International

António Guterres aus Portugal soll Nachfolger von Ban Ki Moon werden. Bild: KEYSTONE

Weltsicherheitsrat nominiert António Guterres als neuen UNO-Generalsekretär

05.10.16, 18:09

Der Weg für die Wahl von António Guterres zum neuen UN-Generalsekretär ist frei. Die 15 Mitglieder des UN-Sicherheitsrats sprachen sich ohne Gegenstimme für den früheren portugiesischen Ministerpräsidenten und ehemaligen Chef des UNO-Flüchtlingshilfswerks aus.

Das sagte der russische UNO-Botschafter Witali Tschurkin am Mittwoch im Kreise seiner 14 Amtskollegen. Den formellen Beschluss wird die Vollversammlung am Donnerstag treffen.

In mehreren Probeabstimmungen über die vergangenen Wochen hatte sich Guterres bereits als Favorit für die Nachfolge von Ban Ki Moon herauskristallisiert. Dessen Amtszeit endet am 31. Dezember. (sda/ap)

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  • goschi 05.10.2016 20:57
    Highlight Wäre nicht Osteuropa an der Reihe gewesen?
    ich meine, da gab es mehrere favorisierte Personen, u.a. aus dem Baltikum und Tschechien.
    Gibt es tiefere Hintergrundinformationen, wieso dann doch auf einen westeuropäischen Kandidaten ausgewichen wurde?
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    • Hans Franz 05.10.2016 22:48
      Highlight vielleicht weil er der geeigneste und erfahrnste von allen ist!
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    • goschi 06.10.2016 08:45
      Highlight Das wäre zwar sehr begrüssenswert, nur im Rahmen der UNO nicht automatisch wahrscheinlich.
      Im Endeffekt geht es meist eher um Kandidaten die allen genehm sind (ergo wenig Profil haben) und niemandem auf die Füsse trampten, Ban-Ki-Moon war hierfür ein Paradebeispiel, vor allem nachdem man mit Kofi Anaan jemanden erwischte, der unverhofft viel Eigeninitiative entwickelte.

      Und das Rotationsprinzip zwischen den Weltgegenden war zwar nie festgehalten, aber es galt im Voraus als durchaus gegeben, dass Osteuropa an der Reihe ist und zudem auch noch eine Frau gewünscht war, daher meine Verwunderung.
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    • Hans Franz 06.10.2016 11:01
      Highlight da stimm ich dir zu. Niemand wählt jmd der später unangenehme Fragen stellt.

      zum Rotationsprinzip und das jetzt eine Frau an der Reihe wäre, bin ich nicht einverstanden. Es sollte Geschlecht- und Regionunabhängig gwählt werden. Meiner Meinung sollte die geeigneste Person gewählt werden. Wenn es immer ein Mann aus der gleiche Region ist, dann ist es halt so. Wenn eine Frau geeigneter wäre dann müsste sie natürlich gwählt werden.

      Neutralität ist verlangt. Deshalb spielt das Geschlecht und die Region keine Rolle
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  • jueporto 05.10.2016 18:57
    Highlight Ministerpräsident von Portugal und Leiter UNO Flüchtlingshilfswerk:
    An beiden Stellen nicht erfolgreich, resp. es gäbe da noch einiges zu erledigen...
    Ideale Voraussetzungen ?
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Mindestens 36 Tote bei verheerenden Bränden in Portugal und Spanien

Extreme Dürre und vermutlich Brandstiftung: Auf der iberischen Halbinsel sind bei Waldbränden mindestens 36 Menschen ums Leben gekommen. Besonders betroffen waren Nord- und Mittelportugal, wo die Brände zum zweiten Mal in diesem Jahr katastrophale Ausmasse erreichten.

Allein dort verloren nach Behördenangaben mindestens 32 Menschen ihr Leben, darunter ein Säugling. Sieben Menschen wurden vermisst, 56 Bewohner wurden verletzt, einige von ihnen schwer.

Viele Menschen klagten, sie seien von den Behörden ihrem Schicksal überlassen worden. Die Behörden riefen die Menschen am Montag dazu auf, selbst gegen die Flammen vorzugehen, da nicht überall auf die Feuerwehrleute gewartet werden könne.

Ein Sprecher der Zivilschutzbehörde wies Kritik an den Behörden zurück: …

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