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Ein Sonderermittler untersuche nun Kushners Finanzen und geschäftliche Tätigkeiten. Bild: Andrew Harnik/AP/KEYSTONE

Sonderermittler nimmt Geschäfte von Trumps Schwiegersohn Kushner ins Visier

16.06.17, 03:39 16.06.17, 09:05

In der Russland-Affäre hat der Sonderermittler Robert Mueller einem Bericht zufolge die geschäftlichen Beziehungen von Jared Kushner, dem Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, ins Visier genommen.

Mueller untersuche Kushners Finanzen und geschäftliche Tätigkeiten, berichtete die «Washington Post» am Donnerstagabend (Ortszeit) unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen.

Kushner hatte sich vor Trumps Amtsantritt mit dem russischen Botschafter Sergej Kisljak sowie einem Moskauer Bankier getroffen. Deswegen soll er mit im Fokus der Ermittlungen des FBI stehen. Die Bundespolizei ermittelt unter Führung Muellers zu möglichen Absprachen zwischen russischen Offiziellen und Trumps Wahlkampfteam vor der Präsidentschaftswahl im November 2016.

Bei dem Treffen mit Kisljak vor Trumps Amtsantritt habe Kushner vorgeschlagen, eine abhörsichere Kommunikationsleitung zwischen Vertrauten von Trump und dem Kreml einzurichten. Diese sollte demnach über russische Einrichtungen in den USA laufen.

Ein Anwalt Kushners sagte der «Washington Post», man wisse nicht, worauf sich der Bericht beziehe. «Es würde der gängigen Praxis entsprechen, dass ein Sonderermittler finanzielle Unterlagen überprüft, um nach Verbindungen zu Russland zu suchen», hiess es in einer Stellungnahme des Anwalts Jamie Gorelick.

Kushner habe sich bereits dazu bereit erklärt, dem Kongress Auskunft über alles zu geben, was er zu Russland wisse. Er werde dasselbe bei jeder anderen Untersuchung tun.

Weitere Trump-Vertraute untersucht

Neben Kushner stehen dem Bericht zufolge auch weitere Trump-Vertraute im Fokus der Ermittlung, unter anderem Trumps erster nationaler Sicherheitsberater Michael Flynn. Er soll bei dem Treffen zwischen Kushner und dem russischen Botschafter dem Bericht zufolge ebenfalls anwesend gewesen sein.

Donald Trump hatte schon vor dem Bericht auf Twitter auf die Untersuchung reagiert: «Ihr werdet Zeuge der grössten Hexenjagd in der politischen Geschichte der USA - geleitet von einigen sehr schlechten und sich widersprechenden Menschen!», schrieb er. (viw/sda/dpa)

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  • Soli Dar 16.06.2017 15:38
    Highlight Die Untersuchungen sind richtig & wichtig!
    Gleichzeitig scheint es (bis jetzt) hinsichtlich RU-Verstrickungen v. a. auch viel heisse Luft & gegenseitige Vorwürfe, jedoch kaum brauchbare Beweise zu geben.

    «Es gibt Leute im [...] Geheimdienstapparat, die an eine Kollusion glauben. Aber es gibt keine Beweise dafür.» (TA, 9.6.2017)
    «FBI hat nun seit 1 Jahr ermittelt, um etwas strafrechtlich Relevantes in der mutmasslichen Zusammenarbeit zwischen Trump-Team & Moskau zu entdecken. Ausser «schweren Besorgnissen» über «mögliche Verstrickungen» ist dabei nichts herausgekommen» (Infosperber.ch)
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  • Disclaimer 16.06.2017 10:32
    Highlight Unglaublich wie weit man mit unehrlich verdientem Geld kommt. Sein Bachelor hat sein Vater für 2.5 Millionen gekauft, für den Master und Doktortitel hat er der Uni nochmals 3 Millionen gespendet. Sein Vater sass wegen Wahlbetrug im Gefängnis. Dieser Typ hat mehr Dreck am Stecken, als sein aktueller Chef. Aber wie sagt man so schön. Geld regiert die Welt. Von wo es kommt, weiss niemand so genau. Und vermutlich wird man trotzdem nichts finden. So sad!
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  • Majoras Maske 16.06.2017 07:42
    Highlight Wenn Kushner für Trump von Russland bezahlt wurde um die Beziehung zu den USA in Form der Abschaffung der Sanktionen zu verbessern, wird das Geld vermutlich nicht einfach auf Kushners Sparkonto ruhen...
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  • Domsh 16.06.2017 07:06
    Highlight Im Leben kommt alles irgendwann zurück - sogar “Lock her up“... 😜
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