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Wie beste Freunde: Japans Regierungschef und Donald Trump. Bild: HANDOUT/REUTERS

Japans Regierungschef äussert «grosses Vertrauen» zu Trump

Publiziert: 18.11.16, 03:00 Aktualisiert: 18.11.16, 06:09

Der japanische Regierungschef Shinzo Abe ist nach eigenen Worten zuversichtlich, ein vertrauensvolles Verhältnis zum künftigen US-Präsidenten Donald Trump aufbauen zu können. Trump hatte zuvor Abe als ersten amtierenden Regierungschef persönlich empfangen.

«Ich bin überzeugt, dass Herr Trump eine Führungspersönlichkeit ist, zu der ich grosses Vertrauen haben kann», sagte Abe am Donnerstag (Ortszeit) nach dem Treffen mit dem Wahlsieger in New York. Ohne Vertrauen könne das japanisch-amerikanische Bündnis nicht bestehen.

Zu Besuch im Trump Tower: Japans Regierungschef Shinzo Abe. Bild: HANDOUT/REUTERS

Abe sprach von einem «sehr offenen Gespräch», das in einer «sehr warmen Atmosphäre» stattgefunden habe. Er habe mit Trump weitere Treffen vereinbart, bei denen die Themen von beiderseitigem Interesse vertieft beraten werden sollten. Zum genauen Inhalt des Treffens machten die Beteiligten zunächst keine Angaben.

Die USA und Japan sind seit vielen Jahrzehnten enge Verbündete. In dem asiatischen Land sind Zehntausende amerikanische Soldaten stationiert. Trump fordert jedoch schon länger, dass Staaten wie Japan für die Hilfe von den US-Streitkräften mehr bezahlen sollen. Zudem ist die Regierung in Tokio alarmiert, weil Trump das transpazifische Freihandelsabkommen TPP ablehnt.

Das 90-minütige Gespräch mit Abe im New Yorker Trump Tower war das erste persönliche Treffen des Milliardärs mit einem ausländischen Regierungschef, seit er die Wahl in der vergangenen Woche überraschend gewonnen hatte.

Am 20. Januar übernimmt er die Amtsgeschäfte von Barack Obama. Dieser hält sich gerade für einen Abschiedsbesuch in Deutschland auf. (ehi/sda/reu/afp)

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  • Märklin 18.11.2016 09:49
    Highlight Und wann reist Merkel?
    Wahrscheinlich garnicht oder?
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  • Luca Brasi 18.11.2016 09:37
    Highlight Man muss aber auch sehen, dass Abe in Japan die pazifistische Verfassung aufweichen und die japanischen Streitkräfte ausbauen will. Da könnte er durch den militärischen Umbau von NATO-Partner USA unter Trump das Parlament und die Bevölkerung von einer Verfassungsänderung überzeugen.
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