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Donald Trump: Einsam im Weissen Haus. Bild: Evan Vucci/AP/KEYSTONE

Leaks über Donald Trump: Hilferufe aus dem Weissen Haus

Geplante Dekrete, vertrauliche Telefongespräche und Details aus dem Leben von Donald Trump: Selten wurde so viel aus dem Weissen Haus an die Medien durchgestochen. Dahinter stecken Machtkämpfe – und Sorgen.

09.02.17, 04:27 09.02.17, 06:22

Britta Kollenbroich und Marc Pitzke

Ein Artikel von

Es war das bizarrste Dementi seit Donald Trumps Amtsantritt. «Ich glaube nicht, dass der Präsident einen Bademantel besitzt», belehrte Regierungssprecher Sean Spicer die Reporter, ohne die Miene zu verziehen. «Auf jeden Fall trägt er keinen.»

Anlass war ein Bericht der «New York Times»: «Wenn Mr. Trump nicht in seinem Bademantel fernsieht», schrieb die Zeitung über die einsamen Abende des US-Präsidenten in Washington, «erkundet er manchmal die ungewohnte Umgebung seines neuen Heims.» Es war ein prägnantes Bild: Trump, wie er nachts einsam durchs Weisse Haus wandelt.

Die Frotteefrage, schnell #bathrobegate tituliert, provozierte einen CNN-Live-Talk und den üblichen Internet-Spott. Dabei steckte etwas sehr viel Ernsteres dahinter. Der Bademantel war nur ein eher nebensächliches Detail in einem langen Artikel der «Times» über das haarsträubende politische Chaos im Weissen Haus. Machtkämpfe, Machenschaften, Konfusion, Inkompetenz, Ignoranz: Der Bericht enthüllte, was während Trumps «schwindelerregenden ersten zwei Amtswochen» hinter den Kulissen vorgegangen ist.

Alle plappern hinter vorgehaltener Hand

Wichtiger noch: Dieser Bericht nährte sich aus vielen anonymen Insider-Quellen. Die «Times» stützte ihre Recherchen auf «dutzende Regierungsvertreter, Kongressreferenten, Ex-Mitarbeiter des Weissen Hauses und andere Beobachter der neuen Regierung, von denen viele um Anonymität baten». Will heissen: Sie alle plapperten – hinter vorgehaltener Hand.

Solche Leaks aus dem Herzen der Macht sind üblich – doch nicht zu Beginn einer neuen Regierung. Über die Motive der Informanten aus Trumps Umfeld wird in den USA nun viel diskutiert. Sollen Rivalen kaltgestellt werden, die Autorität des Präsidenten unterwandert werden, steckt Kränkung oder Kalkül dahinter? Oder sind die Leaks Hilferufe aus dem Weissen Haus – nach dem Motto: Seht her, so chaotisch läuft es hier ab?

«Angesichts der erratischen Natur und der mangelnden Erfahrung Trumps, vor allem in der Aussenpolitik, sind diese Leaks wichtiger denn je», sagte David Corn vom investigativen Magazin «Mother Jones» der «Washington Post». «Sie lassen uns sehen, wie er seine Arbeit macht.»

Und was man da sieht, ist selten positiv:

1. Machtkämpfe

Donald Trump und Steve Bannon. Bild: Evan Vucci/AP/KEYSTONE

Manche Leaks deuten auf einen Machtkampf im Weissen Haus hin. Die «Times» berichtet bereits von «Rissen im West Wing», wo der wahre Strippenzieher Trumps rechtsnationaler Chefberater Steve Bannon sei. Bannon habe sich quasi selbst in den Nationalen Sicherheitsrat befördert, eine historisch beispiellose Machtposition für einen Politstrategen. Trump soll sich – nach dem er das fragliche Dekret unterzeichnete – beschwert haben, dass er nicht in vollem Umfang über den Inhalt informiert war. Ein Zehn-Punkte-Plan zur internen Befehlsstruktur, den Trumps eher moderater Stabschef Reince Preibus erarbeitet habe, sei dagegen verworfen worden.

Auch viele andere Informationen, die aus dem Weissen Haus dringen, richten sich immer mehr gegen Bannon und seinen Einfluss. So wurde offenbar von einem Bannon-Kritiker an CNN gestreut, dass der Chefberater den umstrittenen Einreisestopp selbst formuliert und das Heimatschutzministerium, das dagegen Einwände hatte, persönlich ausgebootet haben soll.

2. Telefonate

«Hallo, hier Trump am Apparat.» Bild: EPA/UPI POOL

Es sind nicht nur Details aus Trumps Alltag, die an die Öffentlichkeit gelangen. Vergangene Woche wurden nicht autorisierte Mitschriften von Telefongesprächen des US-Präsidenten mit seinem Amtskollegen in Mexiko sowie dem australischen Premierminister öffentlich. Gegenüber Enrique Peña Nieto soll Trump angedroht haben, US-Truppen nach Mexiko zu schicken. Im Gespräch mit Malcolm Turnbull soll Trump über den Flüchtlingsdeal zwischen den USA und Australien geschimpft und nach 25 Minuten abrupt aufgelegt haben.

Unter normalen Umständen hätte die Öffentlichkeit kaum etwas mitbekommen: Üblicherweise veröffentlicht das Weisse Haus nach solchen Telefonaten ein abgestimmtes, meist nichtssagendes Statement, genannt «Readout», Details werden selten bekannt. Interna solcher Anrufe sind nicht unbedingt immer im Sinne der Regierung – insbesondere, wenn dabei so wichtige Partner wie Australien öffentlich angegangen werden. Ein Team des Weissen Hauses wurde deshalb nun offenbar angewiesen zu untersuchen, wer den Inhalt der Gespräche der Presse steckte.

3. Dekrete

Ivanka Trump und Jared Kushner. Bild: CARLOS BARRIA/REUTERS

In anderen Fällen geht es wohl darum, politische Vorhaben des Präsidenten zu sabotieren oder zu verhindern, indem man öffentlichen Druck aufbaut. So berichteten etliche US-Medien übereinstimmend von Plänen, der US-Präsident wolle das von Barack Obama erlassene Diskriminierungsverbot von homo- und transsexuellen Mitarbeitern in der Bundesverwaltung aufheben. Statt eines Dekrets folgte Tage später eine Mitteilung des Weissen Hauses, wonach sich Trump von solchen Plänen distanzierte. Tochter Ivanka und ihr Ehemann Jared Kushner sollen ihn dazu bewegt haben.

Trump – der bedingungslose Loyalität fordert – äusserte sich öffentlich zunächst kaum zu den Leaks. Die Informationen aus den Telefonaten redete er klein: Man solle sich keine Sorgen machen, wenn man etwas über harte Gespräche höre, sagte er nach den Berichten über sein Telefonat mit Turnbull. Da musste Sprecher Spicer nachlegen: «Der Präsident nimmt diese Leaks sehr ernst.»

4. Imagefragen

Das Weisse Haus in Washington. Bild: MICHAEL REYNOLDS/EPA/KEYSTONE

Doch dann kamen die Berichte über Trumps einsames Leben im Weissen Haus und die Rolle Bannons – und die konnte Trump nicht unkommentiert stehen lassen.

Denn am meisten regt er sich über Berichte auf, die an seinem Image kratzen – etwa dass er einsam, isoliert und hilflos sei, ein Bild, das an Watergate-Präsident Richard Nixon in seinen letzten Monaten erinnert.

Nach Ansicht eines Autors der «Washington Post» ist die Situation noch gravierender. Trumps Berater – oder jene, die für die Leaks verantwortlich sind – vermittelten das Bild eines «ahnungslosen Kindes». Der Präsident werde als impulsiver Mensch gezeichnet, der den Ratschlag von Leuten ignoriere, die es eigentlich besser wüssten als er. Noch nie seien Informationen so schnell und mit ähnlicher Verachtung für das Staatsoberhaupt an Medien durchgestochen worden, so der Journalist. Die Botschaft, die damit zugleich übermittelt werde, sei: «Wir wissen, dass man ihn managen muss, sonst sagt er dummes Zeug. Wir sind dran.»

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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  • malu 64 09.02.2017 17:24
    Highlight Sein Chef Babysitter ist wohl Kuschner und Ivana!
    7 0 Melden
  • Philipp Burri 09.02.2017 11:54
    Highlight Iiiiiiiiiiiim🍑ment
    4 0 Melden
    • mortiferus 09.02.2017 18:11
      Highlight regime change Land regime changet sich selber....Wen es einen offiziellen Grund gibt und das ganze mit den Gesetzten der USA übereinstimmt wäre das ja rechtens. Kenne die USA nicht persönlich aber würde man Trump versuchen abzusetzen könnte das doch ziemlich blutig enden. Würden Hardcore Trump Fans / Wähler das hinnehmen? Oder wäre es besser auf die nächsten Wahlen zu warten und das Volk entscheiden zu lassen anstatt Richter und Abgeordnete?
      2 1 Melden
  • Hackphresse 09.02.2017 11:51
    Highlight Gebt dem Schimpansen ein Gewehr haben sie gesagt... Das wird sicher lustig! Haben sie gesagt...
    Tja! Jetzt hat der Schimpanse ein Gewehr! Und sitzt im Weissen Haus! Hahaha😂
    11 2 Melden
  • Fritzeli 09.02.2017 09:27
    Highlight Oh nein, was für ein Zufall wer hätte dies auch nur erahnen können. Trump; der Held der USA...
    15 4 Melden
  • DocM 09.02.2017 09:10
    Highlight peribit palude sua
    6 3 Melden
  • 3fuss 09.02.2017 08:58
    Highlight Sowie das hier geschildert ist, tut Trump ganz erfolgreich das einzig Richtige.
    Er sorgt für Einigkeit, indem er alle Opponenten seiner Politik dazu provoziert, ihm in den Rücken zu fallen, z. B. so dass sie Amtsgeheimnisse verletzen.
    Die meisten von ihnen werden auffliegen und durch loyale Beamte ersetzt werden. Das einigt die Administration und macht sie handlungsfähig. Dass Trump dies mit ungewohnt hohem Tempo tut, ist absolut vorbildlich.
    Nichts lähmt ein Land so sehr, wie eine in sich uneinige Regierung. Im Fall der USA hätte das besonders verheerende Folgen für die ganze Welt.
    13 77 Melden
    • Schubidubidubid 09.02.2017 12:41
      Highlight Genau. Ein einzelner Führer mit blinder Gefolgschaft. Genau so muss das sein!
      Was wären denn das für unnötig demokratische Verhältnisse, wenn man der ihm widersprechen dürfte.
      34 3 Melden
    • Citation Needed 09.02.2017 12:50
      Highlight hehe, alles strategisch gefickt eingeschädelt, nicht? Reicht schönreden noch oder musst Du die Admin Trump schon schönsaufen? ;-)
      Ich habe aus guten Quellen genug über die Psyche Trump gelesen, dass ich ihm keine solche Reinigungs-Strategie zutraue. Und weil seine Berater alle eigene (Macht-)Interressen verfolgen, gibt es keine starke Hand im Hintergrund, die das Chaos ordnen und disziplinieren könnte. Auch im Vordergrund nicht (mehr): Conway scheiterte bei CNN-Jake Tapper kläglich, als sie versuchte, die offensichtlichen Lügen Trumps geradezubiegen.
      15 1 Melden
    • Citation Needed 09.02.2017 12:52
      Highlight Hier noch der Link zu Tapper-Conway, ist etwas lang, aber worth it:
      5 0 Melden
    • i schwörs 09.02.2017 13:42
      Highlight So langsam geht die Strategie der Reps auf. Sie konnten Trump als Kandidaten nicht loswerden, dazu war er zu erfolgreich. Aber einen Präsidenten kann man impeachen. Und Trump versteckte sich ja nie, man wusste, was man erhält. Ich würde mal sagen: der König ist tot, lang lebe der König. Mike Pence irgendjemand? Gewählt worden wäre er nicht, aber nachrutschen? Doch, das geht. House of Cars ist ein Kindermärchen :)
      5 0 Melden
    • Majoras Maske 09.02.2017 14:38
      Highlight "alles strategisch gefickt eingeschädelt..."
      Ay, ay, ay, dieser Sittenzerfall im Weissen Haus. :D
      5 0 Melden
    • Citation Needed 09.02.2017 15:06
      Highlight i schwörs, die These hat glaubs die FAZ auch vertreten. Kann sein, aber ich frage mich, ob sie gegen Bannon ankommen. Der will Trump auch als Zugpferd für seine Ziele. Und: der hat ein enormes Machtvolumen und hält die Republikaner für selbstsüchtige Idioten, die erstmal aus dem Weg gehören. Er braucht Trump aber, denn unter Pence ist er seinen Einfluss los. Kann sein, dass ihn der Widerstand auf seinen Muslim Ban (bzw. seine Fehleinschätzung der Reaktionen darauf) ziemlich schwächte. Ideal wäre, die Demokraten holen bei der Zwischenwahl 18 mehr Sitze im Senat und brechen so die Macht.
      7 0 Melden
  • Hornet 09.02.2017 08:38
    Highlight ein Artikel von Spiegel Online...
    Das aktuelle Cover des Spiegel spricht Bände. Gibt es verstrickungen des Spiegel zur Clinton Foundation?
    Die Antwort auf diese Frage würde mich interessieren
    10 65 Melden
    • Kastigator 09.02.2017 11:03
      Highlight Hast du deinen Aluhut heute schon gefaltet, oder ist der von gestern noch gut?
      26 2 Melden
    • TobaFett 09.02.2017 13:21
      Highlight Dann mach dich doch schlau darüber und benutze das Internet. Ich habe mal gelesen, darin sollen ziemlich viel Informationen enthalten sein...
      12 2 Melden
    • Hornet 09.02.2017 18:14
      Highlight @ Kastigator&TobaFett
      Süss von Euch mich als einen Idioten hinstellen zu wollen... 👍🏻

      3 4 Melden
    • TobaFett 09.02.2017 23:31
      Highlight Na, als Idiot würd ich dich nicht abstempeln. Vielleicht als ein wenig faul, wenn du die community fragst, statt kurz dass www zu befragen...
      2 0 Melden
  • Donald 09.02.2017 08:38
    Highlight steckt Kränkung oder Kalkül dahinter? Oder sind die Leaks Hilferufe aus dem Weissen Haus – nach dem Motto: Seht her, so chaotisch läuft es hier ab?

    Warum werft ihr diese Frage auf, wenn im Titel schon Hilferufe steht?
    21 1 Melden
  • Lapos 09.02.2017 08:37
    Highlight Ahhh wie schön, die usa zerbricht. Usa ist und bleibt, die häuchleriste nation weit und breit
    12 20 Melden
    • Mark84 09.02.2017 10:46
      Highlight "häuchlerisch." Muahaha
      19 3 Melden
    • Lapos 09.02.2017 11:34
      Highlight ^^
      9 0 Melden
    • Lapos 09.02.2017 11:36
      Highlight Mit eu geschrieben 😅
      3 0 Melden
    • i schwörs 09.02.2017 13:43
      Highlight wir sind nicht in der eu!
      7 1 Melden
  • ElendesPack 09.02.2017 08:36
    Highlight Das klingt total spannend. Der Spiegel wandelt sich jetzt zu GZSZ für überspannte Trump-Paranoiker. Soviel "soll", "habe", "wäre", "sei"...wer interessiert sich denn da noch für Tatsachen?
    13 4 Melden
    • Kastigator 09.02.2017 11:04
      Highlight Der "Spiegel" zitiert die "New York Times". Die angesehenste Zeitung der Welt.
      11 1 Melden
  • Olaf! 09.02.2017 08:24
    Highlight Es gibt ja da noch so ein paar geleakte Telefonate zwischen Obama und Trump ;)
    14 0 Melden
  • ovatta 09.02.2017 08:17
    Highlight Ich wäre auch entsetzt, wenn mein chef des nachts so ganz ohne bademantel vor mir stehen würde!

    Ich hoffe der alte lüstling bekommt irgendwann eine zünftige ladung pfefferspray ab!
    21 4 Melden
  • skankhunt42 09.02.2017 08:12
    Highlight Mag sich noch jemand an den Film Idiocrazy aus dem Jahr 2006 erinnern? Die Trump-Regierung erinnert in erschreckendem Masse an die dystopische Darstellung von Inkompetenz, Ignoranz und Selbstüberschätzung in der Politik des Jahres 2505 im Film.
    33 2 Melden
    • lily.mcbean 09.02.2017 10:27
      Highlight Musste selber einige male daran denken. Schaurig.
      9 0 Melden
    • lily.mcbean 09.02.2017 10:28
      Highlight Ach und apropos super nickname, skankhunt42 😉
      5 0 Melden
    • Gerner 09.02.2017 19:49
      Highlight Mein erster Gedanke nach der Wahlnacht... its got what plants crave!!

      2 0 Melden
  • walsi 09.02.2017 08:09
    Highlight Es könnte aber auch sein, dass er an etwas viel grösserem dran ist. Mit diesem Klatsch versucht man die Presse zu verwirren und auf eine falsche Fährte zu locken.
    10 2 Melden
    • Gerner 10.02.2017 16:23
      Highlight Zu dem Schluss komme ich langsam aber sicher auch. Aber nicht Trump selbst. Er ist aber extrem beeinflussbar und der einzige, der in seinem engsten Kreis eine Agenda vertritt und die nötige "dunkle" Energie hat, ist Bannon. Trump könnte ein Mittel zum Zweck sein. Mich hat schon immer erschreckt wie plausibel House of Cards ist und generell zu was Menschen allgemein fähig sein können um eine Ideologie durchzusetzen. Trump holt die Wähler, Bannon bekommt die Plattform. Die Welt schaut auf Trump und verzweifelt. Bannon schreibt die Exec Orders.. Trump signed, kriegt die Watsche. Steven grinst.
      0 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 09.02.2017 08:02
    Highlight was ist los in der weltweiten presselandschaft UND auch hier?

    muss watson hier wirklich jeden pipfax, jeden furtz, jeden mist, der über/aus dem weissen haus kommt, hier zum besten geben?

    reicht doch wenn die darüben so geil sind auf diese ablenkenden infos, statt auf das wirklich relevante zu achten!

    watson, bitte kehrt zurück zu echten fakts und nicht zu boulevard geplapper.
    für dieses metier gibt es genügen andere plattformen.

    danke
    25 19 Melden
    • Crecas 09.02.2017 12:25
      Highlight Wenn du dies als Boulevard-Geplapper abtust, dann hast du den Sinn des Artikels nicht verstanden. Einen Einblick in die Funktionsweise der Regierung der USA, die Funktionsweise und geistige Kapazität des Präsidenten ist nicht Boulevard.

      Übrigens, es wird ja auch über die politischen Entscheide berichtet.
      13 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.02.2017 21:59
      Highlight wie seriös und "sauber" sind denn die quellen?
      überprüfen kann man die janicht, da sie sonst einen tritt von trump in den allerwertesten bekommen werden.
      oder etwa nicht?

      diese "news" über bademantel, telefonate, usw. sind doch entweder absichtlich zur zerstreuung des "volchs" absichtlich gestreut oder von den gegnern im selben sinne.

      was kratzt es mich oder das "volch", ob trump jetztim bademantel vor der glotze sitzt oder mit dem efeublatt unter dem bauchnabel oder sonst wie...

      hier geht es doch NUR um ablenkung und sonst nothing else!
      0 1 Melden
    • Crecas 09.02.2017 22:43
      Highlight Die NYT hat die Quellen geprüft.
      1 0 Melden
  • Linus Luchs 09.02.2017 07:56
    Highlight Hat sich Hollywood schon die Filmrechte gesichert? Das ist doch eine fantastische Vorlage für einen Politthriller mit komödiantischer Note.
    17 0 Melden
    • Hackphresse 09.02.2017 11:57
      Highlight Ich hoffe doch mit Rowan Atkinson mit der Hauptrolle 😏😁
      6 2 Melden
    • Zarzis 09.02.2017 17:06
      Highlight Hackphresse
      Eher nicht Rowan Atkinson, der ist extrem Klever und hat ein Zynischen Gesichtsausdruck. Der passt leider so nicht in die Rolle. Aber Robbie Coultrane oder noch besser Brendan Gleeson.
      Aber die müssen noch am Depilen Gesichtsausdruck Arbeiten!
      1 0 Melden
  • pamayer 09.02.2017 07:35
    Highlight Das Ende hat schon begonnen.
    3 2 Melden
    • 3fuss 09.02.2017 13:18
      Highlight Das hat es schon an ersten Tag der Schöpfung.
      2 1 Melden
  • Butzdi 09.02.2017 07:34
    Highlight Das wäre alles lustig, aber leider haben Aktionen des POTUS einen Einfluss auf die Realität. 6 Menschen starben durch einen Trump Fan in Quebec. Über 30 in Yemen weil er die Intel Briefings ignorierte. Das ist erst der Anfang und es wird noch viel Schlimmer werden.
    Er aber twittert über seine Tochter und schaut im Bademantel FoxNews.
    29 3 Melden
    • 3fuss 09.02.2017 13:19
      Highlight Und die paar tausend Tote durch Drohnenmorde, die Obama autorisierte, schon vergessen?
      2 17 Melden
    • Qui-Gon 09.02.2017 14:41
      Highlight 3fuss und Co., wir haben's langsam gehört.
      i nöd, er au, mimimi.
      12 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 09.02.2017 07:24
    Highlight Zum Teil werden aber auch sehr unglaubwürdige Nachrichten publiziert, die gestrige Geschichte über Flynn und Trump aus der Huffington Post zum Beispiel. Es ist ein Problem das umfangreich recherchierte Meldungen von gut informierten Blättern wie etwa der New York Times oder der Washington Post von unzähligen falschen Sensationsmeldungen aus dem linken Umfeld (etwa HuffPo, Slate, The Independent) begleitet werden: Erstens ermöglicht dies Trumps Anhängern schlichtweg alle kritischen Artikel als Fake News zu bezeichnen, und zweitens gehen wirklich wichtige Enthüllungen im Blätterwald unter.
    18 2 Melden
  • mrmikech 09.02.2017 07:01
    Highlight Trump war nur der Mann die den Wahlkampf gewinnen musste. Es ist deutlich dass er nur befehle ausführt. In die nächste Monate wird er ein - geplanten - riesenchaos schaffen. Er wird dan abgesetzt - auch wieder geplant - und Pence und seine Leute steht dann nichts mehr im weg un den chaos völlig aus zu nutzen. Das ganze ist ein sehr schlau geplannten coup. Der USA ist mit offenen augen reingelaufen.
    7 5 Melden
    • Zerpheros 09.02.2017 10:37
      Highlight Man müsste also sowohl den Präsidenten als auch den Vizepräsidenten angreifen. Auf der anderen Seite sind ja im November 2018 midterm elections. Und wenn die Demokraten keinen Unsinn machen, kriegen sie die Mehrheit im Kongress und im Senat. Dann wird das Durchregieren schwieriger. Falls Pence und Trump dann noch dran sind, brauchen sie einige Wochen vorher etwas Kriegsähnliches zur Ablenkung. Wenn ich China, Nordkorea, Russland oder die EU wäre, wäre ich in dieser Zeit extrem vorsichtig.
      9 1 Melden
  • fabsli 09.02.2017 07:00
    Highlight Noch schlimmer als bei GZSZ und Denver Clan zusammen.
    Fage mich, wann ich am Morgen die Nachricht lesen darf, dass Trump abgesetzt wurde. Ich hoffe bald!
    7 0 Melden
  • Gummibär 09.02.2017 05:57
    Highlight soap opera.
    Kardashian for president !
    140 12 Melden
    • Gähn on the rocks 09.02.2017 06:46
      Highlight Free Melania!
      15 0 Melden
    • Olaf! 09.02.2017 08:23
      Highlight Kayne 2020
      13 2 Melden
  • Mia_san_mia 09.02.2017 04:47
    Highlight Da wird sicher noch viel interessantes rauskommen. Ist ja verständlich, dass die Leute dort keinen Bock mehr haben...
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