International

Amerikas Abkehr: Warum der Austritt der USA aus der Unesco weh tut

Die USA kehren - gemeinsam mit Israel - der Weltkulturorganisation Unesco den Rücken. Damit isoliert Präsident Trump sein Land noch weiter. Das hat dramatische Konsequenzen für die Weltgemeinschaft.

13.10.17, 14:37

Marc Pitzke, Washington

Bye Bye Amerika! Bild: AP/AP

Ein Artikel von

Die Entscheidung fiel schon vor Wochen. Am Rande der Uno-Generaldebatte im September teilte US-Aussenminister Rex Tillerson dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron mit, dass die USA die Unesco, die Weltkulturbehörde der Vereinten Nationen, verlassen werde. Frankreich hatte bis dahin vergeblich versucht, Washington von diesem Schritt abzuhalten. Ort und Gesprächspartner waren durchaus symbolisch: In New York steht die Freiheitsstatue, die seit 1984 zum Unesco-Weltkulturerbe gehört und die die Amerikaner 1886 von den Franzosen geschenkt bekamen.

Noch an diesem Mittwoch appellierte der französische Uno-Botschafter François Delattre an die Trump-Regierung. «Wir hoffen, dass die USA sich für einen Verbleib in der Unesco entscheiden», sagte er dem Magazin «Foreign Policy», das die Hintergründe der amerikanischen Abkehr enthüllte. «Die USA müssen dem Weltgeschehen weiter verpflichtet bleiben.»

Das sieht US-Präsident Donald Trump anders. An diesem Donnerstag machte er den Austritt aus der Unesco zum Jahresende 2018 offiziell. Kurz darauf erklärte auch Israel, das ebenfalls seit Längerem mit der Unesco über Kreuz ist, seinen Austritt.

Die fantastische Unterwasserwelt des Great Barrier Reef

«Diese Entscheidung fiel uns nicht leicht», teilte Tillersons Sprecherin Heather Nauert mit. Als Gründe nannte sie finanzielle Erwägungen und die «antiisraelische Position der Unesco», die Palästina 2011 als Mitglied zugelassen hatte. Die Unesco bedürfe «fundamentaler Reform».

Konsequente Isolation

Diese Argumente sind allerdings nicht neu. Sie hatten bereits unter Trumps Vorgänger Barack Obama zu einer Krise zwischen den USA und der 1945 von ihr mitbegründeten Organisation geführt. Dass Trump diesen Streit nun aber bis zum Äussersten treibt, zeigt, wie wenig er generell von internationalen Verpflichtungen hält - und wie konsequent er Amerika von der Welt isoliert.

Mit dramatischen Folgen. Die USA stellte 22 Prozent des Unesco-Etats - bis 2011 der Zank um Palästina ausbrach. Trotzdem hatte die Unesco ihnen die Beiträge weiter in Rechnung gestellt, inzwischen sind da mehr als 500 Millionen Dollar aufgelaufen. Die kann die Organisation nun ganz abschreiben.

Asmara wird zum UNESCO-Weltkulturerbe: So futuristisch ist die Hauptstadt von Eritrea

Den meisten Menschen ist die Unesco für ihre Liste der Weltkulturerbestätten bekannt, die sie zu erhalten hilft. Doch die Organisation kümmert sich noch um viele andere Belange: um globale Vernetzung von Ideen, Kultur, Information und Wissenschaft, um Bildung, Meinungsfreiheit, Gleichberechtigung, Bekämpfung von Rassismus - alles Themen, an denen Trump kein Interesse hat.

Spielball der Geopolitik

Amerikas Schirmherrschaft zu verlieren, ist mehr als ein symbolischer Schlag. «Universalität ist zentral für die Mission der Unesco, um internationalen Frieden und Sicherheit im Angesicht von Hass und Gewalt zu stärken und um Menschenrechte und Menschenwürde zu verteidigen», erklärte die scheidende Unesco-Generalsekretärin Irina Bokova, eine Bulgarin.

Schon 1984 zogen sich die USA einmal aus der Unesco zurück, damals unter US-Präsident Ronald Reagan. Auch das war eine rein ideologische Abstrafung, nur war der Streitpunkt damals eine angebliche prosowjetische Neigung. 2002 steuerte George W. Bush die USA wieder zurück in die Unesco-Gemeinschaft: «Amerika wird sich an ihrer Mission, Menschenrechte, Toleranz und Lernen zu fördern, voll beteiligen», sagte er.

Die Unesco blieb Spielball der Geopolitik. Der Palästinastreit, der unter Obama ausgebrochen war, verschärfte sich vergangenes Jahr: Israel zog seinen Botschafter ab, nachdem die Unesco eine umstrittene Resolution zu Ostjerusalem verabschiedet hatte, die den Tempelberg zum palästinensischen Kulturerbe erklärte.

Kurzsichtiger Vorsatz

Als die Unesco diesen Sommer dann auch noch die palästinensische Stadt Hebron als Weltkulturerbe anerkannte und Israel im Oktober seine Kooperation ganz aussetzte, war das für die Trump-Regierung der passende Auslöser, Schulterschluss mit Israel zu demonstrieren und Amerika weiter abzuschotten - ein alter Wahlkampfschlager Trumps. Israels zeitgleicher Austritt zeigt nun, wie eng das offenbar koordiniert wurde.

Damit führt Trump seinen Vorsatz, Amerika aus der Weltgemeinschaft zu entfernen, konsequent weiter. Er zielt damit sowohl auf neue Abkommen wie auf historische Bünde, die die Nachkriegsordnung begründeten. Nach dem Austritt aus der Trans-Pacific Partnership (TPP) und dem Pariser Klimapakt droht er nun am Freitag auch das Atomabkommen mit Iran nicht erneut zu zertifizieren, was dessen Kollaps einleiten könnte. Auch flirtet er mit der Aufkündigung des Freihandelsabkommens Nafta.

Selbst Trumps eigene Experten rieten ihm in vielen dieser Fällen dringend davon ab, sie warnen vor verheerenden wirtschaftlichen und politischen Konsequenzen - auch für die Amerikaner.

Trump setzte sich trotzdem darüber hinweg.

Trumps Handschlag

31s

Trumps Handschlag

Video: watson

Donald Trump

Seid froh, dass ihr nicht Donald Trump seid! Sein September wird turbulent

Geheimes Chat-Protokoll aufgetaucht: Wie es wirklich zur Nordkorea-Krise kam

Sie will Trumps Geisteszustand überprüfen lassen

Wie er Nazis verteidigt und über Wein schwafelt – Trumps irre Wutrede in 7 Akten

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
43Alle Kommentare anzeigen
43
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
  • Gelöschter Benutzer 13.10.2017 20:46
    Highlight Die "Abkehr" der USA vom Rest der Welt ist Wunschdenken solange Donald Trump sein Wahlversprechen bezüglich Mauerbau nicht umsetzt.
    5 2 Melden
  • Clayton 13.10.2017 19:06
    Highlight Gerade eben läuft die Pressekonferenz von Trump gegen den Iran. Faschistische Stimmungsmache, was sonst.
    10 9 Melden
  • Clayton 13.10.2017 18:27
    Highlight Die baltischen Staaten brauchen Schutz? Ja klar vor den bösen Russen.. die USA produzieren doch einfach weitere Druckmittel gegen ihren Hauptkonkurrenten. Und dies höchst aggressiv.

    8 23 Melden
    • Hierundjetzt 13.10.2017 18:52
      Highlight Thema verfehlt. Lies den Artikel
      15 3 Melden
  • farbarch1 13.10.2017 18:11
    Highlight Ich frage mich, wie schwach eigentlich Amerika heute ist, dass ein Slogan wie "Make America Greate Again" mit den Isoaltionsaktionen von Trump-Amerika untermauert werden muss.
    Vielleicht springt ja China in die Lücke.
    Viel mehr sehe ich aber in Amerikas Bemühungen eine Chance, dass das hochentwickelte Europa sich neu formiert und endlich erwachsen wird.
    29 3 Melden
  • Dr.Bogyman 13.10.2017 18:03
    Highlight Na und. Die Amerikaner und Israel werden nicht ewig die stärksten sein. Das wird jetzt immer schneller gehen. Auf jedenfall China und Russland freuen sich bestimmt.
    9 7 Melden
  • Quacksalber 13.10.2017 17:32
    Highlight Tritt aus, weil er findet, dass Hebron nicht schützenswert sei. Was soll denn das?
    23 21 Melden
  • Grundi72 13.10.2017 17:21
    Highlight Obama hatte doch bereits den Austritt initiiert!
    34 16 Melden
    • trio 13.10.2017 18:20
      Highlight Dieser Obama war wirklich ein schlimmer Finger, zum Glück haben wir jetzt Trump 😒
      22 11 Melden
    • Tikvaw 13.10.2017 20:59
      Highlight Nein im Gegenteil.
      Es ist 2011 ein "vergessenes" 15 Jahre altes Gesetz "aufgetaucht" welches besagt:

      "Man (die USA) darf keine UN-Organisation finanziell unterstützen die Palestina offiziell annerkannt."

      Obama wollte dieses Gesetz -abschaffen!-
      Doch der mehrheitlich aus Republikaner bestehende Kongress hat diese Vorstösse alle abgelehnt.

      Ist immer wieder spannend, wieviel "Halbwissen" so herumtreibt.
      20 5 Melden
  • Pisti 13.10.2017 17:05
    Highlight Die Schweiz sollte auch austreten, das ist doch verschleudertes Geld.
    26 81 Melden
    • Oberon 13.10.2017 18:12
      Highlight Dann kannst du mir auch sagen was uns diese Mitgliedschaft pro Jahr kostet. Mir scheint es auch so als ob du gar nicht weisst warum die UN diese "Untergruppe" ins Leben gerufen hat.
      34 7 Melden
  • Alex23 13.10.2017 16:51
    Highlight Es vergeht einem Hören und Sehen wie dieser Mann, diese Regierung, wie der Elefant im Porzellanladen wütet. Wobei das für einen Elefanten eigentlich eine Beleidigung ist ...
    Wer da in der Weltgemeinschaft noch applaudiert? Natürlich Netanjahu.
    Wenn man bedenkt, dass sogar G.W. Bush 2002 für die Mitgliedschaft der USA bei der UNESCO war ...
    Aber all dieses grobschlächtige, destruktive Vorgehen von Trump und seinen Handlangern wird sich irgendwann sehr negativ heimzahlen. Dann wird es eine immense Arbeit sein, das zerschlagene Porzellan wegzuräumen.
    39 16 Melden
    • Dilophosaur99 13.10.2017 18:39
      Highlight Obama wollte auch schon raus 😊
      15 16 Melden
    • Alex23 13.10.2017 20:04
      Highlight Dilo99, so what? Mir ging es darum den Finger drauf zu legen, dass kein Tag vergeht, an dem die Trump-Regierung nicht Mist produziert.
      Dass sich Obama in diesem spezifischen Fall bereits kritisch geäussert hat, macht die Abrissbirne Trump nicht besser.
      10 4 Melden
    • trio 14.10.2017 00:36
      Highlight @Dilophosaur99
      Gibt es dazu auch eine Quelle? Erscheint mir nämlich nicht besonders logisch, diese Aussage.
      0 1 Melden
  • Kstyle 13.10.2017 16:51
    Highlight Wenn die Amis nächstesmal um Hilfe schreien Terror oder sonst was müssen sie sich nicht wundern wenn keiner kommt.
    21 15 Melden
  • Steimolo 13.10.2017 16:36
    Highlight 22% des etats bei 195 mitglieder finde ich eine merkwürdige rechnung. Weiss jemand wieso das so ist?
    20 3 Melden
    • bokl 13.10.2017 18:45
      Highlight Weil die USA ein viel grösseres BIP hat als z.B. Palästina?

      Und wer Weltpolizist sein will und alle nach seiner Pfeife tanzen lässt, muss halt auch für das Budget schauen.
      10 2 Melden
    • Hierundjetzt 13.10.2017 18:54
      Highlight Der Beitrag errechnet sich im Verhältnis zum BIP. Daher sind die USA mit Abstand die grössten Zahler der UNO
      9 0 Melden
    • Tikvaw 13.10.2017 20:50
      Highlight Ich nehme mal stark an, weil die USA das grösste BIP der Welt hat.
      In gewissen internationalen Organisationen wird der Mitgliedsbeitrag nach Wirtschaftskraft aufgeschlüsselt.
      7 1 Melden
  • DerTaran 13.10.2017 16:24
    Highlight Ich kann den Schritt der USA durchaus nachvollziehen. Seit Jahren - nicht erst seit Trump - ist diese Organisation als extrem Antiamerikanisch aufgefallen.
    28 50 Melden
    • Fichtenknick 13.10.2017 21:07
      Highlight Boo-fucking-hoo!! Dieses Sensibelchen-Gehabe der USA und Israels geht mir so was von auf den Keks. Nur weil man in seinem fehlgeleiteten Stolz verletzt ist tritt man aus einer sinnvollen und wichtigen Organisation aus. Ich mag das Opfer-Gehabe nicht mehr hören.
      22 4 Melden
    • _kokolorix 13.10.2017 22:19
      Highlight Die Kulturgüter der USA sind halt sehr beschränkt. Sie hatten ja auch bloss etwa 250 Jahre Zeit und waren sehr damit beschäftigt die Kulturen der indigenen Völker auszulöschen...
      Das Israel an einer Ausrottung der Palästinenser eher interessiert ist als an deren Kulturgüter versteht sich ja von selbst. Die halten sich stark ans US Vorbild
      0 0 Melden
  • gianny1 13.10.2017 15:13
    Highlight Ich halte den Schritt der USA für richtig, sich aus einer geschichtsverfälschenden, antisemitischen Organisation zurückzuziehen. Als die UNESCO Jerusalem als nicht Jüdisch klassiert haben, haben sie den Bogen echt überspannt!
    53 189 Melden
    • Fabio74 13.10.2017 15:29
      Highlight Jerusalem ist nicht jüdisch. Jerusalem ist jüdisch, christlich, muslimisch.
      Es geht nicht an, dass eine Seite einseitig Ansprüche durchsetzen will!!
      157 25 Melden
    • phreko 13.10.2017 15:45
      Highlight Ostjerusalem?
      12 5 Melden
    • loquito 13.10.2017 15:56
      Highlight Nicht jüdisch, sondern Wiege der dre westlichrn, monotheistischen Weltreligionen... aber egal...
      83 7 Melden
    • Hierundjetzt 13.10.2017 16:10
      Highlight Und jetzt noch einmal konkret und ohne komische Schlagworte aus dem Internet

      Jerusalem ist nicht zu 100% israelisch (jüdisch schon gar nicht - eine Stadt hat keine Religion) sondern max zu 50%. Den als geteilte (!) Stadt ist Sie zeitgleich Hauptstadt der Palästinenser

      Das blendet unsere Bonzai Stahlhelmfraktion parktischerweise aus.

      Die UNESCO ist geschichtsverfälschend? Bitte um Beispiele. Ach so hast keine. Eben.
      74 14 Melden
    • Against all odds 13.10.2017 16:20
      Highlight Wieso sollte Jerusalem als jüdisch bezeichnet werden? Jerusalem ist seit dem Mittelalter in vier verschiedene Viertel eingeteilt (christlich, arabisch, jüdisch und armenisch).
      53 4 Melden
    • TheMan 13.10.2017 16:55
      Highlight Jerusalem ist rein Jüdisch. Das Christentum kam dazu. Und der Islam hat Israel erobert inkl Jerusalem. Die Wiege des Islam ist nicht Jerusalem. Sie ist nur eine Wichtige Stadt. Mehr nicht. Das Christentum kam aus dem Judentum. Jesus war Jude.
      22 69 Melden
    • Hierundjetzt 13.10.2017 18:57
      Highlight Klar Mann. Und Zürich ist protestantisch? Luzern Katholisch und Bern reformiert? Soso aha.

      Weil aus Gründen?

      Seit wann können Sachen eine Religion haben? Dein Esstisch ist Katholisch? Sofa Reformiert?
      20 5 Melden
    • loquito 13.10.2017 19:04
      Highlight @Theman.. Wtf? Mit diesem Verständnis ist die ganze Welt afrikanisch....
      18 3 Melden
    • TheMan 14.10.2017 14:20
      Highlight @alle, Jerusalem wurde zum ersten mal 4000VChr erwähnt im Tanach. Die Stadt wurde mehrmals eingenommen durch Römer und Muslimen. Die Stadt an sich aus, ist Jüdisch und von Juden Gegründet. Luquito Wissenschaftler haben heruasgefunden, das Jeder Mescn, Jüdisches Blut in sich Trägt. Die Wiege der Menscheheit wird Tatsächlich auch mit Afrika angegeben. Aber du darfst Natürlich weiterhin der Evolutionstheorie glauben und denken, du Stammst vom Affen ab.
      1 2 Melden
  • Majoras Maske 13.10.2017 15:02
    Highlight Also verlässt Trump diese Organisation weil sie zu wenig "politisch korrekt" war und "anti-israelisch" gehandelt hat. Oder weil er ihr 500 Millionen schuldet.
    95 11 Melden
    • Alnothur 13.10.2017 16:07
      Highlight Als ob das Wort "Million" im US-Budget-Vokabular existieren würde.
      52 1 Melden
    • Kstyle 13.10.2017 16:52
      Highlight Mit political correctness kennt sich der Präsident ja aus;-)
      17 3 Melden
  • Madmessie 13.10.2017 14:50
    Highlight So wies aussieht hat die UNESCO den Austritt provoziert. Ob zu recht oder unrecht sei dahingestellt. Die Frage ist, ob es sich für die UNESCO und ihre Arbeit für die Weltgemeinschft gelohnt hat. Ich bezweifle es, da sie nun deutlich weniger Geld zu Verfügung hat. Hat etwa Trump ev. doch nicht so unrecht, wenn er behauptet, dass die UNESCO eine grundlegende Reform nötig hat?
    36 75 Melden
    • Fabio74 13.10.2017 15:30
      Highlight Es sind immer die anderen Schuld und die Provokateure. Nur nie die Trumps und Konsorten
      49 20 Melden
    • saukaibli 13.10.2017 16:07
      Highlight Wieso provoziert? Weil sie nicht im Sinne der USA gehandelt hat? Muss jede Organisation nach der Pfeife der USA tanzen oder was? Vermutlich gäbe es einiges weniger Elend auf der Welt, wenn die UNO weniger nach der Pfeife der USA getanzt hätte.
      70 14 Melden
    • Hierundjetzt 13.10.2017 16:11
      Highlight Warum hat die UNESCO den Austritt provoziert? Wo steht das? Es war Obama und danach Trump die einseitig austreten wollten. Nicht mehr und nicht weniger.
      16 6 Melden
  • Oberon 13.10.2017 14:49
    Highlight Ich persönlich finde das sehr Schade und die USA isoliert sich immer mehr.
    China sieht das sicher mit einem lachenden Auge und wird über kurz oder lang die Lücken der USA füllen.

    75 12 Melden
    • Dilophosaur99 13.10.2017 18:43
      Highlight Gut dass sich die usa isoliert!
      6 7 Melden

Diese kalifornische Stadt war pleite – jetzt testet sie ein Grundeinkommen

Auf dem Höhepunkt der Finanzkrise galt Stockton als «elendeste» Stadt der USA. Obwohl sie im erweiterten Einzugsgebiet von Bay Area und Silicon Valley liegt, sind die Lebensbedingungen schwierig. Das Einkommen in der mehrheitlich von Nichtweissen bewohnten Stadt ist deutlich tiefer und die Armutsquote höher als in San Francisco und selbst in Oakland.

Den Tiefpunkt erreichte Stockton mit seinen 300'000 Einwohnern vor fünf Jahren. Es musste Konkurs anmelden, als bislang grösste Stadt in der …

Artikel lesen