kalifen» erklärte.

Aufruf zu Anschlägen im Westen

Einem Bericht der «New York Times» zufolge war er zuletzt auch für Operationen ausserhalb des «IS»-Gebietes verantwortlich. Sympathisanten des «IS» forderte er zu Attentaten als «einsame Wölfe» auf.

Im vergangenen Mai rief der «IS»-Sprecher die Anhänger der Dschihadisten zu Anschlägen im Westen während des Fastenmonats Ramadan auf. «Macht diesen Monat mit Gottes Willen zu einem Monat der Leiden für die Ungläubigen überall», erklärte al-Adnani in einer über das Internet verbreiteten Audiobotschaft.

Die USA hatten ein Kopfgeld von fünf Millionen Dollar auf den Iraker ausgesetzt. Über al-Adnanis Alter gibt es unterschiedliche Angaben. Der «IS»-Sprecher soll Ende der 1970er Jahre in Syrien geboren worden sein. Bereits nach dem Sturz des irakischen Langzeitherrschers Saddam Hussein im Jahr 2003 kämpfte er gegen die US-Soldaten im Land.

Der «Karawane der Märtyrer» angeschlossen

Nach einer «Reise voller Opfer und des Widerstands gegen den Unglauben» sei «der heldenhafte Ritter Abu Mohammed al-Adnani abgestiegen, um sich der Karawane der Märtyrer anzuschliessen», hiess es in der «IS»-Erklärung. Gleichzeitig drohten die Extremisten dem Westen mit neuen Anschlägen.

Es sei eine «IS»-Generation herangewachsen, die den Tod mehr liebe als das Leben. Der «Tod der Scheichs» werde ihre Entschlossenheit nur steigern, auf dem «Pfad des Dschihads» zu gehen und Rache zu nehmen.

Die Extremisten hatten in den vergangenen Monaten bereits mehrere Anführer verloren. US-Verteidigungsminister Ashton Carter erklärte Ende März, der «IS»-Vize und -Finanzchef Abdul Rahman Mustafa al-Kaduli sei bei einer Militäroperation getötet worden. Der unter seinem Kampfnamen «Omar der Tschetschene» bekannte Tarkan Batiraschwili wurde rund 120 Kilometer südlich der nordirakischen Stadt Mossul getötet, wie Amak im Juli mitteilte.

Für den Dschihadismus-Experten Charles Lister ist der Tod des «IS»-Sprechers «ein grosser Rückschlag» für die Extremistengruppe. Der Analyst Aymenn al-Tamimi bezeichnete die Tötung des Propagandachefs als «symbolisch bedeutsam» und als weiteres Anzeichen für den Zerfall des «IS». Sollte er einem Luftangriff der Anti-«IS»-Koalition getötet worden sein, belege dies die weitreichenden geheimdienstlichen Erkenntnisse der Allianz über die «IS»-Miliz. (cma/sda/dpa)

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Brikne, 20.7.2017
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  • "let's dance" 31.08.2016 08:25
    Highlight Ich vermisse den 😊😊😊
    2 0 Melden
  • Groll 31.08.2016 08:05
    Highlight Vor ein paar Tagen gab es mal einen Artikel in welchem beschrieben wurde, dass die Namen solcher Personen nicht genannt werden sollten, da es potentielle Nachahmer motiviert indem es ihnen Bekanntheit verspricht.
    Die Leser dort haben dem zugestimmt und es auch von Watson verlangt. Wieso macht ihr das nicht? Ihr könntet den selben Artikel schreiben aber den Namen(der sich sowieso niemand merkt) weglassen.
    4 2 Melden
  • Radiochopf 30.08.2016 20:50
    Highlight Breaking News.. Updates folgen.. Damit wir in 2-3 Tagen lesen, dass er doch noch lebt und es leider 10 Tote Zivilsten gab?!.. Muss das wirklich sein?
    8 26 Melden
  • Mr.Doppelbürger 30.08.2016 20:25
    Highlight Die finden sicher Ersatz das kümmert den IS nicht ,es wäre besser Moscheen zu verbieten.
    19 75 Melden
    • Soli Dar 30.08.2016 21:25
      Highlight So ein absoluter Blödsinn habe ich noch selten gelesen...
      54 12 Melden
    • Fabio74 31.08.2016 06:47
      Highlight Dummes Zeug. Was soll das bringen?
      16 3 Melden
  • Prof.Farnsworth 30.08.2016 20:24
    Highlight stirbt einer kommt ein nächster, so zerschlägt man keine Terrororganisation!
    14 19 Melden
    • AL:BM 30.08.2016 21:24
      Highlight Dann sollten Sie übernehmen und schon ist alles geritzt. http://
      25 1 Melden
    • Prof.Farnsworth 30.08.2016 22:18
      Highlight war klar das dieser Kommentar kommen musste 😁 Ich meine nur man muss sich etwas weitsichtiger damit beschäftigen!

      Wieso hängen sich Menschen so einer Organisation an? Möglicherweise mangehalfte Bildung, Notsituationen unsw.

      Ich dene sie sind der gleichen ansicht, nur war mein kommentar etas abgehoben und kurz geraten!😉
      18 2 Melden
    • AL:BM 31.08.2016 09:16
      Highlight Ich bin einer ähnlichen Ansicht. Jedoch gibt es auch schon tausende Fanatiker, die Sie nicht mehr mit gesellschaftlichen oder anderen Veränderungen 'zurückholen' können.

      Meine Antwort war ja auch nicht böse gemeint ;D
      3 0 Melden

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