International

Türkei schafft Platz für Putschisten und entlässt fast 36'000 Verurteilte aus Gefängnissen

07.09.16, 15:31

Die Türkei hat fast 36'000 verurteilte Häftlinge freigelassen und schafft damit Platz in den Gefängnissen. Die Massnahme betreffe 7450 Verurteilte aus geschlossenen und 28'522 aus offenen Strafvollzugsanstalten, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu am Mittwoch.

Damit setzten die Behörden zum grossen Teil eine vor rund drei Wochen angekündigte Massnahme um. Per Notstandsdekret war beschlossen worden, dass rund 38'000 Häftlinge, die vor dem Putschversuch am 15. Juli verurteilt wurden, unter bestimmten Voraussetzungen freigelassen werden. Häftlinge, die wegen schweren Taten wie Mord oder Sexualdelikten verurteilt wurden, sind von der Regelung ausgeschlossen.

Die Türkei macht den in den USA lebenden Prediger Fethullah Gülen für den Umsturzversuch verantwortlich und hat Tausende mutmassliche Unterstützer verhaftet. Laut türkischen Medienberichten sind die Gefängnisse in der Türkei überfüllt. (whr/sda/dpa)

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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  • URSS 07.09.2016 16:17
    Highlight Verbrechergesindel rauuuuuus.Puutschiisten rein.
    Das ist wahre Demokratie.Die Mehrheit will Putschisten im Käfig sehen.Dafür braucht es Platz. Ob es nur 34000 Parksünder sind die entlassen werden?Mord und Sexualdelikte sind ausgenommen. Was bleibt noch?
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    • rodolofo 07.09.2016 18:58
      Highlight Kleine Korrektur:
      In den Gefängnissen wird nicht für "Putschisten" Platz gemacht, sondern für Leute, die auf von AKP-Spitzeln bereits vor dem Putschversuch vorbereiteten "Schwarzen Listen" standen und die darum sehr rasch aufgespürt und zusammengetrieben werden konnten.
      Diese auf den AKP-Listen aufgeführten "missliebigen Elemente" werden seit dem missglückten Putschversuch "Putsch-Verdächtige" genannt.
      Hätte der Putschversuch nicht stattgefunden, würden sie heute als "Terroristen" gefangen gehalten werden.
      Der Unterschied ist nur Etikette.
      Das Vorgehen bleibt das Selbe:
      "Nordkoreanisierung".
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  • Fumo 07.09.2016 15:40
    Highlight Muss irgendwie an Pontius Pilatus und Barabbas denken.
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  • engeliii23 07.09.2016 15:34
    Highlight So, jetzt sind sie definitiv hinüber....
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