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16 Menschen sterben bei einem Raketenangriff auf eine Beerdigung in Syrien

19.02.17, 00:47 19.02.17, 09:44

Bei einem Raketenangriff der syrischen Regierung auf einen Friedhof sind nach Angaben von Aktivisten mindestens 16 Teilnehmer einer Beerdigung getötet worden. Mehrere Menschen seien lebensgefährlich verletzt worden.

Nach dem Raketenangriff auf Kabun nahe der syrischen Hauptstadt liegt ein Verletzter in einem Spital. Bild: STR/EPA/KEYSTONE

Wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mitteilte, feuerte die Regierung sieben Raketen und weitere Geschosse auf den Friedhof in dem von Rebellen kontrollierten Bezirk Kabun in der Nähe der Hauptstadt Damaskus. Unter den Todesopfern seien zwei Frauen.

Die Regierung hatte 2014 mit den Rebellen eine Waffenruhe für Kabun vereinbart, aber die Gewalt nahm dort stetig zu. Inzwischen nehmen die Regierungstruppen das Gebiet regelmässig unter Beschuss.

Anfang der Proteste

Bei Angriffen der Regierung auf das letzte von Rebellen gehaltene Viertel der Stadt Homs, Waer, wurden nach Angaben der Beobachtungsstelle am Samstag drei Zivilisten getötet, darunter zwei junge Brüder.

Der Angriff ereignete sich in Kabun unweit von Damaskus. quelle: googlemaps

Homs galt zunächst als «Hauptstadt der Revolution», weil in der zentralsyrischen Stadt die Massenproteste gegen die syrische Regierung ihren Anfang nahmen. Doch nach zweijähriger Belagerung und Bombardierungen ergaben sich die Aufständischen in Homs im Jahr 2014. Seit dem Beginn des Syrien-Konflikts im Frühjahr 2011 wurden mehr als 310'000 Menschen getötet.

Die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in Grossbritannien berichtet regelmässig über die Kämpfe und deren Opfer. Die Angaben der Aktivisten, die aus einem Netzwerk von Informanten vor Ort stammen, können von unabhängiger Seite kaum überprüft werden. Sie erwiesen sich jedoch bisher als zuverlässig. (kad/sda/afp)

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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  • Gelöschter Benutzer 19.02.2017 03:04
    Highlight Dass sich eine der grössten Nachrichtenagenturen mit so einer Nachricht noch immer auf einen Einzelnen Menschen in England bezieht (Beobachtungsstelle), im Eingangstext nicht bloss von einer Vermutung, sondern einer Tatsache spricht, hat für mich nichts mit seriösem Journalismus zu tun.
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  • blaubar 19.02.2017 02:16
    Highlight Wenn es so ist, tut mir das Leid! Die Urheber sollen zur Rechenschaft gezogen werden.

    Aber, wie ist es möglich, das Watson und andere aus solchen Quellen Informationen beziehen?

    Die "Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte" ist ein Einmannbetrieb. Osama Suleiman ist ein ehemaliger Anti-Assad-Kämpfer, der u.a. 2011 die Brutkastenlüge verbreitete.

    Zitat Watson: "Sie [die Angaben von der Beob.stelle] erwiesen sich jedoch bisher als zuverlässig."

    Ah, ja?
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