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Polizei verhaftet Terror-Verdächtigen von New York 

Publiziert: 19.09.16, 13:38 Aktualisiert: 19.09.16, 18:30

Ermittler am Ort des Anschlags in New York am 18. September.  Bild: JUSTIN LANE/EPA/KEYSTONE

Der wegen der Bombenanschläge von New York und New Jersey gesuchte Verdächtige ist festgenommen worden. Bei dem Verdächtigen handelt es sich Polizeiangaben zufolge um einen 28-jährigen gebürtigen Afghanen.

Der NBC-Sender für New York berichtete, vor der Festnahme habe es einen Schusswechsel gegeben. Der Mann sei dabei verletzt worden. Fernsehbilder zeigten den Verdächtigen auf einer Trage liegend in Obhut der Polizei. Er war bei Bewusstsein und hatte mehrere Verletzungen.

Die Polizei hatte erst kurz zuvor ein Foto des Verdächtigen veröffentlicht und die Bevölkerung gewarnt, dass Ahmad Khan Rahami womöglich «bewaffnet und gefährlich» sei. Rahami war wegen eines Bombenanschlags in New York und mehrerer selbst gebauter Sprengsätze in New Jersey gesucht worden.

Rahami hatte nach Angaben des Bürgermeisters von Linden (New Jersey) im Durchgang einer Bar geschlafen und wurde von einem Passanten entdeckt. Als die von Passanten alarmierte Polizei den Schlafenden habe wecken wollen, sei es zu einem Schusswechsel gekommen, sagte Bürgermeister Derek Armstead am Montag.

Rahami sei ins Bein getroffen worden und ein Polizist in seine schusssichere Weste. Ein zweiter Polizist sei durch Glassplitter verletzt worden.

Linden liegt etwas vier Meilen entfernt von Elizabeth. Dort wurde am späten Sonntagabend in der Nähe des Bahnhofs eine Tasche gefunden, die fünf Bomben enthielt. Die Polizei entschärfte sie in der Nacht zum Montag mit Robotern. Dabei explodierte eine Bombe, verletzt wurde niemand.

In New York waren bei einer Explosion am Samstag 29 Menschen verletzt worden. Wenige Stunden zuvor war in New Jersey vor einem Benefizlauf eine Rohrbombe in einem Abfalleimer explodiert.

Nach Einschätzung der Ermittlungsbehörden hatte der Anschlag vom Wochenende in New York offenbar einen terroristischen Hintergrund. Allerdings haben die Explosionen keine direkte Verbindung zum Islamischen Staat.

NBC berief sich am Montag auf mehrere Quellen in Ermittlerkreisen. Man könne zwar nicht ausschliessen, dass der oder die Täter vom IS inspiriert gewesen seien, aber es gebe keinerlei Anhaltspunkte für etwas wie einen Auftrag. (sda/reu/afp/dpa)

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15 Kommentare anzeigen
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600
  • Stachanowist 19.09.2016 18:31
    Highlight ... und Watson verschlagwortet den Artikel u.a. mit "Islamischer Staat". Kann ja gut sein, aber doch etwas gar spekulativ, oder?
    8 2 Melden
    600
  • Chrigi-B 19.09.2016 18:26
    Highlight Der Typ ist ja der Stümper Terrorist #1
    7 1 Melden
    600
  • Raembe 19.09.2016 17:38
    Highlight Man stelle sich vor der Typ war es nicht. Sein Leben ist seit diesem Bild bei CNN zerstört. Der kriegt doch nie wieder nen Job.
    9 23 Melden
    • Wehrpunkt 19.09.2016 18:59
      Highlight Ah ja- zieht ne schusswaffe aus dem nichts- der arme unbescholtene afghane.... wach auf!!!
      13 5 Melden
    • Raembe 19.09.2016 20:07
      Highlight Ein Schusswechsel ist in den USA ist nichts Neues. Passiert täglich, da jeder Vollidiot ne Waffe kaufen kann. Ich sage nicht das er nicht kriminell ist, ich sage auch nicht das er nichts mit dem Anschlag zu tun. Tatsache ist wir wissen es noch nicht. Wenn er es nicht war, hat er ein verkacktes Leben. Mehr sag ich nicht. Falls ers war soll er im Knast schmoren bis er tot ist.
      2 0 Melden
    600
  • demokrit 19.09.2016 16:34
    Highlight In der Schweiz hat es schon so viele Aluhüte, dass man eine Aluhut-Recyclingstelle aufstellen müsste.
    33 10 Melden
    • AL:BM 19.09.2016 17:15
      Highlight Wollen wir? Das ist eine Marktlücke. Könnte lukrativ sein...
      18 3 Melden
    600
  • ZweiAvocadi 19.09.2016 16:28
    Highlight Heutzutage ist es sehr leicht herauszufinden wer hinter Anschlägen steckt:

    -Bericht von Anschlag lesen
    -Kurz überlegen wer davon profitiert
    -Der 1. der in den Sinn kommt ist es.
    Ganz einfach
    9 53 Melden
    600
  • Phrosch 19.09.2016 15:42
    Highlight Kein Terrorismus, dann doch es Bitzeli Terrorismus, jetzt eine Terrorzelle - möglicherweise würde es helfen, den Begriff klärend zu definieren. Dann wüssten wir alle eher, wovon die Rede ist.
    39 2 Melden
    • AL:BM 19.09.2016 17:16
      Highlight Vielleicht würde es auch helfen, wenn nicht von der ersten Sekunde alles in den Medien breit getreten würde. Man denke an München...
      27 1 Melden
    600
  • Zaafee 19.09.2016 15:05
    Highlight Noch immer wundere ich mich, wie ihr darauf gekommen seid, erstmal zu veröffentlichen, dass es KEIN terroristischer Akt gewesen sein soll...
    50 3 Melden
    600
  • Angelo C. 19.09.2016 15:01
    Highlight Wasser auf die Mühlen von Donald Trump 🤔?

    Eine Frage, die heute auch auf CNN gestellt und vorsichtig dahingehend beantwortet wurde....
    30 3 Melden
    600
  • Ketsch 19.09.2016 14:27
    Highlight Wie kommt man auf den? Hatte man in L.A. wieder einen Pass gefunden im Abflusskanal?^^
    27 44 Melden
    600
  • Braun Pascal 19.09.2016 13:53
    Highlight Bestimmt ist dieser Anschlag der Grund für den Einmarsch in Syrien...
    23 51 Melden
    • Domino 19.09.2016 15:59
      Highlight In Syrien gehts darum, dass Saudi Arabien eine Pipeline bauen kann und nicht der Iran. Und beide Parteien haben Ihre Söldner, welche sie mit billigem Öl entlöhnen: di USA und Russland.
      19 19 Melden
    600

Die vergessenen Jahre des Terrors: In den 70ern und 80ern zogen Terroristen eine Blutspur durch Europa

Weltweit gab es seit 1970 über 141'000 Terroranschläge. In der Schweiz ist seit 20 Jahren niemand mehr einem Attentat zum Opfer gefallen. Doch in den 70er- bis 90er-Jahren ermordeten Terrorgruppen teils Hunderte Menschen jährlich in Westeuropa. Eine Übersicht von 1970 bis Paris 2015.

Zusammenfassung: Von den 70er- bis 90er-Jahren töteten meist europäische Terrorzellen jährlich 100 bis 400 Menschen in Europa. Seit der Jahrtausendwende nehmen die Attentate in Westeuropa und in der Schweiz stark ab. Von 2001 bis 2014 entfielen nur 0,3 Prozent der Terroropfer auf Westeuropa. Weltweit jedoch nimmt der Terrorismus seit 2005 zu – rund 80 Prozent aller Opfer sind Muslime.

Dem subjektiven Gefühl, dass sich Terroranschläge in Europa häufen, stehen die nackten Zahlen gegenüber, …

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