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Ein paar Schnittwunden am Kopf und im Gesicht von Chase Dellwo mussten genäht werden, sein linkes Auge war geschwollen. 
Bild: AP/The Great Falls Tribune

Dank Grossmutters Rat: 26-Jähriger überwältigt Grizzlybär mit blossen Händen

06.10.15, 13:30 06.10.15, 13:41

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Chase Dellwo und sein Bruder Shane waren in den Rocky Mountains im US-Bundesstaat Montana auf der Jagd nach Elchen. Jeder mit einer Armbrust bewaffnet schlugen sie sich durch das steinige Gelände, der eine von der einen Seite, der andere von der anderen. Doch plötzlich sah sich Chase Dellwo einem Grizzlybären gegenüber. Offenbar hatte das Tier geschlafen und ihn wegen der Witterung – Schnee und Wind – nicht bemerkt. Das plötzliche Auftauchen Dellwos erschreckte den Grizzly.

Als der etwa 180 Kilo schwere Bär ihn angriff, taumelte Dellwo zunächst ein paar Schritte zurück und fiel zu Boden. Das Tier verletzte ihn am Kopf. Er habe keine Zeit gehabt, seine Armbrust einzusetzen. «Er liess dann von mir ab, aber er stand immer noch auf mir und brüllte das lauteste Brüllen, das ich jemals gehört habe», beschreibt Dellwo den Hergang in der «Great Falls Tribune».

Der Grizzly habe dann sein Bein geschnappt und ihn daran hin und her geschüttelt. Als der Bär erneut auf ihn zukam, rammte ihm der 26-Jährige seinen rechten Arm quer ins offene Maul bis in den Rachen. Seine Grossmutter habe ihm einmal einen Artikel zu lesen gegeben, erklärte Dellwo sein Handeln. Darin stand, dass grössere Tiere einen ausgeprägten Würgereflex hätten – und man sie so in die Flucht schlagen könne.

Der Trick funktionierte, der Bär suchte das Weite. «Ich habe mich gezwungen, mich zu beruhigen und nicht panisch zu werden», sagte Dellwo. Er habe sich dann auf die Suche nach seinem Bruder gemacht. Dieser habe ihn schliesslich in ein Krankenhaus gebracht. Ein paar Schnittwunden am Kopf und im Gesicht mussten genäht werden, sein linkes Auge war geschwollen, sein Bein verletzt.

«Der Bär hatte genauso viel Angst wie ich», sagte Dellwo der «Great Falls Tribune». «Ich möchte, dass alle wissen, dass es nicht seine Schuld war.»

gam/AP/Reuters

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  • Fabs 07.10.2015 17:14
    Highlight «Chase Dellwo und sein Bruder Shane waren in den Rocky Mountains im US-Bundesstaat Montana auf der Jagd nach Elchen»
    Karma?
    1 3 Melden
  • nilsnektarine 07.10.2015 07:38
    Highlight Wohl Chuck Norris' verschollener Sohn...
    8 0 Melden
  • bini 06.10.2015 15:12
    Highlight diese story strotzt nur so vor ironie des schicksals: er ist losgeganen um ein tier zu töten und wurde beinahe selber von einem tier getötet. *what goes around, comes back around* #sorrynotsorry
    21 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.10.2015 16:50
      Highlight Naja wer andern eine Grube gräbt fällt selbst hinein . . wer ist hier der Jäger und wer der Gejagte, das hat schon was. Das habe ich mir noch gar nicht überlegt.
      4 2 Melden
  • lily.mcbean 06.10.2015 14:47
    Highlight Ach du Sch*****! Wie eiskalt muss man sein, einem Bären einfach so sein Bein bis zum Rachen reinzuschieben? Hut ab vor diesem Mann, ich hätt mich lediglich nass gemacht glaub ich.
    6 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.10.2015 15:15
      Highlight Sie schreiben im Text er rammte ihm seinen rechten Arm quer ins offene Maul bis in den Rachen. Also nicht sein Bein aber auch nicht weniger Tapfer ;-) . . nass gemacht ja so in etwa.
      18 1 Melden

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(ohe)

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