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Menschen gedenken den Opfern von Charlottesville. Bild: EPA/EPA

Was ist in Charlottesville passiert? Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick

Drei Tote, viele Verletzte: Das ist die vorläufige Bilanz des rechtsextremen Aufmarschs von Charlottesville. Was ist über den Hergang bekannt? Wie reagiert Amerika? Das Wichtigste im Überblick.

13.08.17, 11:31 14.08.17, 09:35

Ein Artikel von

An einer Kundgebung rechtsnationalistischer und rassistischer Gruppen hat sich im US-Bundesstaat Virginia massive Gewalt entzündet. Ein Auto fuhr in eine Menschengruppe, dabei starb eine Frau. Die Behörden in der Universitätsstadt Charlottesville sprachen am Samstag von insgesamt drei Toten und mindestens 35 Verletzten. Ein Verdächtiger wurde festgenommen. Charlottesville liegt ungefähr 100 Kilometer von Washington entfernt.

Präsident Donald Trump kritisierte in allgemeiner Form die Gewalt – zog sich aber auch in der eigenen Partei Kritik zu, weil er die Rechtsextremisten nicht ausdrücklich als Urheber benannte. Virginias Gouverneur, der Demokrat Terry McAuliffe rief den Ausnahmezustand aus und zeigte sich entsetzt über die Vorfälle. Er sprach von «weissen Rassisten und Nazis», die «Hass, Menschenverachtung und Gewalt» verbreiteten.

Video: srf

Noch sind viele Fragen im Zusammenhang mit dem Vorfall unklar. Der Überblick.

Was ist passiert?

Am Samstag fand in Charlottesville eine Kundgebung unter dem Motto «Vereinigt die Rechte» statt. Mehrere Gruppierungen vom extrem rechten Rand hatten zu einem Aufmarsch aufgerufen – unter ihnen der Ku Klux Klan. Nach Fernseh- und Augenzeugenberichten waren mehrere Kundgebungsteilnehmer mit Baseballschlägern gekommen, schon Stunden vor der Veranstaltung kam es zu heftigen Prügeleien mit Gegendemonstranten.

Als ein Grossteil der Kundgebungsteilnehmer bereits abgezogen war, raste ein Auto in eine Gruppe Gegendemonstranten und rammte an einer Kreuzung zwei Autos. Auf einem Amateurvideo ist zu sehen, wie das Auto den Tatort nach der Fahrt in die Menschenmenge mit hoher Geschwindigkeit im Rückwärtsgang wieder verlässt.

Nach Angaben der Polizei starb eine 32-jährige Frau. 19 weitere Menschen seien bei der Autoattacke verletzt worden, einige von ihnen schwer, sagte Polizeichef Al Thomas. Der Fahrer wurde festgenommen. Inzwischen hat die US-Bundespolizei FBI die Ermittlungen übernommen. Der Fall werde als möglicher Verstoss gegen die Bürgerrechtsgesetze behandelt, teilte das FBI am Samstagabend mit.

Video: streamable

Wenige Stunden nachdem das Auto in die Menschenmenge gefahren war, kamen beim Absturz eines Polizeihubschraubers unweit der Kundgebung beide Besatzungsmitglieder ums Leben. Über die Absturzursache lagen vorerst keine Angaben vor. Ob es einen unmittelbaren Zusammenhang mit den Ausschreitungen bei der Demonstration gibt, ist unklar. Eine Untersuchung wurde eingeleitet.

Neben dem Fahrer wurden laut einer Mitteilung der Stadtverwaltung drei weitere Männer im Zusammenhang mit Ausschreitungen bei der Kundgebung festgenommen. Der Stadtrat von Charlottesville ermächtigte die Polizei am Abend, eine Ausgangssperre zu verhängen, sollte dies nötig sein.

Nach den Ereignissen in Charlottesville gingen in Oakland in Kalifornien am Samstagabend hunderte auf die Strasse, um gegen rechte Gewalt zu demonstrieren. Einige Demonstranten blockierten zwischenzeitlich den Interstate Highway 580.

Was ist über den Verdächtigen bekannt?

Bei dem festgenommenen Fahrer handelt es sich um den 20-Jährigen James F. aus Ohio. Gegen ihn wird wegen vorsätzlicher Tötung ermittelt. Ausserdem wird ihm vorgeworfen, drei Menschen schwer verletzt und Fahrerflucht begangen zu haben. Eine Anhörung soll am Montag stattfinden. Ob F. selber einer rechtsextremen Gruppe angehört, blieb zunächst unklar.

Eine Frau, die angibt die Mutter des Verdächtigen zu sein, hat Details zum Auto des Mannes bestätigt. Sie habe vergangene Woche eine Nachricht von ihrem Sohn erhalten, dass dieser ein paar Tage frei bekommen habe und nach Virginia auf eine Demonstration gehen wolle, berichtet die Nachrichtenagentur AP. Einzelheiten über die Demonstration verriet F. seiner Mutter demnach nicht.

Wer waren die Demonstranten?

An der Veranstaltung nahmen schätzungsweise mehrere Tausend Menschen aus verschiedenen ultrarechten Gruppen teil: Angehörige der Alt-Right- Bewegung, Neonazis und Ku-Klux-Klan-Anhänger, darunter auch deren ehemaliger Führer David Duke. Manche Teilnehmer gaben sich auf Mützen und T-Shirts als Trump-Anhänger zu erkennen.

Einige der Rechtsextremisten erhoben die rechte Hand zum Hitler-Gruss. Viele führten Flaggen der früheren Südstaaten-Konföderation mit sich, die liberale US-Bürger als Symbol des Rassismus betrachten. Manche Teilnehmer führten Banner mit Trumps Wahlkampf-Slogan «Make America Great Again» mit sich.

Linke Gruppen veranstalteten eine Gegendemonstration.

Wie kam es zu den Ausschreitungen?

Anlass für die Proteste ist ein Stadtratsbeschluss, eine Statue des Konföderierten-Generals Robert E. Lee aus dem Amerikanischen Bürgerkrieg (1861 bis 1865) zu entfernen. Lee war der Befehlshaber der Truppen der Südstaaten, die im amerikanischen Bürgerkrieg für den Fortbestand der Sklaverei kämpften. Der Park trägt bereits nicht mehr den Namen von Lee.

Bereits am Freitag marschierten in diesem Zusammenhang mehrere Hundert Gruppierungen vom extrem rechten Rand in einem Fackelzug durch Charlottesville. Sie riefen laut Medienberichten dabei neonazistische Parolen wie «blood and soil» (ein Verweis auf die Blut-und-Boden-Ideologie im Dritten Reich). Bei kleineren Zusammenstössen mit Gegendemonstranten auf dem Uni-Campus sollen diese auch mit Chemikalien wie Tränengas besprüht worden sein.

Für Samstag war die Kundgebung unter dem Motto «Vereinigt die Rechte» angekündigt. Gouverneur McAuliffe hatte den Aufmarsch kurz vor dem geplanten Beginn verboten, weil die Sicherheit nicht garantiert werden könne. Dennoch gerieten bereits bevor das Auto in die Menge raste, hunderte Anhänger rechter Gruppen mit linken Gegendemonstranten aneinander. 16 Menschen sollen dabei verletzt worden sein.

Die Polizei setzte Tränengas ein, als Rechte mit Stöcken und einer Metallstange einen Gegendemonstranten blutig schlugen.

Wie haben Politiker auf den Vorfall reagiert?

Präsident Donald Trump verurteilte «auf schärfste Weise diesen ungeheuerlichen Ausbruch von Hass, Fanatismus und Gewalt auf vielen Seiten», wie er auf seinem Anwesen in Bedminster im Bundesstaat New Jersey sagte. «Es gibt keinen Platz für diese Art von Gewalt in Amerika.»

Kritiker – auch in Trumps Republikanischer Partei – bemängelten allerdings, dass der Präsident eine klare Schuldzuweisung an die rechtsextremen Demonstranten vermieden habe. Es sei «sehr wichtig, dass der Präsident die Ereignisse in Charlottesville als das beschreibt, was sie sind: als Terroranschlag weisser Rassisten», erklärte der republikanische Senator Marco Rubio.

Der dienstälteste republikanische Senator Orrin Hatch forderte: «Wir müssen das Übel beim Namen nennen. Mein Bruder hat nicht sein Leben im Kampf gegen Hitler gegeben, damit Nazi-Gedankengut hier zu Hause ohne Widerstand akzeptiert wird.»

Politische Gegner werfen dem Präsidenten seit längerem vor, durch seine scharfe Rhetorik den rechten Rand in den USA zu stärken und zum Handeln zu ermutigen. Trumps unterlegene Wahlkampfgegnerin Hillary Clinton griff diese Kritik in einer Twitter-Botschaft auf: «Jede Minute, in der wir dies durch stillschweigende Ermunterung oder durch Nicht-Handeln hinnehmen, ist eine Schande.»

Auch der republikanische US-Justizminister Jeff Sessions übte scharfe Kritik an dem Gedankengut der rechten Marschierer in Charlottesville. «Wenn Rassismus und Hass zu solchen Handlungen führen, dann ist das Verrat an unseren wichtigsten Werten und kann nicht toleriert werden», erklärte er. Die Gewalt in Charlottesville treffe «das Herz von Recht und Ordnung in Amerika».

Gouverneur McAuliffe forderte die Teilnehmer nach den Ausschreitungen zur Abreise auf: «Unsere Botschaft ist klar und einfach: Geht nach Hause. Ihr seid in dieser schönen Stadt nicht willkommen.»

jme/AFP/dpa/AP

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  • QueenNiin 13.08.2017 20:32
    Highlight Ein Präsident müsste hier anders reagieren... das ist einfach schrecklich.
    35 19 Melden
    • Vachereine 14.08.2017 09:48
      Highlight Hätte er die Gewaltbereitschaft der Demonstrationsgegner ganz besonders anprangern sollen, resp. deren demokratiefeindliche Auffassung, andere Bürger an der Ausübung ihres Demonstrationsrechtes zu hindern, sei angemessen, oder gar notwendig?
      Würdest Du darüber anders urteilen, wenn die Rechtsextremen die Gegendemonstranten gewesen wären?
      5 13 Melden
    • Echo der Zeit 14.08.2017 12:07
      Highlight Lol - Sie verteidigen Menschen - die für Rassentrennung sind ??? Ja, nach dem Häufig gezeigten Hitlergruss - nicht nur Trennung sonder Vernichtung befürworten. Sie haben aber nicht etwa das Gefühl, das halbwegs Gebildete Menschen, ihr Eifrigen Erklärung und Verteidigungs versuche noch Ernst nimmt. Ich glaube sie wissen gar nicht was Nazis sind.
      12 3 Melden
    • Vachereine 14.08.2017 14:05
      Highlight @Echo der Zeit
      Ich bin radikaler Demokrat im Geiste der Aufklärung.
      Auch wenn ich die Meinung eines Mitmenschen nicht teile, oder gar verachte, soll dieser mein Mitmensch seine Meinung frei und ohne jede Einschränkung sagen dürfen.
      Jede andere Haltung ist antidemokrarisch und führt zu Totalitarismus und Diktatur. Genau das will ich nicht und genau darum verteidige ich das Demonstrationsrecht und die Meinungsäusserungsfreiheit eines Kommunisten, eines Linksautonomen, eines Sozialdemokraten, eines Liberalen und eines Rechtsextremen in genau gleichem, nämlich maximalen Masse.
      Anders ist falsch.

      0 11 Melden
    • Domsh 14.08.2017 19:15
      Highlight Trumps Ausdrucksweisen sind an fehlenden Denkvermögen kaum zu überbieten. Auf sein Vokabular zurückzugreifen ist so ziemlich das Gegenteil des Geistes der Aufklärung.
      Die Selbstbeweihräucherung mag vergeben sein, aber bitte setze dich nicht in eine Linie mit einem Denker wir Kant!
      6 1 Melden
    • Anam.Cara 15.08.2017 07:28
      Highlight Das sehe ich nicht so, Vache. Meinungsäusserung müsste in einer friedliebenden Gesellschaft grenzen haben. Denn Menschenverachtung ist eine Einstellung und keine Meinung.

      Wenn jüngere Menschen den Hitlergruss nachahmen, müsste man diese mal zwangsweise in einen Geschichtsunterricht stecken. Nur um sicher zu sein, dass sie wissen, was für ein Regime sie repräsentieren...
      4 0 Melden
    • Vachereine 15.08.2017 20:42
      Highlight @Anam.Cara:
      "Meinungsäusserung müsste in einer friedliebenden Gesellschaft grenzen haben."
      Dann ist Nordkorea Dein Lieblingsmodellstaat.
      Schliesslich ist es eines der wenigen Länder, das nicht in Kriegshandlungen vetwickelt ist und aktiv den Frieden sichert, wozu auch das ausmerzen falscher Einstellungen und Meinungen gehört.
      Dein totalitäres Geschwafel voller naiver Autoritätsglorifizierung ist nicht auszuhalten!
      0 3 Melden
    • Anam.Cara 16.08.2017 07:06
      Highlight Danke für die freundliche Klassifizierung. Atoritätsglorifizierung...
      Nun denn so sei es. Dennoch bin ich überzeugt: Es gibt keine Freiheit ohne Regeln.
      Und: Worte führen zu Taten.
      Wenn ich öffentlich zum Mord an einer bestimmten Person aufrufen darf (weil: freie Meinungsäusserung) geht das zu weit, weil ich die Freiheit dieser Zielperson einschränke.
      Das wäre m.E. Anarchie und nicht Demokratie, Vachereine.
      4 0 Melden
    600
  • Vachereine 13.08.2017 16:44
    Highlight Willkommen im Zeitalter der Fake News.
    Über den mutmasslichen Täter und den Tarhergang sind keine Details bekannt, aber die Anti-Trump-Fake-News-Liga weiss ganz genau, dass es ein rechtsextremer Terroranschlag war.
    Die kann man nun wirklich nicht mehr Ernst nehmen.
    25 148 Melden
    • roger.schmid 13.08.2017 17:13
      67 9 Melden
    • Tatwort 13.08.2017 17:14
      Highlight Man weiss, dass es ein Neonazi war. Es gibt zahlreiche Fotos von ihm, die ihn während der Demo zeigen. Man weiss, dass er verhaftet wurde. Man weiss, dass er am Steuer des Autos sass. Man weiss, dass das Auto auf ihn zugelassen war. Man weiss, dass er aus einer Seitenstrasse kam, abbog und voll auf die Leute zuhielt. Man sieht dies selbst im Video. Was willst Du noch wissen?
      Oder willst Du einfach Deine Neonazi-Kumpels in Schutz nehmen?
      123 11 Melden
    • Sapere Aude 13.08.2017 18:49
      Highlight Bei ähnlichen Vorfällen mit anderem Hintergrund ist es aber dann in Ordnung sofort Terroristen zu rufen und damit eine ganze Religionsgemeinschaft zu meinen?
      58 9 Melden
    • Vachereine 13.08.2017 19:12
      Highlight Vielleicht war er sturzbetrunken, oder hatte einen Herzinfarkt. Vieleicht hat jemand anderes im entscheidenden Moment die Kontrolle über das Fahrzeug übernommen.
      Zur Zeit sind das Motiv und der genaue Tathergang nicht bekannt. Videos hin oder her.
      Ein Terroranschlag setzt eine terroristische Organisation voraus und ein Bekenntnis zur Tat mit den politischen Forderungen, bzw. Begründungen der Tat.
      Ganz egal welche Weltanschauung der mutmasliche Täter haben soll.
      7 66 Melden
    • Sapere Aude 13.08.2017 20:56
      Highlight Terror setzt keine Organisation voraus, sondern definiert sich durch die erzielte Wirkung. Btw. bei der Faktenlage ist langsam klar, dass es sich um einen Terrorakt gehandelt hat. Deine Relativierungsversuche sind äusserst schwach und lassen tief blicken.
      46 7 Melden
    • Tatwort 13.08.2017 20:59
      Highlight @Vachereine Sturzbetrunken? War er nicht. Schau Dir den Polizeirapport an. Herzinfarkt? Dann wäre er in medizinischer Behandlung, nicht im Knast. Klar, die Zionisten haben die Kontrolle über seinen Geist übernommen und ihn ferngesteuert... Sorry, Vachereine, jetzt fehlt nur noch eine Behauptung von Dir, dass Nazis eigentlich Ausserirdische waren....
      50 4 Melden
    • Sauäschnörrli 13.08.2017 21:36
      Highlight Ohne Worte 🙄

      http://www.watson.ch/International/Deutschland/388797379-Familienstreit-führte-zu-Drama-in-Konstanz--Schütze-kam-mit-Sturmgewehr-zurück
      20 3 Melden
    • Domsh 13.08.2017 23:19
      Highlight Nordkorea: "Wir können jede US-Stadt bombardieren!" = fake news
      Watson: "Rechtsextremer rast in Menschenmenge" = richtige News, ev. etwas voreilig
      ---
      Der Begriff Fake News wurde von Trump im Wahlkampf erfunden um diejenigen Medien schlechtzureden, die seine Falschbehauptungen und Lügen offen aufzeigten.
      Deshalb bitte bitte diesen Begriff nicht derart inflationär und vor allem deplaciert anwenden!
      danke
      7 2 Melden
    • Vachereine 14.08.2017 09:18
      Highlight @Domsh:
      Soll ich es "postfaktisch" nennen? Das wurde von den Anti-Trumps erfunden, um Trump als Lügner zu diffamieren.
      Wäre Dir das lieber?
      2 14 Melden
    • Domsh 14.08.2017 11:10
      Highlight Es wäre etwas weniger falsch, wenn du damit behaupten wolltest, dass die Aussagen in diesem Bericht nicht auf Fakten basieren. Leider tun sie es jedoch, womit diese Aussage ebenfalls falsch ist - und gemäss "Sauschnörrlis" Beitrag - auch sehr willkürlich.
      Postfaktisch wie du es beschreibst, wird verwendet um zu beschreiben, dass die dummen Trump-Fans auf Statistiken und nachweisbare Zusammenhänge scheissen und alle Lügen ihres Idoles nachgeiffern.
      Ausserdem macht sich Trump selbst zum Lügner, da muss man nicht mal Wort erfinden, sondern nur seine Aussagen prüfen.
      8 0 Melden
    • Sauäschnörrli 14.08.2017 12:02
      Highlight Es geht noch besser. 🙃

      http://www.watson.ch/International/Deutschland/388797379-Familienstreit-führte-zu-Drama-in-Konstanz--Schütze-kam-mit-Sturmgewehr-zurück
      8 0 Melden
    • Tatwort 14.08.2017 13:41
      Highlight Es gibt wenige Menschen, denen ich das unterstelle, und ich weiss, dass dies mit dem Eindruck der Überheblichkeit einhergehen wird, aber bei Vachereine muss ich leider eine Denkresistenz feststellen.
      9 0 Melden
    • Vachereine 14.08.2017 16:42
      Highlight @Tatwort: Dieses Kompliment erfüllt mich mit Stolz.
      Denn ich will resistent sein gegen die Denke, die mir die Propaganda von verschiedener Seite her einimpfen will. Das Prädikat "denkresistent" trage ich gerne als Gütesiegel für einen besonders scharfen Verstand.
      Schliesslich hat Resistenz mit Zähigkeit und Beständigkeit zu tun, aber auch mit Kraft, Widerstandskraft, Durchsetzungskraft, sowie Eigenständigkeit und Freiheitsliebe.
      Du attestierst mir in knappen, aber poetischen Worten einen freien, glorreichen und herausragend leistungsfähigen Verstand.
      Das schmeichelt mir sehr. Danke.
      0 8 Melden
    600
  • FreeK 13.08.2017 16:20
    Highlight Trump und seine AltRightNazi Berater(Bannon,Gorka,Miller) sind die Krankheit und Charlottesville ist ein tragisches Symptom dieser Krankheit!
    Die WhiteSupremacist Webside Daily Stormer feiert Trump weil er sie nicht explizit verurteilt hat und David Duke sagt dass er Trump's Versprechen einzulösen helfe!
    Auch zu dieser Aussage eines KKK Gradwizards ist kein Ton vom WH zu hören! Dieses WH stinkt zum Himmel vom faulen Gestank seines eigenen braunen Sumpfes!

    92 72 Melden
    • Unicron 13.08.2017 18:02
      Highlight 45 Blitze in so kurzer Zeit? Hat da ein Nazi Forum mobilisiert oder sind die Russen mal wieder aktiv?
      69 55 Melden
    • Pana 13.08.2017 18:47
      Highlight Würde mich auch interessieren, wie das technisch gemacht wird... Gibt es Watson Blitz Bots?
      48 23 Melden
    • FreeK 14.08.2017 04:55
      Highlight @Unicron @Pana: Diese Frage habe ich mir auch gestellt als ich nach 2std. mal einen Blick auf die Kommentare warf. Mir ist es per se egal wieviele Blitze es gibt, was mich aber mehr besorgt hat ist dass es bei diesem Thema so war! Das war durchs Band der Fall bei Kommentaren die sich gegen Trump und seine AltRight Nazis richteten.Ob es Bots waren oder nicht weiss ich nicht, jedoch ist es schon so dass sich der braune Sumpf auf Social Mediaund im Web generell sehr gut koordiniert und das sogar länderübergreifend.
      14 2 Melden
    600
  • kuwi 13.08.2017 16:15
    Highlight Trump ist definitiv nicht fähig, zu irgend etwas klar Stellung zu beziehen. Der labert einfach etwas vor sich hin oder müllt seine Weisheiten auf Twitter heraus. Der hat nicht alle Eier im Sack.
    46 13 Melden
    • Vachereine 13.08.2017 19:27
      Highlight Er hat klar Stellung bezogen.
      Vielleicht nicht in der von Dir gewünschten Tonart. Aber er hat klar Stellung bezogen.

      Und wenn er jetzt auf blossen Verdacht hin die Nazis beschuldigen würde, dann müsste er beim nächsten islamistisch anmutenden Anschlag ebenso voreilig alle Muslime beschuldigen, damit man ihm nicht den Vorwurf machen kann, nicht klar Stellung zu beziehen. Es war gut hat Trump kein Vorurteil ausgesprochen. Vorurteile kann sich die USA nicht erlauben. Das ist innenpolitisch in vielerlei Hinsicht viel zu explosiv.
      7 46 Melden
    • sowhat 13.08.2017 22:34
      Highlight @Vachereine: verstehe ich dich richtig? Willst damit sagen, dass Nazi eine Religion ist wie Islam?
      21 4 Melden
    • Sauäschnörrli 13.08.2017 23:58
      Highlight Vachereine, beim Attentat in London war dass erste was Trump tweetete folgendes,

      https://twitter.com/realDonaldTrump/status/871143765473406976

      Eine direkte Schuldzuweisung plus Konsequenzen für diese Personen.
      12 1 Melden
    • Vachereine 14.08.2017 00:12
      Highlight @sowhat: Interessante Idee, aber nein. Jedoch weisen die Ideologien des Nationalsozialismus und des Islamismus einige sehr gewichtige Parallelen auf. Beides sind tief faschistische und extrem militante Ideologien.
      Selbverständlich ist der Islamismus nicht gleichzusetzen mit dem Islam. Aber die Islamisten berufen sich auf den Koran und dessen Verfasser, den Propheten Mohammed. Sie sehen sich selbst als die einzig wahren Muslime und sehen in dissidenten Muslimen ihre Todfeinde.
      Das ist bei den Nazis anders. Sie berufen sich nicht auf eine traditionelle Religion, sondern schufen ihre eigene.
      1 10 Melden
    • Hackphresse 14.08.2017 00:44
      Highlight Bahahahahahaha Vacherine ich hab mir vor lachen fast in die Hosen gepisst...
      Bist du erst grade vom Mond zurück oder hast du den Muslimban von Dump (ja ich meine Dump! Ist kein Schreibfehler)
      Verpasst? Oder den Grund für die Mauer an der Grenze zu Mexiko?
      Und (Neo-)Nazis, KKKs und andere White Supermacists haben auf dieser Welt einfach nichts zu suchen GAR NICHTS!!! NADA! RIEN! NIENTE!!!!
      Wer findet dass eine Gruppe von Menschen mit der gleichen Hautfarbe oder Religion besser ist als eine Andere soll gefälligst auf ein Boot in einen Ozean ziehen und dort sein Dasein zelebrieren...
      Micdrop👏🎤
      16 1 Melden
    • Vachereine 14.08.2017 09:38
      Highlight @Hackfresse: Es freut mich, dass ich Dich zum Lachen brachte. Lachen ist gesund. Das gönne ich Dir herzlichst.
      Aber Deine Aufforderung ist schwierig umzusetzen. Denn dann müsste jeder einzelne Mensch, den es überhaupt gibt , auf so ein Boot steigen. Ich fürchte, es gibt nicht genügend Boote.
      Es gibt keinen Menschen der sich nicht in irgendeiner Hinsicht mindestens einem anderen Menschen überlegen fühlt.
      Hier sind es die Verachter von Rechtsextremen, anderswo sind es Veganer, Klimahysteriker, Frauen, Männer, Sportler, Nichtraucher, Linke, Rechte, Gläubige, Atheisten, Grüne, Reiche, u. v. a.
      1 10 Melden
    • Sauäschnörrli 14.08.2017 11:57
      Highlight Das wir alle chauvinistisch veranlagt sind bestreitet ja auch keiner, nur ist es nochmal eine ganz andere Hausnummer wenn man dem anderen die Daseinsberechtigung abspricht und damit einen Mord rechtfertigt.
      7 2 Melden
    • Domsh 14.08.2017 12:59
      Highlight Trump wäre schon fähig, die Nazis verbal anzugreifen, er greift ja alle verbal an. Die Sache ist, er will es nicht, da er jetzt bereits - egoman wie er ist - nur an seine Wiederwahl denkt, er macht ja schon 2020 Rallies...
      Was kümmert ihn ein Leben einer Aktivistin wenn es um sein Amt geht.
      Wieder einer der hunderten Momente jeden Tag an dem man erkennt, was man an Obama hatte.
      6 1 Melden
    • Tatwort 14.08.2017 15:35
      Highlight @Vachereine: Hier muss ich Dir zum ersten Mal - teilweise - recht geben. Tatsächlich haben Nationalsozialismus und Islam sehr viele Berührungspunkte. Siehe nur die Zusammenarbeit und Freundschaft von und zwischen Mohammed Amin al-Husseini mit Hitler. Deshalb erstaunt es mich häufig, dass Rechte sich so gegen Islamismus aussprechen, obwohl in weiten Teilen die Ziele dieselben sind.
      3 0 Melden
    600
  • walsi 13.08.2017 15:24
    Highlight Auch wenn ich jetzt sehr viele Blitze kriegen werde, muss es doch gesagt sein. Für solche Gewalt braucht es immer zwei. Wenn die Linken keine gegen Demo organisiert hätten wäre das nicht passiert. Diese rechte Demo hätte es dann wahrscheinlich in keine Nachrichtensendung geschafft und wäre nun einfach Geschichte. Bevor jetzt der ganz grosse Aufschrei kommt an der Gegendemo war auch die Antifa und wie wir wissen sind die auch keine Kinder von Traurigkeit wenn es um Gewaltexzesse geht.
    158 146 Melden
    • x4253 13.08.2017 15:58
      Highlight Das legitimiert natürlich die Gewalt in diesem Ausmass total, und die mit Stgw bewaffneten Milizen.
      Was organisieren die dummen Linken auch eine Gegendemo, die Opfer sind alle selbstschuld. Man sollte ihre Familien für die Kosten aufkommen lassen, denn wären die nicht da gewesen,hätte der Typ ja nicht in sie reinfahrem können (die Reparatur kosten ja ebenfalls).
      ....
      Hackts eigentlich? Ganz ehrlich.

      Btw. Zeig mir doch eine Demo in den letzten 10 Jahren, bei der die Antifas mit Sturmgewehren unterwegs war, oder jemanden getötet hat.
      Ich warte.
      104 69 Melden
    • DerTaran 13.08.2017 15:59
      Highlight Wenn es frühzeitig mehr wiederstand gegen Hitler gegeben hätte, wäre der Menschheit vielleicht der 2. Weltkrieg und der Holocaust erspart geblieben.
      Deshalb wehret den Anfangen, in den USA und bei uns.
      Die Demonstranten als Linke zu bezeichnen finde ich schon entlarvend, schliesslich muss der Wiederstand gegen dieses braune Gedankengut von allen Demokraten getragen werden. Ich als Liberaler kann und will jedenfalls die extreme Rechte nicht unkommentiert aufmarschieren sehen und fordere die Staaten auf, deren menschenverachtenden Aussagen nicht zu tolerieren.
      97 57 Melden
    • seventhinkingsteps 13.08.2017 16:14
      Highlight Also wenn ich dir eins haue bist du auch ein wenig Schuld, weil du mich provoziert hast?
      68 10 Melden
    • Echo der Zeit 13.08.2017 16:35
      Highlight Sie Reden von Linken und Rechten ? - dabei haben Nazis Demonstriert, der KKK und Weisse Herrenmenschen die eine Rassentrennung wollen, weil Schwarz = Minderwertig. Das sollen Rechte sein, Nee. Gegen solch Ideologie Demonstriert jeder der noch Normal im Oberstübchen ist.
      80 48 Melden
    • roger.schmid 13.08.2017 16:37
      Highlight "..Als die Nazis die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat. Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschafter. Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte."
      76 12 Melden
    • idefix2000 13.08.2017 16:38
      Highlight Ein Typ ist mit einem Auto in eine Menschenmenge gerast und das einzige was dir dazu einfällt ist "dass es zum Streiten immer zwei benötigt"? Hast du das auch behauptet, als die verrückten Islamisten in Nizza und Berlin mutwillig Menschen über den Haufen gefahren haben?
      Mir wird übel von solchen Rechtfertigungsversuchen für offensichtlichen Terror!
      89 10 Melden
    • DerTaran 13.08.2017 17:31
      Highlight Wenn ich das Herz Blitz Verhältnis hier anschaue, dann wird mir Angst und Bange.
      67 13 Melden
    • Sapere Aude 13.08.2017 18:52
      Highlight Sturmgewehre an eine Demo mitzunehmen ist wohl schon eine neue Stufe der Gewaltbereitschaft. Und die Gegendemo als Schuldigen zu nennen ist ein wenig schwach, wer sich auf die Meinungsfreiheit beruft, sollte die auch anderen gewähren.
      53 6 Melden
    • SemperFi 13.08.2017 20:27
      Highlight @DerTaran: Das Herz-Blitz-Verhältnis braucht Sie nicht zu beunruhigen. Das ist eine reine Fleissfrage.
      19 10 Melden
    • toast 13.08.2017 20:46
      Highlight hmm..seltsam°°°
      wo bleiben eigentlich die "gegen"-kommentare der "herzchen"-verteiler, welche den rekationären kollegen walsi so zahlreich unterstütz haben?
      dieser wusste ja auch, dass er so viele blitzchen bekommen würde, aber dennoch hat er, so tapfer wie er halt ist, sich getraut seine meinung zu sagen, und zwar in diesem forum, wo es nur so von elitären und arroganten linken tummelt, jene nämlich, um die es nach der wahl von trump ja so intensiv ging.
      was der kollege walsi vielleicht nicht (mehr) weiss: der hass gegen linke war der treibstoff für die gründung des 3. Reiches..
      erbärmlich
      21 10 Melden
    • R. Peter 13.08.2017 22:35
      Highlight die Nazidemo war bewilligt, die AntifaDemo aus gutem Grund nicht. Weil die Idioten beider Seitennicht ohne Gewalteskalation nebeneinander stehen können.

      Nein die Antifa ist nicht Schuld an der Tötung, aber zu 50% an der Eskalation, und im Unrecht, weil nicht bewilligt.Die waren aich nicht "einfach da" sondern störten die Nazis bewusst und gezielt. Was ihnen nicht erlaubt wurde.

      Das soll kein Pro Nazi Statement sein, sondern ein Pro Rechtsstaat, wo Bewilligungsverfahren nicht zum Spass abgehalten werden,aber von Antifa grundsätzlich und unter Inkaufnahme solcher Eskalationen ignoriert werden.
      9 28 Melden
    • seventhinkingsteps 13.08.2017 22:49
      Highlight @

      R.Peter

      Die Gruppe, in die das Auto fuhr, waren Angehörige der Democratic Socialist Alternative, nix schwarzer Block oder Antifa.

      Das ist wie wenn ein Auto in eine Gruppe von JuSo Demonstranten rasen würde.
      16 3 Melden
    • Sapere Aude 13.08.2017 23:54
      Highlight Peter, auch die Demo der Rechten war verboten....
      15 1 Melden
    • Hackphresse 14.08.2017 00:50
      Highlight Damals 1934-39
      Lasst den Hitler machen, haben sie gesagt.
      Der will ja nur gutes für seine Leute, haben sie gesagt.
      Ach in der Tschechoslowakei reden eh alle Deutsch, haben sie gesagt.
      Österreich will ja sowieso denen beitreten, haben sie gesagt.

      LASST IHN NUR MACHEN DER HÖRT DANN SCHON, HABEN SIE GESAGT!!!

      1939... OH MEIN GOTT ER ERKLÄRT UNS WIHIHIRKLICH DEN KRIEG, haben sie gemerkt.

      Lieber walsi... schlag ein Geschichtsbuch auf und... ach whatever...
      Dont feed the Troll...
      17 1 Melden
    • x4253 14.08.2017 01:16
      Highlight @R. Pezer
      Die Demo der Nazis war nicht bewilligt. Sie wurde sogar von der Stadt verboten.
      Ja, fie Rechten hatten sich am Freitag eine Bewilligung wie Gericht besorgt, das wurde aber von der Stadtverwaltung angefochten, und somit war das Verbot wieder in Kraft.

      "Nein die Antifa ist nicht Schuld an der Tötung, aber zu 50%" du widersprichst dir selbst. Ein Neo-Nazi ist mit einem Auto in Memschen gerast.
      Wäre es ein Moslem gewesen, würdest du und die ganzen anderen Verharmloser schon längst mit der Faust ganz fest auf den Tisch hauen und poltern. Aber war ja ein Kamerad, der darf das *kotz*
      17 1 Melden
    • R. Peter 14.08.2017 05:58
      Highlight 7, das war der tragische Höhepunkt eines Einzeltäters, als die Demonstrationsteilnehmer beider Seiten mehrheitlich schon abgezogen waren. Die Gewalteskalation fand früher statt.

      Ich wiederhole: das ist keine Entschuldigung/ Rechtfertigung der Eskalation und erst Recht nicht des kranken Mordes! Trotzdem muss davon ausgegangen werden, dass die Eskalation ausgeblieben/ viel kleiner gewesen wäre und damit womöglich auch der Mörder nicht zu seiner Tat motiviert worden wäre, hätten sich alle an die rechtsstaatlichen Verfahren gehalten und ncht direkt nebeneinander demonstriert.
      2 15 Melden
    • seventhinkingsteps 14.08.2017 07:34
      Highlight @

      Peter R.


      Der Moment, an dem wir rassistische Extremisten, mit Sturmgewehr bewaffnet, ohne öffentlichen Protest, aus Angst vor Eskalation, offen rumlaufen lassen haben wir verloren.
      17 2 Melden
    • R. Peter 14.08.2017 09:09
      Highlight 7, dasselbe gilt für die Linksextrem Proteste, da werden aus dem selben Grund rechtsextreme Gegendemonstrationen nicht bewilligt. Laut Watson sind beide Seiten schon am Freitag aufeinander losgegangen,weshalb der Bürgermeister die bewilligte Demo am Samstagmorgen wieder verboten hatte. Da war es aber schon zu spät, denn weder die Nazis noch fie Antifa war bereit nun abzurücken.

      X4253, Die Eskalation und die Tötung waren nicht dasselbe. Beide Seiten eskalierten gegenseitig gewaltsam, als beide Seiten schon abgezogen waren, kam es zur Tötung.
      3 8 Melden
    • Echo der Zeit 14.08.2017 09:43
      Highlight @Peter - Haben sie die Bilder gesehen wie die sich Aufgerüstet haben - und das schon vor der Demo dazu die Schwerbewaffneten Milizen - die Hübsch gemalten Schilde und der allgegenwärtige Tränengasspray - Eine solche Vorbereitung hab ich noch an keiner Demo gesehen - Zum Glück sind da welche auf die Strasse gegangen - sonst wärs für einzelne nicht weisse Amerikaner sehr Heikel geworden in der Stadt.
      8 1 Melden
    • Sapere Aude 14.08.2017 10:04
      Highlight Lustig wie du mit dem Rechtsstaat kommst bei Menschen mit einer Gesinnung, die sich gerade gegen den Rechststaat richtet. Wer so hochgerüstet an einer Demo auftaucht legt es darauf an. Es ist ein Wunder ist nicht mehr passiert. Man stelle sich vor, es wären Salafisten oder Linksextreme gewesen, die so angerückt wären. Würdest du da auch von einem Einzeltäter sprechen?
      11 1 Melden
    • x4253 14.08.2017 10:55
      Highlight @R Peter
      Ich glaube du unterschätzt die Gewaltbereitschaft der White Power Anhänger in den USA gewaltig.
      Das sind nicht die kleinen Querulanten von der PNOS oder NPD, sondern gut organisierte kriminelle Vereinigungen.
      8 1 Melden
    • R. Peter 14.08.2017 12:03
      Highlight Auch senn ich es nicht begrüsse, das Waffengesetz in den USA erlaubt solche Auftritte. Auch will ich die Demo und insbesondere deren Gesinnung mit keinem Wort verteidigen. Selbstjustiz ist aber problematisch. Das Gewaltmonopol liegt beim Staat, und nicht bei der Antifa.

      Und nein, lustig finde ich das überhaupt nicht...
      2 9 Melden
    • DerTaran 14.08.2017 12:05
      Highlight Ich finde es eine bedenkliche Wortwahl, bei US Demonstranten von AntiFa zu sprechen. Hier wird ein europäisches/deutsches Feindbild der extremen Rechten auf US Demonstranten projeziert, die damit offensichtlich nichts zu tun haben.
      10 0 Melden
    • Echo der Zeit 14.08.2017 12:21
      Highlight @Taran - Hab in der Firma auch so ein Strammer SVPler - Der Redet auch Lieber von Antifa wie von Linken - Antifa ist viel Negativer behaftet als von Linken oder Grünen zu Sprechen. Mörgeli und Köppel werdens sicher bald übernehmen.
      7 1 Melden
    • Vachereine 14.08.2017 12:25
      Highlight @roger.schmid;
      Hätte er vorher protestiert, dann hätten sie ihn einfach geholt.

      Die Diktatur im Deutschland der 30er war unvermeidlich.
      Bereits 1918 wurde ein sozialistischer Aufstand gewaltsam niedergeschlagen. Es gab bewaffnete Auseinandersetzungen zwischen Kommunisten und Monarchisten. Als die NsdAP aufstieg, lag Revolte und Bürgerkrieg bereits in der Luft. Es drohte eine kommunistische Revolution. Und diese wäre mit einem gnadenlosen Militärputsch beantworter worden und ein Bürgerkrieg oder Diktatur die Folge. Das hat Hindenburg wohl zu verhindern versucht, als er Hitler alle Macht gab.
      2 8 Melden
    • R. Peter 14.08.2017 13:23
      Highlight DerTaran, da hast du Recht. Sorry für den Ausdruck Antifa. Er kommt daher, weil diverse Medien (SRF, Watson, NZZ) von Antifaschistischen Kreisen gesprochen haben, welche die unbewilligte Gegendemonstration organisiert hatten. Antifa bezeichnet tatsächlich eine Gruppe im europäischen Raum.
      6 4 Melden
    • R. Peter 14.08.2017 13:28
      Highlight 4253, mag sein. Dennoch war die Gewalt, gemäss Watson gegenseitig.

      Ausserdem dann erst Recht, ist es die Aufgabe des Staates, diese Gewalt zu verhindern oder zu bestrafen, nicht jene selbsternannter antifaschistischer Bürgerwehren. Denn das endet offensichtlich im tragischen Chaos.
      2 7 Melden
    • Sauäschnörrli 14.08.2017 15:28
      Highlight Vachereine: "Und diese wäre mit einem gnadenlosen Militärputsch beantworter worden und ein Bürgerkrieg oder Diktatur die Folge. Das hat Hindenburg wohl zu verhindern versucht, als er Hitler alle Macht gab."

      5 1 Melden
    • x4253 14.08.2017 15:45
      Highlight (1/2)
      @R. Peter
      Die gewaltätigen Ausschreitungen gehe gar nicht, einverstanden.
      Die Unite the Right Demo hätte auch vom Staat gestoppt werden sollen.. Hätte.
      Das ist allerdings ausserordentlich schwierig aufgrund der Tatsachen:
      1. Die schwer bewaffneten Milizen
      2. Die massive Gewaltbereitschaft der Rechten in den USA
      Aus Angst, dass dies in einer massiven Katastrophe geendet hätte, wurde nicht eingegriffen.

      Sprich: Der "White terror" der vergangenen Jahre hat sich bezahlt gemacht.
      (Die meisten Terroranschläge in den USA werden von White Supremacists begangen) (1/2)
      5 1 Melden
    • x4253 14.08.2017 15:45
      Highlight (2/2)
      Wenn es schon soweit ist, dass eine Demo trotz Verbot durchgeführt wird weil der Staat Angst vor den Demonstranten hat, dann läuft etwas gewaltig schieff.

      Wie bereits geschrieben, die White Supremacists in den USA unterscheiden sich hinsichtlich Gewaltbereitschaft und Organisiertheit gewaltig von den europäischen Neonazis (die sich die US Gruppen zwar als Vorbild nehmen und sich langsam daran ausrichten).

      Gutes Material hierzu:
      "Confronting Right Wing Extremism and Terrorism in the USA" George Michael 2003
      "The Extreme Right in Europe and the USA" Paul Hainsworth 2016 (1992)
      5 1 Melden
    • R. Peter 14.08.2017 19:47
      Highlight X4253, "Wenn es schon soweit ist, dass eine Demo trotz Verbot durchgeführt wird weil der Staat Angst vor den Demonstranten hat, dann läuft etwas gewaltig schieff."

      Das geschieht hier regelmässig mit linksextremen und linken Demos. sie werden wegen des Gewaltpotenzials verboten oder eingeschränkt,dann aber unter Berufung auf die Versammlungsfreiheit trotzdem wid gewünscht durchgeführt und enden in Strassenschlachten mit der bösen Polizei,die provoziert habe.

      Aber ja,ich finde das auch Scheisse und wünschte der Exikutive Mittel,um Recht durchzusetzen und Verbrecher zur Rechenschaft zu ziehen👍
      2 7 Melden
    600
  • G. Schlecht 13.08.2017 13:50
    Highlight Ich finde die Mutmassungen ja immer das Beste überhaupt an den Kommentaren. Und wenn der Typ einfach nur Panik hatte und darum auf's Gas getreten ist? Darf nicht sein gelle? Wie alle Mutmassungen sonst auch nichts bringen. Wir wären alle nicht so, sagen wir uns, weil wir besser sind und immer wissen, was gut ist (im Nachhinein!) Aber garantiert! Zu allem eine Meinung, von nichts eine Ahnung; scheint Mode zu werden. Wir sind die Besten!
    18 134 Melden
    • exeswiss 13.08.2017 14:43
      Highlight fun fact: er kam aus einer nebenstrasse ohne demonstranten in der nähe.
      67 12 Melden
    • Datsyuk 13.08.2017 14:44
      Highlight Schau dir doch das Video an. Der Typ hat vorsätzlich gehandlich. Dein Kommentar ist erbärmlich, sorry! Du willst hier relativieren. Warum?
      Mutmassungen stellst übrigens du an in der zweiten Hälfte deines Kommentars.
      93 16 Melden
    • Jason84 13.08.2017 16:13
      Highlight Der Typ fuhr mit absicht in eine Menschenmenge. Unglaublich wie man so etwas verharmlosen oder rechtfertigen kann...
      48 6 Melden
    • Vachereine 13.08.2017 16:39
      Highlight @Datsyuk: Das Video kann den Vorsatz nicht beweisen, ganz egal wie er gefahren ist.
      Er könnte durch Drogeneinfluss komplett desorientiert gewesen sein, er könnte wegen einer Psychose halliuziniert haben und eine Horde Zombies um sich herum gesehen, er könnte zu der Tat erpresst, oder gezwungen worden sein, etc., etc.
      Das Video beweist noch nicht einmal, dass er das Auto fuhr. Vieleicht wurde es ferngesteuert.
      6 69 Melden
    • G. Schlecht 13.08.2017 16:46
      Highlight Ich weiss es nicht was den Typen geritten hat und kenne nur die "Facts" die mir freundlicherweise schon vorgekaut verkauft werden. Ich hätte lieber gar keine als solche. In einer Woche wird es eh niemanden mehr interessieren, wie es wirklich war. Die Meinungen werden schliesslich jetzt gemacht und nur das zählt und ist richtig. Die Mutmassung im 2. Teil ist Fake-news ;-).
      9 35 Melden
    • NeemaPur 13.08.2017 17:02
      Highlight Okay, bevor er nicht verurteilt ist, gilt die Unschuldsvermutung und den genauen Tathergang kennen wir nicht. Aber wie sagt man doch so schoen: Wenn es aussieht wie eine Ente, schnattert wie eine Ente und laeuft wie eine Ente, dann ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Ente.
      42 3 Melden
    • Tatwort 13.08.2017 17:16
      Highlight Es gibt ein halbes Dutzend Videos von dem Vorfall. Es gibt die Aussagen seiner Mutter. Es gibt Bilder von ihm an der Demo. Aber klar, Neonazis brüllen jetzt "Fake News"... Zum Rückwärtsessen!
      59 3 Melden
    • Datsyuk 13.08.2017 17:35
      Highlight Vachereine:
      Ach, du meine Güte. Ja, das könnte vielleicht alles sein. Nimmst du aber deinen Kommentar überhaupt ernst?
      41 4 Melden
    • Vachereine 13.08.2017 19:19
      Highlight @Datsyuk: Freut mich, das wir uns einig sind. Vergass zu erwähnen, dass unter den vielen Hypothesen zugegebenermassen auch jene eines nationalsozialistischen Terroraktes eine durchaus auch denkbare ist.
      3 15 Melden
    • toast 13.08.2017 20:49
      Highlight ouuu mannn!!
      was muss frau/herr ge-schlecht erlebt haben, und so was rauszulassen. habe schon fast mitleid mit der/dem, kollegin/kollegen.
      10 2 Melden
    • Datsyuk 13.08.2017 21:11
      Highlight Vachereine, wir sind uns eigentlich nicht einig.
      Gegen Ende des Wochenendes stelle ich dir noch eine Frage, die du gerne hier beantworten kannst oder zumindest gegenüber dir selbst:
      Du listest hier unzählige Möglichkeiten auf, die den Typen entlasten. Kommt der Terror von anderer Stelle, kommen von dir Kommentare, die den Terror verurteilen und dies und das fordern. Frage: Warum reagiert du hier so und sonst eben anders?
      24 2 Melden
    • Vachereine 13.08.2017 21:55
      Highlight @Datsyuk:
      Der Sturmgwehr-Anschlag auf die Disco in Konstanz sei kein Terroranschlag, sondern ein privater Racheakt. Das glaube ich nicht. Weil die Tat aussieht wie die Tat eines dschihadistischen Nachahmetäters.
      Die Auto-Attacke in Charlottes-Ville sei ein Terrorattacke von Rechtsextremen. Das glaube ich nicht. Weil die Tat aussieht wie eine ungeplante Panikreaktion. Ausserdem ist es ideologiewidrig, für einen Rechtsradikalen US-Bürger, d.h. für ein erklärten Patrioten, seine eigenen Landsleute anzugreifen. Wenn schon würde sich sein Hass auf missliebige staatl. Institutionen richten.
      3 24 Melden
    • exeswiss 13.08.2017 22:26
      Highlight @Vachereine "Ausserdem ist es ideologiewidrig, für einen Rechtsradikalen US-Bürger, d.h. für ein erklärten Patrioten, seine eigenen Landsleute anzugreifen."

      warum? radikalisierte greifen bevorzugt leute an die ihre ideologie nicht teilen. das kann auch innerhalb der eigenen bevölkerung sein. oder warum tötet der IS auch muslime? würde ja keinen sinn machen.
      17 1 Melden
    • Datsyuk 13.08.2017 22:39
      Highlight Was ist mit all deinen anderen Kommentaren zu islamistischem Terror? Und jetzt versucht du wieder, den Typen zu verharmlosen. Hast du das Video überhaupt gesehen?
      Meine Frage hast du übrigens nicht beantwortet. Aber keine Antwort ist bekanntlich auch eine.
      19 0 Melden
    • Vachereine 14.08.2017 00:20
      Highlight @Datsyuk:
      Ich habe nicht anders reagiert.
      In beiden Fällen stelle ich das propagierte Tatmotiv mit begründeten Zweifeln in Frage.
      0 12 Melden
    • Vachereine 14.08.2017 00:42
      Highlight @exeswiss: Du bist schlecht informiert. Der IS tötet keine Muslime, er tötet Abtrünnige, wozu er die Schiiten zählt, und Ungläubige. Es gibt da keinen ideologischen Widerspruch. Die Schiiten sind für die Islamisten keine Muslime. Und etwas verwerflicheres als vom rechten Glauben abgefallene Muslime gibt es für sie nicht. Wer nicht zum rechten Glauben zurückkehrt, muss in ihren Augen sterben. Christen und Juden werden geduldet, weil sie auch ein heiliges Buch haben und einen einzigen Gott, aber nur wenn sie das Schutzgeld bezahlen. Alle anderen müssen konvertieren oder sterben.
      2 10 Melden
    • Hackphresse 14.08.2017 00:55
      Highlight Jap moll doch... war sicher ein Unfall... mit Vollgas reingefahren und dann im Rückwärtsgang noch jemand mitgeschleift (siehe Videos -ja es gibt einige) wenn jemand Panik hat und aufs Gas tritt legt man nicht nochmals den Rückwärtsgang ein und kann so schnurgerade wieder zurückfahren in dem Tempo wie der im Video...
      Momol Vielleicht war er auch einfach auf Delfinmilchglobuli... das muss es sein 😠
      11 1 Melden
    • Datsyuk 14.08.2017 07:08
      Highlight Vachereine: Nein, das machst du nachweislich nicht.
      11 0 Melden
    • Vachereine 14.08.2017 09:09
      Highlight @Datsyuk: Das verstehe ich nicht. Was habe ich anders gemacht?
      1 3 Melden
    • Echo der Zeit 14.08.2017 09:58
      Highlight @Vachereine: Der Is hat mit denn Anschlägen auf das Bataclan und Charlie Hebdo gezeigt, das sie die gleichen Gegner haben wie die Nazis - in Charlottesville wurde das jetzt noch unterstrichen - Is und die Nazi Hohlköpfe sind genau gleich Faschistisch - Brüder im Geiste.
      6 0 Melden
    • Datsyuk 14.08.2017 11:31
      Highlight Vachereine, wo bitte stellst du einen islamistischen Terrorangriff in Frage und schiesst nicht gleich gegen den Islam?
      6 1 Melden
    • Vachereine 14.08.2017 12:04
      Highlight @Echo der Zeit:
      Nazis und Islamisten sind beides Faschisten, absolut einverstanden.
      Aber dass die Beiden Brüder im Geiste seien, ist absurd.
      Die Feindseligkeiten der Islamisten und Nationalsozialisten sind verschieden geartet. Und zwar so, dass sie sich gegenseitig als Feinde betrachten.
      Faschismus ist hier keine verbindende Geisteshaltung. Faschismus ist hier lediglich ein übereinstimmender Führungsstil.
      2 3 Melden
    • Vachereine 14.08.2017 14:25
      Highlight @Datsyuk:
      Ich habe nirgends gegen den Islam geschossen. Ich habe nichts gegen den Islam.
      Aber es ist unwahr, wenn behauptet wird, das Islamismus nichts mit dem Islam und nichts mit dem Koran zu tun hat. Ganz einfach weil sich die Islamisten auf den Islam und den Koran berufen, ihre Untaten mit dem Islam und dem Koran begründen.
      Ich wünschte mir, mehr Stimmen von Muslimen hören zu können, die sich theologisch und politisch gegen den Islamismus stellen.
      Ich wünschte mir, nach einem islamistischen Anschlag hier ebensoviele empörte antislamistische Kommentare zu lesen, wie jetzt antirassistische.
      2 6 Melden
    600
  • Herbert Anneler 13.08.2017 12:38
    Highlight Erinnert mich an NSDAP-Horden. Klar, dass Trump diese nicht verurteilt...Für seine hiesigen Fans wird es allerdings immer enger...
    148 180 Melden
    • John Smith (2) 13.08.2017 13:39
      Highlight Wow, Du musst ja mächtig alt sein, dass Du Dich noch an die NSDAP-Horden erinnern kannst.
      90 81 Melden
    • Cachesito 13.08.2017 14:29
      Highlight @John Smith
      Zum sich an NSDAP Horden zu erinnern muss man nicht alt sein. Belesen und geschichtskundlich reicht schon aus.
      Herbert hat schon Recht was er geschrieben hat.
      105 75 Melden
    600
  • NeemaPur 13.08.2017 12:21
    Highlight Unglaublich finde ich, dass eine bewaffnete Miliz an der Demonstration teilgenommen hat - voellig legal. Das zeigt, wie gefaehrlich es ist, solch lasche Waffengesetze zu haben. Es wird mit Selbsverteidigung argumentiert, aber dieser Fall zeigt klar, dass Waffen fuer die Durchsetzung einer Ideologie gebraucht/missbraucht werden koennen.

    Dass Trump die Demonstration nicht als weisser Terrorismus bezeichnt, liegt daran, dass er schon wieder im Wahlkampf ist und er genau auf diese Stimmen zaehlen kann.
    169 24 Melden
    • Hussain Bolt 13.08.2017 13:00
      Highlight Weisser Terrorismus ist es nicht das würde Implizieren das die Weissen im allgemeinen es machen würden. Far-Right Terrorism triffts besser.
      61 14 Melden
    • NeemaPur 13.08.2017 13:47
      Highlight Da stimme ich dir absolut zu. Far-Right Terrorismus trifft es nicht nur besser, es als "Weisser Terrorismus" zu bezeichnen ist eigentlich falsch. Danke fuer den Hinweis!
      51 7 Melden
    • exeswiss 14.08.2017 14:31
      Highlight es geht hier auch mehr um "White Supremacy" als um weisser terrorismus.
      3 0 Melden
    600
  • Holla die Waldfee 13.08.2017 12:05
    Highlight Ob die Amis nach Trumps Abgang als Präsident - sofern die USA ihn überhaupt überleben - ein neues Gesetz verabschieden, um Wiederholungen zu vermeiden?

    - eine psychiatrische Untersuchung als Voraussetzung zur Kanditatur?
    - Allgemeinbildung zur politischen Lage der Welt?
    - ein bisschen Geografie wär sicher auch nicht schlecht.
    - und Geschichte.
    - ob der Anwärter die mentale Kapazität besitzt, Zusammenhänge zu verstehen, die über die eigenen Interessen hinausgehen?

    Das sind nur ein paar schnelle Vorschläge. Was meint ihr?
    133 26 Melden
    • FancyFish 13.08.2017 12:31
      Highlight Niemals würden sie sowas tun, wäre aber eine gute Idee
      77 9 Melden
    • gfallmotsch 13.08.2017 12:42
      Highlight Sehr gute idee! Ich finde eigentlich das sollten alle Politiker machen. Ein kurzer Allgemeinbildungstest würde allen gut tun.
      71 5 Melden
    • Herbert Anneler 13.08.2017 12:48
      Highlight Hi Waldfee, ich befürchte, das Ganze ist etwas schwieriger: seine WählerInnen halten Trump für kerngesund und die andern für krank... Die Wahl Trumps war das Platzen der Eiterbeule einer kranken Gesellschaft, d.h. Trump selber ist nicht das Hauptproblem, sondern nur ein Symptom davon. Die bange Frage ist: sind die heilenden Kräfte in den USA stark genug oder greift diese Krankheit auch nach Europa über? Auf jeden Fall wachsam bleiben, wie du es tust!
      81 11 Melden
    • lilie 13.08.2017 13:14
      Highlight Ich würde es einfacher und effizienter machen: Voraussetzung für die Kandidatur als POTUS ist einschlägige Erfahrung in einem hochrangigen politischen Amt.

      Wie bei jedem anderen hovhqualifizierten Job auch.
      36 9 Melden
    • Domsh 13.08.2017 13:16
      Highlight Der Sinn einer Demokratie ist es eben, solche “Einschränkungen“ oder “Eignungstests“ nicht zu haben.
      Aber ich bin völlig deiner Meinung, dass jeder Stimmbürger sich genau diese Fragen vor der Wahl zu seinem Kandidaten stellen sollte, was die Amis augenscheinlich nicht gemacht haben. Anstatt deine Kriterien liessen sie sich von Blödsinn und Lügen (lock-her-up, dry-the-swap, clean-coal) blenden.
      36 3 Melden
    • TanookiStormtrooper 13.08.2017 14:11
      Highlight Da kämen ja eigentlich die Wahlmänner ins Spiel, die einen "geeigneten" Kandidaten wählen müssten.
      Natürlich wäre auch eine Partei in der Verantwortung, solche Kandidaten gar nicht erst aufzustellen. Wer denkt, jemand der etwa 70 Jahre lang ein peinlicher Vollpfosten war, sich plötzlich ändert weil er ins Weisse Haus zieht, ist schon sehr naiv/dumm.
      42 3 Melden
    • aglio e olio 13.08.2017 19:32
      Highlight Demokratie bringt nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten mit sich. Jeder Teilnehmer sollte sich Gedanken machen und, basierend auf einem möglichst breiten Informationsstand, eine EIGENE Meinung bilden.
      Leider tun das zu wenige wirklich.

      Demokratie ist wie ein Restaurant. Du bekommst was du bestellst.
      .
      .
      Fast immer
      8 0 Melden
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«You Did Not Eat That»: Hier wird die Heuchelei von Foodbloggern entlarvt

Leute, ich habe einen neuen Lieblings-Instagram-Hashtag: #youdidnoteatthat

Hier geht es einzig darum, alle Foodblogger, Promis, Style-Scouts, Influencer oder wie sie sich sonst noch schimpfen, dabei zu entlarven, wie sie ihr Essen alleine als Requisit benutzen. Ihr wisst, wovon ich spreche. So im Stil: «Gertenschlankes Model posiert mit Hamburger und schreibt dazu #nomnomnom #burgerlover» … yeah RIGHT.

Hier eilt @youdidnoteatthat (und inzwischen diverse weitere, ähnlich gelagerte Insta-Accounts) …

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