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Marco Rubio kündigt US-Präsidentschafts-kandidatur an

13.04.15, 17:55 04.05.15, 16:45

Bild: Carolyn Kaster/AP/KEYSTONE

Einen Tag nach der Demokratin Hillary Clinton hat der republikanische US-Senator Marco Rubio ebenfalls seinen Hut für den Kampf ums Weisse Haus in den Ring geworfen. Ein Berater kündigte Rubios Kandidatur um das Präsidentenamt am Montag an, wie US-Medien berichteten. 

Der 43-jährige Senator aus Florida sollte den Schritt am Montagabend (Ortszeit) selbst vor Unterstützern verkünden. Das neu eingerichtete Twitter-Konto seines Teams brachte es innerhalb von Minuten auf mehrere Tausend Follower. 

Rubio ist nach seinen Senatskollegen Ted Cruz aus Texas und Rand Paul aus Kentucky der dritte Republikaner, der offiziell seine Kandidatur erklärt. Der 43-jährige Senator aus Florida steht für eine konservative Politik und umwirbt nicht nur die im Wahlkampf wichtigen Latinos, sondern auch den rechten Flügel seiner Partei. 

US-Präsidentschaftskandidaturen

Der in Miami geborene Sohn zweier Exil-Kubaner fordert eine umfassende Reform des Einwanderungsrechts und lehnt die diplomatische Annäherung Washingtons an Havanna vehement ab. Er gilt als enger Freund des deutlich erfahreneren Parteikollegen Jeb Bush, dem ebenfalls Ambitionen auf das Präsidentenamt nachgesagt werden. 

Kritiker halten Rubio für etwas zu jung, um ins Weisse Haus einzuziehen. Der Amtsinhaber Barack Obama war bei seiner Vereidigung 47 Jahre alt und damit der jüngste Präsident beim Amtsantritt. 

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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  • Gelöschter Benutzer 14.04.2015 06:54
    Highlight Ted Cruz, Rand Paul und nun Marco Rubio. Alles untragbare Randfiguren der Tea Party. Jeb Bush wird wohl der einzige akzeptable Kandidat der GOP für die Präsi-Wahlen sein.
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    • Raphael Bühlmann 14.04.2015 10:21
      Highlight Meiner Meinung nach wäre Rand Paul klar das geringste Übel. Er scheint leider bereits Kompromisse einzugehen und war eh nie so konsequent wie sein Vater. Das sage ich als Linker. Im US-Mainstream gibt es keine "linken" Politiker, die Demokraten sind es nicht, die Republikaner schon gar nicht. Ich lehne den Radikalkapitalismus der Libertären ab, aber beim US-Präsidenten ist mir die Aussenpolitik am wichtigsten und da können sie klar punkten.
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  • Fadri 13.04.2015 23:08
    Highlight Was ist mit JFK? 1917 geboren und 1961 Präsident. Meines Wissens macht das 44 Jahre und ist somit weniger als 47..
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