International

Heissluftballon im US-Bundesstaat Texas abgestürzt – 16 Tote befürchtet

30.07.16, 17:52 31.07.16, 09:01

Beim Absturz eines Heissluftballons im US-Staat Texas sind am Samstag alle 16 Menschen an Bord ums Leben gekommen. Das berichteten US-Medien unter Berufung auf die Polizei und die staatliche Behörde für öffentliche Sicherheit. Demnach fing der Ballon anscheinend Feuer und stürzte bei Lockhart rund 50 Kilometer südlich von Austin auf ein Feld.

Es war der schlimmste Unfall dieser Art seit 2013: Damals waren im ägyptischen Luxor 19 Menschen beim Absturz eines Ballons getötet worden. In den USA starben 2014 drei Menschen während eines Ballon-Festivals in Virginia, als ihr Ballon in eine Stromleitung geriet.

Nach Angaben des örtlichen Senders Keye-TV sollen Überreste des am Samstag abgestürzten Ballons direkt unter Stromleitungen gefunden worden sein. Aber zunächst gab es keinerlei offizielle Angaben oder Mutmassungen über die Absturzursache. Die Flugaufsichtsbehörde FAA und die Transportsicherheitsbehörde NTSB schalteten sich in die Ermittlungen ein.

Der Sheriff-Abteilung von Caldwell County zufolge ereignete sich der Unfall um etwa 7.40 Uhr Ortszeit am Samstagmorgen. Zunächst sei ein Notruf eingegangen, nach dem an einem Strassenrand ein Fahrzeug brenne. Es habe sich dann herausgestellt, dass es der Korb eines Ballons war, der in Flammen stand.

Der Gouverneur von Texas, Greg Abbott, sprach von einer Tragödie und rief die Bevölkerung zum Gebet für die Opfer und Hinterbliebenen auf. (spon/dpa/aeg)

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0Alle Kommentare anzeigen
0
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600

Trumps Verharmlosung des Hasses – im Wortlaut

Es war ein haarsträubender Auftritt Donald Trumps – mal wieder: 23 Minuten lang verteidigte er die rechtsextreme Horde von Charlottesville. Marc Pitzke, Korrespondent von Spiegel Online kommentiert die Pressekonferenz des US-Präsidenten.

Draussen vor der Tür des Trump Towers demonstrierten gerade Tausende New Yorker gegen Trump und seine Relativierung rechtsextremer Gewalt.

Aus Protest gegen Trumps Äusserungen nach Charlottesville haben mindestens sieben Konzern- und Verbandschefs - darunter Brian Krzanich (Intel) und Ken Frazier (Merck) - seinen informellen Wirtschaftsrat verlassen.

Mit Outsourcing haben die Rücktritte nichts zu tun: Intel kündigte erst im Februar den Bau einer Sieben-Milliarden-Dollar-Fabrik in Arizona an. …

Artikel lesen