International

Während Donald Trump in Saudi-Arabien weilt, kommt das politisch turbulente Klima in Washington D.C. nicht zur Ruhe. Bild: Evan Vucci/AP/KEYSTONE

Bereitet sich das Weisse Haus auf Trumps Amtsenthebung vor?

20.05.17, 10:15 20.05.17, 14:29

Donald Trump ist bei seiner ersten Auslandsreise am Samstagmorgen in Saudi-Arabien gelandet. Die Präsidentenmaschine Air Force One setzte gegen 8.45 Uhr (MESZ) auf dem König-Khalid-Flughafen in Riad auf.

Doch während der US-Präsident in der saudischen Hauptstadt weilt, sorgt der folgende CNN-Bericht in Washington D.C. für Aufregung:

Gemäss des Berichts sollen sich die Anwälte des Weissen Hauses aktuell auf ein mögliches Amtsenthebungsverfahren Trumps vorbereiten. Scheinbar habe das Weisse Haus vergangene Woche Experten vorgeladen, um zu prüfen, wie ein solches Impeachment-Verfahren ablaufen könnte. Der US-Nachrichtensender beruft sich bei seinem Bericht auf zwei anonyme Quellen.

Auf Anfrage von CNN wollte sich die Administration des Weissen Hauses zunächst nicht äussern, bezeichnete den Bericht aber später als «unwahr». 

Einen Antrag auf ein solches Amtsenthebungsverfahren gibt es bislang nicht. Laut CNN geht man im Weissen Haus davon aus, dass Trump die Republikaner im Kongress weiter hinter sich hat. Die Demokraten wiederum sollen einen solchen Antrag für verfrüht halten.

Waffendeal geplant

Während zu Hause die Gerüchteküche brodelt, ist Trump für die nächsten acht Tage in fünf Ländern unterwegs. In der saudischen Hauptstadt wird er nach einer Begrüssung durch König Salman am Flughafen später erneut zu einem Gespräch mit dem saudischen Staatsoberhaupt zusammenkommen. Am Nachmittag sind Treffen mit Kronprinz Mohammed bin Najif sowie dessen Stellvertreter Mohammed bin Salman geplant.

Berichten zufolge soll bei dem Besuch ein umfangreicher Waffendeal zwischen beiden Ländern abgeschlossen werden, der etwa 100 Milliarden Euro schwer sein könnte. Ausserdem wird die Ankündigung einer noch engeren Zusammenarbeit im Sicherheitsbereich erwartet sowie ein gemeinsames Vorgehen gegen den saudischen Erzfeind Iran.

Trumps Reise, die den 70-Jährigen in den nächsten acht Tagen in fünf Länder führen soll, wird von neuen Entwicklungen in der Russland-Affäre um den Präsidenten überschattet. Der von ihm gefeuerte FBI-Chef James Comey erklärte sich am Freitagabend (Ortszeit) zu einer Aussage im Geheimdienstausschuss des US-Senats bereit.

(viw/sda/dpa)

Das könnte dich auch interessieren:

«Terroranschläge stellen die Medien vor einen Balanceakt»

Mehr White Chick geht nimmer: Avolatte, Leute! Avo. F***ing. Latte. 😒

Manchester-Leaks: Trump ordnet Untersuchung an

14 Gründe, warum sogar FCB-Fans heute im Cupfinal für Sion sein müssen

Warum es schiefgehen kann, wenn YouTuber auf Kriegsreporter machen

Bevor du in die Ferien abhaust: Hier die 11 wichtigsten Ferien-Starterkits

Manchester in Alarmbereitschaft: Entwarnung nach Grosseinsatz

Die 21 witzigsten Job-Inserate aus aller Welt

Schleichender Jodmangel in der Schweiz: Werden wir wieder zu «Idioten der Alpen»?

Grünen-Chefin Rytz: «Wir haben punkto Energiewende viel bessere Karten als Deutschland»

17 Dinge, die du (wahrscheinlich) nur verstehst, wenn du in der IT arbeitest

Von A wie Assistkönig bis Z wie Zuschauer: Das ABC der Bundesliga-Saison

Eine Million Gründe, warum ich nie wieder an ein Konzert gehen werde

«Arena»-Fight ums Fleisch: Veganerin fetzt Verbotsgegner – und alle lieben Bauer Capaul 

7 klassische Handy-Chats vom Wochenende, die jeder kennt – und was dahinter steckt

10 mysteriöse Entdeckungen, die uns heute noch verblüffen

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

User-Review:
Galghamon, 3.12.2016
Ein guter Mix von News und Unterhaltung, sowie der Mut zur kritischen Analyse.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
37 Kommentare anzeigen
37
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • Fischra 20.05.2017 18:15
    Highlight Dafür das er während dem Wahlkampf über die Moslems herzog und als Präsident sofort den Bürgern von 7 Muslimischen Ländern die Einreise verbot, ist es schon sehr Zungenspaltig dann sofort nach Saudi Arabien zu Reisen nur um einen 110 Mia Deal zu Unterzeichnen. Aber es Beweist dass er ein Geldgeiler Sack ist.
    7 1 Melden
    600
  • Spooky 20.05.2017 15:59
    Highlight Das wäre doof. Trump hat soviele Feinde, die ihm Steine in den Weg legen, dass er gar nicht viel falsch machen kann, weil er sowieso nicht viel machen kann.
    4 4 Melden
    600
  • Apireon 20.05.2017 15:34
    Highlight Immer diese "anonymen Quellen" 🙄😴
    9 1 Melden
    600
  • Taggart 20.05.2017 14:22
    Highlight Nebenbei: Melania Trump hat einfach Stil. Top!
    5 9 Melden
    600
  • rodolofo 20.05.2017 14:11
    Highlight Spezieller Gürtel, den Melania da trägt!
    Ich hoffe für sie, das sie diesen Monster-Gürtel nicht enger schnallen muss.
    3 0 Melden
    600
  • Ueli der Knecht 20.05.2017 13:36
    Highlight Ist die Katze aus dem Haus...
    16 4 Melden
    • Spooky 20.05.2017 15:55
      Highlight @Ueli
      😂👏😆 Habe grad mal laut lachen müssen. Thanx ;-)
      0 0 Melden
    600
  • @enexpressbitte 20.05.2017 12:37
    Highlight Gegen Moslems wettern im Wahlkampf und ihnen die Einreise verbieten oder gar ausschaffen... und dann als erstes ein streng religiöse Land besuchen - Staatsreligion Islam...

    Wird der Typ überhaupt noch ernst genommen?
    45 7 Melden
    • achtbit 20.05.2017 13:39
      Highlight Sorry aber vor den Saudis kuschen alle.

      Btw. und den Saudis hatte er die Einreise nicht verboten... nur so zur Info.
      16 12 Melden
    • @enexpressbitte 20.05.2017 15:32
      Highlight Ja Einstein, das weiss ich dass er den Arabern die Einreise nicht verboten hat.

      Im Wahlkampf sprach er aber von "allen Muslimen". Das mit den 7 Ländern die teilweise ein Einreiseverbot haben, kam nach der Wahl.
      4 1 Melden
    600
  • zombie woof 20.05.2017 11:13
    Highlight Und zum Schluss fliegt Trump direkt nach Moskau ins Asyl
    48 13 Melden
    600
  • Peace.Nik 20.05.2017 11:09
    Highlight Waffen für die Saudis, damit sie weiter die Menschen im Jemen ermorden können. Bravo, Trump, America is now great again...👍🏼
    105 14 Melden
    • Michael Mettler 20.05.2017 11:10
      Highlight Wir Schweizer sind da kein bisschen besser. Oder?
      150 13 Melden
    • äti 20.05.2017 11:30
      Highlight Nicht besser, halt eben kleiner.
      33 9 Melden
    • Sensenmaa 20.05.2017 11:36
      Highlight Nein sind wir nicht.
      20 4 Melden
    • banda69 20.05.2017 11:40
      Highlight @michael - Gemäss SVP gehören Waffenlieferungen zu den Schweizer Werten.

      http://mobile2.tagesanzeiger.ch/articles/579e97a1ab5c3764cf000001
      34 10 Melden
    • Peace.Nik 20.05.2017 13:11
      Highlight Natürlich sind wir nicht besser. Aber die Schweizer «Investitionen» dort sind sicher nicht mit den US-amerikanischen zu vergleichen. Für die Schweiz ist es jedoch eine grössere Schande, wir haben eine humanitäre Tradition. Henry Dunant wäre sicher nicht stolz auf die heutige Schweiz...
      33 4 Melden
    • achtbit 20.05.2017 13:41
      Highlight https://wecollect.ch/de/campaign/kriegsgeschaefte/

      Seit dem ich gestern diese Webseite kenn musste ich direkt ein paar Ausdrucken und Versenden.

      Einfacher gehts nicht mehr um euere Unterschrift / Stimme dagegen zu erheben.
      1 0 Melden
    600
  • äti 20.05.2017 10:51
    Highlight Ich dachte, das sei eine Geschäftsreise zur Pflege und Neueröffnung von Trump-Resorts.
    51 7 Melden
    600
  • Michael Mettler 20.05.2017 10:42
    Highlight Waffen verkaufen und dann böse gegen die Flüchtlinge wettern.
    72 10 Melden
    600
  • Grundi72 20.05.2017 10:34
    Highlight CNN.. dann wirds ja sicher stimmen...😅
    30 45 Melden
    • äti 20.05.2017 10:52
      Highlight Fox-News wars 📣
      24 9 Melden
    • Peace.Nik 20.05.2017 11:08
      Highlight Und was Fox News erzählt, ist bestimmt richtiger...
      40 10 Melden
    • Nevermind 20.05.2017 11:15
      Highlight Nein! Nichts ist richtig! Ausser die Stimmen in meinem Kopf!

      40 4 Melden
    • Echo der Zeit 20.05.2017 12:36
      Highlight Oder das was auf diesen YouTube Kanälen verbreitet wird.
      9 5 Melden
    • Charlie Brown 20.05.2017 13:57
      Highlight Was steht denn bei Breitbart zum Thema, Grundi?
      2 2 Melden
    600
  • N. Y. P. 20.05.2017 10:28
    Highlight Die Anwälte des Weissen Hauses machen nur ihre Hausaufgaben..
    54 6 Melden
    • DJ_Terror 20.05.2017 11:28
      Highlight nein tun sie nicht
      9 33 Melden
    • N. Y. P. 20.05.2017 11:53
      Highlight Doch @DJ_Terror, tun sie.
      Tun sie. Tun sie. Tun sie.
      Da mittelfristig (evt.) eine Anhörung ansteht oder sogar mittelfristiger ein Impeachment, müssen sie, die Anwälte, vorbereitet sein.
      p.s. Tun sie.
      29 5 Melden
    • DJ_Terror 20.05.2017 12:40
      Highlight Tun sie nicht weil man auf grundlage von noch nicht bestätigten Vorwürfen kein Impeachment durch führen sollte. Wenn er was kriminelles verbrochen haben sollte was einwandfrei bestätigt worden ist ja dann aber nicht aufgrund von Vorwürfen die bis jetzt nicht bewiesen worden sind.

      Ich verurteile dich jetzt auch zur Haftstrafe weil ich gehört habe du hast das und das gemacht ohne das es Beweise dafür gibt. Das fändest du aber schlecht. Die Staatsanwälte sind alle Politisch beeinflusst in den USA wenn sie dann sowas für durchführbar halten. Wer glaubt Vorwürfe=Fakten ist dumm.
      9 21 Melden
    • Charlie Brown 20.05.2017 13:58
      Highlight @Terror: Ah. Die Anwälte haben Trump bereits verurteilt. Das nenne ich mal alternative Fakten....
      1 1 Melden
    • N. Y. P. 20.05.2017 14:01
      Highlight @DJ_Terror
      Doch, tun sie.
      Auch wenn man unschuldig* ist, kann es jedem von uns passieren, dass man vor Gericht gezehrt wird. Deshalb, so finde ich, ist es doch für Donald Trump eine gute Sache, wenn die Anwälte des Weissen Hauses die ganze Sauce mal durchleuchten. Um optimal vorbereitet zu sein, bei einer evt. Anklage.

      *Der Donald kann natürlich auch unschuldig sein. Aber auch dann braucht er gute Anwälte.

      P. S. Bill wurde nachgewiesen, dass er gelogen hat und er blieb trotzdem im Amt. Anwälte sind also für Donald so oder so eine gute Sache..
      3 0 Melden
    600
  • Iko5566 20.05.2017 10:23
    Highlight Waffendeal mit den Saudis 👍🏼 Eine wirklich tolle Idee-NICHT. Aber Geld scheint wirklich nicht zu stinken, nicht mal dann, wenn es voller Blut von Unschuldigen ist.
    67 6 Melden
    • TheCloud 20.05.2017 10:48
      Highlight Der Waffedeal ist nur ein kleines Nebengeschäft für Trump, zumal er nichts daran verdient. Was wirklich zählt sind die Bauvorhaben der Trump-Family. Wenn die Saudis hier nicht spuren, gibt es mächtig Ärger. China hat es schon begriffen. Um die Herrscherfamilie nicht zu verärgern werden Milliarden in Trumpbauten investiert.
      16 3 Melden
    • DJ_Terror 20.05.2017 11:43
      Highlight Merkel tut das auch nur die tut so wie wenn sie eine humane Politik betreibt. Dafür wird sie noch vernünftig gennant. Jeder der das tut ist ein Heuchler. Trump wird ja auch zurecht kritisiert dafür.
      16 23 Melden
    • roger.schmid 20.05.2017 14:15
      Highlight @TheCloud: da wäre ich jetzt nicht so sicher, dass Trump nicht am Waffendeal verdient - er besitzt anscheinend einiges an Aktien von Waffenherstellern..
      2 0 Melden
    • Domsh 20.05.2017 16:19
      Highlight Hey Terror, lass Mutti da raus!
      #lasstmerkelinruhe
      #notomerkelbashing
      #zämmehängbitte
      3 2 Melden
    600

Energie-Flop zeigt: Die Angstmacherei der SVP funktioniert nicht mehr

Die SVP hat bei der Abstimmung über das Energiegesetz eine weitere Niederlage kassiert. Kritiker machen die Kampagne von Werber Alexander Segert dafür verantwortlich. Dessen Angstmasche läuft sich tot.

Sie warnten vor kalten Duschen und wurden selber kalt geduscht. Die Gegner der Energiestrategie 2050 mussten am Sonntag eine klare Niederlage einstecken. Mehr als 58 Prozent des Stimmvolks sagten Ja zu Doris Leuthards Grossreform. Noch am gleichen Tag begann die Ursachenforschung für die Pleite der Gegner. Ins Visier geriet dabei vor allem ihre Kampagne.

Mit enormem Aufwand und zahllosen Inseraten und Plakaten hatte das von der SVP angeführte Nein-Komitee das Energiegesetz bekämpft. Die von der …

Artikel lesen