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Nach dem 29. Mai will Comey aussagen. Bild: Carolyn Kaster/AP/KEYSTONE

Zur Aussage bereit: Ex-FBI-Chef Comey will vor den Geheimdienstausschuss treten

20.05.17, 01:24 20.05.17, 06:35

Der von Präsident Donald Trump gefeuerte FBI-Chef James Comey will in einer öffentlichen Sitzung vor dem Geheimdienstausschuss des US-Senats aussagen. Das teilten die Ausschussvorsitzenden am Freitagabend (Ortszeit) mit.

Die Sitzung soll demnach in dem Zeitraum nach dem 29. Mai, einem Feiertag, stattfinden. US-Präsident Donald Trump hatte mit der Entlassung des Direktors der Bundespolizei am vergangenen Dienstag ein politisches Erdbeben ausgelöst. Der drastische Schritt weckte den Verdacht, der Präsident wolle die FBI-Ermittlungen zu möglichen illegalen Verbindungen seines Teams nach Russland ausbremsen.

Nach einem Bericht der «New York Times» und anderer Medien soll der Präsident Comey gebeten haben, die Ermittlungen gegen Ex-US-Sicherheitsberater Michael Flynn einzustellen. Trump hatte zunächst verschiedene Gründe für die Entlassung angegeben. Später sagte er in einem Interview, er habe dabei «dieses Russland-Ding» mit im Kopf gehabt.

Trump heizte die Spekulationen weiter an, indem er den geschassten FBI-Chef davor warnte, mit internen Informationen an die Öffentlichkeit zu gehen. Bevor er dies tue, solle Comey «besser hoffen, dass es keine ‹Aufzeichnungen› von unseren Gesprächen gibt», schrieb der Präsident im Kurzbotschaftendienst Twitter.

Trump wollte offenbar andeuten, dass er für Comey unangenehme Informationen in der Hinterhand hat. Ob es tatsächlich Mitschnitte von diesen Gesprächen gibt, ist allerdings unklar. (viw/sda/dpa)

100 Tage Trump in 90 Bildern

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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  • Spooky 20.05.2017 17:46
    Highlight Falls Comey auspacken will, wieso erst jetzt, nachdem er gefeuert wurde?
    0 0 Melden
    • Gummibär 21.05.2017 10:51
      Highlight Weil er zur Aussage eingeladen wurde.
      0 0 Melden
  • α Virginis 20.05.2017 11:48
    Highlight Trump hat in meinen Augen bereits seine ganze Glaubwürdigkeit mit Anlauf in die Tonne getreten. Er denkt wohl, naiv wie er nun mal ist, dass der POTUS allmächtig ist und alle Anderen nur das sagen und tun sollen, was ER denkt. Falls nicht, wird er/sie so frei nach seinem Fernsehmotto "You are fired" rausgeschmissen. Nur hat Trump vergessen, dass Regieren nichts mit seiner Fernseh-Realität zu tun hat, bei der alles nur nach seiner Pfeiffe tanzt. Das gibt es doch tatsächlich noch einen Rest der Welt, der Trump als das durchschaut, was er ist. Ein Blender ohne Realitätssinn.
    9 2 Melden
  • E. Edward Grey 20.05.2017 09:40
    Highlight Selbst wenn es Aufzeichnungen der Gespräche gibt, ich würde viel drauf wetten dass Trump deren wahren Inhalt nicht wirklich begriffen hat und ein Hervorkramen nur einen weiterer Schuss nach hinten gibt, so wie mit allen seiner vagen Andeutungen bislang.
    14 5 Melden
  • Gratwanderer 20.05.2017 09:40
    Highlight Mich interessiert allerding wer nach einer Abwahl des Ekels automatisch die Geschäfte übernimmt, wer wird PräsidentIn?
    1 6 Melden
    • E. Edward Grey 20.05.2017 10:22
      Highlight http://lmgtfy.com/?q=what+happens+after+impeachment
      4 1 Melden
    • plastikbecher 20.05.2017 10:35
      Highlight Pence
      8 0 Melden
  • pondering 20.05.2017 07:48
    Highlight Good riddance COMEY. So ein nicht gewählte gross Zwerg , wollte gegen TRUMP , den Präsidenten ermitteln, und war wohl der jenige der ihn die ganze Zeit abgehört hat, so was wird fer POTUS nicht dulden.
    Eine bizzare Situation mit FBI die ein Budget von einer Großstadt haben. Sie haben wohl vergessen das die nicht als Richter, Geschworener und Henker zugleich sein können.
    8 56 Melden
    • FrancoL 20.05.2017 09:47
      Highlight ???
      27 3 Melden
    • Datsyuk * 20.05.2017 11:31
      Highlight Solche Kommentare werden nur am Wochenende aufgeschaltet. :)
      24 2 Melden
    • α Virginis 20.05.2017 11:35
      Highlight @pondering: Sie vedrgessen wohl, dass in einer Demokratie selbst die Regierung (..naja, halt der Präsident) kontrolliert werden MUSS. Und zwar von unabhängigen Stellen, denen Zugriff auf alle Informationen gewährt werden muss. Fallen diese weg, ist es nur noch eine Diktatur mit einem Mäntelchen, wo "Demokratie" draufsteht. Notabene: woher beziehen Sie denn Ihre Informationen? Fox News? Selbst der Präsident darf nicht alles tun, was er will, ohne dass es Konsequenzen hat.
      14 1 Melden
    • banda69 20.05.2017 11:42
      Highlight @pondering - Sie sollten sich möglicherweise andere "Quellen" als die der Trump-Groupies von der SVP suchen.
      13 2 Melden
    • Blutgrätscher 20.05.2017 12:08
      Highlight Hast du diesen Kommentar kurz vor dem Schlafengehen oder kurz nach dem Aufstehen geschrieben?
      13 0 Melden
    • Gummibär 21.05.2017 11:01
      Highlight Die Behörde, der Comey vorstand, untersucht.
      Die Staatsanwaltschaft erhebt Anklage wenn die Untersuchung strafbare Handlungen ans Licht bringt.
      Die Gerichte entscheiden.
      Das Federal Bureau of Prisons verwahrt.

      Dies gilt für alle Personen, die sich in den USA aufhalten, inklusive orangenfarbene Trompetenpilze.
      3 0 Melden

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