International

Kurz vor Ablauf des Ultimatums finden VW und US-Behörden doch noch aus dem Abgasstreit

Volkswagen und die US-Behörden haben kurz vor dem Ablauf eines Ultimatums einen Kompromiss zur Lösung des Abgasstreits in den Vereinigten Staaten ausgehandelt. Das teilte ein US-Richter mit.

21.04.16, 17:23

Ein Artikel von

Volkswagen und die US-Behörden haben kurz vor dem Ablauf eines Ultimatums einen Kompromiss zur Lösung der Abgas-Krise in den Vereinigten Staaten ausgehandelt. Entsprechende Eckpunkte legten die Parteien dem zuständigen US-Richter Charles Breyer bei einer Anhörung am Donnerstag zur Prüfung vor. In den USA sind fast 600'000 Dieselfahrzeuge von der Manipulation der Abgaswerte betroffen.

«Ich bin sehr angetan, mitteilen zu können, dass die Parteien einen konkreten Plan vorgelegt haben», sagte Breyer zum Auftakt der Gerichtsanhörung in San Francisco. Die Lösung umfasse die Option, dass VW einen Grossteil der betroffenen Dieselwagen zurückkaufe und «substanziellen Schadensersatz» an die Besitzer zahle.

Bereits am Mittwoch hatte es Meldungen gegeben, dass sich Volkswagen mit den US-Behörden auf einen Vergleich geeinigt habe. Demnach wolle der Konzern den betroffenen Kunden in Nordamerika 5000 Dollar Entschädigung zahlen. Davon unabhängig müsse VW die Kosten für die Umrüstung der jeweiligen Autos tragen.

VW: Bilder aus der guten, alten Zeit (als Abgase noch Abgase waren)

Mehr Infos folgen in Kürze

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
4Alle Kommentare anzeigen
4
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • Thrasher 21.04.2016 18:07
    Highlight Kann mir jemand erklären wieso US-Behörden über den Fall einer deutschen Firma urteilen?
    6 2 Melden
    • Oberon 21.04.2016 19:24
      Highlight Grundsätzlich ist die Klage wegen irreführender Werbung und da dies bewiesen wurde muss da VW durch.

      Denke nur mal daran du kaufst dir deinen wunsch Schuhe für einige hundert Franken und es stellt sich raus das du ein Produkt für wenige Rappen gekauft hast. Sowas muss strafbar sein sonst würde z.B. keine Deklaration wirklich sinn machen, da jeder schreiben könnte was er will.

      2 0 Melden
    • Thrasher 22.04.2016 13:05
      Highlight Jaja das ist klar. Aber wieso wird das zu einer US Angelegenheit?
      2 0 Melden
    600
  • Lollipop12 21.04.2016 17:56
    Highlight Gute Lösung!
    1 1 Melden
    600

Der Präsident des Irans kontert Trumps Kritik – und zwar so richtig

Irans Präsident Hassan Ruhani hat die scharfe Kritik von US-Präsident Donald Trump gegen die Islamische Republik mit deutlichen Worten gekontert. Dessen Rede vor der UNO vom Vortag sei «ignorant, absurd und abscheulich».

Die USA hätten Milliarden für Frieden und Stabilität im Nahen Osten ausgegeben, sagte Ruhani am Mittwoch in seiner Rede bei der UNO-Generaldebatte in New York. Gebracht habe das in der Region aber nur «Krieg, Elend, Armut und den Aufstieg von Terrorismus und Extremismus».

Ruhani …

Artikel lesen