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Polizisten durchsuchen einen Mann in Paris, 24. Dezember 2015.
Bild: Jacques Brinon/AP/KEYSTONE

Terrorangst an Heiligabend: Weihnachten unter scharfen Sicherheitsvorkehrungen

Unter dem Eindruck von Terror und Gewalt haben die Menschen in vielen Ländern Weihnachten gefeiert. An Orten wie dem Petersplatz in Rom, der Geburtskirche in Bethlehem oder vor vielen Kirchen in Frankreich galten strikte Sicherheitsvorkehrungen.

25.12.15, 07:06 25.12.15, 16:51

Aus Angst vor Attentaten blieben viele Pilger in diesem Jahr dem Geburtsort Christi fern, und auch in Rom war ihre Zahl trotz des «Heiligen Jahrs der Barmherzigkeit» deutlich geringer als sonst.

Zum dritten Mal feierte Papst Franziskus im Petersdom die traditionelle Christmesse. Der 79-Jährige, der nach einer Grippe blass und geschwächt wirkte, rief die 1,2 Milliarden Katholiken weltweit zur «Mässigung» auf. Er prangerte die moderne Konsumgesellschaft an, deren «Kultur der Gleichgültigkeit» letztlich zur «Unbarmherzigkeit» führe.

Gedenken an Terrorismusopfer

Der lateinische Patriarch von Jerusalem, Fuad Twal, widmete seine Weihnachtsbotschaft den Opfern von Gewalt und ihren Familien. «Wir gedenken der zerstörten Häuser in Jerusalem und Palästina, der enteigneten Grundstücke, allen Opfer von Kollektivstrafen», sagte Twal während der Christmette in der Geburtskirche unter Anspielung auf die Zerstörung der Häuser von Palästinensern, die anti-israelische Angriffe begangen haben sollen.

Ost-Jerusalem: Ein Palästinenser vor einem zerstörten Haus.
Bild: ATEF SAFADI/EPA/KEYSTONE

«Wir gedenken allen Opfer von Terrorismus überall auf der Welt», fuhr er fort. Auf dem Platz vor der Kirche erloschen die Christbaumlichter aus Trauer um die Opfer minutenlang.

Die St.Peters-Kirche während der Weihnachtsrede des Papstes.
Bild: Gregorio Borgia/AP/KEYSTONE

Sicherheitsbarrieren vor Kirchen

In Frankreich, wo im November 130 Menschen bei einer Serie von islamistischen Anschlägen in Paris getötet worden waren, wurden die Sicherheitsvorkehrungen zu Weihnachten weiter verstärkt. Wie zuvor schon in den Warenhäusern und Museen wurden die Menschen nun auch an den Eingängen zu vielen Kirchen kontrolliert.

Die Botschaften der USA und Grossbritannien in Peking warnten unterdessen vor «möglichen Bedrohungen westlicher Besucher» und empfahlen ihren Landsleuten, das beliebte Einkaufsviertel Sanlitun im Zentrum der chinesischen Hauptstadt während der Weihnachtstage zu meiden.

Die Regierung im mehrheitlich muslimischen Somalia untersagte alle Weihnachtsfeierlichkeiten. Zur Begründung hiess es, sie widersprächen «der islamischen Kultur» und könnten Anschläge der radikalislamischen Al-Shabaab-Miliz provozieren. (dwi/sda)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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  • ferox77 25.12.2015 13:25
    Highlight Ob nun in Nahost, Europa, Thailand, Burma, Philippinen oder Afrika, überall wo der Islam ist, zeigt er sein hässliches Gesicht. Leid können einem nur die Opfer des islamischen Terrors tun, denen anscheinend keine Macht der Welt helfen will oder kann. Schlimm, dass die Weltgemeinschaft solche Verbrechen zulässt und untätig zusieht. Und gleichzeitig muss man noch ertragen, dass die hiesige Politik diese Religion auch noch als Bestandteil der europäischen Kultur verkaufen will.
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