International

Erdogan droht Europa mit Grenzöffnung für Flüchtlinge

Publiziert: 25.11.16, 10:01 Aktualisiert: 25.11.16, 14:00

Nach der Empfehlung des EU-Parlaments zu einem Einfrieren der Beitrittsgespräche hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan gedroht, die Landesgrenzen für Flüchtlinge zu öffnen. Wenn die EU noch weitergehe, werde er Flüchtlinge nach Europa lassen.

Dies sagte Erdogan am Freitag bei einer Rede vor einer Frauenorganisation in Istanbul. Ein im März geschlossener Flüchtlingspakt zwischen der Türkei und der EU sieht unter anderem vor, dass die EU alle Flüchtlinge, die illegal über die Türkei auf die griechischen Inseln kommen, zurückschicken kann. Im Gegenzug hat die EU unter anderem zugesagt, nach Erfüllung von 72 Voraussetzungen die Visumspflicht für türkische Staatsbürger aufzuheben.

Am Donnerstag hatte das Europaparlament empfohlen, die EU-Beitrittsgespräche mit der Türkei einzufrieren. Es begründete diesen Schritt mit den «unverhältnismässigen Repressionen», die seit dem gescheiterten Militärputsch Mitte Juli in der Türkei gegen Regierungsgegner ergriffen worden seien.

Über 36'000 Menschen sind in U-Haft

Nach dem Umsturzversuch wurden schon mehr als 125'000 Staatsbedienstete entlassen, mehrere Tausend wurden festgenommen. Nach Medienangaben wurden über 36'000 Menschen in der Türkei in Untersuchungshaft genommen. Unter den Entlassenen sind Soldaten, Polizisten und Richter. Auch Journalisten und Akademiker sind ins Visier der Behörden geraten.

Die 2005 begonnenen Beitrittsgespräche zwischen der EU und der Türkei stecken schon länger in einer Sackgasse. Erdogan hat für kommendes Jahr ein Referendum in seinem Land darüber in Aussicht gestellt, ob die Verhandlungen mit der EU fortgesetzt werden sollen. Umgekehrt droht die EU damit, die Gespräche zu beenden, falls Erdogan wie angekündigt die Todesstrafe wieder einführt. (sda/dpa/afp)

Sommer 2016 in Istanbul: Massendemos für Erdogan

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schlitteln - 18.4.2016
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  • stamm 26.11.2016 23:00
    Highlight Jaja, und warum ist dieses Problem entstanden? Weil die EU nicht durchdacht ist. Ist ja wohl klar, wird ein ``Staat`` wie die EU erpresst. Nur: wehren kann sich die EU nicht, sie hatten bis jetzt immer nur die Faust im Sack, und nicken. Geschweige denn, wenn sie mit der USA keine Freundschaft mehr pflegen können, wird es noch brutal krachen....
    2 3 Melden
    • Normi 27.11.2016 19:51
      Highlight mimimimi
      2 0 Melden
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  • Normi 26.11.2016 21:14
    Highlight Ein Handelsembargo würde helfen.
    4 0 Melden
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  • deleted_991407879 26.11.2016 14:56
    Highlight Erdogan droht mit Flüchtlingen. Was für ein "Held". Ein Diktator, der sein Machtmonopol nur mit Androhung und Durchsetzung der Todesstrafe weiter durchdrücken kann. Was für ein "Präsident..." Erdogan wirkt auf mich wie jemand, der furchtbar darunter leidet, dass er so ein kleines schrumpliges Würstchen ist im Grunde. Der scheint jedenfalls jede Menge kompensieren zu müssen; das schleckt keine Geiss weg.
    7 3 Melden
    600
  • rodolofo 26.11.2016 08:09
    Highlight Die Art, wie die EU auf Erdogans hinterhältige, aber leicht durchschaubare Eskalation-Strategie reagiert, ist ganz grosse Klasse!
    Erdogan will etwas erzwingen, das er auf diesem Wege niemals erreichen wird: Er will, dass ER und seine AKP-Diktatur nicht nur gefürchtet, sondern auch geliebt werden!
    Aber das geht nun mal nicht.
    Erdogan hat sich für den autoritären Weg der Gewalt entschieden.
    Also wird es keine Liebe mehr geben, und damit Basta!
    Soll er sich an seine Kollegen von der Russischen- und der Chinesischen Mafia wenden!
    In Europa kann er seine Rechtsextremen Gesinnungsgenossen besuchen.
    13 1 Melden
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  • Max Havelaar 25.11.2016 20:53
    Highlight Erdogan lamentiert, dass die Türkei 3,5 Millionen Flüchtlinge "durchfüttere". Dass die EU ihm dafür 3 Milliarden Euro zahlt/gezahlt hat, verschweigt er natürlich. However. Die Türkei gehört nicht in die EU.
    28 1 Melden
    • rodolofo 26.11.2016 08:18
      Highlight Erdogan wollte Europa schon lange mit Syrischen Flüchtlingen "fluten"!
      Er ist von einem unglaublichen Mass an Sadismus und Grausamkeit beseelt.
      Gleichzeitig produziert sein Rivale und geistiger Zwillingsbruder Assad solche Massen an Flüchtlingen, indem er einen grossen Teil seiner ihm anvertrauten Bevölkerung systematisch terrorisiert, bombardiert und vertreibt.
      Und der Dritte im Bunde ist Putin, der eiskalt beobachtet, wie das Anschwellen des Flüchtlingsstroms die Rechtsextremen Parteien in Europa begünstigt, welche Europa "Russifizieren" sollen.
      Leider geht der Teuflische Plan bisher auf...
      13 4 Melden
    • simply smarter 26.11.2016 11:08
      Highlight Europa hätte es in der Hand, diese Spiele schlagartig zu beenden, indem endlich die Grenzen für Personen ohne gültige Reisepapiere geschlossen würden.
      Stattdessen übt man sich in selbstzerstörerischer Pseudo-"Menschlichkeit" und falls die Rechten an die Macht kommen weil sonst niemand etwas gegen die unerwünschte Migration tut, will es dann wieder keiner kommen sehen haben.
      8 3 Melden
    • rodolofo 26.11.2016 12:42
      Highlight @simply smarter
      Du "zäumst das Pferd vom Schwanz her auf".
      Nicht die Flüchtlinge sind das Problem, sondern diejenigen, welche die Flüchtlingsströme verursachen!
      Wenn sich einmal Massen in Bewegung setzen, dann kannst Du sie nur daran hindern, indem Du einen Völkermord begehst!
      Willst Du das etwa?
      Assad ist daran, einen Völkermord zu begehen, an denjenigen die so heldenhaft mutig (und dumm) waren, dass sie geblieben sind.
      Niemand hilft ihnen!
      Das Russische Militär hilft den Schlächtern.
      Der Westen getraut sich nicht, einzugreifen, weil eine Eskalation mit Russland droht und nur Ruinen "locken".
      5 7 Melden
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  • Soli Dar 25.11.2016 19:57
    Highlight Der Skandal ist doch, dass die EU überhaupt einen solch schmutzigen menschenverachtenden Deal mit dem Erdogan Regime eingegangen ist (wie damals mit Gaddafi).

    Wir hier im Westen müssten endlich ernsthaft beginnen Flucht- und Ktiegsgsursachen statt Symptome zu bekämpfen und dabei vor allem auch sobgennante "Verbündete" wie die Golfstaaten in die Pflicht nehmen.
    29 4 Melden
    • Maett 25.11.2016 23:26
      Highlight @Soli Dar: in dieser Sache kann man der EU ausnahmsweise mal die Schuld absprechen. Das war ein Merkel-Alleingang. Sie hatte für diesen Schritt weder von der EU, noch von Deutschland parlamentarische Legitimation.
      5 3 Melden
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  • URSS 25.11.2016 19:07
    Highlight Der Wind der Erdogan beflügelt kann sich zum Orkan gegen ihn selber richten . Noch sind 49% der Erdogan Gegner still. Aber der Tag wird kommen da sie sich nicht mehr von dem bekennenden Muslimbrüder drangsalieren lassen werden
    15 3 Melden
    • Maett 25.11.2016 20:22
      Highlight @URSS: ja... das wäre dann der Tag, an dem die Türkei zu Saudi-Arabien wird. Ganz toll, da freuen wir uns doch darauf...
      7 9 Melden
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  • Don Alejandro 25.11.2016 17:28
    Highlight Mit Terroristen verhandelt man nicht. Schengen durchziehen und mit internationaler Hilfe in Syrien Flüchtlingslager errichten. Das kann doch nicht so schwierig sein?
    22 2 Melden
    • Soli Dar 25.11.2016 20:00
      Highlight Es könnt alles so einfach sein, ist es aber nicht (frei nach Fanta4)
      11 3 Melden
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  • roger.schmid 25.11.2016 16:10
    Highlight die Appeasement-politik bringt bei wahnsinnigen Diktatoren gar nichts. Sollte man in Europa aus der Geschichte eigentlich wissen..
    Als Putin die Schrauben etwas anzog, hat der grosse erdowahn sofort den Bückling gemacht. Bei Israel desgleichen.
    40 3 Melden
    • Maett 25.11.2016 20:21
      Highlight @roger.schmid: die EU hat aus struktureller Sicht schlechte Chancen, die Schrauben überhaupt anzuziehen. Das wird nur zu endlosen Diskussionen führen, bei denen dann am Ende irgendein Land dagegen ist, was dann darin endet, dass wieder einmal alle belämmert vor der Kamera stehen und erklären, dass sie sich auf die nächste Häppchen-Veranstaltung freuen.

      Die letzten Veränderungen wurden alle nicht von der EU und nicht mal demokratisch von Merkel durchgeboxt. Aber leider offensichtlich zum Nachteil der Menschen auf dem ganzen Kontinent.
      11 5 Melden
    • rodolofo 26.11.2016 08:26
      Highlight Die EU versucht nun mal, keine Imperiale Macht zu sein und ihren sehr unterschiedlichen Mitgliedsländern föderalistisch sehr viel Gestaltungsfreiheit zu lassen.
      Das ist im Grunde nichts Anderes als der Schweizerische "Kantönligeist", einfach im Grossformat, mit noch mehr Landessprachen und noch mehr Minderheiten.
      Ich finde, wir sollten aufhören damit die Schweiz und die Europäische Union als Antagonisten zu sehen! Die Schweiz ist vielmehr eine herzige Miniaturausgabe der EU! Die Schweiz ist das Herz von Europa und hat mit ihrer Funktionsweise das heutige Europa Pionierhaft vorweggenommen!
      3 3 Melden
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  • DonPedro 25.11.2016 14:46
    Highlight Der sogenannte Flüchtlingspakt der EU mit Erdogan war von Beginn weg ein fauler Zauber!
    Wieviel Milliarden hat er eingesackt und wird sie sicher nicht zurückzahlen und wieviele "Migranten" hat er bisher zurückgenommen, der Herr Sultan??
    Er wird selbstverständlich auch steuern, welche Personen er Richtung Griechenland und Bulgarien schickt!
    Die EU wäre gut beraten, schon heute konsequente Gegenmassnahmen zu planen und, wenn nötig, durchzusetzen
    36 4 Melden
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  • leu84 25.11.2016 14:07
    Highlight Die EU kann machen, was sie will. Die Flüchtlinge sind so oder so auf EU-Boden. Wenn Türkei beitritt oder auch nicht (Dann kann er die Schleusen öffnen)
    8 19 Melden
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  • Pokus 25.11.2016 14:06
    Highlight Oh nein, schrecklich, Erdi :(
    Einfach dein einziges "Druckmittel" verspielen, womit drohst du uns danach?
    Ich bin so gespannt.
    44 4 Melden
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  • Schlafwandler 25.11.2016 13:59
    Highlight Wie sich das Europaparlament wohl verhältnismässige Repression vorstellt?
    Voraussehbar waren diese allemal aber nein, man muss ja unbedingt mit irgendwelchen dubiosen Typen Deals eingehen um 'lästige Probleme' dort zu konzentrieren wo man sie nicht sieht.
    21 1 Melden
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  • Lord_ICO 25.11.2016 13:43
    Highlight Mit dem Geld das die EU dem alten Despoten in den Rachen wirft, könnte sie für die Flüchtlinge eine bessere eigene Lösung finanzieren. Die EU, sollte nach dieser Erpressung, die Beitrittsverhandlungen komplett beenden, dem Erdowahn keine Kohle mehr schicken und ihre wirtschaftliche Überlegenheit spielen lassen.
    Kann doch nicht sein, dass sich ein demokratisches Konstrukt von einem Terroristen-Unterstützenden Diktator in die Mängel nehmen lässt. Jetzt ist Stärke angesagt.
    39 4 Melden
    • Saraina 25.11.2016 18:21
      Highlight Die Frage ist, wo will man diese bessere Lösung finanzieren? Sondierest aussieht, zeichnet sich in Syrien für die nächste Dekade keine Lösung ab. Viele Iraker werden nie mehr in die Gegenden zurückkönnen, von wo sie vertrieben wurden. Libanon und Jordanien sind übervoll. Wo genau also?
      6 3 Melden
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  • Mnemonic 25.11.2016 12:57
    Highlight Der kleine Mann ist nicht ganz sauber wenn ihr mich fragt...
    17 3 Melden
    600
  • Skip Bo 25.11.2016 12:32
    Highlight Mutti findet schon einen Weg um das zu verhindern. Sie will ja wiedergewählt werden. Die deutschlastige EU Verwaltung wird dem Sultan ein Zückerchen in Form von Euros anbieten. Hat bisher immer geklappt...
    14 11 Melden
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  • roger.schmid 25.11.2016 11:57
    Highlight Mit einem wahnsinnigen Diktator sollte man halt keine schmutzigen Deals eingehen. Das sollte die Geschichte Europas eigentlich gelehrt haben..
    37 2 Melden
    • Pokus 25.11.2016 17:35
      Highlight Eine Zeit lang sah es ja ganz gut aus. Wie mit Russland. Die Hoffnung stirbt zuletzt 🤷‍♂️
      3 4 Melden
    600
  • Stipps 25.11.2016 11:27
    Highlight Tja, unserer europäischen Wertegesellschaft wird gedroht - smile and wave!
    23 14 Melden
    600
  • demokrit 25.11.2016 11:21
    Highlight "Stosse keine Drohungen aus, die du nicht halten kannst" hat der Königsmörder in Game of Thrones einmal gesagt. Die EU würde die türkische Wirtschaft als Antwort sofort in die Steinzeit zurück sanktionieren.
    75 12 Melden
    • a-n-n-a 25.11.2016 14:38
      Highlight Für die türkische Bevölkerung wäre das der Supergau, aber RTE hat's nicht anders verdient. Hoffentlich erhebt sich das Volk bald gegen diesen Diktator.
      24 4 Melden
    • R&B 25.11.2016 16:05
      Highlight 😱😱😱 Waaaaaaas? Keine Sanktionen! Dann haben wir keinen Kebab und türkischen Honig mehr.
      5 16 Melden
    • demokrit 25.11.2016 21:46
      Highlight Die Bevölkerung würde wohl der EU die Schuld geben, was ihm in die Hände spielt. Erdogan ist auch Demagoge.

      http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-11/eu-tuerkei-abkommen-fluechtlinge-recep-tayyip-erdogan-drohung
      7 0 Melden
    • rodolofo 26.11.2016 08:36
      Highlight Unsere "seriösen Geschäftsleute" werden schon darauf bedacht sein, dass sie sich selber nicht ins eigene Fleisch schneiden...
      Bei aller Einigkeit gegen den "Ziegen liebenden Sultan" sollten wir nicht blind werden gegenüber unseren eigenen Sultanen, die vielleicht lieber Edelbordelle, als Ställe besuchen!
      So ist es doch frappierend zu sehen, wie schnell jeweils Milliarden gesprochen werden, wenn es um die Rettung von Grossbanken geht, welche sich verspekuliert haben, währenddem gleichzeitig die Verhandlungen äusserst zähflüssig werden, wenn es "nur" um die Rettung von Menschenleben geht...
      7 0 Melden
    600
  • #TeamVoigt 25.11.2016 11:15
    Highlight Ganz sachlich gefragt: wieso formuliert er das als Drohung? Sind ja auch nur Menschen... Oder unterstellt er ganz Europa, dass es fremdenfeindlich ist?
    34 19 Melden
    • lilas 25.11.2016 16:06
      Highlight Nein, sondern weil Flüchtlinge als geostrategische "Waffe" benutzt werden, vielen die die Grenzen schliessen wollen geht es nicht um Fremdenhass (manchen leider schon) und sie werden dann in die rechtspopulistische Schublade gesteckt
      19 2 Melden
    • Silent_Revolution 25.11.2016 16:20
      Highlight Europa ist aufgebaut auf Grosskonzernen, die diese Flüchtlinge verursachen. Europa lebt nur deshalb im Überfluss und im Wohlstand, weil Banken, Nahrungsmittelriesen, Pharma u.v.m durch fragwürdige Deals mit Machthabern der dritten Welt, Rohstoffe zum bestmöglichen Preis sichern und uns dann in Nahrung, Kleidern, Elektronik zum Konsum serviert wird. Europa ist nicht fremden, sondern generell Lebensfeindlich.
      Jeder Konsument und Anhänger unserer Demokratie ist Mitschuld an der Misere.
      Den Flüchtlingen helfen, die unser System verursacht ohne das System zu bekämpfen ist heuchlerisch und dumm.
      22 16 Melden
    • atomschlaf 25.11.2016 17:40
      Highlight @Silent_Revolution: Es migrieren nicht jene, denen es wirklich dreckig geht, sondern jene, die vergleichsweise wohlhabend sind. Die wirklich Armen können sich die Reise- und Schlepperkosten gar nicht leisten.
      Kleider oder Elektronik kommen zudem fast gar nicht aus den Herkunftsländern der Flüchtlinge.

      Deine Behauptungen sind an den Haaren herbeigezogen.

      Der Hauptgrund für die Illegale Migration nach Europa ist der Pull-Effekt, der durch vor allem dadurch entsteht, dass Europa kaum etwas dagegen tut. Die Leute kommen weil Europa es zulässt.
      19 8 Melden
    • Pokus 25.11.2016 17:49
      Highlight So einfach ist das nicht. Eine Ausbeutung ist auch nur möglich, weil dies am Ort des Geschehens akzeptiert, gedeckt und zum Teil ja sogar zum Standortdorteil wird und von der Politik gefördert wird. Und für die Arbeiter (nach belieben gendern) kann es schnell auch um ihre Existenz gehen, und sich dann zu wehren ist nicht jedermanns Sache.
      8 0 Melden
    • dmark 25.11.2016 18:34
      Highlight @Silent_Revolution:
      Naja...es obliegt jedem Land seine Rohstoffe ebenso selbst weiter zu verarbeiten oder eben zu verkaufen. Wieso kann es ein Land und ein anderes wiederum nicht?
      9 2 Melden
    • Michael Mettler 25.11.2016 19:56
      Highlight @atomschlaf: ich würde dich gerne mal in unser durchgangscenter einladen und dir die realität zeigen und erzählen lassen.
      8 8 Melden
    • #TeamVoigt 25.11.2016 20:17
      Highlight @lilas: heisses Bild ;)

      Aber zum Thema: ist es nicht etwas "Fremdenhass" bzw. rechtspopulistisch, wenn man die Grenzen schliessen will?

      Aus meiner Sicht werden diese Leute nicht schubladisiert... es ist Tatsache.

      Zudem ist ja der Westen nichts ganz unschuldig an den Flüchtlingen.
      3 5 Melden
    • E7#9 25.11.2016 20:17
      Highlight Silent_Revolution: Welche unserer Multis haben denn den Krieg in Syrien verursacht, oder den vorherigen Irak-Krieg? Und was hat unser Konsumverhalten nun genau mit dem machthungrigen Diktator in Eritrea zu tun? Wieso muss ich mich dafür jetzt schuldig fühlen? Oder wieso um alles in der Welt tragen Novartis, Nestle und Co. die Schuld an islamistischen Terroristen? Was du machst ist eine klassische Form von Populismus: Bediene dich eines realen Problems, such dir einen unbequemen oder unsympathischen Schuldigen aus und zeige dann ohne Fakten dafür zu haben lautstark mit dem Finger auf ihn.
      7 3 Melden
    • lilas 25.11.2016 20:38
      Highlight Natürlich ist der Westen nicht unschuldig. Und die hauptsächlich die Rechtspopulisten wollen die Grenzen schliessen. Ich wollte nur sagen, dass ganz andere Interessen dahinter stehen, dass ganz bewusst auch Flüchtlinge "produziert" werden was aber nicht heisst, dass diese armen Menschen keine Hilfe brauchen. Und dass nicht jeder der Angst vor dieser Völkerwanderung (denn es ist mittlerweile eine Völkerwanderung und nicht nur ein Flüchtlingsstrom) hat, deswegen ein Rechtspopulist ist
      4 1 Melden
    • Enzasa 25.11.2016 22:45
      Highlight Was hat der Westen damit zu tun???? Wie peinlich ist diese Frage denn wo findet man z.b, coltan? Erinnern sie sich an den Begriff Blutdiamanten? Das gilt für jede Batterie, jeden Accu, jedes EAuto, jedes Handy etc.
      6 6 Melden
    • Silent_Revolution 25.11.2016 23:44
      Highlight @ atomschlaf

      Das stimmt so nicht, oft legen ganze Familienclans zusammen um einige arbeitsfähige junge Männer nach Europa zu schicken, damit die hier Geld verdienen können, die danach der Familie Teilbeträge überweisen. Diese Familien sind und waren deshalb nicht wohlhabend.
      Ich bin auch der Meinung, dass "unser" Land keine Flüchtlinge tolerieren soll. Nicht aber aus fremdenfeindlichen Gründen, ich bin einfach der Meinung, dass solange wir so wirtschaften, den Flüchtlingen auch ehrlich sagen können, dass sie uns scheissegal sind.
      1 0 Melden
    • Silent_Revolution 26.11.2016 00:38
      Highlight @ E79
      Der Hauptgrund für alle Aufstände, wie wir sie im nahen Osten erlebt haben, war die Armut. Begonnen mit Demonstrationen aufgrund einfacher Arbeiter die sich wegen der Armut öffentlich angezündet haben. Schweizer Grosskonzerne ob Nahrungsmittel- Rüstungsindustrie oder Mineralien- und Öl, Gold und Gasimporteure handeln bewusst mit Diktatoren aus aller Welt und importieren ebenso bewusst Produkte aus Sklaverei. Ob Burkina Faso, Malaysia, China, Bangladesh übrigens auch mit Eritrea wird, wenn auch nicht sehr intensiv geschäftet.
      3 1 Melden
    • Silent_Revolution 26.11.2016 00:38
      Highlight Und nicht nur das, oft machen sich die Konzerne, wie der Fall Nestle beweist sogar in den ärmsten Gebieten der Welt breit. Beispielsweise wurden Wassernutzungsrechte in Algerien, Südafrika oder Pakistan gekauft, oft in Gebieten wo die hiesige Bevölkerung keinen Zugang zu sauberem Wasser hat. Das Wasser wird in Flaschen abgefüllt und verkauft. Sowas geschieht weltweit, hauptsächlich in korrupten Staaten und Diktaturen. Auch Coca Cola mischt in diesem dreckigen Geschäft vorne mit.
      5 1 Melden
    • Silent_Revolution 26.11.2016 00:38
      Highlight Die Flüchtlinge in der Schweiz, hauptsächlich aus Eritrea, Afghanistan, Syrien, Somalia, Sri Lanka, Irak, Nigeria, Äthiopien oder Gambia flüchten vor Armut und Staatswillkür. Staaten mit welchen wir mit der jeweiligen Elite handeln vor welcher sie flüchten. Wir konsumieren Produkte, die durch Menschen die unter miserablen Bedigungen "unsere" Rohstoffe und Konsumgüter gewonnen, verarbeitet oder hergestellt haben, zustande gekommen sind.
      Und dann empfangen wir Flüchtlinge aus diesen Ländern und erwarten gar Dankbarkeit.
      2 2 Melden
    • Silent_Revolution 26.11.2016 00:38
      Highlight Wir können wirklich froh sein, dass die meisten "noch" nicht wissen, dass sie unter anderem uns, ihre Flucht zu verdanken haben.

      Man kann diese Verantwortung nicht einfach abschieben. Wenn ich Fleisch oder Eier aus Käfighaltung kaufe, kann ich auch nicht einfach sagen ich hab die Tiere weder da reingesteckt noch getötet. Der Auftrag wurde gegeben, genau so wie unsere Grosskonzerne und auch wir durch den Konsum, sei es der Besitz eines Autos, eines Smartphones, PC, gewissen Kleider, Heizöl, den indirekten Auftrag zur Sklaverei geben.
      3 2 Melden
    • Silent_Revolution 26.11.2016 00:39
      Highlight Denn schliesslich wollen wir die Produkte zu einem angemessenen Preis. Dieser ist nur durch mieseste Bedingungen möglich.

      Zu den islamistischen Terroristen. Es sind nicht die reichen muslimischen Ölscheichs oder hochrangigen Politiker oder Geschäftsmänner die sich regelmässig in die Luft jagen. Vielmehr sind es etwas dümmliche Naivlinge aus der finanziellen Unter- oder Mittelschicht. Oder eben wohlhabende Konvertiten aus der EU auf der Suche nach einer Identität. Zumeist aber auch da, das Resultat von Ungleichheit und Armut.
      4 1 Melden
    • #TeamVoigt 26.11.2016 08:32
      Highlight Silent Revolution: Dankeschön für die differenzierten Kommentare. Absolut Ihrer Meinung.
      4 0 Melden
    • rodolofo 26.11.2016 08:43
      Highlight @ atomschlaf
      Natürlich können nur Leute migrieren, die die weite Reise auch finanzieren können!
      Zum Teil legen ganze Dorfgemeinschaften zusammen, damit einige junge Helden und Hoffnungsträger die riskante Reise überstehen, sich etablieren und Geld zurückschicken können!
      Das sind solidarische Selbsthilfe-Aktionen von Grossfamilien und Dorfgemeinschaften, die einfach zu überleben versuchen!
      Und sie machen das, was wir alle an ihrer Stelle auch versuchen würden, weil wir es versuchen müssten!
      Wie ich diese arrogante Überheblichkeit von "Wohlstands-Faschisten" satt habe!
      Es ist zum Kotzen.
      6 3 Melden
    • Michael Mettler 26.11.2016 10:19
      Highlight @rodolfo: WORD
      2 2 Melden
    • E7#9 26.11.2016 11:37
      Highlight 1) Silent_Revolution: Es stimmt alles was du sagst. Ich fände es auch besser wenn z.B. Öl und Gas aus Länder kämen, die nicht von Diktatoren und skrupellosen Machthabern beherrscht würden. Ja, es wäre schön, wenn der Erlös der Rohstoffe für Nestlé und Co. jeweils gerecht an die gesamte Bevölkerung verteilt würde. Doch wir können auch nur unseren Beitrag leisten, indem wir keine Spielwaren aus China kaufen, auf Fairtrade Produkte setzen etc. Ich habe das Glück genug Einkommen zu haben um auf solche Sachen Rücksicht zu nehmen. Und glaub mir, ich tue es. Aber auch das kann nicht jeder.
      3 0 Melden
    • E7#9 26.11.2016 11:40
      Highlight 2) Wie Pokus weiter oben schon schreibt: Es obliegt auch dem jeweiligen Staat wie mit den Rohstoffen umgegangen wird. Natürlich sollten wir Konsumenten und bewusst machen, wie wir Einfluss darauf nehmen können und uns entsprechend verhalten. Von mir kann ich sagen, ich achte penibel auf solches. Aber zu sagen, dass wir Schuld an den vielen Flüchtlingen haben ist falsch. Wie willst du denn gegen diese Diktatoren als Konsument vorgehen? Es ist auch sehr einfach solche Worte zu schreiben und unerwähnt zu lassen, dass auch du sie an einem Handy oder Computer geschrieben hast.
      5 1 Melden
    • rodolofo 26.11.2016 12:34
      Highlight In den sogenannten "3.Welt-Ländern" ist Grossfamiliärer- und Regionaler Gruppen-Egoismus genau so stark verbreitet, wie bei uns, mit dem Unterschied, dass in diesen Ländern der Kampf um die knappen Ressourcen (das Allermeiste geht ja in den Export an die Reichen Industrieländer, die über viel mehr Kaufkraft verfügen) viel härter ist und darum mit viel mehr Militanz geführt wird.
      Darum verbarrikadieren sich in "3.Welt-Ländern" diejenigen, die etwas haben, hinter Mauern und Stacheldraht und haben Militär und Polizei v.a. die Aufgabe, Privateigentum abzusichern, gegen Bezahlung natürlich...
      2 1 Melden
    • Silent_Revolution 26.11.2016 15:33
      Highlight E79

      Wie du selbst schon feststellst, ist bei vielen hier angebotenen Produkten die Sklaverei unumgänglich. Es wird sich innerhalb des Kapitalismus und der Demokratie nie etwas zum besseren verändern. Da der Mensch (auch ich) einfach in erster Linie egoistisch denkt.
      Richtig, es ist falsch, uns als Konsumenten die alleinige Schuld an den Flüchtlingen zu geben. Aber wir tragen eine Mitschuld.

      Dein letzter "Vorwurf" an mich stimmt natürlich. Ich sehe mich als Teil des Problems mit (momentan) utopischen Lösungsansätzen.
      1 1 Melden
    • Silent_Revolution 26.11.2016 15:44
      Highlight e79

      Wir müssen nicht gegen Diktatoren aus fremden Staaten vorgehen. Sondern gegen Nestle, UBS, Mowag u.v.m. und die korrupten Politiker, die unter dem Deckmantel "Lobbyismus" die Interessen der Konzerne und nicht der Bevölkerung vertreten.

      Die Demokratie im Zusammenhang mit dem Kapitalismus ist zu einem gefährlichen System mutiert, in dem das Geld alles bestimmt. Das Geld bestimmt die Chancen im Wahlkampf, die Initiativen und die Manipulierung durch Medien, Plakate, usw. Nur das Geld führt zu Ansehen und Macht.

      Dagegen müsste angekämpft werden.
      2 1 Melden
    • atomschlaf 27.11.2016 15:18
      Highlight Silent_Revolution hat geschrieben: "Das stimmt so nicht, oft legen ganze Familienclans zusammen um einige arbeitsfähige junge Männer nach Europa zu schicken, damit die hier Geld verdienen können, die danach der Familie Teilbeträge überweisen. Diese Familien sind und waren deshalb nicht wohlhabend."

      Das bestätigt ja genau, dass diese Leute keine verfolgten, asylberechtigten Flüchtlinge sind sondern aus rein wirtschaftlichen Gründen nach Europa kommen und somit auch niemals in Europa Asyl erhalten dürften. Stattdessen gehörten diese konsequent zurückgeschafft.
      5 1 Melden
    • rodolofo 27.11.2016 18:56
      Highlight @ atomschlaf
      Flüchtlinge haben sicher mehrere triftige Gründe, warum sie sich auf eine lebensgefährliche Reise begeben. Wenn das Überleben der eigenen Familie kein wichtigerer Grund sein soll, als der Grund, als Gewerkschafter, Mitglied einer politischen Opposition oder unterdrückten Minderheit verfolgt zu sein, dann zeigt das nur Deine gefühlskalte, zynische Einstellung gegenüber anderen Menschen!
      Irgendwie hätten Typen wie Du es verdient, dass ein AKW-Gau sie zu Flüchtlingen macht!
      Vielleicht würdest Du Dich dann endlich einfühlen können!
      1 4 Melden
    • atomschlaf 28.11.2016 11:24
      Highlight @rodolofo: Es geht weder darum, ob die Flüchtlinge triftige Gründe haben noch um Mitgefühl. Es geht um simple Vernunft und die Einhaltung geltenden Rechts.

      Das Gesetz bestimmt, wer asylberechtigt ist und wer nicht. Ein besseres Leben für die eigene Familie gehört nicht dazu. Wenn Du das ändern willst, dann steht es Dir frei, mit Gleichgesinnten eine Volksinitiative zu lancieren.

      Aber auch wenn man sowas ins Gesetz schreiben würde, dann wären als Resultat mehrere Milliarden Menschen in der Schweiz oder in Europa asylberechtigt.

      Wie willst Du diese beschäftigen, unterbringen und ernähren?
      5 1 Melden
    • Michael Mettler 28.11.2016 14:05
      Highlight @atomschlaf: super kommst du auf das thema beschäftigung. Ich hoffe dir ist klar das wir in den nächsten 20 jahren 1 million menschen brauchen damit wirtschaft, sozialstaat usw aufrecht erhalten können. Ich denke das du hierfür keine interne lösung hast. Daher bin ich dafür 50'000 menschen pro jahr reinzulassen. Und dann diese integrieren. Damit du deinen wohlstand halten kannst. Das bezahlen dieser integration ist in diesem zusammenhang wenn du den cashback berücksichtigst ein witz..
      1 3 Melden
    • rodolofo 28.11.2016 19:10
      Highlight @ atomschlaf
      Ist es auch vernünftig, dass die Schweiz ein Paradies ist für Multinationale Konzerne, die hier ihren Steuergünstigen Hauptsitz haben?
      Ist es auch vernünftig, dass die Schweizer Grossbanken Reichen und Super-Reichen dabei helfen, ihre Staaten um Steuergeld zu prellen und geraubte Gelder auf Konten zu transferieren, die durch das Bankgeheimnis geschützt sind?
      All das geschieht "legal", weil solche Gesetze dem Globalen Geldadel dienen und von ihren "gekauften" Politikern gemacht werden!
      Deine "Vernunft" ist zum Kotzen, scheinheilig und verlogen! Ich hoffe, Du überfrisst Dich mal!
      1 5 Melden
    • atomschlaf 28.11.2016 20:40
      Highlight @Mettler: Seit 2007 schwankt die jährliche Nettozuwanderung zwischen 65'000 und knapp 100'000 pro Jahr. Deine Forderung ist somit bereits mehr als erfüllt.

      Eine gewisse Zuwanderung ist zweifellos wünschenswert, allerdings muss diese selektiv erfolgen, d.h. es sollen Menschen zuwandern, die der Arbeitsmarkt auch aufnehmen kann und nicht solche, die aufgrund tiefer Bildung und eines archaischen kulturellen Hintergrunds sehr schwer integrierbar sind.
      4 2 Melden
    • rodolofo 29.11.2016 07:30
      Highlight Es hat keinen Zweck, mit Dir zu diskutieren...
      Du wiederholst nur immer die gleichen Parolen, wie ein ferngesteuerter Lautsprecher und ignorierst die treibende Kraft der Migrationsströme, nämlich die unkontrollierten Kapitalströme!
      Wie beim Klima, wo der Wind stets von einem Hochdruck-Gebiet in ein Tiefdruck-Gebiet bläst, bewegen sich die Menschen aus Gegenden mit wenig Geld in die Richtung von Gegenden mit viel Geld.
      Wer die Migration mit Stacheldraht-Zäunen aufhalten will, kommt mir vor, wie ein kleines Kind, das am Meer eine Sandburg baut, die von den Wellen immer wieder weggespült wird.
      2 3 Melden
    • Michael Mettler 29.11.2016 11:27
      Highlight @atomschlaf: es braucht zusätzlich 50'000. und das fehlschlagen der integration sollte eher dem unvermögen der schweiz zugeschrieben werden und weniger den "dummen und rückständigen" asylanten. Übrigens: die einladung inunser durchgangscenter steht immer noch.
      2 2 Melden
    • atomschlaf 29.11.2016 22:36
      Highlight @Mettler: Guter Witz.

      Wie die MEI-Abstimmung gezeigt hat, hat die Bevölkerung schon längst die Nase voll von der Masseneinwanderung.
      Wenn schon eine Mehrheit weniger Zuwanderung aus Europa will, dann kannst Du Dir denken, was die Bevölkerung von zusätzlichen 50'000/Jahr aus Afrika und Arabien hält...

      Aber macht nur weiter so, bis es in ein paar Jahren in ganz Europa rechte Mehrheiten gibt. Und nachher will es dann wieder keiner kommen sehen haben!
      1 0 Melden
    • atomschlaf 29.11.2016 22:39
      Highlight @rodolofo: Es ist wohl eher zwecklos, mit Dir zu diskutieren.

      Du tust dauernd so, als ob illegale Migration irgend ein Naturereignis wäre, dem man machtlos gegenüberstünde, obschon es etliche Beispiele gibt, die zeigen dass es nicht so ist.

      z.B. Israel:
      http://www.nzz.ch/international/naher-osten-und-nordafrika/mahlzeit-hotel-und-billett-einfach-nach-uganda-1.18558994

      oder Spanien:
      http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/spaniens-vorgehen-gegen-fluechtlinge-13844097.html
      1 0 Melden
    • rodolofo 30.11.2016 05:52
      Highlight @ atomschlaf
      Ich sage nicht, dass man nichts tun kann.
      Man kann jederzeit sehr viele Dinge tun.
      Die Frage ist nur, was das für Folgen hat.
      Wenn wir beginnen, mit einem ethnischen- oder kulturellen Rassismus zu denken, dann werden wir gewisse Menschen idealisieren und andere Menschen, die wir verdrängen wollen, dämonisieren. Letztlich führt ein solches Denken zu Vertreibungen und Kriegen (wie in den Balkan-Kriegen, oder heute in Syrien) und zur Hitler'schen "Endlösung".
      In einem solchen "1000-jährigen Reich" (welches nur 10 Jahre gedauert hat) möchte ich nichts leben!
      3 0 Melden
    • Michael Mettler 30.11.2016 09:19
      Highlight @atomschlaf: nein das ist ein schlechter witz. Die schweizer die für die mei gestimmt haben produzieren zu wenig nachwuchs und wollen patrout den wohlstand nicht verlieren. Zeigt ihr perverses denken. Dein verweis auf die aufkommende rechte finde ich supper, da ist aufklärung nötig. Dein kommentar an rodolfo betreff illegaler migration ist schwach. Weil illegale migration von der schweiz zurzeit sehr stark geahndet wird. Dublinverfahren, negativentscheide usw.
      2 1 Melden
    600
  • E. Regiert 25.11.2016 11:14
    Highlight Die EU kann die totalitäre Türkei nicht aufnehmen, weil das die EU zerrisse. Erdowahn wird trotzdem Flüchtlinge auf die EU loslassen, um sie zu zwingen, die Beitrittsverhandlungen mit der EU fortzuführen. Einige EU-Mitglieder werden dann ihre Grenzschutzanlagen ausbauen und die Flüchtlinge vermehrt nach Deutschland, dem reichsten EU-Mitglied, ziehen lassen, so wie das Italien schon lange macht. Das wird der AfD eine Kanzlerin bringen, und die EU in die Bredouille.
    Alles nur weil die EU-Mitglieder sich nicht auf einen strengen Schutz ihrer Aussengrenze einigen können, weil das Geld kostet.
    14 5 Melden
    • Enzasa 26.11.2016 13:58
      Highlight Alles nur weil die Menschen diffuse Ängste haben, nicht demokratisch handeln, die Weltpolitik nicht kennen oder nicht verstehen und Solidarität kein Wert mehr ist.
      Angst macht unfähig sachlich zu handeln, darum ist es einfach machtgeilen, polemischen Politikern zu folgen als sich selbst zu informieren und Haltung zu zeigen.
      2 2 Melden
    • E. Regiert 26.11.2016 16:43
      Highlight @Enzasa: Du überschätzt das Potential an Solidarität.
      Flüchtlinge brauchen Obdach, Nahrung, medizin. Versorgung, Kleidung. Das kostet Geld. Geld das schon knapp bis unzureichend ist für die einheimischen Armen.
      In D gilt jeder sechste als arm, also gut 13 Mio Menschen. Es gibt 4 Mio. Harz IV Empfänger. Für Sie sind jährlich Hunderttausende oder gar Mio. von Flüchtlingen eine existentielle Gefahr. Denn für die Wohlfahrt kann nicht mehr Geld ausgegeben werden, sondern bloss von den einen Armen an die anderen Armen umverteilt.
      Das wissen die Armen, darum wählen sie die AfD.

      0 1 Melden
    • Enzasa 27.11.2016 22:26
      Highlight Wie die Wirtschaftsnachrichten richtig verkündigten, durch die Flüchtlinge wurde das Wirtschaftswachstum erst ermöglicht.
      Wer betreut Flüchtlinge, wer versorgt sie, wer bearbeitet die Papiere??? Ein riesiger Markt für die Einheimischen hätte sich aufgetan. Für die Einheimischen also für die, die am Meisten dagegen sind. Es wurden Jobs in allen Bereichen geschaffen von der Putzfrau bis zum Psychiater. Ohne Flüchtlinge wird Regierung nichts investieren.
      Alle Langzeitarbeitslosen schreibt Danke an die AFD, denn die sorgen dafür dass ihr weiter arbeitslos bleibt.
      1 1 Melden
    600
  • atomschlaf 25.11.2016 11:07
    Highlight Europa muss endlich einen soliden Grenzschutz aufbauen und alle Personen ohne gültige Einreisepapiere an der Aussengrenze abweisen.
    53 46 Melden
    • Firefly 25.11.2016 15:59
      Highlight Wie weist du ein fast sinkendes Boot mit Frauen und Kindern zurück ohne fremdes Territorium zu verletzen?
      19 13 Melden
    • Walter Sahli 25.11.2016 16:20
      Highlight So eine Art eiserner Vorhang?
      13 5 Melden
    • Fabio74 25.11.2016 17:11
      Highlight Man müsste halt mal endlich nachhaltige Politik betreiben und aufhören Waffen zu liefern, Diktatoren und andere Regimes zu unterstützen, dass sie die Drecksarbeit für den Westen machen.
      Eine Berliner Mauer löst das Problem nicht, es verlagert es nur.
      Aber die bürgerlichen Parteien Europas sehen halt nur Profite
      12 8 Melden
    • atomschlaf 25.11.2016 17:31
      Highlight @Firefly: Not my job. Ich bezahle genug Steuern unter anderem dafür, dass der Staat sich um solche Dinge kümmert und dafür sorgt, dass es möglichst keine illegalen Grenzübertritte gibt. Dort sind genug hochbezahlte Fachkräfte beschäftigt um solche Probleme zu lösen.
      Meinetwegen extraterriale Durchgangszentren, wo die Leute bis zu Ausschaffung versorgt werden oder was weiss ich.

      Wenn der Staat derart elementare Sicherheitsaufgaben nicht mehr wahrnehmen kann oder will, dann fragt sich, wofür wir überhaupt noch Steuern zahlen.
      13 10 Melden
    • atomschlaf 25.11.2016 17:35
      Highlight @Sahli: Ja, sowas in der Art. Selbstverständlich mit freier Ein- und Ausreise für Berechtigte, d.h. Unions- und Schengenbürger sowie andere mit gültigen Reisepapieren.
      9 6 Melden
    • Firefly 25.11.2016 19:54
      Highlight Aha, du zahlst Steuern in Griechenland? Und wenn der Staat schon deine unbedeutende Sicherheit schützen soll, kann er ja selber entscheiden, wie er das tut, solange du sicher bist und sicherer als hier bist du kaum irgenwo. Frag dich doch mal, was du für dein Land tun kannst als immer nur daran, was dein Land für dich tun kann.
      10 7 Melden
    • Maett 25.11.2016 20:17
      Highlight @Fabio74: Europa geht das gar nichts an, ausser vielleicht Frankreich und noch etwas Grossbritannien, die da unten mehrfach scheisse gebaut haben.

      Die "Flüchtlingspolitik" (eigentlich ist es vor allem eine Migrationspolitik, auch wenn es durchaus Flüchtlinge dabei hat) ist nicht nachhaltig und verhindert eine Reformation dieser Gegend, die von den unzufriedenen Menschen ausgehen muss.

      Wenn man Flüchtlinge so behandeln würde wie Flüchtlinge (nur Schutz gewähren, kein Geld, etc.), dann hätten wir nämlich auch nur die da, die wirklich Schutz benötigen.
      7 7 Melden
    • atomschlaf 26.11.2016 00:04
      Highlight @Firefly: Nein, ich zahle in der Schweiz Steuern und zwar nicht zu knapp. Als Schengen-Mitglied trägt der Bund Mitverantwortung für sichere Aussengrenzen. Als Staatsbürger und Steuerzahler erwarte ich, dass der Staat diese Verantwortung auch wahrnimmt.

      Der Deal mit Schengen war: Offene Binnengrenzen und sichere Aussengrenzen. Es zeigt sich heute, dass wir - einmal mehr - vor der Abstimmung kalt angelogen wurden und der versprochene Schutz der Aussengrenzen schlicht nicht existiert.
      2 1 Melden
    • Firefly 26.11.2016 08:29
      Highlight Du bist ja sicher hier, also nimmt der Staat seine Verantwortung auch wahr. Falls du dich zu unsicher fühlst kannst du ja in einen anderen Staat gehen, du wärst dann auch ein Flüchtling.
      4 2 Melden
    • Walter Sahli 26.11.2016 08:29
      Highlight Der Gedanke, dass man die EU-Grenze so dicht hinkriegt, dass Leute, die bereit sind, ihr Leben für den Übertritt zu opfern, nicht durchkommen, stammt wohl aus dem Glarner-Traumland. Das ist nicht mal rund um die Schweiz möglich und wenn, dann würde man dafür verminte Todesstreifen und eine totalitäre Überwachung benötigen...quer durch und rund um Europa. Man muss schon sehr grosse Angst haben, wenn man sowas fordert.
      3 2 Melden
    • rodolofo 26.11.2016 08:56
      Highlight @ atomschlaf
      Du willst also eine "Festung Europa" mit dem Mittelmeer als Wassergraben.
      Und die Zugbrücke herunterlassen würdest Du nur, wenn ein Reicher um Aufnahme bitten würde.
      "Seht Ihr Europäer! Ich bin reich und kann mich bei Euch einkaufen! Also lasst mich eintreten in Eure feine und ehrenwerte Gesellschaft, auf dass ich auch teilhaben kann an Euren vornehmen Bällen!"
      Das Pipeline-Rohr für das Kapital, auf der Rückseite der Festung Europa (wo es niemand sieht), willst Du genau so belassen, wie all die Versorgungs-Kanäle der "freien Marktwirtschaft" (Frei für die Leute mit Kreditkarte)...
      5 3 Melden
    • Michael Mettler 26.11.2016 22:03
      Highlight @atomschlaf: steuern zahlen heisst nicht dem staat diktieren was er zu tun hat, egal wie viel du bezahlst. Und menschen ohne reisepapiere nicht ins land lassen ist mit der abschaffung des asylgesetzes gleich zu setzen. Und ja da sind wir wieder beim steuern zahlen, das reicht nicht um ein gesetz abzuschaffen, du kannst jedoch gerne vom initiativrecht gebrauch machen. Alles andere ist pure arroganz.
      4 2 Melden
    • atomschlaf 27.11.2016 15:10
      Highlight @rodolofo: Mit reich oder arm hat das nichts zu tun.
      Entscheidend ist, ob die Einwanderer - ob via Asyl oder nicht - dem Land einen Nutzen bringen oder nur Kosten verursachen.
      Leute, deren Fähigkeiten auf dem Arbeitsmarkt gefragt sind, sollten wir selbstverständlich einwandern lassen, nicht aber solche, kaum (Aus-)Bildung haben oder gar Analphabeten sind.
      Solche Leute sollten höchstens noch im Rahmen kleiner (Asyl-)Kontingente aufgenommen werden.
      1 2 Melden
    • Enzasa 27.11.2016 22:30
      Highlight Die ehemalige DDR war durch Mauern und Selbstschussanlagen gesichert und was hat es gebracht.

      Atomschlaf schaffen sie sich eine Insel im Weltraum die können Sie vielleicht sichern, aber kein Gebiet auf der Erde.
      Mauern wirken wie ein Schnellkochtopf unter Druck. Eine Weile schützen Sie, dann bersten sie mit viel Leid auf allen Seiten
      1 1 Melden
    600
  • Thinktank 25.11.2016 11:04
    Highlight Sommaruga und Gattiker stellen schon mal den Champagner kühl.
    33 58 Melden
    • a-n-n-a 25.11.2016 14:39
      Highlight Dieses ständige Sommaruga-Bashing ist nur noch langweilig. Hätte den Ueli oder den Guy in ihrer Situation sehen wollen..
      27 16 Melden
    • R&B 25.11.2016 16:06
      Highlight @Thinktank: Tagessoll erfüllt: 1x gegen Sommaruga gehetzt. Gibt ein Sternli von der SVP ins Parteibüchlein.
      24 11 Melden
    • Fabio74 25.11.2016 17:12
      Highlight Ach wie süss. Kriegst beim Buurezmorge ein neues Blocherbild für den heimischen Altar?
      10 9 Melden
    600
  • D00A 25.11.2016 11:01
    Highlight Dieser "Flüchtlingspakt" ist wie alles was die EU bisher in der Flüchtlingsfrage unternommen hat, eine Peinlichkeit ohnegleichen.

    Statt dass die EU endlich eine Flüchtlingspolitik der Fairness innerhalb der EU Länder betreibt und die Flüchtlinge fair verteilt, wird weiterhin das Problem auf südliche Mittelmeerländer innerhalb und ausserhalb der EU abgeschoben. Das hat mit Problemlösung nichts zu tun!

    Auf der anderen Seite wird keine klare Linie gefunden gegenüber Ländern und Konzernen, welche dafür verantwortlich sind, dass Menschen in solchem Mass aus ihrer Heimat flüchten.

    Schade EU :(
    67 11 Melden
    • a-n-n-a 25.11.2016 14:44
      Highlight Absolut. Das Hauptproblem sind doch die östlichen Mitglieder der EU, welche die EU-Fonds für ihre Infrastruktur gerne annahmen, aber im Gegenzug den "Geberländern" wie Griechenland oder Italien nicht aus der Patsche helfen möchten.. Da müsste die Kommission ansetzen, z.B. mit Sanktionen, Fonds-Rückforderungen etc. und dann möchte ich mal sehen was Polen, Slovakei, Ungaen und Co. sagen.
      19 7 Melden
    • Asmodeus 25.11.2016 15:05
      Highlight Die EU ist halt kein Staatenbund sondern eine Kombination von reichen Staaten (FR, GB.. ach nee die nicht mehr, DE etc.) und den Vasaalenstaaten die gefälligst die Klappe halten sollen (GR, IT, ESP etc.)
      14 5 Melden
    • Hierundjetzt 25.11.2016 17:52
      Highlight GR und ES sind komplett selbstverschuldet in den Bankrott gerasselt. So wie Bärn und der 3. Welt Kanton Wauis. Permanet Ausreden für das eigene Scheitern bei andern suchen und nichts zur Lösung beitragen.

      Doch kennen wir vom eigenen Land 😏
      5 6 Melden
    • Maett 25.11.2016 20:12
      Highlight @a-n-n-a: man kann z.B. Polen nicht vorwerfen, dass sie es nicht versucht hätten. Nur sind alle wieder nach Deutschland abgehauen. Was soll Polen also machen? Die Flüchtlinge sedieren oder niederknüppeln, damit sie ja da bleiben?

      Kommt dazu, dass die osteuropäischen Länder nie einer solchen Flüchtlingspolitik zugestimmt haben, und sie war auch kein Grund, weshalb es den Geldtransfer innerhalb der EU gibt.

      Da man die EU aber anscheinend überall zu zweckentfremden versucht, ist die EU-Ablehnung (gerade im Osten) nur zu verständlich.
      4 5 Melden
    • Hierundjetzt 25.11.2016 20:35
      Highlight Polen, Ungarn und alle anderen lustigen wollen nur weisse Christen. Sind wir hier auf einem Basar?

      Ich mein bei 38 Mio und 99% Katholiken (Polen) von islamisierung zuschwadronieren ist nur noch peinlich. Wegen den 5000 😒

      Aber 60% des Staatshausaltes von der EU finanzieren lassen: kann ich
      6 4 Melden
    • Murky 25.11.2016 22:07
      Highlight Genau. Lösung ist Ursachen bekämpfen und Platz und Hilfe für die Flüchtlinge bieten in allen Ländern. Aber wenn bei uns mal jemand sagt "Gut, lassen wir sie herein, Es hat Platz genug!" Ist das Geschrei des "Volkes" gross. Ich habe irgendwie Verständnis dafür. Aber auf die andere Seite sehe ich auch ein dass jeder Federn lassen muss wenn wir diese Krise überwinden wollen.
      7 1 Melden
    • atomschlaf 26.11.2016 00:08
      Highlight @Hierundjetzt: Es ist doch selbstverständlich, dass ein Land autonom darüber entscheidet, welche Personen und welche Personengruppen es einwandern lassen will. Wenn die Polen nur weisse Christen zuwandern lassen wollen, so ist das ihr gutes Recht.

      Genau so sollten wir keine Strenggläubigen, egal welcher Religion, und auch keine Ungebildeten mehr aufnehmen!
      1 3 Melden
    • atomschlaf 26.11.2016 00:14
      Highlight @Murky: Diese Krise lässt sich nur überwinden, wenn Europa endlich Härte zeigt.
      Je mehr Migranten Europa aufnimmt und je einfacher und gefahrloser die Reise wird, desto mehr werden kommen wollen.

      Ich gehe aber nicht davon aus, dass die europäischen Völker die heutige Asyl- und Immigrationspolitik noch lange hinnehmen werden.

      Ausserhalb der linken Wohlfühlblase scheint es vielerorts gewaltig zu brodeln.
      2 4 Melden
    600
  • dmark 25.11.2016 11:00
    Highlight Lasst es wie einen Unfall aussehen...
    59 8 Melden
    • Rhabarber 25.11.2016 14:50
      Highlight du meinst den hier?

      25 1 Melden
    • dmark 25.11.2016 18:26
      Highlight Yepp.
      6 0 Melden
    600
  • Hierundjetzt 25.11.2016 10:56
    Highlight Dann bitte auch die 1 Mrd an die EU zurückzahlen. Merci.
    62 6 Melden
    • rodolofo 26.11.2016 09:01
      Highlight Glaubst Du, Erdogan würde so etwas machen?
      Ich nicht.
      Der braucht das Geld doch dringend, damit er seinen gigantischen Regierungs-Palazzo unterhalten und ausbauen kann.
      Und die Türkische Wirtschaft befindet sich bereits im Sinkflug. Alle Leute mit Eigeninitiative sitzen im Knast...
      1 0 Melden
    600
  • Mesuax 25.11.2016 10:40
    Highlight Dann soll er doch! Lieber Flüchtlinge welche Hilfe benötigen als sich von einem Irren erpressen lassen!
    62 13 Melden
    • Firefly 25.11.2016 16:01
      Highlight Ja, lieber Flüchtlinge die Hilfe brauchen und wollen als Erdogans Terroristen.
      12 5 Melden
    600
  • DJ_Terror 25.11.2016 10:40
    Highlight Soll er machen, die Balkanroute weiterhin gesperrt bleibt dann wird er selbst in der Scheisse sitzen. Der macht die Türkei dann zu einem Zweiten Griechenland oder schlimmer Libanon weil die Migrantwn die er los werden will feststecken.
    27 8 Melden
    • Maett 25.11.2016 20:09
      Highlight @DJ_Terror: nein, dann stecken alle in Griechenland fest... Erdogan schickt dann sicher auch ein paar Fotographen mit, damit er die EU wieder emotional erpressen kann. Bisher hat's ja astrein funktioniert.
      4 1 Melden
    600
  • Dä Brändon 25.11.2016 10:37
    Highlight Die EU wird sowas von zurückkrebsen. Erdogan wird bekommen was er will und der Rest wird einfach nir dumm aus der Wäsche gucken.
    26 37 Melden
    • Darkside 25.11.2016 18:24
      Highlight Das fürchte ich leider auch. Kein Rückgrat vorhanden. Wie die sieben Zwerge in Bern ggü. der EU.
      8 2 Melden
    600
  • kleiner_Schurke 25.11.2016 10:31
    Highlight OK, die können alle nach Deutschland - die schaffen das!
    32 39 Melden
    600
  • _adrian 25.11.2016 10:27
    Highlight Oh bitte bitte bitte, Erdi, mach die Grenze uf.
    19 16 Melden
    600
  • Domino 25.11.2016 10:24
    Highlight Und wir lassen dan niemand mehr in die Türkei in die Ferien reisen 😉
    44 10 Melden
    • #TeamVoigt 25.11.2016 15:01
      Highlight Zu spät - Frühling & Herbst schon gebucht ;)
      10 29 Melden
    • Domino 25.11.2016 17:13
      Highlight Mich bringt niemand in ein islamisches Land. Die Türkei wäre bis vor Erdowahn noch möglich gewesen, da dort keine Scharia herrscht, sondern schweizer ZGB, deutsches Strafrecht und italienisches ???? Ach, ich weis es nicht mehr genau...
      1 6 Melden
    • #TeamVoigt 25.11.2016 20:20
      Highlight Etwas rassistisch... aber ja, stumpfsinnige Weltanschauung kann man ja nicht verbieten.

      Vermutlich sind die Länder auch nicht unglücklich darüber wenn Leute wie Sie fern bleiben.

      Dubai, generell VAE, Singapur, Indonesien, etc. sind auch Islamische Länder... so ein Gratis Tipp.
      5 0 Melden
    • Domino 25.11.2016 23:14
      Highlight Ja, ich weis schon das das islamische Länder sind, auch wenn da unterschiedliche Rassen sind. Darum erschliesst es mir nicht ganz warum mein Kommentar "rassistisch" sein soll. Ich habe kein Problem mit verschiedenen Rassen, sondern mit gewissen Ideologien. Hättest du nach der Reichkristalksnacht in den 30ern noch Deutschland besucht?
      1 0 Melden
    • #TeamVoigt 26.11.2016 08:25
      Highlight Vermutlich schon. Und wenn nicht, dann wegen der Sicherheit.

      Sry, aber so gesehen dürfte man in kein Land reisen dass der NATO angehört. Vor allem aber nicht nach Amerika. Oder Israel.

      Finde nämlich die Ideologie der Amis, Weltpolizei spielen und überall Kriege anfangen (Irak, Afghanistan, etc.) kein bisschen besser als Erdogan.

      Und wenn wir bei Reichskristallnacht sind (finde den Vergleich zwar etwas krass...): Aber Israel müsste man erst recht meiden wenn man sieht was die anderen antun. Hätten ruhig etwas aus der Reichskristallnacht lernen dürfen.
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    • #TeamVoigt 26.11.2016 08:27
      Highlight Und trotzdem besuche ich Amerika, vor allem die Ostküste. Weil es ein schönes Land ist. Faszinierende Städte, etc. Genau wie das Land Palästina oder Städte in Israel oder das tote Meer.

      Ich besuche Länder in erster Linie wegen der Landschaft, nicht zwingend wegen der Ideologie ein paar Anzugsträger...
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  • Olaf! 25.11.2016 10:24
    Highlight Jemand sollte Erdogan mal erklären wie ein Vertrag funktioniert...
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    • Der Beukelark 25.11.2016 15:11
      Highlight Ist doch seiner Wählerschaft egal. Die finden seine Drohungen cool.
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  • Wisegoat 25.11.2016 10:23
    Highlight Das hat man davon, wenn man mit einem Psychopathen nicht funktionierende Deals abschliesst. Mal schauen, wie lange die EU jetzt ihrer viel zitierten Werte noch hochhält. Hoffe man bietet dem Spinner endlich Paroli.
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  • N. Y. P. 25.11.2016 10:21
    Highlight Es soll jetzt nur niemand sagen, dass man das nicht hätte kommen sehen können. Dieser unsägliche Flüchtlings - Deal stand von Anfang an auf wackeligen Beinen.
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    • Maett 25.11.2016 20:07
      Highlight @N. Y. P.: dieser demokratisch null legitimierte Flüchtlingsdeal (danke Merkel), war von Anfang an in seiner Systematik zum scheitern verurteilt und das ideale Erpressungsinstrument für Erdogan.

      In solchen Momenten frage ich mich, was sich die deutschen Leittiere da eigentlich genau überlegen.
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    • N. Y. P. 25.11.2016 20:33
      Highlight @Maett
      Die EU war/ist nicht stabil genug, um eine vernünftige Lösung für die Flüchtlingsproblematik zu finden. Schengen fiel auseinander. Zäune wurden hochgezogen. Und wenn du dann mit dem Teufel (Erdogan) einen Deal abschliesst, fliegt dir halt die ganze Scheisse irgendwann um die Ohren.

      Eigentlich schon erbärmlich. Der Libanon beherbergt 2-3 Millionen Flüchtlinge und das ohne den Zieg.....er zu involvieren. Sobald der Krieg vorbei ist, können die Flüchtlinge dann wieder geordnet in ihr Land zurück. Man hätte gescheiter den Libanon mit 2-3 Milliarden unterstützt.
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    • Maett 25.11.2016 22:49
      Highlight @N. Y. P.: das ist einer der primären Konstruktionsfehler der EU: sie will mehr als eine Wirtschaftsunion sein, kann sich aber nirgendwo auf einen gemeinsamen Nenner einigen.

      Der Libanon ist ein gutes Beispiel, dass ein Land welches ähnliche kulturelle und strukturelle Voraussetzungen hat wie die Fluchtländer, viele Flüchtlinge aufnehmen kann.

      Ich denke dass wir mit einem Drittel Flüchtlingen (im Verhältnis zu unserer Bevölkerung) aus einem unserer Nachbarsländer auch klar kämen - es wäre zwar eine immense Herausforderung, aber gesellschaftlich zu bewältigen.
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    • N. Y. P. 26.11.2016 00:34
      Highlight P. S. Vor Jahrzehnten wurde die EU als Wirtschaftsunion gegründet und dann wurde es mehr und mehr zu einer politischen Union..
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  • Asmodeus 25.11.2016 10:21
    Highlight GUT. Dann kann man sich vielleicht endlich mal darum bemühen das Problem auch zu lösen und nicht einfach abzuschieben.

    Dann überlegt man sich eventuell auch mal ob man Waffenverkäufe und Interventionen im nahen Osten bleiben lassen sollte.

    Und man kann endlich etwas gegen diesen nächsten Hitler unternehmen, weil man nicht mehr nur auf den eigenen Vorteil achtet.
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  • Hans Jürg 25.11.2016 10:09
    Highlight Wenn er die Grenze öffnet, hauen alle Ziegen ab... darum wird er die Grenze nicht öffnen.
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