International

Ironie des Schicksals: Autofahrer betrachten eine riesige Rauchsäule über den «Great Smoky Mountains» im Bundesstaat Tennessee.  Bild: HANDOUT/REUTERS

Tausende fliehen vor Bränden im US-Bundesstaat Tennessee

29.11.16, 18:20 29.11.16, 19:14

Im US-Bundesstaat Tennessee weitet sich ein verheerendes Feuer am Rande des Nationalparks Great Smoky Park aus. Nach Angaben lokaler Behörden wurden alleine aus den Städten Gatlinburg 14'000 Besucher und Einwohner in Sicherheit gebracht.

Hinzu kämen mehrere Tausend aus dem Ort Pigeon Forge, hiess es. Nach Angaben der Behörden erlitten drei Menschen schwere Brandverletzungen. Medienberichten zufolge wurden bereits mehr als 100 Gebäude zerstört, die meisten davon Hütten des Parks.

Das Feuer breitet sich aus. Ein grosses Problem sind die vielen umstürzenden Bäume, die Leitungen herunter reissen und in der ganzen Region Stromausfälle verursachen.  Bild: AP/Knoxville News Sentinel

Die Flammen näherten sich auch dem bekannten Ripley Aquarium bei Gatlinburg, in dem mehr als 10'000 Tiere sind. Die Angestellten mussten das Gelände verlassen. Die Betreiber erklärten, solange die Generatoren liefen, gebe es kein Problem.

Die Betreiber des Nationalparks schrieben auf Facebook, das in der Nacht zum Montag ausgebrochene Feuer werde von besonders schlechten Wetterbedingungen begünstigt. Es hat sehr lange nicht geregnet, in extremer Trockenheit wurde das Feuer von starken Winden angefacht.

Trtoz Regen keine Linderung des Feuers. Ein verbranntes Haus und Auto in der Region um Tennessee.  Bild: AP/Knoxville News Sentinel

«Das Feuer breitet sich aus», sagte Dana Soehn vom Nationalpark Service dem Sender WATE-TV. Ein grosses Problem seien die vielen umstürzenden Bäume, die Leitungen herunter rissen und in der ganzen Region zu Stromausfällen führten. Die Retter gingen nicht davon aus, dass der für Dienstag vorausgesagte Regen rasche Linderung bringen wird. (sda/dpa)

Hol dir die App!

User-Review:
Galghamon, 3.12.2016
Ein guter Mix von News und Unterhaltung, sowie der Mut zur kritischen Analyse.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0 Kommentare anzeigen
0
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600

64 Jahre später: USA geben zu, die Demokratie in Iran untergraben zu haben

1953 wurde in Iran der erste demokratisch gewählte Premierminister, Mohammad Mossadegh, durch einen Militärputsch gestürzt. Der Schah, der durch die Demokratisierung des Landes an Macht verloren hatte, wurde dadurch erneut gestärkt.

Historiker sehen im Putsch von 1953 den Wegbereiter der islamischen Revolution von 1979 und den Anti-USA-Ressentiments in Iran. Mossadegh gilt bis heute als erster demokratisch gewählter Führer des Irans. Nun hat die USA ihre Verwicklung in den Putsch …

Artikel lesen