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Trotz erhobenen Händen erschossen: Überwachungskamera soll die letzten Sekunden vor Alva Braziels Tod zeigen. bild: twitter

Wieder erschiesst die US-Polizei einen Schwarzen – Video soll Opfer mit erhobenen Händen zeigen

11.07.16, 02:32 11.07.16, 07:13

Nach dem Tod zweier Schwarzer durch Polizeigewalt sorgt ein weiterer Vorfall in den USA für Aufsehen. Im texanischen Houston schossen Polizisten am Samstag den Afroamerikaner Alva Braziel nieder, später erlag dieser seinen Verletzungen.

Nach Angaben der örtlichen Medien erklärte die Polizei, Braziel sei bewaffnet gewesen und habe sich geweigert, die Waffe fallenzulassen. Stattdessen habe er sie auf die Beamten gerichtet. Nutzer der sozialen Netzwerke zogen die Angaben der Polizei am Sonntag in Zweifel und forderten weitere Untersuchungen.

Die Überwachungskamera einer Tankstelle soll den Tod von Alva Braziel zeigen. Zu sehen ist, wie Braziel die Arme in die Luft hält. Es ist jedoch nicht auszuschliessen, dass er eine Waffe in den Händen hält. (Authentizität der Aufnahmen nicht bestätigt.)  

Nach dem Tod zweier Schwarzer in den Bundesstaaten Minnesota und Louisiana und dem Mord an fünf Polizisten in Dallas ist die Stimmung im Land aufgeheizt, die Sorge vor einer Eskalation wächst. 

Die Wut auf die Polizei wächst

Er hatte die Hände in der Luft. Und die Polizei hat zehn Mal auf ihn geschossen. Zehn Mal.

Erzählt mir bloss nicht, dass sie uns nicht absichtlich erschiessen.

Diese Frau kocht vor Wut.

Wann wacht ihr endlich auf? 

Die Stimmung an den Demonstrationen ist sehr, sehr angespannt.

Ein von @youngob1906 gepostetes Video am

Die Bilder der Überwachungskamera sind undeutlich. Die Polizei hätte eine Dash-Cam. Doch bis jetzt ist von diesen Aufnahmen noch nichts publiziert worden.

Grosse Bestürzung am Tatort. Braziels Ehefrau ist fassungslos.

Alva Braziel: Das neue Gesicht von «Black Lifes Matter».

Allgemein sorgte der Tod von Alva Braziel noch nicht für viel Aufsehen in den Medien. Dieser User betont deshalb die Wichtigkeit der Sozialen Medien. 

Die Leute werden langsam Müde von den Hashtag-Namen: #PhilandoCastile, #AltonSterling und jetzt #AlvaBraziel.

(cma/sda/afp)

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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  • Kommemtar 11.07.2016 11:28
    Highlight Krass wie andere mit dem Auto vorbei fahren...

    Da wird jemand auf offener Strasse abgeknallt und es macht den anschein als sei es das normalste der Welt...
    4 1 Melden
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  • Silbermuschel 11.07.2016 10:14
    Highlight Hört auf über Rassismus zu debattieren und wer wen öfters erschiesst. Das Problem liegt in erster Linie daran, dass jeder sofort schiesst. Auch wenn die Polizei einen unbewaffneten Weissen erschiessen würde, wäre es schrecklich. Es geht einfach nicht, dass Polizisten Unbewaffnete und Unschuldige erschiessen!
    12 6 Melden
    • Bluetooth 11.07.2016 11:28
      Highlight Es ist nun enfach eine Tatsache, dass unschuldige/unbewaffnete Weisse viel seltener erschossen werden. Man kann dies nicht verleugnen. Dieses Problem mit Polizeigewalt existiert anscheinend nur bei Schwarzen. Diese Ungleichheit lässt sich ohne Rassismusdebatte nicht erklären. Nur weil das Thema unangenehm ist, sollten wir es nicht ignorieren.
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    • ElendesPack 11.07.2016 11:47
      Highlight Aeron: Ist das eine Tatsache? Woher wissen Sie das? Tatsache scheint mir viel eher zu sein, dass ein unbewaffnet erschossener Weisser es gar nie erst in die internationalen Medien oder auf Social Groups schafft, da er nicht für eine "Sache" instrumentalisiert werden kann.
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    • Bluetooth 11.07.2016 12:25
      Highlight Rein statistisch gesehen im Verhältnis zur gesamten schwarzen Bevölkerung bestätigt wohl jede Quelle diese Tatsache.
      Medien agieren nur reaktiv auf die Reaktion der Bevölkerung. Würde sich die Bevölkerung über die allgemeine Polizeigewalt beschweren, würde man auch darüber berichten. Ist aber nicht der Fall. Ein #Whitelifesmatters scheint für die weisse Bevölkerung nicht notwendig. Im Internet seh ich keine weisser Vater, der bei einer harmlosen Polizeikontrolle erschossen wird. Ihre Zweifel müssen schon berechtigt sein.
      4 0 Melden
    • wonderwhy 11.07.2016 13:28
      Highlight @Aeron Genau das Gegenteil ist der Fall! Der Unterschied ist, dass aus jedem Schwarzen, ungeachtet der Hintergründe und noch bevor die Einzelheiten bekannt sind, ein weltweite Story gemacht wird und die Polizisten automatisch Täter sind. Es gibt keine Statistik die belegt dass Schwarze übermässig durch die Polizei sterben.
      1 4 Melden
    • Bluetooth 11.07.2016 14:09
      Highlight Kommt drauf an wie du "übermässig" definierst. Wenn man betrachtet, dass Afroamerikaner nur etwa 1/8 der Bevölkerung ausmachen, dann ist die Tatsache, dass 1/4 aller Todesopfer Polizeigewalt schwarz definitiv zu hoch.
      Und selbst wenn die Medien nicht darüber berichten wollen, ein unschuldiger Famillienvater, der bei einer normalen Kontrolle vor seinem Kinder erschossen wird, sorgt immer für grosse Empörung, egal welche Hautfarbe er hat. Solche Stories mit Weissen hört man nicht, weil sie schlicht und einfach nie geschehen.
      4 0 Melden
    • ElendesPack 11.07.2016 14:20
      Highlight Aeron: Meine Zweifel müssen gar nichts sein ausser skeptisch. Sie bleiben aber auch nach Ihrem Kommentar weiterhin trotzdem auch berechtigt. Denn wenn Sie die statistische Häufigkeit von Erschossenen Schwarzen erwähnen, muss man in diesem Zusammenhang auch sagen, dass auch die Kriminalität in schwarzen Communities statistisch deutlich höher liegt als in weissen.
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    • wonderwhy 11.07.2016 14:56
      Highlight @Aeron Deine Schilderungen entsprechen leider nicht der Wahrheit. 2015 wurden mehr Weisse von der Polizei erschossen als Schwarze! Die grösste Gefahr für schwarze Männer ist nicht die Polizei, sondern andere schwarze Männer. Mehr als die Hälfte aller Morde in den USA geht auf das Konto der schwarzen Bevölkerung. 96% der Morde an Schwarzen werden von Schwarzen begangen. Das Schwarze überproportional von Polizisten erschossen werden, kann statistisch nicht belegt werden. Natürlich ist jeder Fall einer zuviel und tragisch, jedoch hat es bei weitem nicht die Ausmasse die hier propagiert werden.
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    • Bluetooth 11.07.2016 15:28
      Highlight ElendesPack: Und wenn man von Kriminalität spricht, muss man auch in diesem Zusammenhang den unterschiedlichen Wohlstand zwischen Schwarzen und Weissen erwähnen und da endet man schlussendlich auch in einer Rassismusdebatte. Zu Behaupten das Problem hätte wenig mit Rassismus zu tun, ist einfach falsch, löst keine Probleme und dient nur als Ausrede um dieses unangeneme Thema auszuweichen.
      Hier geht es aber nicht mal, um was grosses wie Wohlstand oder Kriminalität. Hier geht es nur darum, dass dieses auffällig schnellere Erschiessen eines Schwarzen gegenüber einem Weissen aufhören soll.
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    • ElendesPack 11.07.2016 15:33
      Highlight Aeron: Auch in weissen Unterschichtsgegenden ist die Kriminalität tiefer als in den schwarzen.
      Meines Erachtens ist der soziale Blickwinkel auf die Opferrolle zu kurz gegriffen. Die Schwarzen in den USA sollten sich vielleicht auch einmal selbst die Frage stellen, wie sie es aus dem Ghetto hinaus schaffen wollen, wenn sie mental darin verwurzelt bleiben und sich die ganze Zeit als Opfer sehen, die von den Weissen aus dem Ghetto geholt werden müssten.
      Der grösste selbständige Wirtschaftsfaktor der schwarzen Gemeinschaften ist Rap und das sagt doch einiges über das etablierte mindsetting aus.
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    • Bluetooth 11.07.2016 15:54
      Highlight @wonderwhy Inwiefern waren meine Schilderungen falsch. Ich habe nie behauptet, dass die Gesamtanzahl schwarzen Todesopfer die weisse übetrifft. Laut the guardian starben 2015 306 Afroamerikaner durch Polizeigewalt gegenüber 581 Weisse. Statitisch gesehen ist jedoch nur das Verhältnis zur Bevölkerung wertvoll und da ist dass Risiko für einen Schwarzen mehr als doppelt so hoch.
      Meine einzige Aussage war und ist, dass ein Afroamerikaner ein viel höheres Risiko hat, an Polizeigewalt zu sterben als ein Weisser. Dies bestätigt jede Statistik. Deine Mord-Statistik hat wenig mit dem Thema zu tun.
      2 0 Melden
    • Bluetooth 11.07.2016 16:57
      Highlight @ElendesPack Es geht den momentan Protestierenden auch nicht, um die Opferrolle oder den sozialen Unterschiede, sondern einfach dass diese erhöhte tödliche! Polizeigewalt gegen Schwarzen aufhören sollte.
      Weissen sind sicher nicht allein Schuld an der Ungleichheit, doch jeglichen Rassismus zu verleugnen ist ein genauso falscher Ansatz.
      Dein verallgemeinertes Bild des Afroamerikaner "der erwartet vom Weissen aus dem Ghetto geholt zu werden und nur mit Rap Geld verdienen kann" ist jedoch zeitlich sehr überholt. Spätestens Obama sollte doch zeigen, dass der heutige Afroamerikaner anders denkt.
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    • wonderwhy 11.07.2016 17:57
      Highlight @Aeron Die Statistik hat sehr viel damit zu tun, man könnte das auf die gesamte Kriminalstatistik in den USA ausweiten! Mit anderen Worten, je mehr man kriminellen Aktivitäten nachgeht, umso mehr hat man mit der Polizei zu tun. Das die schwarze Bevölkerung überproportional in Raub-, Mord- und Drogendelikten beteiligt ist, bestätigt Dir auch jede Statistik. Man darf nicht dem Irrglauben verfallen, dass Ungleichheit automatisch Ungerechtigkeit bedeutet.
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    • Bluetooth 11.07.2016 19:58
      Highlight @wonderwhy Eine Statistik berechtigt noch lange nicht eine verallgemeinerte Ungleichbehandlung. Sie begründet höchstens Vorurteile und Verdacht . Doch dieser Verdacht ist aus Sicht eines gesetzestreuen Schwarzen völlig nicht legitim und ungerecht. Nur weil ein Muslim statistisch gesehen eher ein Terrorist ist, gibt es uns noch lange nicht das Recht, jeden Muslim speziell zu überwachen. Wird aber teilweise getan. Solange Vorurteile/Generalverdacht/Rassismus nur zu einer gründlicheren Kontrolle führen, kann man damit leben. Sobald aber deswegen Leben verloren gehen, hört diese Toleranz auf.
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    • ElendesPack 11.07.2016 22:11
      Highlight Aeron: Du bedienst ja auch Stereotypen, indem du "der heutige Afroamerikaner" sagst. Nur scheinen meine Stereotypen leider wahrer zu sein. Denn Präsident zu werden, ist noch lange kein Wirtschaftsfaktor. Es ist nur Zufall und Opportunität (genau wie bei weissen Präsidenten auch). Ausserdem werden Typen wie Obama nicht grad selten von der Black Community als "Onkel Toms" bezeichnet, was eben genau diese Loser-Mentalität bedient.
      Ein Schwarzer, der Etwas erreicht, ist ein Onkel Tom.
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    • Bluetooth 11.07.2016 23:43
      Highlight ElendesPack: Okay, jetzt wird es absurd. Werde wohl in zwei Kommentare antworten müssen:

      Zuerst einmal hab ich im Gegensatz zu dir den heutigen Afroamerikaner nie mit irgendwelchen spezifischen Attributen versucht zu beschreiben und somit verallgemeinert. Inwiefern ist der Begriff "heutig" eine Stereotypisierung?
      Zweitens war Obama nicht als Beispiels eines Wirtschaftsfaktor gedacht, sondern als Beispiel eines Afroamerikaner, der nicht erwartete als Opfer den Erfolg vom Weissen geschenkt zu bekommen, sondern sich selbst eigenständig das begehrteste und mächtigste Amt der Welt holte. ...
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    • Bluetooth 11.07.2016 23:55
      Highlight ... Das Wort Zufall hat bei einer Präsidentschaftswahl nichts zu suchen.
      Drittens den Spitznamen "Onkel Tom" hab ich noch nie gehört. Wieder verallgemeinerst du die Black Community, indem du etwas aufgrund mancher Stimmen etwas für die Allgemeinheit interpretieren willst. Merkel wird auch nicht selten von den Deutschen "Mutti" genannt, das macht den Deutschen noch lange nicht zum verantwortungslosen Kind.

      Deine Argumentation von "selbständigen Wirtschaftsfaktor der Schwarzen" ist mir auch unklar. ... [es folgt ein dritter Kommentar]
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    • Bluetooth 12.07.2016 00:11
      Highlight So was wie ein selbständiges Wirtschaftsfaktor für schwarzen Gemeinschaften existiert nicht. Die USA ist ein Land, schwarz und weiss teilen sich die gleiche Wirtschaft. Schwarze sind genau wie Weisse Angestellte, Beamten, Manager, etc.. Da koexistieren nicht zwei Wirtschaften, eine wo nur Schwarze arbeiten und eine, wo nur Weisse arbeiten.

      Dass im Vergleich zu anderen Branchen, dass Verhältnis an erfolgreichen schwarzen Musiker oder Sportler zu dem der Weissen hoch ist, ist erwähnenswert. Musik und Sport sind aber wohl Branchen, wo die Hautfarbe für den Erfolg am wenigsten Bedeutung hat.
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    • ElendesPack 12.07.2016 10:55
      Highlight Das Stereotyp, welches Du verwendest ist "der Afroamerikaner". Wer ist der genau?

      Dass irgendjemand sich jemals eigenständig das Amt als US-Präsident geholt habe, ist eine gewagte Behauptung.

      Wirtschaftsfaktor habe ich nochmals erwähnt, weil ich das oben schon mal sagte und Du daraufhin das Beispiel Obamas brachtest.

      Und es gibt auffällig wenig schwarze Unternehmer, die in ihrer Community selber etwas auf die Beine stellen und somit zum ernsthaften Wirtschaftsfaktor werden. Dies hat m.E. mit dem erwähnten Mindsetting zu tun.

      Dass Du Onkel Tom noch nie gehört hast, dafür kann ich nichts.
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    • Citation Needed 12.07.2016 18:38
      Highlight Afroamerikaner ist m.E. eine normale Bezeichnung. Erst Zuordnungen (kriminell, ungebildet, sportlich, musikalisch..) wären Stereotype.
      :-)
      Zu den Zahlen: Die Polizeistatistik führt nur 'gerechtfertigte' Killings (echte Notwehr), es gibt also keine Zahlen für Fälle wie Dallas oder Houston. Andere Zahlen sagen aber Einiges aus, wie z.B. Ferguson zeigte: im Ort leben 65.8% Schwarze, von 53 Polizisten sind 50 weiss. Schwarze werden im Verkehr überproportional oft kontrolliert, 87% vs. 13% Weisse. Das verzerrt die Statistik, was wiederum zu mehr racial profiling führt - ein Teufelskreis.
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    • ElendesPack 12.07.2016 19:01
      Highlight citation needed: Stereotyp ist der Artikel vor Afroamerikaner. Also "der Afroamerikaner" für eine Gesamtheit dieser Leute.
      Was Du zu den Zahlen sagst: Ich behaupte ja nicht, dass es das Alles nicht gäbe. Ich sage nur, dass es bei dieser ganzen Angelegenheit auch eine andere Seite gibt, die ebenso mitspielt. Die Schwarzen sind nicht einfach behandelte Objekte sondern auch und vor allem handelnde Subjekte.
      Ich mag bei dem ganzen Opfergerede den Paternalismus nicht, der dabei immer mitschwingt.
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    • Bluetooth 12.07.2016 21:09
      Highlight ElendesPack: Du versteht wohl die Bedeutung eines Stereotypen nicht. "Afroamerikaner" ist die übliche Bezeichnung der Schwarzen in der USA. Was macht einen Afroamerikaner aus? Nur und einzig die Hautfarbe.
      Jeglichen anderen Zusammenhang, den du hier interpretierst oder vermutest, selbst wenn es auf Statistiken beruht, ist eine Verallgemeinerung, ein Vorurteil, ein Stereotyp. Wie du hier spontan alle Afroamerikaner als Ghettokids mit etablierten Opfer Mindsetting generalisierst, genau das ist das Problem. Mit dieser Denkweise wirst den Schwarzen garantiert schneller erschiessen als der Weisse.
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    • Citation Needed 12.07.2016 21:14
      Highlight Ich würd zwar immernoch oberpingelig sagen, dass 'der Afroamerikaner' höchstens eine Verallgemeinerung war und noch kein Stereotyp, aber jetzt weiss ich, was Du damit sagen wolltest.
      Die Warnung vor der Paternalismus-Falle ist natürlich angebracht. Das extreme Misstrauen (verständlich) gegen Polizisten führt zu Verunsicherung der Polizisten (verständlich), die sich sich darum wiederum zu mehr Gewalt hinreissen lassen könnten.
      Der Shooter, der rassistisch motiviert weisse Cops umbrachte, trägt sicher auch nicht zur Entspannung bei und ist kein armes Opfer, sondern ein eiskalter Killer.
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    • Citation Needed 12.07.2016 21:22
      Highlight Was noch anzufügen ist: Das Opfergeschwurbel ist pointless, es gibt schwarze Täter und Opfer, es gibt weisse Täter und Opfer. Weil aber die Policeforce den Staat repräsentiert und entsprechende Machtbefugnisse hat, wirkt sich deren Rassismus (bzw. der ungesühnte Rassismus einer Minderheit im Corps) extrem folgenreich aus und kann nicht auf personaler Stufe Objekt/Subjekt gebracht werden. Es handelt sich, wenn die Anklagen stimmen, um sog. institutionellen Rassismus, der unbedingt bekämpft werden muss.
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    • ElendesPack 12.07.2016 21:57
      Highlight Aeron: Komm jetzt...jetzt erschiesse ich schon Schwarze? Und ich habe es schon Citation Needed gesagt, weshalb ich Deine Aussage stereotyp fand.

      Citation Needed: Bezüglich ihrer Differenzierung zwischen Verallgmeinerung und Stereotyp muss ich Dir zustimmen, wenn ich es recht betrachte. Danke für die sachliche Berichtigung.
      Mit dem Rest Deiner Aussagen gehe ich teilweise einig und fände eine ausführlichere Diskussion darüber durchaus bereichernd. Leider empfinde ich den Rahmen der Kommentare hier als sehr einengend und reduzierend.
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    • Citation Needed 12.07.2016 22:19
      Highlight Ich hab auch schnell genug, wenn zuviele Themenstränge zusammenkommen.. Darum kann man das gut und gern hierbei bewenden lassen. Der aktuelle racial & social unrest in den USA wird bestimmt noch viel zu reden geben, hoffentlich auch positives.
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    • Bluetooth 12.07.2016 22:40
      Highlight Das war bewusst übertrieben. Wollte nur darauf andeuten, zu was solche Vorurteile führen können.
      Vielleicht nicht gleich erschiessen, aber sagen wir mal, du traust einem "normalen" Menschen eher zu eine Firma zu leiten, als jemandem aus dem Ghetto. Das führt zu Ungleichheit.
      Ich verstehe deine Argumente, dass es sehr wohl zwei Seiten hat. Doch die Haltung jede Rassismusdebatte generell abzustreiten, nur weil man keine Lust, dass sie wieder damit endet "dass der Weisse rassistisch und böse ist", halte ich für verantwortungslos. Ich werde immerhin lieber "rassistisch" genannt als erschossen.
      1 0 Melden
    • ElendesPack 12.07.2016 22:41
      Highlight Gutes Schlusswort. Sorry noch, dass ich oben Sie- und Du-Form durcheinandergeworfen habe.
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    • ElendesPack 12.07.2016 23:59
      Highlight Aeron: Das stimmt nicht. Ich warte nur auf den Beweis, dass ein Schwarzer aus Unterschichtsbedingungen die Leistungen erbringt, die es immer wieder von Weissen gibt und diesen Kreislauf des Opferdenkens durchbricht. Dies nicht mit FUBU-Krempel, der völlig dumm ist, sondern mit Innovationen, die gesamtgesellschaftlich relevant werden.
      Ich bin bereit, jede Leistung zu würdigen und warte schon lange darauf. Präsident der US zu werden, ist aber eigentlich keine Leistung. Zuviele Hintergrundkräfte wirken da mit.
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    • ElendesPack 13.07.2016 00:00
      Highlight Das war nun wirklich mein Schlusswort. Entgegnungen werde ich stehen lassen. Sie haben ihre Berechtigung, wie es jede Meinung im politischen Spiel hat und ich muss nicht alles bis zum letzten kommentieren.
      0 0 Melden
    • Citation Needed 13.07.2016 01:07
      Highlight Elendes Pack: Ben Carson, George Washington Carver, Madame C.J. Walker (Sarah Breedlove), Mae Jemison, Oprah Winfrey, Condoleezza Rice, Toni Morrison, Lucille Clifton, Colin Powell, Jay Z, Mohammed Ali... sag bloss Du kennst kein Beispiel? Ich zähle hier nur ein paar Ausnahmeerscheinungen auf, fast alle aus armer Famile, Mittelschicht glaubs nur eine (Condoleezza), teils in Sklaverei geboren, teils alleinerziehende Mütter. Aber alle self-made. Solche 'Beweise' (wofür?) gibt es zuhauf, gab es schon immer, wird es immer geben. Darauf brauchst Du nicht zu warten, nur Augen aufmachen!
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    • Bluetooth 13.07.2016 10:01
      Highlight Dein Schlusskommentar ist leider gleichzeitig dein schwächster. Beweise gibt es, wie oben geschrieben, mehr als genug. Du kennst wohl kaum mehr Weissen aus Unterschichten, die diesen Kreislauf der Armut mit "Innovationen" durchbrochen haben.
      Du bist bereit jede Leistung zu würdigen, doch die Musikindustrie ist dir nicht gut genug, Sport und Mode ebenfalls nicht, selbst das Erlangen des mächtigsten Amt der Welt bezeichnest du als "keine Leistung".
      Du solltest wahrlich deine Augen öffnen und deine verallgemeinernde, lückenhafte Hypothese eines "Opferdenkens nur(!) bei Schwarzen" hinterfragen.
      1 0 Melden
    • ElendesPack 13.07.2016 18:09
      Highlight Aeron: Ich lass das so stehen, auch wenn Du mir noch Fragen stellst in Deinen Kommentaren. Aber wie gesagt: Es war mein Schlusswort. Ich könnte Dir Widerspruch entgegenbringen, aber einmal gesagt, kann ich es nicht zurücknehmen.
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  • Denk nach 11.07.2016 10:13
    Highlight Grundsatz der Polizei sollte immer sein, Leben schützen. Irgendwie habe ich die Befürchtung, dass nur eine fundiertere Ausbildung der Polizei das Problem in Amerika langfristig lösen wird. Die Zeiten von "auf die Bibel schwören" und "Sheriff Stern an die Brust heften" sind wirklich vorbei
    22 0 Melden
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  • Stachanowist 11.07.2016 09:59
    Highlight Übrigens. Schwarze und "Hispanic" Polizisten schiessen 3.3x öfter auf Schwarze, als es weisse Cops tun. So einfach ist es mit dem Rassismusvorwurf dann doch wieder nicht.

    Quelle:
    Richway, Greg: Risk Factors Associated with Police Shootings. A Matched Case-Control Study. Department of Criminology, University of Pennsylvania 2015.
    10 4 Melden
    • opwulf 11.07.2016 11:14
      Highlight So einfach nicht - aber daraus auf das Gegenteil zu schliessen wäre genau so vereinfacht! Kennst du den Begriff Super Predator? Und für wenn er angewendet wird? Es geht darum dass die Opfer von übertriebener hysterischer Polizeigewalt - fast immer - aber nicht ausschliesslich Afroamerikaner sind - dabei ist es ganz egal welche Hautfarbe die Täter haben da sie alles Polizisten sind - und es in der Ausführung dieser Funktion passiert! Klar ist es ein allgem. amerikanisches Problem der Konfliktbewältigung! Und komischer Weise eskaliert es immer dann wenn Demokraten präsidieren scheint es zumindst
      3 2 Melden
    • Bluetooth 11.07.2016 11:40
      Highlight Weil Schwarze und Hispanic nicht rassistisch denken können? Was schmerzt bei solchen Storys ist nicht die Tatsache, dass ein Weisser Cop geschossen hat, sondern dass ein Leben völlig unnötig und unbegründet genommen wird und auffalend nur Schwarze zu Opfer von Polizeigewalt fallen. Dass anscheinend der schwarze Mann automatisch als krimineller und gefährlicher betrachtet wird und das irrtümliche Berauben seines Leben augrund solcher Vorurteile kaum jemand zu stören scheint. Ob nun bewusst oder unbewusst, dieses unterschiedliche Bild ist nun rassistisch.
      3 2 Melden
    • Stachanowist 11.07.2016 11:44
      Highlight @ opwulf

      Habe den Kommentar nicht geschrieben, um Polizeigewalt zu relativieren. Das läge mir fern.

      Es stört mich jedoch, wenn das Problem auf die Rassenfrage (Weisse töten Schwarze) reduziert wird. Das ist unterkomplex und statistisch nicht belegbar. Wie gesagt: People of Color greifen erwiesenermassen dreimal schneller zur Waffe, wenn sie als Polizisten in eine brenzlige Situation geraten.

      Am Problem der Polizeigewalt ändert diese Beobachtung nichts. Sprüche wie "Ku Klux Klan-Polizei" (s.u.) verbreiten aber ein falsches Bild der Problemlage. Darum geht es mir.
      3 0 Melden
    • opwulf 11.07.2016 15:43
      Highlight @Stach...: Gut geschriebene Antwort - aber ich meinte wie die Polizei Afroamerikaner im Generellen sieht. Daher auch meine Frage betreff Super Predator - (frei übersetzt: Grosses, gefährliches Raubtier) wie schwarze Männer, falls sie einer kriminellen Tat verdächtigt, genannt werden in den US Medien! Aber auch die Politik hat diesen Begriff aufgegriffen und verwendet ihn häufig. Aber wie wir beide Wissen sind die Ursachen und Gründe in Gesellschaften - vielseitiger Natur und haben deren vieler Köche! Ich denke auch nicht dass es ein Ding Weisse Polizisten vs Schwarze ist - sondern der Schicht
      4 0 Melden
    • opwulf 11.07.2016 17:03
      Highlight Was mir betreffend Hysterie, Waffen und USA manchmal auch in den Sinn kommt ist dieser kleine Clip aus "Bowling for Columbine" -

      4 0 Melden
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  • MaxM 11.07.2016 08:20
    Highlight Macht Watson selber da nicht die Unterscheidung: "Nach dem Tod zweier Schwarzer" und "dem Mord an fünf Polizisten"?
    16 6 Melden
    • FrancoL 11.07.2016 08:55
      Highlight Das kann man so sehen und vor allem sollte man nicht 2 Tote bei den Schwarzen zählen sondern eine ganze Menge mehr.
      Ich denke da braut sich etwas zusammen, das schnell mal unkontrollierbar werden kann.
      19 0 Melden
    • Hierundjetzt 11.07.2016 09:15
      Highlight US Polizisten haben 2016 bis heute 506 Menschen erschossen.

      Davon
      46% Schwarze
      54% Weisse

      MaxM: Fünfhundertsechs 506. in 180 Tagen.

      Quelle: Spiegel
      7 1 Melden
    • Dä Brändon 11.07.2016 09:17
      Highlight Nach dem Tod zweier Schwarzen? Sind die aus dem Fenster gefallen und gestorben? Sie wurden ermordet, nur weil ein Polizist die erschossen hat heisst das nicht das es kein Mord war.... und übrigens wurden nicht nur 2 ermordet, sondern viel viel mehr.
      11 3 Melden
    • rodolofo 11.07.2016 10:31
      Highlight Bei meiner Reise nach Los Angeles habe ich etwas von dieser "gespaltenen US-Gesellschaft" verspürt:
      Da waren erschreckend konforme, in der Regel aufgedunsene, in überdimensionierten Pickups und Offroader herumfahrende "klassische Yankees", die sich unverhohlen abstossend und imperial grosskotzig gebärdeten.
      Doch dann begegnete ich auch einer kunterbunten "Rainbow-Nation" aus Latinos, Filipinos, weltoffenenen und humorigen "DemokratInnen" und -für mich immer wieder beeindruckend- wunderschönen und charakterstarke "Schwarzen", die mir direkt in die Augen schauten, ausgesprochen herzliche Leute!
      5 1 Melden
    600
  • Salz & Pfeffer 11.07.2016 07:45
    Highlight Amerika und Polizeigewalt, muss ja grausam sein, aber...

    Fragen: Wieviele sterben in Brasilien an Polizeigewalt? Weswegen interessiert uns dies kaum?
    18 14 Melden
    • jones 11.07.2016 08:10
      Highlight Immer diese Vergleichsapostel... "Wo sind die Pray for Baghdad Bilder?" - Katastrophen sind kein Wettkampf. Es ist grausam, aber logisch: Wir richten unseren Fokus auf die uns ähnlichen Kulturen, weil wir uns darunter konkret was vorstellen können und Empathie deswegen leichter fällt. Und die Berichterstattung ist weitaus ungefährlicher und verifizierbarer, als Meldungen aus den zerrütteten Favelas und dem vom Terror traumatisierten Irak. Es kann nicht von überall von Allem ständig umfassend berichtet werden, aber wer mehr als 20min.ch liest, bekommt auch den Rest mit - Sie ja offenbar auch.
      47 0 Melden
    • Dä Brändon 11.07.2016 09:19
      Highlight Ja das stimmt, das Problem ist nur das sich Amerika immer wieder als DIE DEMOKRATIE hinstellt. "Alle anderen sind Schurkenstaaten aber wir sind die Guten und müssen die Bösen bekämpfen"! Wäh gruusig!
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  • Butzdi 11.07.2016 07:43
    Highlight Das Problem wird von Medien und BLM hochgespielt. Gemessen an der hohen Kriminalität in den USA und der überbewaffnung auf beiden Seiten werden relativ wenig Leute von der Polizei erschossen. BLM spielt voll die Rassenkarte und stilisiert jeden Schwarzen (Nicht-Schwarze spielen denen keine Rolle) der erschossen wurde zum Umschuldslamm hoch, was aber nur bei einem kleinen Teil zutrifft. Viele waren bewaffnete Kriminelle, ein paar nicht.
    Dass BLM Supporter dann tagelang Städte demolieren und zu Mord und Totschlag aufrufen oder selber dazu schreiten ist höchst alarmierend. Kommt nicht gut.

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    • Alex_Steiner 11.07.2016 08:48
      Highlight Man erschiesst auch Schuldige Leute nicht.
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    • Gelöschter Benutzer 11.07.2016 09:10
      Highlight Es geht um (undeutlich Sichtbare) Gefährdung des Lebens von Polizisten die im Dienst sind.
      Die Schuldfrage muss rückwirkend ein Richter stellen. Auch nicht die Community. 10 Schüsse wohin? Auf den Kopf? Ins Herz? Unmotiviert auf den Oberkörper oder gar in die Beine?
      Höchstens das Meiste in die Luft wenn überhaupt.
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    • Hierundjetzt 11.07.2016 09:18
      Highlight Es wurden in 180 Tagen erst 506 Menschen von der Polizei erschossen (davon 54% Weisse / 46% Schwarze)

      Hast recht, da hats noch Luft gegen oben.
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    • der nubische Prinz 11.07.2016 11:29
      Highlight wobei weisse ca. 3/4 der Bevölkerung ausmachen. Afroamerikaner hingegen ca. 1/8.
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    • wonderwhy 11.07.2016 13:33
      Highlight und dieser 1/8 ist übrigens für die Hälfte aller Morde in den USA verantwortlich. Die Zahl von 54% und 46% ist sehr irreführend und sagt nicht über die Hintergründe aus.
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  • rodolofo 11.07.2016 07:08
    Highlight Es reicht!
    Diesen Faschisten innerhalb der Polizei muss jetzt das Handwerk gelegt werden!
    Wenn eine Säuberung des Polizeiapparats von solchen "Ku Klux Klan-Elementen" nicht gelingt, dann werden die Schwarzen eigene "Sicherheitskräfte" organisieren (müssen).
    Und dann hat die USA im Innern einen asymetrischen Bürgerkrieg zwischen Schwarzen und Weissen, als Pendant zum asymetrischen Krieg gegen den Terrorismus im Äusseren, also einen veritablen Zweifronten-Krieg!
    Die Waffenlobby freut's.
    Das gibt sehr viel neue Kundschaft...
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  • Gelöschter Benutzer 11.07.2016 06:05
    Highlight Wenn die so weitermachen haben sie bald einen Krieg im eigenen Land. Dazu brauchts dann nicht mal Islamische Terroristen.
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  • Gelöschter Benutzer 11.07.2016 03:54
    Highlight Verleumderischer Artikel.
    Das zweite Synonym erklärt Bedeutung von Tötung durch eine Schusswaffe als Hinrichten
    oder Abknallen.
    Wohl gemerkt: Ich kenne die vorausgegangene Geschichte wie Watson auch nicht und der Einsatz der Schusswaffe sollte nur bei unausweichlich lebensbedrohender Gefährdung des eigenen Lebens oder anderer Anderen Anwendung finden.
    Was das Video aber deutlich genug zeigt ist, dass der Black-men 2x die Hände ähnlich führt, als würde er einen Revolver gegen Polizisten richten. Ja, die Hände waren zwar dann oben, aber er hat nichts fallen gelassen.=Tötung durch Waffengebrauch.
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    • Human 11.07.2016 06:39
      Highlight 10 Schüsse sind normaler Einsatz von Schusswaffen der Polizei oder wie? Na dann Gute Nacht!
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    • Gelöschter Benutzer 11.07.2016 06:53
      Highlight Dieser Kommentar ist lediglich eine Bildanalyse und Korrektur des sprachlichen Begriffs. Ich äussere mich darin in keiner Weise zu einem korrekten Vorgehen des Polizisten hin, was auch als Legitimation gewertet werden könnte. Ich sehe das Problem bestimmt ähnlich wie die Facebook geschädigten Blitzfinger. Nur möchte ich das Problem konstruktiv zur Tagesordnung machen und nicht abweisend aburteilen. Mitmenschen die wegen Fehlern an unserem Gerechtigkeitsempfinden kratzen berechtigt uns zwar zu lauter Kritik aber ist nicht dienlich.
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    • Radiochopf 11.07.2016 07:36
      Highlight @ Don't try me Na dann viel Spass in den nächsten USA-Ferien.. und denk daran falls du in eine Polizeikontrolle kommst, nur weil du die Hände oben hast, heisst es noch lange nicht das du nicht sofort erschossen wirst... ausser du bist weiss, dann hast du ja nichts zu befürchten.. blacklivematters!
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    • Energize 11.07.2016 07:39
      Highlight Die Polizei ist einfach ungenügend geschult - mit grosser Sicherheit befinden sich auch falschen Typen unter den Polizisten, welche solche Situationen provozieren
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    • Human 11.07.2016 08:03
      Highlight Sie monieren das der Schusswaffen gebrauch bei dem 10 Kugeln (!) abgegeben wurde als Hinrichtung dargestellt wurde. Ausserdem interpretieren sie die Bewegungen des wie sie sagen Black Men - was auch immer da soll - als Bewegung die man mit einer Waffe machen würde, was klar eine interpretation ihrerseits ist und kein objektiver Fakt ;) Und irgendwie werde ich bei ihrem Kommentar das Gefühl nicht los als wäre ihre Meinung "Ders ja selber Schuld der Kriminelle".... auch hier das gleiche wie beim Fall von gestern, auch wenn er eine Waffe hatte, 10 Kugeln? Der Typ hat kein Supermancape getragen!
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    • balzercomp 11.07.2016 08:09
      Highlight Auf welchem Video sehen Sie Bewegungen, die so aussehen, als würde er eine Waffe gegen die Polizisten richten? Ich sehen einen Mann, der relativ locker in Richtung Tankstelle geht und, als der Polizeiwagen rechts anhält, klar sichtbar beide Hände hebt und sich dreht, damit es klar erkannt wird. Dann liegt er plötzlich auf dem Boden. Aus dem Kontext muss ich davon ausgehen, dass er erschossen wurde. Wie anders als eine Hinrichtung wollen Sie dieses Vorgehen bezeichen. So wie es sich für mich darstellt, war es ein klaren Mord durch die Polizei.
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    • boexu 11.07.2016 09:27
      Highlight http://www.watson.ch/!196424831
      Es geht auch ohne Tötung...
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    • TheDoc 11.07.2016 10:02
      Highlight Bei uns haben die Polizisten die Anweisung, nur in Ausnahmefällen tödliche Schüsse abzugeben. Ein Schuss in die Schulter oder Knie reicht meist, um de verdächtigen kalt zu stellen. Vielleicht sind US Polizisten einfach schlechte schützen... ;)
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  • Sapere Aude 11.07.2016 03:27
    Highlight Der Gewaltexzess ist nicht verwunderlich. Zurückzuführen auf eine Gesellschaft die gespallten ist, ein Land welches sich in vielen Bereich auf dem Niveau eines Drittweltlandes befindet, einem zu laschen Waffengesetz, militarisierte Polizei und massive soziale Ungleichheit. Dieses Problem lässt sich nicht durch Hashtags und einige Reden weltfremder Politiker lösen und wird uns sicher noch länger verfolgen. Die historische Altlast eines Sklavenhalterstaates.
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    • Radiochopf 11.07.2016 07:43
      Highlight @Sapere
      Deutschland hat auch eine Nazi-Vergangenheit die weniger alt ist als die Sklavenzeit der USA und hat sich trotzdem stark geändert in kurzer Zeit.. die Gewalt auf die Sklavenzeit zurückzuführen ist zu einfach.. kann dir aber den anderen Punkten nur zu stimmen und # helfen keinem.. ich hoffe, irgendjemand bringt es fertig diese Gewaltspirale zu durchbrechen, sonst gibt es wirklich bald Bürgerkriegsverhältnisse dort...
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    • Sapere Aude 11.07.2016 08:59
      Highlight Deutschland hat die Vergangenheit auf eine andere Art und Weise aufgearbeitet als die USA. Kommen noch die NSU Terroristen und brennende Asylzentre in den Sinn. Natürlich ist die Sklaverei nicht der einzige Faktor, aber ein entscheidender. Der ganze Rassismus gerade in Südstaten baut auf diese Vergangenheit auf.
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    • Dä Brändon 11.07.2016 09:23
      Highlight Es kommt auf die Art der Aufbereitung an. Deutschland hat die volle Schuld auf sich genommen mitsamt allen Konsequenzen.
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