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Mit dem scheidenden Aussenminister John Kerry verlässt auch das Top-Management das US-Ministerium. Bild: Alex Brandon/AP/KEYSTONE

Top-Management des US-Aussenministeriums tritt laut Zeitungsbericht zurück

26.01.17, 21:09 26.01.17, 21:36

Das Weisse Haus hat sich von leitenden Managern des US-Aussenministeriums getrennt. Nach Informationen der «Washington Post» und des Senders CNN reichten die vier ihren Rücktritt ein, nachdem ihnen die neue Regierung das Ende ihrer Beschäftigung nahegelegt hatte.

Wenn der designierte US-Aussenminister und Ex-Ölmanager Rex Tillerson vom Senat bestätigt wird, findet er damit ein in dieser Form ungewöhnliches Vakuum vor. Obwohl Wechsel nach Wahlen normal sind, wird der Abgang der vier Manager als grösster Verlust institutionellen Wissens im State Department seit Jahrzehnten beschrieben.

Der designierte US-Aussenministers Rex Tillerson muss sich neue Leute für sein Ministerium suchen. Bild: KEVIN LAMARQUE/REUTERS

Der amtierende Sprecher des Ministeriums, Mark Toner, bestätigte die Rücktritte. Bei den jeweiligen Positionen handle es sich um Bestallungen des Präsidenten. «Alle Beamten verstehen, dass der Präsident sie jederzeit möglicherweise ersetzt.»

CNN zitierte einen Vertreter des Ministeriums mit den Worten, die Darstellung sei falsch, dass die vier von sich aus die Flucht vor Trump gesucht hätten. «Sie sind loyal zum Minister, zum Ministerium und zum Präsidenten. Es gibt hier keinen Versuch, den Präsidenten schlecht zu machen. Es ist das Weisse Haus, das die Dinge neu ordnet.»

Die Übergangsphase im sehr wichtigen Aussenministerium gilt gleichwohl als vergleichsweise schwierig. Der scheidende Minister John Kerry und andere beklagten öffentlich Desinteresse und ausbleibende Kontaktaufnahme der Mannschaft von US-Präsident Donald Trump.

Unter anderem waren die Manager zuständig für die Besetzung Tausender Positionen in der Welt, die US-Aussenpolitik vor Ort konkret umsetzen. Sie haben sowohl unter Republikanern als auch unter Demokraten gedient und praktisch alle relevanten Managementfunktionen des Ministeriums verantwortet. (sda/dpa)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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  • Gelöschter Benutzer 28.01.2017 16:06
    Highlight Das fällt unter Fake News. Jeder Regierungswechsel zieht den Wechselt des Beamtenstabs nach sich. Der neue Präsident präsentiert einen neuen Aussenminister und der wird seine Chefstrategen nicht von der "Konkurrenz" übernehmen. Sonst wäre ja die Clinton-Administration noch immer am Ruder.
    Auch die meisten unserer Bundesräte wechseln ihre Chefbeamten aus, wenn sie ein neues Departement übernehmen. Es gibt trotz Beamtenstatus kein Bleiberecht in ein und demselben Amt.
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