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Der Fotograf Jonathan Bachmann drückte ab – und schaffte damit ein Symbolbild zur Polizeigewalt gegen Schwarze in den USA. bild: jonathan Bachmann/reuters

Dieses Bild aus Baton Rouge geht um die Welt: «Sie hat nichts gesagt. Sie hat sich nicht widersetzt»

Eine friedlich demonstrierende Frau im Sommerkleid wird von Polizisten in Kampfmontur festgenommen – dieses Bild aus Baton Rouge sorgt weltweit für Schlagzeilen. Der US-Fotograf hat nun über die Hintergründe gesprochen.

11.07.16, 07:03 11.07.16, 10:05

Ein Artikel von

Es passiert nur recht selten, dass in der Flut von Bildern und Videos diese eine Aufnahme hängenbleibt. Ein Foto, das man nicht mehr aus dem Kopf bekommt, weil es im Kleinen für das ganz Grosse steht. In Medien weltweit wird gerade über ein solches Bild berichtet: US-Fotograf Jonathan Bachman hat es in der Stadt Baton Rouge aufgenommen.

Zu sehen ist eine dunkelhäutige Frau in einem langen Sommerkleid, sie steht in ihren Ballerinas mitten auf einer asphaltierten Strasse, den Kopf hat sie erhoben. Stolz sieht sie aus. Zwei Polizisten in voller Schutzmontur stürmen auf sie zu und nehmen sie fest. Hinter ihnen haben sich mehrere Kollegen in einer Reihe formiert. David gegen Goliath, so wirkt es.

Die Frau hatte sich an einer Protestaktion gegen Polizeigewalt beteiligt. In Baton Rouge war am vergangenen Dienstag der Afroamerikaner Alton Sterling aus nächster Distanz von Polizisten erschossen worden, Videomitschnitte des Vorfalls hatten landesweit heftige Kritik ausgelöst.

Sinnbild für friedliche Proteste

Am Samstag waren zahlreiche Menschen in Baton Rouge erneut auf die Strasse gegangen, um gegen Polizeigewalt zu demonstrieren. Sie versammelten sich unter anderem vor der Polizeiwache und skandierten: «Keine Gerechtigkeit, kein Frieden.» Während dieser Aktion entstand das Bild von Bachman für die Nachrichtenagentur Reuters.

«Es ging alles ganz schnell, aber mir war klar, dass sie sich nicht vom Fleck bewegen würde», sagte Bachman dem US-Magazin The Atlantic über den Moment, in dem er den Auslöser betätigte. «Es war nicht besonders gewalttätig. Sie hat nichts gesagt. Sie hat sich nicht widersetzt und die Polizei hat sie nicht weggezerrt.» Sein Foto sei Sinnbild für die friedlichen Proteste in der Stadt.

Gegenüber Buzzfeed sagte Bachman, die Frau sei rasch festgenommen worden. Als er sich die Aufnahme auf seinem Kameradisplay noch einmal angesehen habe, sei er sich sicher gewesen, ein «bemerkenswertes Foto» geschossen zu haben.

Über hundert Festnahmen

Laut Polizei endeten die Proteste am Samstag mit rund hundert Festnahmen. Am Sonntag seien etwa ein Dutzend weitere Menschen festgenommen worden, sagte Polizeisprecher Doug Cain.

Unter anderem der US-Journalist Shaun King veröffentlichte Bachmans Foto auf seiner Facebook-Seite, dazu schrieb er «STARKES Bild aus Baton Rouge». Ihm folgen in dem sozialen Netzwerk mehr als eine halbe Million Menschen. Binnen Stunden wurde das Foto tausendfach geteilt und hundertfach kommentiert. Kings Angaben zufolge wurde die Frau inzwischen freigelassen.

Medien weltweit berichten nun über das Bild, der Name der Frau ist bisher nicht bekannt. «Das eindrucksvolle Foto, das den US-Konflikt über Polizeigewalt auf den Punkt bringt», lautet eine Überschrift der australischen Nachrichtenseite News. Bei der amerikanischen Huffington Post heisst es: «Dieses Black-Lives-Matter-Foto sollte weltweit gesehen werden». Und die britische BBC berichtet über «Das Baton-Rouge-Foto, das als ‹legendär› gepriesen wird».

aar

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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  • ElendesPack 11.07.2016 11:41
    Highlight Die Ikonographie-Produktion hat wieder mal ein Foto gemacht, bei dem sich alle auf ihrem Fernsehsessel ein paar engagierte Tranchen abdrücken können, um dann auf Watson zu schreiben, wie bewegend und wundersuperbar sie das finden.
    Ich bin nur mässig gerührt und finde Fotos, die keinen Gesamtkontext zeigen, eher nichtssagend.
    Aber schön, dass all die kritischen und mündigen Bürger nichts weiter brauchen als ab und zu ein Bildchen, um ihre Meinungen aufrecht erhalten zu können.
    10 7 Melden
    • Anam.Cara 11.07.2016 13:31
      Highlight @ElendesPack: Geht es bei diesem Bild nicht einfach um die Symbolik? Und brauchen wir nicht auch solche Symbole um immer wieder daran erinnert zu werden, dass man für seine Meinung einstehen muss?
      Solche Begebenheiten können manchmal mehr auslösen, als Dokumente roher Gewalt.
      Rosa Parks setzte sich (nach meinen Infos) im Bus auf einen Sessel für weisse, weil sie müde war. Dieser symbolische Akt hat eine Riesenwelle ausgelöst.
      Ich finde das Bild grossartig und ich wünsche der Frau, dass sie auf diesen Moment stolz sein kann.
      10 2 Melden
    • ElendesPack 11.07.2016 14:22
      Highlight Anam.Cara: Kann schon sein,, dass Sie Recht haben bzw. dass ich das mittlerweile zu eng sehe. Aber mir geht dieses tägliche Abliefern von Ikonen der modernen Wohlfühl-Allgemeinmeinung, die nach spätestens drei Tagen eh wieder vergessen sind und abgelöst werden vom neuen "grossartigen Bild", nur noch auf den Senkel.
      2 1 Melden
  • ovatta 11.07.2016 11:31
    Highlight In Zürich hätte sie vermuttlich eine kräftige Ladung Pfefferspray abbekommen...

    Gewaltlosigkeit ist der einzig erfolgversprechende Weg für die BLM bewegung. Eskalation nützt nur der Gegenseite.
    Gandhi hat damit Indien befreit.
    Dieses Bild bringt mehr als 100 tote Polizisten!
    7 9 Melden
  • mortdecai 11.07.2016 11:26
    Highlight Mir hat es richtig den Rücken hinab gekribbelt als ich das Bild gesehen habe. Unglaublich stark.
    4 11 Melden
  • Gelöschter Benutzer 11.07.2016 10:44
    Highlight Da ist noch ein anderer Blickwinkel. Aber viel mehr sieht man da auch nicht.

    https://pbs.twimg.com/media/CnB8hKeW8AA_5ZA.jpg
    4 1 Melden
  • Locutus 11.07.2016 10:29
    Highlight Mag alles sein. Fairerweise müsste aber auch das gezeigt werden. Auch ein "starkes Bild" aus Baton Rouge vom 10. Juli 2016. "Black Panthers (3 with shotguns) confront State Police chanting 'Black Power' in Baton Rouge. (@BrynStole)"

    https://twitter.com/DBloom451/status/751937998908977152


    13 1 Melden
    • Mate 11.07.2016 12:28
      Highlight Man stelle sich den aufschrei vor, wenn es neonazis wären...
      Ist zwar an und für sich nichts anderes, aber die doppelmoral fällt vielen nicht mal auf
      7 3 Melden
  • Radiochopf 11.07.2016 10:12
    Highlight lest mal den Kommentar vom Fotograf selber.. die "Schwerverbrecherin" ist immer noch im Gefängnis.. für was?
    4 11 Melden
    • Radiochopf 11.07.2016 10:51
      Highlight Ehm wieso Blitze dafür? ich halte sie ja nicht für eine Schwerverbrecherin, das war ironisch gemeint, aber die US-Polizei hält sie immer noch fest laut Fotograf.. was soll das?
      5 3 Melden
    • nothing. 11.07.2016 11:24
      Highlight Es steht im Text, das sie inzwischen wieder freigelassen wurde.
      5 1 Melden
    • Radiochopf 11.07.2016 13:30
      Highlight @nothing ok, danke! zum Zeitpunkt als ich das Foto auf seinem Facebook gesehen habe, stand noch drin sie sei noch nicht frei :-)..
      1 0 Melden
  • Radiochopf 11.07.2016 10:10
    Highlight Natürlich ist es ja nur ein schönes Fotos weil sie selber schön ist?! wenn sie dick gewesen wäre und in verdreckten Jeans und schlechter Frisur, würdet ihr dann auch schreiben schönes Foto?.. an diesem Bild ist einfach alles nur schrecklich! weil eine offensichtliche unbewaffnete und ungefährliche Frau von 2 Kampfroboter wie ein Terroristin behandelt wird!.. mit dem Zeigefinger immer auf Putin und andere zeigen und Demokratie und Freiheit weltweit propagieren und dann sieht man solche Bilder.. diese Heuchelei der USA ist absolut widerlich!
    34 14 Melden
    • Hierundjetzt 11.07.2016 11:37
      Highlight Stimmt. Guter Input. Vom freien demokratischen Paradis Russland hört man so gar nichts. Obwohl da bereis Schwulsein oder kaukasisches Aussehen für eine Verhaftung ausreicht. Man kann sich im gelobten Land auch Richter kaufen. Urteile sind vor der Anklage bereits erstellt

      Kolleg, in Russland bestimmt das Innenministerium oder Gazprom (Erdölfirma) was Du zu sehen und lesen hast. Yep, das im 2016
      5 1 Melden
    • ElendesPack 11.07.2016 22:57
      Highlight Hierundjetzt: Und in den USA bestimmt die Demokratie, was Du zu sehen und zu lesen hast... :D
      Drollige Replik von Dir, echt jetzt. In den USA haben sie nämlich keine mächtige Öllobby oder die Homeland-Security oder eine Bande von Wallstreet-Kapitalisten. Nope.
      Die sind eine echte Demokratie. Irgendwie.
      0 0 Melden
  • bebby 11.07.2016 09:46
    Highlight Wieso nur erinnert mich dieses Bild an den Film Robocop? Ist diese Antiutopie unterdessen Realität geworden?
    16 5 Melden
  • pamayer 11.07.2016 09:32
    Highlight Stark.
    15 4 Melden
  • Mate 11.07.2016 09:22
    Highlight Schönes foto, aber die polizei hat schon richtig gehandelt, wenn man an die letzte BLM demo denkt. Es wäre vielleicht an der zeit mal ein bisschen ruhiger zu werden, bis sich die situation beruhigt hat.
    15 38 Melden
    • Sir Jonathan Ive 11.07.2016 10:10
      Highlight Das problem ist, wenn man einfach nichts tut wird sich auch nichts verändern. Seit Jahren passiert es immer wieder und fast nichts wird unternommen. So kann es nicht weitergehen.
      Gewalt an Demonstrationen ist ohne Frage kontraporuktiv, aber aufhören zu protestieren, bedeutet, dass nichts geschehen wird.
      25 5 Melden
    • Mate 11.07.2016 11:02
      Highlight Aber vielleicht nicht schon so kurz nach einem massenmord eines "black-power" fanatikers an polizisten. Es sind nicht nur die polizisten, die ein problem sind, es kommt extrem viel hass von den schwarzen, da muss man sich nicht wundern, dass es den polizisten unwohl wird.
      Und noch zum protest, er was eben leider auch nicht friedlich, es wurden diverse waffen beschlagnahmt und beamten wurden verletzt.
      2 6 Melden
    • Sir Jonathan Ive 11.07.2016 11:36
      Highlight Ich habe mich ja auch gegen Gewalt ausgesprochen.
      Ich finde nicht, dass ein solches Ereignis die Demos zum Aufhören bringen darf. Es muss protestiert werden, bis Gerechtigkeit herrscht. Man sollte sich von solchen Taten distanzieren, aber nicht wegen wenigen Extremisten kleinbei geben.
      3 1 Melden
  • Matrixx 11.07.2016 09:16
    Highlight Sehr mutig.
    Trotzdem kann man nur mutmassen, warum sie einfach nur dort steht. Vielleicht hat sie auch einfach Angst, erschossen zu werden, wenn sie sich bewegt.

    Oder sie wollte das wirklich so als Zeichen setzen, und zeigen, das die Polizeigewalt aus Schwäche besteht. Warum müssen 2 Polizisten in Kampfmontur, geschützt von ca. weiteren 50, eine bewegungslose Frau festnehmen?
    18 14 Melden
    • René Gruber 11.07.2016 10:04
      Highlight Hast du Informationen was genau sich ausserhalb des Bildausschnitt passiert? Gut möglich, dass sich einige Meter weiter rechts eine Menge wütender Demonstranten steht und die Frau nicht wie man denken könnte alleine auf weiter Flur das steht und protestiert.
      11 5 Melden
  • almlasdn 11.07.2016 09:11
    Highlight Wenn das so weiter geht gehe ich auch nach Amerika randalieren. Obwohl nein sonst schiessen die auf mich.
    Ach neee ich bin weiss dann kommt höchstens ein Schocker.
    Kappa
    11 17 Melden
    • Sir Jonathan Ive 11.07.2016 10:11
      Highlight Randalieren gehen nützt niemandem etwas.
      17 3 Melden
  • Olaf! 11.07.2016 09:01
    Highlight Wieso werden denn Demonstranten an friedlichen Protesten festgenommen?
    63 7 Melden
  • Homes8 11.07.2016 08:53
    Highlight Wer in gewissen Ländern, ohne Gewissen, unbequem ist, wird weggeräumt.
    Kennen wir z.B. aus Nord- und Süd-Amerika seit ein paar hundert Jahren, auch vom Umgang mit den Indianern.
    39 10 Melden
  • Schnapphahn 11.07.2016 08:32
    Highlight Irgendwie erinnert mich das an die farbige Frau in Schweden (?), die sich an einer Versammlung von Nationalisten den Menschen in den Weg gestellt hat. Halbwertszeit eines solchen Fotos: ca. 3 Tage. Nachher interessiert sich kein Schwein mehr dafür. Immer diese "bewegenden" Photos...was für eine Gesellschaft von Heuchlern!
    52 39 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.07.2016 08:51
      Highlight Jede Protestaktion hat solche "bewegenden" Fotos. Jeder Versucht da drauf zu kommen mit symbolischen Gesten. Blumen an Polizisten verteilen, oder eben sich "mutig" allein vor die Polizisten stellen.
      18 8 Melden
    • mortdecai 11.07.2016 11:25
      Highlight Mir begegnet dieses wunderbare Photo, von dem du sprichst, immer noch hin und wieder, und jedes mal bin ich wieder überwältigt von diesem Mut. Nach 3 Tagen haben es sicherlich die meisten sicherlich vergessen, andern wird dieses Bild jedoch noch lange Mut zusprechen.
      4 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 11.07.2016 08:03
    Highlight Sie steht da wie ein Göttin. Erinnert mich an Tempelstatuen aus diversen Ecken des antiken Europa. Hammerfoto.
    73 20 Melden
  • Anam.Cara 11.07.2016 07:33
    Highlight In solchen Momenten werden HeldInnen geboren. Vielleicht ist sie einfach starr vor angst, vielleicht setzt ihr Herz ein paar Schläge aus.
    Für Zuschauer (und das sind wir dank dem Foto alle) wirkt sie ebenso unbeugsam wie verletzlich.
    So in der Art: ihr seid stärker, ihr seid mir 100mal überlegen. Aber ich weiss, dass ich im Recht bin. Und ihr wisst es auch.
    Respekt.
    69 14 Melden
    • Süffu 11.07.2016 10:00
      Highlight Leider wird es eher so sein, dass ihr 10x gesagt wurde, sie soll sich doch bitte verziehen und sie dem nicht folge geleistet hat. Die Polizei muss sie aus dem Weg haben, da sie bei einer Eskalation einfach überrannt und mit Gummischrott beschossen würde. Mit einer Eskalation war aufgrund der Schüsse auf Polizisten halt einfach auch zu rechnen - schade für die friedlichen Demonstranten.
      15 12 Melden
    • Genital Motors 11.07.2016 10:46
      Highlight woher weisst du dass sie im Recht ist ?
      3 5 Melden
    • Anam.Cara 11.07.2016 11:07
      Highlight @Genital Motors: aus dem Zusammenhang. Sie demonstriert laut Fotograf friedlich gegen Gewalt. Und damit müsste sie auch in den USA im Recht sein.
      3 2 Melden
    • Genital Motors 11.07.2016 11:44
      Highlight Vielleicht war es verboten zu demonstrieren. Wir wissen es nicht.
      2 4 Melden
    • Anam.Cara 11.07.2016 13:15
      Highlight Wenn die Demo verboten war und sie trotzdem gegen Gewalt auf die Strasse ging, wäre die Aussage des Bildes noch stärker.
      Dann würde sich das Bild fast in die Region jenes Bildes bewegen, auf dem ein Mann mit Plastiktüte eine Panzerkolonne aufhält.
      3 1 Melden

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