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Sorgten für hoch emotionale Minuten in der ganzen USA: Khizr Khan und seine Ehefrau am Parteikongress der Demokraten. Bild: J. Scott Applewhite/AP/KEYSTONE

Trump hat gerade diese Frau attackiert – weil sie nichts (!) gesagt hat

Der Vater eines im Irak gefallenen muslimischen US-Soldaten, Khizr Khan, kritisierte auf dem Demokraten-Parteitag Donald Trump scharf. Jetzt kontert dieser – und äussert sich abfällig über Khans Frau.

31.07.16, 03:32 31.07.16, 08:22

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Die Rede von Khizr Khan war einer der Gänsehautmomente auf dem Parteitag der US-Demokraten in Philadelphia. Der pakistanisch-stämmige Anwalt, dessen Sohn 2004 als US-Soldat im Irakkrieg gefallen war, kritisierte den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump heftig.

«Waren Sie jemals auf dem Nationalfriedhof von Arlington? Gehen Sie dorthin und schauen Sie auf die Gräber der Patrioten, die die USA verteidigt haben», rief Khan Trump zu. «Sie werden dort alle Glaubensrichtungen finden, alle Geschlechter und Ethnien. Sie dagegen haben nichts und niemanden geopfert.»

In einem Interview mit dem US-Sender ABC antwortete Trump auf die Rede: «Ich habe viel geopfert», sagte der republikanische Präsidentschaftskandidat. Er arbeite sehr hart und habe Zehntausende von Jobs geschaffen, sagte Trump. «Natürlich sind das Opfer.»

Tiefe Trauer bei der Mutter

Trump reagierte nicht nur auf Khans Rede, sondern äusserte sich abfällig über Khans Ehefrau, Ghazala. Diese stand während der Rede neben ihrem Mann. «Wenn sie sich seine Frau ansehen, wie sie da stand. Sie hatte nichts zu sagen», so Trump weiter. «Vielleicht durfte sie gar nichts sagen.»

Ghazala Khan hatte nach der Rede die Gründe für ihr Schweigen erläutert. Sie sei immer noch überwältigt vom Tod ihres Sohnes und könne keines seiner Bilder anschauen ohne zu weinen, sagte die Mutter des gefallenen Soldaten.

In den sozialen Netzwerken löste Trumps Aussage heftige Proteste aus. Twitter-Nutzer empfanden sie nicht nur als Angriff auf eine trauernde Mutter, sondern auch als rassistisch und gegen Muslime gerichtet. In der Vergangenheit hatte Trump ein Einreiseverbot für Muslime gefordert.

asa/AP

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  • Kookaburra 31.07.2016 13:22
    Highlight Wer freiwillig in einen Krieg zieht, wählt das Risiko, um mit geringer Qualifikation einen gutbezahlten Steuergeldjob zu erhalten. Er opfert sich aus rein eigennützigen Gründen.

    Danach zu jammern ist unwürdig. Wer Familie hat und in den Krieg zieht, ist kein Held, sondern ein egoistischer Idiot.
    3 10 Melden
    • Fabio74 31.07.2016 14:37
      Highlight Sag jetzt nichts was mir zu solch pauschalen Kommentaren einfällt
      6 2 Melden
    • Kookaburra 31.07.2016 17:33
      Highlight Solche Kommentare sind (je nach Windrichtung) absolut pazifistisches, populistisches linkes Gedankengut, also totales watson-niveau...
      0 3 Melden
    • Fabio74 02.08.2016 23:08
      Highlight er ist billig und provokativ. Der Angriff kam von Trump gegen alle Muslime.
      Und seine Fans machen Trump zum Opfer und Khan zum Täter. Das ist unterste Schublade. Wobei bei Trump und Co man nie weiss wie viele Schubladen weiter unten noch auftauchen
      0 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 31.07.2016 10:17
    Highlight Khizr Khan sollte sich bei jenen beschweren, die sich für den Irak Krieg eingesetzt haben und nicht bei jenem, welcher sich gegen solche Einsätze ausspricht.
    Für diese Logik muss man nicht mal die Verfassung gelesen haben, sondern nur das Hirn einschalten.
    21 44 Melden
    • Randy Orton 31.07.2016 12:24
      Highlight Er beschwert sich in seiner Rede nicht. Er mahnt.
      Und mit Trump als Präsident wäre es Menschen wie Khans Sohn nicht möglich in die USA zu kommen.
      8 1 Melden
    • Baba 31.07.2016 12:43
      Highlight Rede anschauen, verstehen und eigenes Hirn einschalten.

      Es ging in Herrn Khans Rede nicht um den Irakkrieg, sondern darum, dass sein muslimischer Sohn im Dienste der US Armee sein Leben geopfert hat (was 'zufälligerweise' im Irak war). Donald Trump äussert sich immer wieder abfällig über Muslime und will diese sogar mit Einreiseverbot belegen. Auch diese letzte Aussage über Frau Khan ist einfach unter jeder Kritik.

      Trump ist ein unflätiger Rüpel und Millionen in den USA (und anderswo) finden ihn auch noch gut. Das sagt m.E. viel über den Zustand einer Gesellschaft aus...😕
      11 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 31.07.2016 09:50
    Highlight Trump ist ein Idiot. Da sind sich hier die meisten einig. Aber Clinton ist eine Kriegstreiberin und Befürworterin der letzten US geführten Kriege. Und jetzt tut sie so scheinheilig.
    34 15 Melden
    • Luis Cypher 31.07.2016 10:38
      Highlight Die Wahl zwischen Pest und Cholra, sozusagen
      15 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 01.08.2016 10:25
      Highlight Zweifellos.
      0 0 Melden
  • Micha Schläpfer 31.07.2016 09:25
    Highlight Dem gehört rechts und links eine geballert für solch eine Aussage. Da stehen trauernde und wütende Eltern eines Mannes auf der Bühne, den sie für ein Land beerdigen mussten für das Herr Trump als mögliches Staatsoberhaupt kandidiert, und er weisst nichts Besseres als diese noch zu verhöhnen, schrecklich!!!
    64 19 Melden
  • Kronrod 31.07.2016 09:15
    Highlight Ironischerweise war es Hillary, die sich für diesen sinnlosen Krieg eingesetzt hat, in dem der Mann seinen Sohn verlor, während Trump dagegen war.
    48 15 Melden
    • Gelöschter Benutzer 31.07.2016 09:51
      Highlight Genau das unterschlagen die Medien und die Leser wollen das auch gar nicht lesen, weil Trump ein solch unsympathischer Kotzbrocken ist.
      28 8 Melden
    • äti 31.07.2016 10:24
      Highlight sorry, mir ist etwas entgangen: wie war Trump anno 2000- gegen den Irak-Krieg? Ich meine, nicht von Heute rückwärts gesehen.
      32 5 Melden
    • elk 31.07.2016 12:24
      Highlight Wie kann man ernsthaft behaupten, dass Trump kein Kriegstreiber ist/sein wird? Er sagt ununterbrochen, dass er den IS vernichten will. Zwar nicht auf welche Art aber dennoch. Ausserdem hat er sich mit Mike Pence einen VP geholt, der erzkonservativ und kriegstreiberisch ist (Zustimmung Irakkrieg etc etc). Ich empfehle das Interview von Lesley Stahl in 60 minutes (CBSN).
      Eine solche Behauptung in den Raum zu stellen, nach allem was wir über ihn wissen ist nur eins: propagandistisch.
      8 1 Melden
    • Baba 31.07.2016 12:46
      Highlight @äti: da Trump damals politisch noch nicht aktiv war, dürfte es schwierig sein, das heute (gesichert) festzustellen.
      5 1 Melden
    • Fabio74 31.07.2016 14:39
      Highlight Trump war dagegen? Gibts hier noch Fakten und Quellen?
      2 1 Melden
    • Kronrod 31.07.2016 18:39
      Highlight Gesichert ist, dass er sich nach dem Start des Irakkrieges skeptisch darüber geäussert hat. Auch bekannt ist, dass er - wie jeder mit hohen Schulden - ein finanzielles Interesse an tiefen Zinsen und damit Frieden hat. Bei teuren Kriegen steigen die nämlich oft. Vermutlich war er also nicht aus Überzeugung gegen den Krieg, sondern aus Eigeninteresse.
      1 0 Melden
  • Zuagroasta 31.07.2016 09:08
    Highlight Gegen die Rede von Mr. Khan konnte Trump nichts sagen, sonst hätte er die Veteranen und viele republikanische Wähler, die pro military sind, gegen sich aufgebracht.
    Ergo suchte er sich das "einfache" Opfer heraus.
    So eine Strategie kann man nur als sehr dürftig bezeichnnen.
    52 9 Melden
  • SeKu 31.07.2016 08:26
    Highlight spiegel.de sollte sich in hillary2016.de umbenennen.
    38 59 Melden
  • Luis Cypher 31.07.2016 07:27
    Highlight Wenn es Trump schafft, gehen im nach 1-2 Jahren die Schuldigen und Ausreden aus. Bleibt zu hoffen, dass es dann auch den Rednecks und Konsorten dämmert. Fun fact: Trump hat ein deutlich grösseres Vermögen geerbt als er heute hat. Fundamentale oekonomosche Kenntnisse liessen ihn so erfolgreich sein. Was für eine Erfolgsgeschichte!
    36 11 Melden
  • Grundi72 31.07.2016 07:16
    Highlight Ich fand Khan's Rede stark. Aber auch ich habe mich geragt, warum seine Frau mit auf die Bühne geht und nichts sagt.

    Trumps Frage ist ok. Wir müssen uns fragen wie kompatibel der Islam zur westlichen Kultur passt. Tun wir hier ja auch: Badi-, Handschlag-, Schwimmunterricht-Verweigerungs-Diskussionen etc...

    Trump darf auch mitdiskutieren und Stellung beziehen, der Mann bewirbt sich schliesslich für die US Präsidentschaft!!
    28 56 Melden
    • Gelöschter Benutzer 31.07.2016 09:08
      Highlight Grundi72, Trump stellt nie irgendwelche Fragen und auch will er nicht diskutieren. Er will, dass nur er redet, ihm seine Lügen alle abkaufen und recht geben und beleidigen.
      54 11 Melden
    • Fabio74 31.07.2016 14:41
      Highlight Wenn Trump diskutieren wollte, hätte er den Mann angesprochen und sich nicht abfällig über dessen Frau geäussert. Aber Trump und Anstand passen halt nicht.
      Die Schwimmunterrichtsgeschichte gibt es auch unter Evangelikalen hier im Land und viel häufiger als bei Muslimen
      4 1 Melden
  • zombie woof 31.07.2016 06:16
    Highlight Die Reps sollten sich mal in ein paar Kindergärten umschauen, die Chance ist sehr gross, dort einen besser geeigneten Kandidaten zu finden.
    93 14 Melden
  • amore 31.07.2016 05:50
    Highlight Wenn Geld verdienen und Reichtum Opfer sind, dann kann ich verstehen, warum unser Gesellschaftssystem so unsolidarisch funktioniert.
    84 8 Melden
  • John Smith 31.07.2016 05:07
    Highlight Trump setzt sich dafür ein dass muslimische Frauen zu Wort kommen dürfen und die Medien sagen er sei ein Rassist. Die Linke ist sooooo tolerant, dass sie sogar die entmündung Frauen toleriert.
    27 157 Melden
    • Charlie Brown 31.07.2016 06:41
      Highlight Wenn du den Unterschied zwischen Kampf für Frauenrechte und billiger Wahlkampfpolemik nicht erkennst, ist das deine Sache. Oder bedienst du dich gezielt der gleichen Methode? Auch das darfst du. Bist damit in guter Gesellschaft...
      136 15 Melden
    • jogli5er 31.07.2016 07:09
      Highlight Ich verstehe die Aussage Herrn Trumps in dem Zusammenhang nicht als Unterstützung für Frau Khan. Zudem setzt sich Herr Trump schon gar nicht dafür ein, dass muslimischen Frauen zu Wort kommen. Seine vorhergegangenen Aussagen dürften auch zur genüge zeigen, dass nicht nur Muslime sondern immer wieder auch Frauen nicht gerade Herrn Trumps engste Verbündete sind.
      53 5 Melden
    • Tilman Fliegel 31.07.2016 08:16
      Highlight Sag bitte, dass du das ironisch meinst.
      40 8 Melden
    • Fabio74 31.07.2016 14:41
      Highlight Diese Ironie ist misslungen
      0 1 Melden

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