International

Trumps Berater halten Sitzung im Dunkeln ab – weil sie den Lichtschalter nicht finden

07.02.17, 05:38 07.02.17, 11:08

Seit gut zwei Wochen ist Donald Trump nun Präsident der Vereinigten Staaten. Dies bedeutet auch, dass er seit zwei Wochen ein neues Zuhause hat. Statt im Trump Tower in New York wohnt der Milliardär nun in im Weissen Haus in Washington D.C.

Conway, Kushner, Bannon und Priebus: Trumps Beraterstab muss sich im Weissen Haus erst noch zurechtfinden.  Bild: CARLOS BARRIA/REUTERS

Nun hat die «New York Times» Details über das Innenleben und den Alltag im Weissen Haus veröffentlicht.

Demnach zieht sich Donald Trump jeweils um 18.30 Uhr in seine Residenz zurück. Dort gibt es Abendessen, welches er meistens vor dem TV zu sich nimmt. Angeblich hat er einen neuen Flat-Screen bestellt, damit er während dem Essen besser Fernsehschauen kann.

Dies ist auch die Zeit, zu der auf dem Twitter-Kanal des Präsidenten am meisten los ist. Immer wieder nervt er sich über die Berichterstattung der TV-Stationen und Zeitungen. Da seine Frau Melania und sein Sohn Barron in New York wohnen, hat Trump die Zeit am Abend meistens für sich alleine. Er hat wenig Kontakt zu seiner Fan-Basis, die meisten Feedbacks zu seinen Regierungstätigkeiten erhält er durch die Medien – und diese sind für gewöhnlich auf der kritischen Seite.

Sitzung im Dunkeln

Für seinen Beraterstab heisst es derweil aber noch lange nicht Feierabend. Wie Mitarbeiter des Weissen Hauses der «New York Times» erzählt haben, sollen die engsten Vertrauten von Donald Trump auch nach Sonnenuntergang Sitzungen abhalten und Pläne schmieden. 

Der Senior Staff des Präsidenten besteht zurzeit lediglich aus sechs Personen. Dies sind Kellyane Conway, Hope Hicks, Stephen Bannon, Reince Priebus, Stephen Miller und Jared Kushner. 

Bei einer solchen abendlichen Sitzung im West Wing des Weissen Hauses soll sich nun höchst Kurioses zugetragen haben. Trumps Staff habe sich im «Cabinet Room» getroffen und sei dabei ganz im Dunkeln gesessen, berichtet die «New York Times».

Der Grund dafür: Sie haben den Lichtschalter nicht gefunden. 

Steckt Joe Biden dahinter?

Kein Wunder, dass diese Geschichte in den USA für Gespött sorgt. Pete Souza, Barack Obamas Fotograf, twitterte: «Der Lichtschalter ist an der Wand gleich neben der Tür.»

Andere vermuten bereits Joe Biden dahinter. 

Nach Trumps Wahl gingen in den USA Joe-Biden-Memes viral, auf denen der Vizepräsident Donald Trump Streiche spielt.

Keine Frage, die Sache mit dem entfernten Lichtschalter würde nur zu gut in die Reihe der Joe-Biden-Witze passen ...

(cma)

40 (momoll, vierzig!) Gründe, weshalb man trotz Trump die USA immer noch lieben kann

Hol dir die catson-App!

Die flauschigste App der Welt! 10 von 10 Katzen empfehlen sie ihren Menschen weiter.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
46 Kommentare anzeigen
46
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • Echo der Zeit 07.02.2017 20:30
    Highlight Zombis fühlen sich wohl im Dunkeln.
    3 2 Melden
    600
  • rYtastiscH 07.02.2017 13:47
    Highlight Warum glaube ich nicht, dass jemand tatsächlich 1-2 Stunden in einem Raum verbringt, ohne den Lichtschalter zu suchen.

    Stimmt diese Story wirklich?

    ...

    So nun habe ich mich selbst schlau gemacht und den Artikel der Times gefunden.

    https://www.nytimes.com/2017/02/05/us/politics/trump-white-house-aides-strategy.html?_r=0

    Ist das tatsächlich euer ernst, dass ihr lediglich über die Einleitung zu diesem Artikel berichtet - welcher imho eine Anekdote ist - aber den ganzen interessanten Teil über die Strategie seines Gruselkabinetts weg lässt?
    14 1 Melden
    600
  • DocM 07.02.2017 13:12
    Highlight und Donald sprach es werde Licht, doch er fand den Schalter nicht, nun wandeln sie in Obamas Schatten....
    4 2 Melden
    600
  • AL:BM 07.02.2017 13:00
    Highlight Hope Hicks... find ich immer wieder zum Lachen den Namen.
    2 2 Melden
    600
  • Steimolo 07.02.2017 11:41
    Highlight Zum Glück hat der Grossteil der Amerikaner begriffen wie der Hase läuft. Hillary Clinton ist politisch tot und alle reanimationsversuche werden nicht funktionieren. Ich empfehle mal die Jimmy dore Show auf youtube um einen Einblick zu bekommen
    4 34 Melden
    600
  • malu 64 07.02.2017 11:23
    Highlight Und ich dachte schon, dass dies eine neue
    Exekutive Order sei, um Energie zu sparen.
    Aber da liege ich vermutlich bei dieser Regierung falsch.
    21 2 Melden
    600
  • Lorent 07.02.2017 11:07
    Highlight Es beruhigt mich ungemein, zu erfahren, dass die Herren im weissen Haus nicht einfach beliebig an den Schaltern herumspielen. Es könnte wirklich dumm herauskommen, wenn die Herren dort ausversehen mal den falschen Knopf drücken.
    33 2 Melden
    • manhunt 07.02.2017 11:54
      Highlight 😂
      11 0 Melden
    600
  • manhunt 07.02.2017 11:07
    Highlight bei so vielen hellen köpfen in einem raum, brauchts doch gar keine beleuchtung mehr...
    22 2 Melden
    600
  • Raembe 07.02.2017 10:57
    Highlight Hat und soll sind 2 verschiedene Dinge Watson. Unbewisene Storys zu posten um Clicks zu generieren, kann s nicht sein. Ich mag den Trump auch nicht, aber ich hab langsam Mühe mit dem täglichen Artikeln gegen Ihn.
    23 15 Melden
    600
  • xlt 07.02.2017 10:45
    Highlight Alte Menschen sind von der Technik oft überfordert. Man sollte bei der Entwicklung von Lichtschalter besser darauf achten.
    17 1 Melden
    600
  • Zerpheros 07.02.2017 10:43
    Highlight Verdunkelungstaktik? Passt doch zur Lügentruppe: "Stevie, mach Licht an!" Aber vielleicht können sie sich einfach nur nicht angucken, ohne rot zu werden.
    15 2 Melden
    600
  • Gilbert Schiess 07.02.2017 10:05
    Highlight Die sind so helle, die brauchen kein Licht.
    Armleuter nennt solche Stehlampen, oder?
    12 3 Melden
    600
  • Herbert Anneler 07.02.2017 09:57
    Highlight Vladimir hätte bestimmt gewusst, wo der Schalter ist!
    12 2 Melden
    • Raembe 07.02.2017 12:18
      Highlight Vladi wär auf nem verstrahlt leuchtendem Bären angeritten gekommen
      10 1 Melden
    600
  • René Obi 07.02.2017 08:35
    Highlight Etwas hat er geschafft.... Make America Ridiculous Again.
    Ist halt nicht genau das, was er sich wohl vorgestellt hatte. :-)
    10 2 Melden
    600
  • N. Y. P. 07.02.2017 08:29
    Highlight Hey, Kellyane Conway, die sind alle so gemein zu Dir. Wie sollst Du denn einen Lichtschalter finden, wenn Du gar nicht weisst, wie einer aussieht.

    P. S. Freue mich wieder mal alternative Fakten von Dir zu erfahren..
    14 4 Melden
    600
  • DocM 07.02.2017 08:28
    Highlight Der Grinser des Morgens.... drei Semi-Leuchten im Dunkeln...
    10 1 Melden
    600
  • Sandro Lightwood 07.02.2017 08:13
    Highlight Irgendwie hab ich das Gefühl, dass Trump et al momentanes Verhalten und seine Aktionen langsam aber sicher zu einem Boomerang werden für die Wilders, Le Pens, Petrys dieser Welt. Denn: Die Protestwähler werden eher abgeschreckt. Irgendwie keimt der Gedanke: Es muss etwas ändern ja. Aber so? Weiss nicht... Damit meine ich nicht die Hardcorefans, die sind auf ihrem Weg festgefahren. Aber die Wechsel- und Protestwähler überlegen es sich eher zweimal. Demgegenüber wird wohl kaum jemand moderates denken: Momoll kann unbekümmert eine Le Pen wählen. Die wird sicher moderater und es kommt schon gut.
    10 3 Melden
    600
  • Gulli 07.02.2017 08:10
    Highlight Für so ein Gruselkabinett, entsprungen einer Geisterbahn des Schreckens, ist das Tagen in dunklen Räumen und Höhlen doch etwas völlig Normales.
    16 2 Melden
    600
  • lilie 07.02.2017 08:09
    Highlight Diese Armleuchter tappen doch nicht nur während der Sitzung im Dunkeln...

    Trotzdem: "right by the door" bedeutet nicht "rechts neben der Tür", sondern "direkt bei der Tür". :)
    16 1 Melden
    600
  • walsi 07.02.2017 08:06
    Highlight Der Hass gegen Trump muss wirklich Abgrundtief sein wenn man es nötig hat solche Geschichte zu bringen.
    10 19 Melden
    • ands 07.02.2017 11:16
      Highlight Sie befinden sich auf watson. Der Heimat von Hipsterlitheater und Picdump. Wenn die NZZ eine solche Story bringt, wäre Ihr Vorwurf berechtigt. watson hingegen sind solche witzigen Anekdoten und Anekdötchen regelmässig eine Story wert - und das nicht nur bei Trump. http://n
      13 6 Melden
    • walsi 07.02.2017 11:50
      Highlight @ands: Mein Vorwurf bezieht sich auf die New York Times, die hat ja die Geschichte ursprünglich gebracht. Die New York Times und die NZZ sehen sich ja in der gleichen Liga.
      5 8 Melden
    600
  • Madison Pierce 07.02.2017 08:00
    Highlight Viel wichtiger finde ich diesen Satz im Artikel: "But for the moment, Mr. Bannon remains the president’s dominant adviser, despite Mr. Trump’s anger that he was not fully briefed on details of the executive order he signed giving his chief strategist a seat on the National Security Council, a greater source of frustration to the president than the fallout from the travel ban."

    Trump liest also die Dekrete nicht, die er unterschreibt. Und wundert sich dann, dass sein Kumpel plötzlich im Sicherheitsrat sitzt. Man sieht: Bannon ist der Präsident, Trump nur eine Marionette.
    29 1 Melden
    600
  • Sämuu 07.02.2017 07:58
    Highlight Im dunkeln lässt sichs munkeln 😂
    8 1 Melden
    600
  • deleted_315005980 07.02.2017 07:48
    Highlight Im Dunkeln lässt sich gut munkeln...
    8 1 Melden
    600
  • miss_g 07.02.2017 07:40
    Highlight Ich hab verzweifelt nach dem Falschmeldung-Button gesucht als ich die Überschrift las....und dann nur so: Echt jetzt? Realsatire vom feinsten....(oder Joe Biden sitzt jetzt wirklich irgendwo und hält lachend den abmontierten Lichtschalter in der Hand)
    11 1 Melden
    600
  • Blitzchen-Lover 07.02.2017 07:37
    Highlight Oh mein Gott. Gestern ist Trump 3 mal aufs WC und hat sich 4 mal die Nase geputzt. Dann hat er den Schlüssel für die Pultschublade fallengelassen. Und daraus gibts dann einen Artikel. Trump trump trump. Lasst es doch jetzt einfach mal gut sein. Oder müssen wir das jetzt 8 Jahre lang lesen?
    10 18 Melden
    • Datsyuk * 07.02.2017 19:35
      Highlight 8?

      BITTE NICHT.
      3 0 Melden
    600
  • Linus Luchs 07.02.2017 07:35
    Highlight Bannon hätte sich doch eine Fackel vom KKK ausleihen können. Wäre die perfekte Stimmung für diese Bande.
    20 3 Melden
    • Michael Cera 07.02.2017 11:18
      Highlight Hehehe ich sehe sowiso bei dem Bild beavis,butthead, fathitler und random guy
      6 1 Melden
    600
  • ands 07.02.2017 07:34
    Highlight "right by the door" hättet ihr besser mit Google Translate übersetzt. Mit rechts hat das nämlich nichts zu tun...
    5 0 Melden
    • Philipp Dahm 07.02.2017 11:08
      Highlight Das stimmt, da hat der Kollege Seich gemacht. Ist korrigiert, Danke für den Hinweis!
      6 5 Melden
    600
  • Hoppla! 07.02.2017 07:32
    Highlight Vielleicht ziehen viele wegen Trumps Frisur auch einfach die Dunkelheit vor? Man weiss es nicht so genau...
    6 1 Melden
    600
  • Sven Nadler 07.02.2017 07:25
    Highlight NOO GET THOSE LIGHTS OFF!! OOOFFFFF
    16 1 Melden
    600
  • Baba 07.02.2017 06:59
    Highlight "The failing @nytimes writes total fiction concerning me. They have gotten it wrong for two years, and now are making up stories & sources!"

    ...das meinte Donnie dazu...

    Und die NYT hat drei Millionen neue Abonnenten - dank der sich abspielenden Realitysoap im Weissen Haus.
    53 2 Melden
    600
  • viella 07.02.2017 06:56
    Highlight Besonders nett ist, dass man erst durch die 'präsidialen' Tweets auf solche Artikel in der NYT aufmerksam gemacht wird. Thank you Mr President 😉
    80 5 Melden
    • Olaf! 07.02.2017 08:47
      Highlight Schön das auch du die Antwort auf seinen Tweet gelesen hast und für alle nicht Englischsprecher auf Deutsch übersetzt hast.
      1 3 Melden
    600
  • Mikee 07.02.2017 06:45
    Highlight Grandios 😂
    Jeden Tag ein neuer Witz aus dem Weissen Haus.
    105 5 Melden
    • Butzdi 07.02.2017 08:01
      Highlight Der grösste sitzt im Oval Office.
      25 0 Melden
    • Triumvir 07.02.2017 08:08
      Highlight Bei diesem Witzkabinett ist das ja auch kein Wunder...
      25 1 Melden
    • acove 07.02.2017 08:40
      Highlight Die ganze Trump-Administration ist ein Witz, nur wollen das viele nach immer nicht wahrhaben.
      22 2 Melden
    • Raembe 07.02.2017 10:59
      Highlight Leider sind die Typen kein Witz, sie können einigen Schaden anrichten.
      12 1 Melden
    600

Aus diesen 7 Gründen ist Trump der Chancentod aller Rechtspopulisten

Frauen, Künstler, Intellektuelle und Journalisten machen mobil, die Zivilgesellschaft erholt sich vom Trump-Schock. So macht der wohl unfähigste US-Präsident aller Zeiten vielleicht unfreiwillig den Weg frei für eine neue Gesellschaft.

Jeder Trend erzeugt einen Gegentrend. Das weiss jeder Marketingfachmann und auch jeder Politiker. So überraschend der Wahlsieg von Donald Trump war, so heftig fällt jetzt die Gegenreaktion aus. In den USA hat die Zivilgesellschaft zu einer neuen Solidarität gefunden. Frauen, Wissenschaftler, Intellektuelle, Journalisten und Künstler legen ihre kleinlichen Zwiste beiseite und treten vereint gegen Trump und seine Alt-Right-Ideologen an.

Der Anti-Trump-Reflex äussert sich auf den …

Artikel lesen