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Bild: POOL/REUTERS

Sniffgate: Und wieder hätte Trump ein Taschentuch gebrauchen können

Publiziert: 10.10.16, 05:18 Aktualisiert: 10.10.16, 07:06

Auch bei der zweiten TV-Debatte der US-Präsidentschaftskandidaten zog der Republikaner Donald Trump deutlich hörbar die Luft durch die Nase. Ähnliche Geräusche waren bereits beim ersten Rededuell zu hören gewesen und Trump hatte sich deswegen anschliessend über die Qualität seines Mikrofons beschwert.

In den sozialen Netzwerken sorgte Trumps Luftholen natürlich umgehend für Aufsehen: 

Nicht wenige Twitterer machten sich einen Spass daraus, Trumps Luftholen zu zählen.

Einige Zuschauer konnten sich wohl kaum noch auf den Inhalt der Debatte konzentrieren.

Wie man eine US-Präsidentschaftsdebatte zu einem Trinkspiel umfunktioniert: pro Sniff ein Schluck.

Wobei das wohl schnell ausgeartet wäre...

Auch zahlreiche Kokain-Sprüche musste sich Donald Trump in den sozialen Netzwerken gefallen lassen. 

(cma/sda/dpa)

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  • MaskedGaijin 10.10.2016 07:28
    Highlight Hat auch jemand gezählt wie oft Hillary falsch gelacht hat?
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«Trump ist ein Mischwesen aus Reality-TV-Star und Internet-Troll»

Bernhard Pörksen ist Professor für Medienwissenschaft in Tübingen. Er analysiert für uns das Netz, das hinter Trumps scheinbarem Wahlkampf-Chaos der letzten Monate steckt.

Herr Pörksen, wer ist Donald Trump?Donald Trump ist eine Medienfigur der alten und der neuesten Welt, eine Art Mischwesen aus Reality-TV-Star und Internet-Troll. Das macht ihn, bei aller Schockiertheit über seinen Sieg, analytisch interessant.

Ist das Fernsehen tatsächlich noch so wirkungsmächtig?Sein Triumph zeigt dies. Denn es gab eine verborgene Komplizenschaft zwischen Trumps agressivem Populismus und dem Spektakelfernsehen mit seinem latenten Extremismus. Wir wissen, dass Trump, wenn er …

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