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Donald Trump: «Wann werden wir anfangen, hart, klug und wachsam zu sein?»
Bild: ANDREW KELLY/EPA/KEYSTONE

«Wann wird das aufhören?»: Trump fordert nach Orlando-Massaker Obamas Rücktritt

Politiker im In- und Ausland verurteilen den Angriff von Orlando – und sprechen ihr Beileid aus. Republikaner Donald Trump fordert US-Präsident Barack Obama zum Rücktritt auf. Die Reaktionen im Überblick.

13.06.16, 03:18 13.06.16, 11:03

Am Tag nach dem Massaker von Orlando haben Politiker aus aller Welt die Tat verurteilt. US-Präsident Barack Obama sprach im Weissen Haus von einem «Akt des Terrors und des Hasses». Eine solche Tat könne die Lebensweise der Menschen in den USA aber nicht ändern. Der Präsident forderte seine Landsleute auf, «nicht der Angst nachzugeben». Zugleich ordnete Obama Trauerbeflaggung an öffentlichen Gebäuden an.

Bei der Geiselnahme und Schiesserei in dem Nachtklub Pulse in Florida wurden nach Behördenangaben in der Nacht zum Sonntag mindestens 50 Menschen getötet und 53 weitere verletzt. Der schwer bewaffnete Schütze schoss am frühen Sonntagmorgen in dem Schwulenklub um sich und nahm Geiseln.

In Bern verurteilte die Schweizer Regierung den Anschlag. «Unsere Gedanken gehen zuerst an die Opfer und ihre Familien», sagte Bundespräsident Johann Schneider-Ammann gemäss einer Mitteilung des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF). Das amerikanische Volk könne sich der Solidarität der Schweiz gewiss sein.

Auch die deutsche Kanzlerin Angela Merkel liess ihre Bestürzung mitteilen. «Tief erschüttert über den mörderischen Anschlag in Orlando», twitterte Regierungssprecher Steffen Seibert. «Wir trauern um die vielen Toten, sind in Gedanken bei den Familien und Verletzten.»

Papst Franziskus äusserte «Entsetzen und Schmerz über diese Manifestation sinnlosen Hasses», wie aus einer Mitteilung des Vatikan hervorgeht.

Der russische Präsident Wladimir Putin sprach von einem «barbarischen Verbrechen». Russland teile Schmerz und Trauer, betonte der Kreml-Chef in einem in Moskau veröffentlichten Telegramm an seinen US-Kollegen Barack Obama. Er hoffe auf eine schnelle Genesung der Verwundeten.

«Barbarisches Verbrechen»: Wladimir Putin. Bild: MAXIM SHIPENKOV / POOL/EPA/KEYSTONE

Putins französischer Amtskollege François Hollande sagte, er verurteilte das Blutbad mit Abscheu. Zudem sicherte er die volle Unterstützung Frankreichs und der Franzosen für die Regierung und die US-Amerikaner in dieser schweren Bewährungsprobe zu.

«Ich trauere mit allen, die einen geliebten Menschen verloren haben, mit der Gemeinschaft der Schwulen und Lesben und mit dem amerikanischen Volk», sagte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg. «Die NATO steht vereint im Kampf gegen den Terrorismus und für die Verteidigung offener Gesellschaften.»

Königin Elizabeth II. drückte über Twitter ihr Beileid aus: «Prinz Philip und ich sind bestürzt über die Ereignisse in Orlando. Unsere Gedanken und Gebete sind bei den Betroffenen.»

Betet für die Opfer: Queen Elizabeth II. Bild: STRINGER/EPA/KEYSTONE

Der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump äusserte sich auf Twitter zu der Tat: «Entsetzlicher Vorfall in Florida. Ich bete für alle Opfer und für ihre Familien. Wann wird das aufhören? Wann werden wir anfangen, hart, klug und wachsam zu sein?» Kurz vor der Fernsehansprache Obamas twitterte Trump: «Wird Präsident Obama endlich die Worte radikaler islamischer Terrorismus benutzen? Wenn er es nicht tut, sollte er sofort in Schande zurücktreten.» Später dann forderte Trump den Rücktritt Obamas.

Die demokratische Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton teilte mit: «Das war ein Terrorakt. Wir müssen Waffen von Terroristen und anderen gewalttätigen Kriminellen fernhalten.»

Alle Amerikaner seien über die Tat «entsetzt, angewidert und traurig», sagte Clintons Konkurrent um die Kandidatur der Demokraten, Bernie Sanders.

«Das ist ein Hass-Verbrechen», sagte der Vorsitzende der grössten amerikanischen Muslimorganisation CAIR, Nihad Awad. «Wir werden dem Hass keinen Raum geben. Wie kann so jemand glauben, für uns zu sprechen? Er ist das Gegenteil von allem, wofür wir stehen, als Muslime und als Amerikaner.»

(Spiegel online mit Material von sda/cma)

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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  • D(r)ummer 13.06.2016 13:33
    Highlight Clinton sagte auch. "Verteidigung des Landes vor Bedrohungen im In- und(!) Ausland verdoppeln" Nein bitte nicht Frau Clinton. Im Inland geht ja noch, aber bitte verteidigt nicht wieder etwas, was euch nicht gehört. Es hört sonst wirklich nie auf.
    Trotzdem werden sie es tun... schade.
    6 0 Melden
  • Nicolas Flammel 13.06.2016 12:10
    Highlight Alle die jetzt wieder nach schärferen Waffengesetzen schreien, sollten wissen, dass der Täter Mitarbeiter einer der grössten Sicherheitsfirmen der Welt war (http://www.sourcewatch.org/index.php/Wackenhut).
    Deshalb hatte er auch eine spezielle Lizenz für militärische Sturmgewehre.
    Für normale Bürger sind solche Waffen soviel ich weiss nicht mehr legal erhältlich.
    Weiter war der Täter seit 2 Jahren auf dem Radar des FBI weil er sich mit Verbindungen zu Terroristen vor anderen Mitarbeitern gebrüsstet hatte.
    Trotzdem wurde nichts unternommen, um ihm seine Waffenlizenz zu entziehen (!)
    7 3 Melden
    • strieler 13.06.2016 17:49
      Highlight Eben und genau dort liegt ja doch das Problem bei den Gesetzen - denn diese werden nicht gemacht - und deswegen konnte diesem Herrn diese Waffe und seine einst erworbene spezielle Lizenz nicht entzogen werden, obwohl er unter Beobachtung des FBI stand
      2 1 Melden
  • ujay 13.06.2016 11:58
    Highlight Die politische Nullnummer Trump ist ein Heuchler und wird unterstützt von der NRA (US Waffen Lobby),was angesichts der amerikanischen "Amoklauf" Geschichte mehr als pervers ist.Die Evolution bei diesen Cowboys entwickelt sich rückwärts.
    20 1 Melden
  • Nicht Anpasser 13.06.2016 11:17
    Highlight «Barbarisches Verbrechen»: Oh Wladimir ..... Mmmmh, glaube ich dir nicht. Bin sexuell nicht anders "glismet", aber ihm glaube ich das gar nicht, dass er Rührung empfindet... Ist er doch auf die Orthodoxe Kirche angewiesen. Muss nur schon fast kotzen, wenn ich ihn, immerhin bin ich als Atheist, im TV oder wo auch immer sehen muss, dass "er" das Kreuz schlägt und die Priester küsst. Es grüsst der Weltuntergang, mit so einem Typen, als Präsidenten
    9 10 Melden
    • FrancoL 13.06.2016 12:49
      Highlight Dein Kommentar ist allerdings etwas einfach "glismet".
      Ich staune langsam wo überall die Kirche oder Religion als Schuldige gleich welcher Lagen angeprangert werden.
      Es wäre an der Zeit den Nachweis zu erbringen dass nicht Gläubige Gesellschaften weniger Unheil anrichten.
      Ich bin überzeugt dass Vieles was heute nicht gut oder miserabel läuft von uns Menschen kreiert wurde unabhängig ob gläubig oder nicht gläubig. Wir sprengen heute Grenzen die wir früherer nicht gesprengt hätten, wir huldigen heute Systemen die unseren eigenen Untergang fördern und dies unabhängig vom Glaubensbekenntnis.
      2 2 Melden
  • Citation Needed 13.06.2016 11:14
    Highlight Die ex-Frau des Täters spricht von dessen massiven psychischen Problemen. Religion wird gegen Ende des Interviews erwähnt, aber nicht als Ursache; der Hauptgrund für die Attacke liege eindeutig in der Psyche des Täters.
    http://www.theguardian.com/us-news/2016/jun/13/orlando-massacre-omar-mateens-ex-wife-says-he-beat-her-and-held-her-hostage
    11 5 Melden
    • Stachanowist 13.06.2016 11:42
      Highlight Genau, es hat nichts mit islamischem Fundamentalismus zu tun, wenn sich jemand explizit auf den auf eine fundamentalistisch-islamistische Terrororganisation beruft (IS) und dem Islamisten-Kalifen Al-Baghdadi im Telefonat mit der Polizei die Treue schwört.

      Nach dieser Logik gibt es überhaupt keinen religiösen oder politischen Terrorismus. Denn egal wie explizit ein Terrorist sich auf Politik oder Religion bezieht: Er ist eigentlich nur ein kranker Mensch, seine eigenen Worte zählen nicht.

      Vielleicht macht man es sich mit der Pathologisierung von islamistischem Terrorismus etwas allzu bequem.
      11 8 Melden
  • Gelöschter Benutzer 13.06.2016 10:55
    Highlight Und wann hört er mal auf???
    7 3 Melden
  • pamayer 13.06.2016 10:52
    Highlight Trump hätte es natürlich verhindern können. Klaro.
    Hat Obama Europa nicht ziemlich vor den Kopf gestossen mit seiner mega überwachung?!
    7 2 Melden
  • droelfmalbumst 13.06.2016 10:04
    Highlight Steilvorlage für Trump... langsam langsam läuft er alleine auf den Torwart zu.. dort angekommen muss er nur noch einschieben...
    18 30 Melden
  • Nietram 13.06.2016 09:50
    Highlight Trump wird das Problem lösen, indem er Schwulen- und Lesben-Clubs verbietet. Er kennt schliesslich die intolerante Haltung seiner Wähler.
    80 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.06.2016 10:56
      Highlight Und Mexikaner! Vergesst nicht die Mexikaner!!
      22 3 Melden
    • Guerzo 13.06.2016 14:23
      Highlight @Wurst und natürlich auch schwule Mexikaner! Die darf man auch nicht vergessen!
      1 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.06.2016 14:42
      Highlight Gibts das?? 🤔😉
      0 0 Melden
  • Malina 13.06.2016 09:49
    Highlight 1) Trump wird offiziell von der NRA (National Rifle Assotiation) in seiner Kamapagne unterstützt. Er soll gefälligst die Fresse halten.
    2) Nach jeder Schiesserei wird wochenlang herumdiskutiert übers Waffengesetz. Man verspricht sich gegenseitig, strengere Regelungen einzuführen, yadda yadda. Was passiert schlissendlich? NICHTS.
    3) Das hat nix mit Obama zu tun (war auch vor 10 Jahren schon so) und alles mit einem pervesen System, das einen vor Jahrhunderten geschriebenen Verfassungsartikel mehr wertschätzt als Menschenleben.
    95 12 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.06.2016 11:01
      Highlight ...es würde reichen den Besitz von Munition zu verbieten... Davon steht nichts in der Verfassung....

      Oder jeder der sich bewaffnen will muss einer (staatlichen) Miliz zugehören, welche regeln aufstellt da gem. Verfassung die Miliz geordnet sein muss....

      Kommen den die Gringos nicht auf solche Ideen??
      5 4 Melden
    • naitsabeS 13.06.2016 11:32
      Highlight Die Amerikaner und Waffen sind wie wir mot Atomkraftwerken.
      1 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.06.2016 12:22
      Highlight Hinkt ein bischen. Aber hat was....
      0 1 Melden
    • EvilBetty 13.06.2016 12:31
      Highlight Oder die Deutschen und die Autobahn ...
      3 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.06.2016 14:42
      Highlight Franzosen und Gänseleber??
      0 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 13.06.2016 09:45
    Highlight Wenn man die Statistik bemüht kann man davon ausgehen, dass es innerhalb des ersten Amtjahres des neuen Präsidenten mindestens ein Massaker mit 10 oder mehr Toten geben wird. Obs jetzt Amoklauf oder inländischer Terrorismus wird, es wird garantiert wieder passieren. Und das Obama wartet bis das FBI überhaupt mal den Tathergang und die Motive etwas mehr untersucht hat befor er sich zu den Ursachen äussert ist auch normal. Weiss Trump wohl nicht, aber ein Präsident muss sich seine Aussagen gut überlegen, er kann nicht einfach irgendwelche Tweets absetzen wie es gewisse andere Leute tun.
    28 3 Melden
    • EvilBetty 13.06.2016 09:52
      Highlight Ach, an den Amokläufen während Trumps Amtszeit wird dann die verweichlichte Vorgängerregierung Schuld sein, er wird das dann in seiner zweiten Amtsperiode erledigen können, weil das halt nicht so schnell gehen würde... 🙄
      32 5 Melden
  • Gelöschter Benutzer 13.06.2016 09:12
    Highlight Dann soll er Präsident werden und als erstes Waffenbesitz verbieten...

    Ein Land wie die USA hat irgendwie nicht wirklich einen besseren Präsidenten als ihn verdient. Alleine die Tatsache dass dieser Monster Wahlchancen hat zeigt auf wie krank manche Amis sind.
    83 10 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.06.2016 10:22
      Highlight ein hoch auf Grande`LD88. Leider nur schade, dass die USA immer noch eine Weltmacht und ein solcher vollpfosten wie Trump, die ganzel Welt ins Kaos stürzen kann.
      12 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.06.2016 10:51
      Highlight Sie ist eine Grossmacht...
      ...ohne es schön reden zu wollen: Genau gegen solche Einzelgänger hat sie keine Chance. Keine Grossmacht. Jeden Tag kann irgendwo einer aufstehen und sich denken: heute verringere ich wieder mal die amerikanische Bevölkerung.

      Früher oder später triffts dann den richtigen (z.B. Trump).

      Das kann überall auf der Welt passieren... und irgendwann trifft es Netanjahus, Assads, Putins und co.
      6 3 Melden
  • Rockola 13.06.2016 08:34
    Highlight Ich denke wir Menschen vergessen zu schnell , was ist passiert nach all den Masakern in den Schulen ? nicht viel solange es eine solche Waffenloby in den USA gibt wird sich nichts ändern.
    Und wenn dann noch so ein Mann wie Donald Trump als Kandidat für das Präsidentenamt aufgestellt wird , ich glaube das sagt alles über die Grossmacht ? Amerika aus.
    61 5 Melden
  • EvilBetty 13.06.2016 08:24
    Highlight Trump ist doch nur sauer weil das elende Homopack von einem Rughead erledigt wurde. Dieses Privileg steht den aufrechten, weissen und christlichen Amerikanern zu.

    [/Sarkasmus]
    85 17 Melden
  • Kstyle 13.06.2016 08:03
    Highlight Tiefer gehts nicht mehr. Obama hat sich immer für schärfere Waffengesetzt stark gemacht wurde einfach immer von typen wie Trump ausgebremst. Was wollen er tun einen us amerikaner ausschaffen? Wann merken die Amerikaner das Trump eine Fahne im Wind ist?
    133 9 Melden
    • FrancoL 13.06.2016 08:26
      Highlight Die die es merken müssten werden es nie merken, nur sollten die die es gemerkt haben auch mit der selben hässlichen Arroganz zurückschlagen, denn Trump und seine Anhänger versteht nur diese Sprache. Es ist Zeit dass auch die Demokraten sich "machvoller" darstellen sonst werden sie in diesem Sumpf untergehen. Noch 2-3 solcher Vorfälle und die einfacheren Gemüter schlagen sich auf die Seite des zwar zu keiner Lösung fähigen, aber laut schreienden Trump.
      38 12 Melden
  • Randy Orton 13.06.2016 07:54
    Highlight Mit anderen Worten sagt Trump, die Opfer seien weich, dumm und unaufmerksam gewesen und tragen somit eine Selbstschuld.
    71 9 Melden
    • FrancoL 13.06.2016 08:27
      Highlight Ja so ähnlich und erinnert uns das nicht an ähnliche Schuldzuweisungen aus unserer aller nächsten Nähe?
      33 6 Melden
    • Randy Orton 13.06.2016 10:02
      Highlight Wen meinst du FrancoL?
      3 5 Melden
  • rodolofo 13.06.2016 07:35
    Highlight Bei Putin bin ich mir irgendwie nie richtig sicher, ob er wirklich meint, was er sagt, denn allzu oft hat er auf anständige und schöne Worte hässliche Taten folgen lassen.
    Bei Trump ist es genau umgekehrt:
    Seine Worte sind so hässlich, dass ich irgendwie nicht glauben kann, dass er nachher wirklich tut, was er sagt.
    Die Wahrscheinlichkeit ist also vorhanden, dass es sich bei Trump um einen Maulhelden handelt, der mit seinem Affentheater nur seine Luxus-geile Frau beeindrucken muss, als Vorspiel sozusagen...
    63 31 Melden
    • Stachanowist 13.06.2016 08:08
      Highlight Woher genau weisst du mit dieser Sicherheit, dass seine Frau luxusgeil ist? Sitzt du oft am Zmittagstisch der Trömps?

      Oder speist sich deine Annahme einfach aus der Tatsache, dass sie eine Frau und eine Osteuropäerin ist und somit eh nur ein geldgeiles Anhängsel des grossen Mannes sein kann?
      29 39 Melden
    • D O R Y 13.06.2016 08:20
      Highlight Aber immerhin schön zu wissen, dass wir LGBTs in Putins Augen noch höher stehen als der IS!
      31 4 Melden
    • Tim Oswald Piotrowski 13.06.2016 10:21
      Highlight Stachanowist hat absolut recht!!.....so ne mainstream meinung über Russland von Rodolfo!
      5 5 Melden
    • Johnny Guinness 13.06.2016 11:28
      Highlight Ist doch logo Melania hat den guten Donnie wegen seinem Luxuskörper und tollen charakter geehelicht, stütz haben da gar nichts mit zu tun
      7 1 Melden
    • Stachanowist 13.06.2016 12:04
      Highlight @Johnny, Rodolofo

      Finde es schon krass, wie im Falle von Melania Trump vonseiten vieler Linksliberaler dem Sexismus gefrönt wird. Über die Frau eines reichen Mannes einfach mal so anzunehmen, dass sie nur Geld will und "luxusgeil" ist, finde ich despektierlich. Die Fixierung einer Frau auf die Ehe mit einem Mann ist meines Erachtens unterste Schublade.

      Nur weil sie politisch auf der in euren (und auch meinen) Augen falschen Seite steht, rechtfertigt das keine vollkommen faktenfreien, sexistischen Spekulationen.
      5 5 Melden
  • 33EVROPA 13.06.2016 07:21
    Highlight Wenn Putin sein Bedauern über das Ermorden von Homosexuellen ausdrückt. Scheinheilig.
    93 28 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.06.2016 08:12
      Highlight Putin, Erdogan und Trump: das Horror- und Heuchler-Triumvirat! Kann natürlich leider beliebig um Assad, Netanyahu und mindestens 30 weitere afrikanische und südamerikanische Staatsoberhäupter erweitert werden.
      42 11 Melden
    • Stachanowist 13.06.2016 08:15
      Highlight Meines Wissens gibt es in Russland keine staatlich organisierten Massenmorde an Homosexuellen.

      Oder nimmst du einfach mal an, dass ein Mann, der verachtenswerte homophobe Gesetze erlässt, automatisch auch Massenmord an dieser sozialen Gruppe befürwortet? Ich sehe da schon nochmal einen qualitativen Unterschied.
      30 53 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 13.06.2016 09:10
      Highlight Stachanowist: Staatlich organisiert ist in Russland doch gar nichts. Das russische Regime ist Meister der hybriden Repression. Es gibt in Russlands Grossstädten Schwulenjäger-Horden, die das aus patriotischem Eifer tun. Sie geben sich als Schwule aus und locken so ihre Opfer in Fallen, wo sie ihre Opfer dann zum Teil fürchterlich malträtieren. Anzeigen zwecklos, die Polizei macht nichts. Auch wenn "staatlich verordnete Schwulenhetze" zuweit greift, und es auch keine Massenmorde gibt, es kommt dem "qualitativ" (komisches Wort in diesem Zusammehang) trotzdem sehr nahe.
      27 12 Melden
    • Stachanowist 13.06.2016 09:34
      Highlight @ Patron

      Danke für die Antwort! Voilà meine Einwände.

      "Es gibt in Russlands Grossstädten Schwulenjäger-Horden" Da hast du leider Recht und sprichst wohl vor allem von Tesak. Dem zweiten Teil deines Arguments stimme ich nur bedingt zu: "Anzeigen zwecklos, die Polizei macht nichts" sagst du. Tesak sass 2007-2010 im Knast und setzte sich 2013 vor seiner erneuten Verhaftung ins Ausland ab.

      Aber grundsätzlich stimmt: Es wird definitiv nicht hart genug durchgegriffen.




      19 2 Melden
    • Fabio74 13.06.2016 09:43
      Highlight @stachanowist: Zumindest vehindert das Regime die Hetze gegen Schwule nicht. Neonazis und anderes Pack, das Schwule in Fallen lockt blossstellt, verprügelt oder tot schlägt. Anzeigen bei der Polizei bringt nichts weil die Opfer höchstens verhöhnt werden
      18 4 Melden
  • kleiner_Schurke 13.06.2016 07:17
    Highlight Obama, der seit Jahren für härtere Waffengesetze weibelt wird aufgefordert zum Rücktritt – ach Trump! Und dann kommt auch wieder mal der Papst hervorgekrochen und springt auf den medialen PR Zug auf....
    82 18 Melden
    • So en Ueli 13.06.2016 08:02
      Highlight Das mit Trump habe ich mir auch gedacht
      25 5 Melden
    • Luca Brasi 13.06.2016 08:06
      Highlight Ach, und wenn der Papst nichts sagen würde, wäre er wieder ein herzloser Schwulenhasser. Der Papst äussert sich andauernd zum Weltgeschehen. Aber klar, ist ja alles PR und der Papst freut sich wahrscheinlich im Hinterzimmer über das Massaker? Jesses, das Feindbild Papst muss ja von Atheisten jederzeit aufrecht erhalten werden. Merkwürdig, dass ausgerechnet Atheisten den Papst dämonisieren, statt im Sinne des Humanismus davon auszugehen, dass auch er Gefühle und Empathie haben könnte. Am besten sollte gar niemand Beileid bekunden, damit ja nicht der Verdacht der PR aufkommt?
      59 7 Melden
    • Töfflifahrer 13.06.2016 08:36
      Highlight Dem Trump ist eben nichts zu pervers um Wahlkampf zu machen.
      Die meisten Staatsoberen sind eh scheinheilig und drücken ihr Bei- oder Mitleid nur aus weil das so State of the Art ist.
      Dem aktuellen Papst nehme ich das jedoch ab!
      23 6 Melden
    • ch 13.06.2016 09:14
      Highlight @Luca: Meine Meinung. Der derzeitige Papst ist extrem liberaler und menschlicher als seine Vorgänger, was ihm auch Kritik von konservativen Katholiken einbringt. Daher nehme ich ihm - auch als Atheist - seine Trauer definitiv ab.
      17 2 Melden
    • norandy 13.06.2016 09:32
      Highlight @LucaBrasi: danke für die "Verallgemeinerung", ich bin selber Atheist und habe noch nie in meinem Leben den Papst dämonisiert, verunglimpft, beleidigt oder sonst was.... auch als Atheist akzeptiert man die Religionsfreiheit und dazu gehören auch deren Oberhäupter.
      9 4 Melden
    • Stachanowist 13.06.2016 09:50
      Highlight @ Andy

      Sorry, hab dich aus Versehen geblitzt :) wenn alle Atheisten wie du denken würden, hätte ich ein paar graue Haare weniger! 👍
      8 3 Melden
    • Luca Brasi 13.06.2016 10:08
      Highlight @ch und running_andy: Ich wollte eigentlich nicht verallgemeinern und entschuldige mich bei den Atheisten als Gruppe. Ich weiss, dass es auch solche gibt, die nicht hinter jedem Statement des Papstes etwas Hinterhältiges sehen. Aber wenn ich das Gefühl habe, dass die Kritik in eine unfaire Richtung geht und es nur darum geht auf die Person des Papstes zu zielen, dann möchte ich das doch nicht unwidersprochen lassen. V.a. weil es ja en vogue ist gegen die Kirche zu sein. Kritik ja, unfaire wie "auf den PR-Zug springen" nein.
      3 2 Melden
    • äti 13.06.2016 10:21
      Highlight Atheist sein ist für mich gut, bloss im Alter kommen dann doch plötzlich zarte Zweifel.
      4 1 Melden
    • norandy 13.06.2016 15:03
      Highlight @äti: die zweifel entstehen durch Angst weil es auf das unausweichliche ende zugeht und dessen unendlichen NICHTS. Damit umzugehen ist für den Menschen schwierig, deshalb klammert er sich den den Strohalm "da kommt noch was" weil wir uns NICHTS nicht vorstellen können.
      1 0 Melden
    • norandy 13.06.2016 15:06
      Highlight @Luca: dir sei verziehen :-)
      @stach...: auch dir sei verziehen :-)

      Es gibt viele dinge, die ich an religionen mag und auch gut finde, an "Gott" glauben, kann ich aber nicht.
      1 0 Melden
    • Miss_Ann_Thropist 13.06.2016 17:52
      Highlight http://www.sueddeutsche.de/panorama/katholische-kirche-franziskus-enttaeuscht-reformer-und-bekraeftigt-nein-zur-homo-ehe-1.2940239
      Seine Trauer kann sich der Papst gerne rektal einführen. Wenn seine Organisation nicht über Jahrhunderte systematisch Homosexuelle verfolgt und kriminalisiert hätte wäre die allgemeine Mentalität diesen Menschen gegenüber eventuell offener. Vor ca. einem Jahr unterstützte er in Slowenien das orthodoxe Nein Komitee zur Eheöffnung, über welche ein Referendum abgehalten wurde.
      Trauer? Bitch, please.
      0 1 Melden
    • kleiner_Schurke 13.06.2016 17:57
      Highlight @Luca Brasi
      Wenn der Papst einfach nur sein Mitgefühl äussern will, warum nimmt er dann nicht Kontakt mit den Hinterbliebenen auf? Warum stellt er sich ins grelle mediale Rampenlicht und posaunt auf grösstmögliche Lautstärke sein Mitleid raus? Wem ausser ihm selber nutzt das was? Was die Schwulenfeindlichkeit angeht so hat der Papst ja deutlich gesagt, es wäre nicht an ihm zu richten. Und wer zwischen den Zeilen lesen kann, der begreift, das ein “anderer“ richten wird, falls das, was in seinem Märchenbuch steht, tatsächlich zutreffen sollte.
      1 1 Melden
    • Luca Brasi 13.06.2016 18:21
      Highlight @kleiner_Schurke: Wissen Sie, ob der Papst das nicht gemacht hat? Was heisst hier posaunt? Der Papst beobachtet das Weltgeschehen andauernd und möchte einfach den Gläubigen und allen Menschen zeigen, dass er zumindest im Gebet bei ihnen ist. Ja, die katholische Kirche hat in Sachen Anerkennung der Homosexualität extreme Defizite, aber dieser Papst scheint zumindest liberaler als seine Vorgänger oder wenn man afrikanische Geistliche und deren Ansichten zur Homosexualität anschaut. Dass Sie natürlich wieder zwischen den Zeilen das schlimmste lesen, war ja klar.
      2 0 Melden
    • Stachanowist 13.06.2016 18:21
      Highlight @ Miss_Ann_Thropist

      Du weisst schon, dass es in Slowenien weniger Orthodoxe als Muslime gibt? Ca. 2% glaube ich. Warum sollte der Papst so ein winziges orthodoxes Komitee unterstützen?
      1 0 Melden
    • Luca Brasi 13.06.2016 19:26
      Highlight @Stachanowist: Ich glaube, dass es in diesem Fall erzkatholisch heissen sollte und nicht orthodox, denn in Slowenien sind Orthodoxe wirklich in der Minderzahl
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    • kleiner_Schurke 13.06.2016 19:31
      Highlight Die extrem homophobe Einstellung von gewissen Afrikanischen Geistlich kommt vor allem durch missionierende US Evangelikale zustande und weniger durch den Papst. Der Papst und sein Team sind brillante PR Strategen. So hat er sich mit seinem “wer bin ich, dass ich richte“ so elegant zum “liberalen Papst“ mutiert, dass er sogar auf der Titelseite eins Schwulenmagazins landete. Hat er sich indessen von den fraglichen Stellen der Bibel klar und unmissverständlich distanziert? Sicher nicht. Fehlanzeige.
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    • kleiner_Schurke 13.06.2016 19:31
      Highlight Ganz ähnlich sein Statement zu den Atheisten : “Atheisten können in den Himmel kommen, wenn sie sich zum Katholizismus bekehren“. Wo, um Darwins Willen ist das liberal? Der Papst denkt darüber nach, ob (im weitesten Sinne) Freuen zur Priesterweihe zugelassen werden sollen. Tja Luca Brasi, darüber nachdenken heisst für mich noch lange nicht, das das je kommen wird. Warum dieser Papst liberal genannt wird ist nicht nur mir ein vollkommenes Rätsel. Könnte je eine Frau Dalai Lama werden. Antwort des Dalai: “Maybe hihi“.
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    • Luca Brasi 13.06.2016 20:30
      Highlight @Kleiner_Schurke: Was glauben Sie wohl, was passieren würde, wenn der Papst all diese Dinge erlauben würde? Darf ich Sie an das Ableben Papst Johannes Pauls I. erinnern. Mysteriös verstorben. Wer da wohl seine Finger im Spiel hatte…Ok, ist vielleicht eine Verschwörungstheorie, aber im Vatikan sind schon ganz andere Dinge heimlich abgelaufen. Sie hätten lieber Papst JP II. oder Benedikt XVI. zurück? Dieser Papst hat wenigstens Freude mit normalen Menschen in Kontakt zu kommen (für Sie natürlich bösartige katholische PR, ich weiss). Sie können ja auch einmal eine Audienz bei ihm beantragen.
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    • kleiner_Schurke 13.06.2016 21:12
      Highlight Was könnte mir ein Papst wohl geben? Ein Ticket to Heaven? Ich versichere Ihnen, dass ich tief enttäuscht wäre, würde ich nach meinem Ableben feststellen müssen, tatsächlich mit all den katholischen Hexenbratern, Folterknechten und Kinderschändern im Himmel die Ewigkeit verbringen zu müssen. Dagegen wäre die Hölle ja geradezu paradiesisch. Wenn ich mir schon einen Papst zurückwünschen würde dann Innozenz VIII. Er war so fett, dass er sich nicht mehr bewegen konnte und liess sich von jungen Frauen stillen. Stellen sie sich mal Reality Formate vor, die man daraus machen könnte...
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    • Luca Brasi 13.06.2016 21:49
      Highlight @Kleiner_Schurke: Na endlich mal ein Papst, den Sie mögen, irgendwie... ;)
      Aber Sie glauben ja, dass mit dem Tod alles zu Ende ist, warum sich dann aufregen, dass man nicht in den Himmel kommt? Ich möchte auch noch an die protestantischen Hexenbratern erinnern und an die "liebevolle" Behandlung von Priestern unter Ihrem atheistischen Kollegen Stalin, aber zum Glück gibt es ja keinen Atheisten-Himmel, wo ich dem begegnen könnte. ;)
      Ich fände noch ein Kaffeekränzchen mit Ihnen und dem Papst witzig. Das gäbe einen heiteren Abend. ;)
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    • kleiner_Schurke 13.06.2016 23:47
      Highlight Sie vergessen das Atheismus keine Weltanschauung ist der man folgen könnte analog dem katholisch Glauben. Also hinkt der Vergleich mit Stalin doch gewaltig. Der wird übrigen gerne immer wieder mal aus der Mottenkiste geholt. Und ich rege mich ja nicht auf, dass ich nicht in den Himmel komme – das wäre der GAU für mich, mit all den Zeugen Jehovas und ICFlern, dann doch lieber zu Sartre, Kant, Popper, Hendrix, und allem was auf dem Index steht, in die Hölle. Das wäre die ultimative Party.
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    • Luca Brasi 14.06.2016 09:15
      Highlight Naja, bei manchen Atheisten bin ich mir nicht sicher, ob es nicht doch eine Weltanschauung ist. Fakt ist, dass Stalin Kirchen zerstören liess und Priester in Gulags verfrachtete, alles im Namen des Atheismus und gegen Aberglaube. Genauso wurde im Namen des Christentums vieles legitimiert. Jesus hätte wohl auch keine Freude. Ich glaube, dass wenn es einen Himmel geben sollte, nicht diejenigen, die sie erwähnen drin sind. Am Schluss landen Sie noch dort mit Popper, Kant, etc. ;)
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  • Alex23 13.06.2016 06:52
    Highlight Trump fordert Obamas Rücktritt? Da muss man erst mal drauf kommen.
    Das tut schon weh, wenn es ein Mensch schafft, so ein Ereignis für seine persönliche politische Agenda zu instrumentalisieren.
    Dieser Gewaltakt ist doch schon schlimm genug. Braucht es da noch die Worte dieses hirnlosen Mannes?
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    • Gelöschter Benutzer 13.06.2016 07:33
      Highlight Es gibt einen Namen für Trumps Krankheitsbild: Borderline
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    • rodolofo 13.06.2016 07:36
      Highlight Ich glaube, Trump weiss noch gar nicht, dass Obama eh zurücktritt...
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    • Kanngarnix 13.06.2016 08:30
      Highlight Hillary is aber auch nicht gerade besser. Mit ihrer Äusserung, zu verhindern, dass Waffen von "Terroristen und anderen gewalttätigen Kriminellen" ferngehalten werden müssen, geht auch sie auf Stimmenfang. Da sind die Politiker alle gleich.
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    • EvilBetty 13.06.2016 09:18
      Highlight Padi Engel: Yup, und es ist eine so hohle und substanzlose Aussage, dass sie wirklich keinen Deut besser als Trump erscheint. So oder so, US&A wird für die vier nächsten Jahre ein Trauerland...
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    • stiberium 13.06.2016 10:09
      Highlight @Evil
      Ich hoffe das ist Taktik von Clinton. Evt. kann sie Trump so ein paar Wähler absprechen.
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    • dF 13.06.2016 10:37
      Highlight @D00A: Herzlichen Dank für die Beleidigung. Bin selber Borderliner, bin ich damit so wie Trump? Definitiv nicht.
      Bitte informiere dich im voraus, bevor du mit irgendwelchen Krankheitsbilder um dich wirfst.
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  • dracului 13.06.2016 06:39
    Highlight Kann Trump nicht einfach mal in so einem Moment seine Klappe halten? Es ist pietätslos, auch diesen Vorfall für den eigenen Wahlkampf auszunutzen.
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    • Gelöschter Benutzer 13.06.2016 08:26
      Highlight Was hat Trump sowieso mit Pietät zu tun? Ausser, dass er glaubt, von Gott persönlich auserkoren zu sein, absolut rein gar nichts. Das ist m. E. sogar noch pietätloser.
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  • Fabio74 13.06.2016 06:31
    Highlight Trump ist und bleibt ein Vollpfosten
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  • John Smith 13.06.2016 04:34
    Highlight Haha Hillary will Waffen von Terroristen fernhalten. Das ist ungefähr so einfach umzisetzen wie Terroristen von den USA fern zu halten indem man alle Muslime verbannt.
    Die Boston-Bomber verwendeten unter anderem explodierende Dampfkochtöpfe. Soll man die auch von Terroristen fernhalten?
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    • http://bit.ly/2mQDTjX 13.06.2016 06:10
      Highlight Es ist allerdings schon schleierhaft, dass der Täger trotz Vorratsdatenspeicherung, permanenter Überwachung und zweimaligen Verhören bei der FBI kurz vor seinem Attentat ganz legal zwei Tatwaffen kaufen durfte und zum Waffentragen sogar eine Lizenz besass.
      Ich stimme Hillary zu, dass dieses Verbrechen vermutlich vermeidbar gewesen wäre, wenn es dem Täter nur nicht derart einfach gemacht worden wäre.
      Bezüglich USA-Waffengesetze fände ich es angebracht, die Hürden massiv zu erhöhen. Nicht nur wegen den Terroristen. Vielmehr tödliche Unfälle passieren durch neugierige Kleinkinder.
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    • Sapere Aude 13.06.2016 06:16
      Highlight Weiss nicht was daran lustig sein soll. Der Täter hat sowohl Sturmgewehr wie Pistole legal erworben, da scheint von gesetzlicher Seite einiges noch zu gehen, damit der Zugang zu Waffen erschwert wird.
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    • Citation Needed 13.06.2016 07:13
      Highlight Sie sagt dies mit Blick auf die Waffengesetze. Solange jedeR problemlos an Waffen und Munition kommt, kann jedeR Irre eine solche Tat mit Leichtigkeit begehen. Egal ob muslimischer Extremist oder weisser Sonderling im Rassenwahn. Trumps Lösungsansatz ist ja, Muslime verteufeln und Amerikaner bewaffnen. Leider wollen viele Wähler genau das hören.
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    • -woe- 13.06.2016 07:21
      Highlight @Smith
      Ja genau. Da die Terroristen und Amokläufer ja sowieso zu Waffen kommen, wenn sie welche benötigen, verteilen wir sie gleich gratis. So kann man den ganzen Papierkram eindämmen und alles geht viel schneller.
      Sind Sie Mitglied der NRA?
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    • o.o 13.06.2016 07:45
      Highlight In der Schweiz sind Waffen genauso leicht erhältlich. Sogar jeder AdA hat ein Sturmgewehr zuhause. Trotzdem passiert hier vergleichsweise wenig. Es könnte also auch andere Gründe haben, als nur den Zugang zu Waffen.
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    • http://bit.ly/2mQDTjX 13.06.2016 08:12
      Highlight Ludwig von Mises: Allerdings hat die Armee die Abgabe des Sturmgewehrs stark eingeschränkt und sie überprüft auch sämtliche Angehörige auf eventuelle Sicherheitsrisiken (wie zB. Neonazi-Tendenzen). Im Zweifel werden Leute eher ausgemustert und kriegen keine Waffe. Ausserdem können in der Schweiz Waffen nicht frei gehandelt werden wie in den USA. Waffen darf nur erwerben, wer ein polizeilich genehmigten Erwerbsschein besitzt. Nicht zuletzt werden die Waffen hierzulande besser registriert.
      "Genauso leicht erhältlich" ist schon etwas gar übertrieben. ;)
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    • http://bit.ly/2mQDTjX 13.06.2016 08:40
      Highlight Nicolas Blancho, der Präsident des IZRS, hat Angst. Hassmails, Hetze, Morddrohungen und vieles mehr machen ihm Angst. Er fürchtet um sein Leben. Er wollte sich deshalb bewaffnen. Zum Selbstschutz.
      In den USA hätte er sich alle Waffen frei besorgen können, Handfeuerwaffen, Sturmgewehre, Granaten, ein ganzes Arsenal.
      In der Schweiz wurde ihm der Erwerb jedwelcher Waffe verboten. Punkt.

      http://www.nzz.ch/schweiz/staatsschutz-ueberwacht-den-islamischen-zentralrat-1.18590283

      Und es funktioniert doch, Mr. John Smith!
      18 3 Melden
    • Tavares 13.06.2016 09:02
      Highlight Danke Lorent!
      Aber ist halt wie oft, "wäffeln" kann man schnell, Fakten prüfen nicht.

      Habe vorgestern ein Beitrag auf Facebook gesehen, wo eine gegen den Islam und alle Muslime gehetzt, weil auf einem Bild angeblich zu sehen ist, wie eine Schweizer Flagge verbrannt wird.
      Dumm nur, dass die Flagge eine dänische war. Und überhaupt kein neues Bild, sondern eines was aufgrund der Mohammed Karikaturen entstand.

      Aber solche Fakten werden halt nicht überprüft sondern einfach mal gegen alle ausser sich selber gehetzt! es sind immer die anderen Schuld! Das scheint so eine neue Lebenseinstellung.
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    • EvilBetty 13.06.2016 09:21
      Highlight Schon irgendwie bedenklich wenn Patrioten die eigene Flagge nicht erkennen...
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    • o.o 13.06.2016 09:44
      Highlight Der nach dem beim Attentat auf Ronald Reagan verletzten Pressesprecher James Brady benannte Brady Handgun Violence Prevention Act schrieb eine fünftägige Frist zwischen Kauf und Aushändigung von Waffen vor. 1997 wurde dieses Gesetz vom Obersten Gerichtshof im Fall „Printz v. United States“ als nicht verfassungskonform eingestuft und aufgehoben, da diese Frage in die Gesetzgebungskompetenz der Einzelstaaten falle. Viele Bundesstaaten haben seitdem aber die Brady-Bill-Regelungen in Staatenrecht übernommen und somit beibehalten. (wikipedia)
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Feuerwaffen in der Schweiz und in den USA: Ein Vergleich in drei Grafiken

Beinahe täglich hört man von Schusswaffen-Verbrechen aus den USA, zuletzt vom Massenmord in einem Club in Orlando. In der Schweiz sind solche Verbrechen wie die Tötung in Fislisbach eher selten. Was unterscheidet die beiden Staaten, was verbindet sie? 

Verbrechen oder gar Tötungen, die mit Schusswaffen begangen werden wie in Fislisbach, sind in der Schweiz eine Seltenheit. In den USA hingegen scheinen grössere Vorfälle im Zusammenhang mit Waffen, besonders mit Sturmgewehren, fast an der Tagesordnung zu sein. Klar, die USA haben auch 40 mal mehr Einwohner, doch ist das der einzige Grund? Ein Vergleich in drei Grafiken:

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