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Allein auf weiter Flur: Donald Trump. Bild: AP/The Citizens' Voice

Solo für Trump – verspielt er jetzt alles?

Er kämpft nicht mehr nur gegen Hillary Clinton. Donald Trump befindet sich jetzt auch im Krieg gegen die eigene Partei, er pöbelt gegen deren Führungspersonal. Verspielt er alles?

Publiziert: 12.10.16, 04:25 Aktualisiert: 12.10.16, 06:38

Patricia Dreyer, Washington

Ein Artikel von

Donald Trump hat wieder getwittert. Ziel seiner Ausfälle in 140 Zeichen ist diesmal nicht seine Gegnerin Hillary Clinton, sondern seine eigene Partei, die Republikaner, und allen voran deren wichtigster Anführer: Paul Ryan.

Und am Dienstag:

Trump ausser Rand und Band.

Katastrophen-Vokabular in den Medien

Um zu beschreiben, was sich in der republikanischen Partei der USA gerade abspielt, packen hiesige Medien ihr Katastrophen-Vokabular aus: «Bürgerkrieg», «Anarchie», «Inferno», «Kernschmelze».

Seit am vergangenen Freitag ein Video veröffentlicht wurde, in dem Trump 2005 mit sexuellen Übergriffen prahlte, ist alles vollends aus dem Lot: der Wahlkampf, die Umfragen, und die republikanische Partei.

Die Mehrheit der amerikanischen Öffentlichkeit reagierte angewidert auf diese jüngste Enthüllung: Ein alternder Playboy macht als Berühmtheitsbonus geltend, sich an Frauen vergreifen zu dürfen. Auch viele Republikaner gingen – viel zu spät, muss man sagen, aus seinem verächtlichen Menschenbild hatte Trump schliesslich nie einen Hehl gemacht – nun auf Distanz zu ihrem Kandidaten.

Denn am 8. November geht es nicht nur ums Weisse Haus, auch das politische Überleben vieler Republikaner steht auf dem Spiel, die sich um einen Sitz im US-Kongress bewerben. Um die eigene Haut zu retten, defektierten am Wochenende Dutzende von ihnen und entzogen Trump die Unterstützung.

Zu ihnen gehört der Ex-Präsidentschaftskandidat John McCain. Er will wieder für seinen Bundesstaat Arizona in den US-Senat und kündigte an, Trump nicht zu wählen. Dessen Antwort: ein Tweet, in dem er McCain beschimpfte.

Auch der mächtigste Republikaner im US-Kongress, Sprecher Paul Ryan, ging deutlich auf Distanz zu Trump und lud ihn von einer Veranstaltung aus. Trump schäumte.

Aus der Partei wurden erste Rücktrittsforderungen laut.

In die Enge getrieben und ausser sich vor Wut, ging Trump noch weiter. Im Kampf gegen Hillary Clinton versuchte er den Spiess umzudrehen und erschien zum TV-Duell am Sonntag mit Frauen, die in der Vergangenheit Vorwürfe von Vergewaltigung und sexueller Belästigung gegen Bill Clinton erhoben haben. Er tat dies trotz aller ausdrücklicher Bitten aus seiner eigenen Partei, den Wahlkampf nicht noch weiter in diese Richtung eskalieren zu lassen.

Grosser Rückstand hinter Clinton

Die Quittung für den Video-Skandal kam mit den neuen Umfragen am Montag: Bis zu elf Prozentpunkte liegt Hillary Clinton vor Donald Trump in Führung – einen solchen zweistelligen Rückstand hat noch kein Kandidat vier Wochen vor dem Stichtag aufholen können.

Paul Ryan versucht seitdem einen keineswegs überzeugend wirkenden Balanceakt. Er bricht nicht offen mit Trump, signalisierte seinen Parteifreunden aber am Montag, er werde sich für den Spitzenkandidaten nicht mehr ins Zeug legen, sondern alles dafür tun, dass die gegnerischen Demokraten zumindest nicht auch noch den Kongress erobern. Das kommt einem Eingeständnis gleich, dass das Rennen für Trump gelaufen ist.

Das bringt nun wiederum andere republikanische Abgeordnete auf die Barrikaden, sie beschimpfen Paul Ryan als «Feigling».

Trump rechnet sich immer noch Siegchancen aus. «Na klar gewinnen wir», sagte er kürzlich. «Wir haben enorme Unterstützung. Ich glaube, viele Leute unterschätzen, wie loyal meine Unterstützer sind.»

Da hat Trump sicher Recht, seine Fans halten zu ihm. Was er aber offenbar nicht wahrhaben will: Wenn Trump unentschlossene Wähler nicht auf seine Seite bringt – und wie soll das gelingen, wenn die eigene Partei sich gegen ihn stellt? – wird er das Rennen gegen Clinton verlieren.

Von George Washington bis Barack Obama: Alle 44 US-Präsidenten

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User-Review:
schlitteln - 18.4.2016
Guter Mix zwischen Seriösem und lustigem Geblödel. Schön gibt es Watson.
63 Kommentare anzeigen
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  • Delay Lama 12.10.2016 14:01
    Highlight Trump ist für mich der Inbegriff eines ultimativen Narzissten und Egomanen. Nie ist er schuld, immer sind es die andern. Das ihm selbst die eigene Partei die Unterstützung verweigert, sagt alles.
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  • Chrigi-B 12.10.2016 12:15
    Highlight Donald Trump nennt dies "lockerroom talk" ich nenn es folgendermassen: Alte, weisse, mächtige und reiche Countryclubsäcke, die genau wissen sie kommen mit solchen Belästigungen davon. Bill zählt übrigens auch in diese Kategorie.
    9 1 Melden
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  • D00A 12.10.2016 11:33
    Highlight Ich bin Trump dankbar. Zum einen weil er diese ganzen Fundi-Konservativen wie Rubio und Cruz aus dem Rennen schmiss, zum Anderen, weil er halt so ein Trampel ist, dass er gegen Hillary einfach keine Konkurrenz darstellt.

    Hillary wird's machen! Und wenn sies nicht komplett verkackt, dann steht ihrer Widerwahl nichts im Weg. Das heisst mit Obama, 16 Jahre Demokraten: gut für die Welt.
    22 8 Melden
    • Crecas 12.10.2016 13:05
      Highlight Ich war seit letzten Herbst auch stark für Trump und habe gehofft, dass er die Vorwahlen gewinnen wird - einfach weil ich darin die beste Chance gesehen habe, wie die Demokraten das Weisse Haus verteidigen können.

      Es war ein gefährliches Spiel... Wären die Wahlen Mitte Mai, Anfang Juli oder vor der ersten Debatte gewesen, hätte Trump wohl gewonnen. Jetzt sieht es zwar gut aus... aber so ein Spiel mit dem Feuer ist wohl nicht sehr weise. Nun gut, Cruz wär nur wenig besser als Trump, immerhin zivilisierter.
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  • pamayer 12.10.2016 11:01
    Highlight Meine Prognose: trump.
    Alle stimmen aus Mitleid. 😁😂😃😄

    Dass sich die Republikaner nun von ihm distanzieren heisst ja, dass er eine riesenkatastrophe ist - wie schon klar.
    Wie konnte es nur dazu kommen, dass so ein blender überhaupt in die ränge kam.

    Das selbe fragt sich bei anderen illusteren Personen in wichtigen Ämtern.

    Anscheinend haben die rücksichtslosesten die besten Voraussetzungen, die da hineinwählen zu lassen, um dann weiter so rücksichtslos zu 'regieren'.
    Augen auf beim ausfüllen der wahlzettel!
    12 3 Melden
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  • deleted_376627279 12.10.2016 09:46
    Highlight Hoffentlich ist es mit diesem Albtrump nun wirklich definitiv vorbei.
    26 5 Melden
    • Herr Schibli 12.10.2016 10:47
      Highlight Wieso? Der Mann liefert doch beste Unterhaltung. Und die Angst bei den Mächtigen muss gross sein, sonst würden sie kaum (via ihre Medien) beinahe im Sekundentakt auf ihn einschlagen. Ich freue mich auf den 8.11.
      14 18 Melden
    • deleted_376627279 12.10.2016 11:47
      Highlight Diesen rassistischen, sexistischen, alten machtgeilen Sack finden Sie unterhaltend? Sie sollten mal wieder zum Friseur...
      17 6 Melden
    • Erdbewohner 12.10.2016 12:29
      Highlight Herr Schibli, ich stimme Ihnen voll zu.
      11 0 Melden
    • deleted_376627279 12.10.2016 14:04
      Highlight Paul Schwarz

      Mitten ins Schwarze... You made my day!
      3 0 Melden
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  • rodolofo 12.10.2016 09:37
    Highlight Ich würde mir ja auch wünschen, dass Trump hochkant verliert!
    Aber das wünsche ich mir schon lange und reibe mir jedes Mal die Augen, wenn "The Donald" wieder eine Runde weiter gekommen ist.
    Denn eines muss man diesem Polit-Punk lassen: Er bleibt sich selber treu! Und er gibt der destruktiven Wut seiner Basis über die Verlogenheit und Dekadenz des US-Amerikanischen Systems eine passende Ausdrucksform...
    "Wählt mich, dann schlage ich hier alles kurz und klein, was mit Menschenrechten und solchem unnützen Kram zu tun hat! Dann gewinnt wieder derjenige, der seinen Colt am schnellsten zieht!"
    ...
    23 3 Melden
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  • Zeit_Genosse 12.10.2016 09:34
    Highlight Wer besser für die USA ist, müssen die US-Wähler über ihr Wahlsystem bestimmen. Für Europa und damit uns, schätze ich Hillary als bessere Wahl. Trump wird sich nicht mehr aus dem Tief holen und eine Schlappe erleben. Ausser er steigt jetzt aus mit der Begründung, seine Partei haben ihn verhindert.
    12 5 Melden
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  • Hirnwinde 12.10.2016 09:31
    Highlight Mit sind Republikaner viel sympathischer als die Demokraten. Bei ihnen ist es möglich, dass ein Aussenseiter portiert wird.
    Bei den Demoktaten geht es fast schon stalinistisch zu und her. Kommt ein Bernie Sanders mit miminimal von der Parteilinie abrückenden Ideen und erfährt er auch noch viel Zuspruch von den Wählern, dann wird er einfach mundtot gemacht von der eigenen Parteispitze. Aussgerechnet die Demokraten beschneiden so die Demokratie.
    Dann ist mir das Grossmaul Trump mitsamt seiner Stammtischrhetorik viel lieber. Weil die Republikaner die Wähler wählen lassen, die Wahl hinnehmend.
    12 39 Melden
    • Zarzis 12.10.2016 12:45
      Highlight Rep. die Wähler wählen lassen und die Wahl hinnehen?
      Sorry!
      Viel fälscher kann eine Aussage nicht sein!
      Lesen Sie mal bei Greg Palast nach. Oder die neue Doku. The best Demokratie Money can buy.
      Es geht erwissernermeassen darum. Das in Rep Staaten Systematisch Latinos, Afro-Amerikaner, Asiaten und Studenten von den Wahlen Ausgeschlossen werden. Da diese mehrheitlich Demokraten wählen. Das mit den selben Tricks wie 2000 schon G.W.Bush die Wahlen in Florida gewann. Vorsprung 320 Stimmen, gestrichen 75 000. Wie es ging, lesen Sie bei Greg Palast nach. Ist alles belegt!
      3 0 Melden
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  • herschweizer 12.10.2016 09:20
    Highlight Das ist eh kein Wahlkampf sonder ein Krieg verfeindeter PR-Agenturen
    12 6 Melden
    • Hirnwinde 12.10.2016 14:13
      Highlight Zu kurz gedacht. Die PR-Agenturen sind Pressesöldner. Sie werden bezahlt, von den reichsten Familien, um jeden Fernsehsender und jede Zeitung mit Schmiergeldern und lukrativen Inserateverträgen auf ihre Seite zu ziehen.
      Das ist der Kampf der Superreichen unter sich um die Honigtöpfe des Staates, finanziert vom kleinen Steuerzahler, der sich kein Firmengeflecht zur totalen Steuervermeidung leisten kann.
      Hier sind Kälber gezwungen ihren Metzger zu wählen.
      5 0 Melden
    • herschweizer 14.10.2016 09:31
      Highlight Hab das offensichtliche auf 2Zeilen ohne Drama reduziert. Politik funktioniert in den usa neuerdings wie Rapmusik oder die Kardashians... Schäflis werden so elegant vom Wesentlichen abgelenkt... Ob sie das verdient haben? Wird man als Schaf geboren? Ich frag mal ein Schaf
      1 0 Melden
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  • herschweizer 12.10.2016 09:18
    Highlight Bei einem Theaterstück ist die Handlung meistens auch vorgegeben. Meint hier echt noch wer Hillary schafft es nicht hhh
    5 6 Melden
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  • Donald 12.10.2016 08:39
    Highlight Trumps Stärke ist ja genau die Feindschaft mit dem Establishment. Egal ob Demokraten oder Republikaner. Hat man das beim Spiel noch nicht begriffen?
    10 7 Melden
    • Crecas 12.10.2016 11:05
      Highlight Das als einziger Selling Point reicht zwar um die Vorwahlen zu gewinnen, nicht aber um die Wahlen zu gewinnen. Darum gehts hier im Artikel und darum gehts ehrlich gesagt immer in der Politik. Mehrheiten suchen, Kompromisse machen und Schritt für Schritt in die richtige Richtung marschieren. Das hat Trump nicht begriffen und du offensichtlich auch nicht.
      15 0 Melden
    • Jürg Müller #BringBackHansi 12.10.2016 18:21
      Highlight Crecas: Super Kommentar. Hab auch ein Herz gedrückt. Aber warum musste das "und du offensichtlich auch nicht" am Ende sein ?
      0 0 Melden
    • Donald 12.10.2016 18:55
      Highlight Naja, vor den Vorwahlen hat man auch gedacht, dass dies nicht reicht.
      0 0 Melden
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  • Trader 12.10.2016 08:38
    Highlight Beide sind schlechte Anwärter für das Weisse Haus. Clinton jedoch ist das kleinere Uebel. Wenn man bedenkt wie armselig dieser Trump auftritt - eine Schande für Amerika, dass bisher so viele Amerikaner ihn unterstützen. Ein Präsidentschaftskandidat, der alle beleidigt, keine Tabu auslässt, mit seiner arroganten, schnoderigen Art die Leute schockiert. Was würde passieren, wenn dieser schizophrene Typ am Hebel der Macht sitzt!!
    21 7 Melden
    • herschweizer 12.10.2016 10:46
      Highlight Tu jetzt nicht so leidselig, Reagan war ja auch in erster Linie Schauspieler... und... wie hat es funktioniert?
      2 18 Melden
    • Trader 12.10.2016 11:55
      Highlight herschweizer@
      Reagan hatte wenigstens noch einen Funken Anstand und hat sich auch von erstklassigen Minister beraten lassen. Es braucht keine hohe Intelligenz - aber ein bisschen Anstand, Respekt vor seinen Bürger um Präsident in den USA zu werden. Trump ist einfach nur ein arrogantes A...
      12 1 Melden
    • herschweizer 14.10.2016 09:11
      Highlight Ja ich glaube eher dass in den usa im Ernst versucht wird den Leuten Politik durch ihren Unterhaltungswert schmackhaft zu machen... So wie in der Rapmusik oder bei diesen Kardashians.
      2 0 Melden
    • herschweizer 14.10.2016 09:24
      Highlight Der Trump lässt sich beraten glab mir... In den usa wird Politik wie Rapmusik oder die Kardashians an die Leute medialisiert um deren Aufmerksamkeit zu kriegen... Kriegen hhh
      1 1 Melden
    600
  • wonderwhy 12.10.2016 08:27
    Highlight Leider kommt die Kehrtwende viel zu spät für die republikanische Partei! Das Trump ein unmöglicher Kandidat ist, ist nun wirklich keine Neuigkeit. Er vertritt und vertrat nie die Werte und Ideologien die einen Republikaner ausmachen. Es ist ein Trauerspiel wie sich die GOP selbst verraten hat!
    48 2 Melden
    • herschweizer 12.10.2016 09:21
      Highlight Wie hättest du die Teaparty Fritzen entsorgt?
      9 2 Melden
    • wonderwhy 13.10.2016 09:16
      Highlight Was hat Trump mit der TeaParty am Hut?
      0 0 Melden
    600
  • Malu 81 12.10.2016 07:34
    Highlight Bubeli ist wütend. Wie würde er auf aussenpolitische Niederlagen als Präsident reagieren? Wir rasseln ein wenig mit den
    Atomraketen? Dieser Typ braucht psychiatrische Hilfe!
    15 3 Melden
    600
  • MaskedGaijin 12.10.2016 06:51
    Highlight hier wär mal was über die ach so tolle clinton foundation.

    http://abcnews.go.com/Politics/fobs-hillarys-state-dept-gave-special-attention-friends/story?id=42615379
    24 144 Melden
    • Butzdi 12.10.2016 07:20
      Highlight Und wieder hat ein Trump Gläubiger nur 'aber,aber Hillary' statt eine Aussage zu Trump. Die Clinton Foundation hat ein A-Rating und über 90% Auszahlung, wogegen die Trump 'Foundation' Portraits von ihm kauft und gar keine richtige Foundation ist. Der Mann ist ein Betrüger, Sexist und latenter Rassist und zudem hat er eine Anzeige wegen Vergewaltigung einer 13-jährigen am Hals, mal gespannt wie sichdas entwickelt.
      184 19 Melden
    • OBJ 12.10.2016 07:31
      Highlight Niemand sagt das Clinton eine Wunschpräsidentin ist. Sie ist aber 1000Mal besser als der durchgedrehte, verwirrte Donald.
      167 21 Melden
    • walsi 12.10.2016 07:41
      Highlight @OBJ: Das sehe ich genau umgekehrt! Bei Clinton wissen wir, dass sie ein Falke und jederzeit bereit ist einen Krieg zu starten. Das hat sie in Libyen bewiesen. Wie sie dann über den Tod von Gaddafi lachte zeigt, dass sie einen verschobenen moralischen Kompass hat. Bei Trump wissen wir nicht wie er agiert wenn er in politischer Macht ist. Das können wir nur vermuten. Die Wahl ist also: Clinton, wo wir sicher sind, dass sie noch ein paar Kriege starten wird. Oder Trump: Der bis heute keinen Krieg begonnen hat.
      19 101 Melden
    • MajaG 12.10.2016 08:20
      Highlight @Butzdi: "latenter" Rassist??
      23 4 Melden
    • a-n-n-a 12.10.2016 08:24
      Highlight ..eine Wahl zwischen Pest und Cholera.
      19 62 Melden
    • wonderwhy 12.10.2016 08:34
      Highlight Clinton ist durch und durch korrupt und kriminell! Jedoch scheint sie im Vergleich zu Trump wenigstens einigermassen zurechnungsfähig zu sein. Die Folgen Ihrer Präsidentschaft scheinen absehbar, wo hingegen Trump eine wahre Katastrophe auslösen könnte. Man stelle sich vor die USA werde regiert von einem Mann des Kalibers Erdogan oder Putin. Ich glaube da sind 4 Jahre Clinton das kleinere Übel.
      6 13 Melden
    • Triumvir 12.10.2016 08:42
      Highlight @a-n-n-a: dieser Spruch ist langsam aber sicher etwas ausgelutscht. Und er wird nicht besser, wenn er bei jedem zweiten Trump vs Clinton Artikel wiederholt wird. Ein bisschen mehr FAKTEN würde die Diskussion etwas gehaltvoller gestalten...
      25 1 Melden
    • Tom Garret 12.10.2016 08:54
      Highlight Eher die Wahl zwischen Pest und der Grippe...
      18 5 Melden
    • herschweizer 12.10.2016 09:23
      Highlight Hat jetzt echt hier wer Wahl gesagt?
      3 4 Melden
    • rodolofo 12.10.2016 09:39
      Highlight Eine Wahl zwischen Grippe und Pest.
      2 8 Melden
    • Wiesopferd 12.10.2016 09:50
      Highlight @walsi "Trump: der bis heute keinen Krieg begonnen hat." Hinkt dieses Argument nicht etwas? Er war bisher ganz einfach nicht in der Position einen Krieg zu beginnen.
      19 5 Melden
    • Safran 12.10.2016 09:52
      Highlight @walsi: Sie meinen also, man sollte Trump wählen um heraus zu finden, ob er Kriege starten würde oder generell zu testen wie er so als Präsident tickt. Ich denke es wäre besser, wenn die Computer-Industrie ein Spiel programmiert, dann kann das jeder für sich tun.

      Clinton kann nicht einfach einen Krieg starten. Die Kriege im Irak und Afghanistan haben gezeigt wie schwierig und verlustreich es ist dort. Gebracht haben sie nicht viel Positives, die Kosten waren enorm. Der Rückhalt im eigenen Land würde ihr vermutlich fehlen.
      13 1 Melden
    • Crecas 12.10.2016 10:26
      Highlight Wer immer noch diesen Spruch mit "Pest und Cholera" bringt, hat sich nicht wirklich mit der Materia auseinandergesetzt oder ist unglaublich naiv.

      22 5 Melden
    • Gurgelhals 12.10.2016 10:43
      Highlight Der "Pest und Cholera" Spruch kommt doch offensichtlich von all den Leuten, die schlicht und einfach den Mumm nicht haben offen zuzugeben, dass sie Trump wählen würden (wenn sie denn überhaupt wählen dürften).
      16 7 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 12.10.2016 10:48
      Highlight @walsi: "bereit ist einen Krieg zu starten. Das hat sie in Libyen bewiesen"

      Diese Aussage ist schlicht und einfach Falsch. Oder ich weiss auch nicht, wie Clinton einen Krieg in Libyen gestartet haben soll. Bitte begründen Sie ihre Aussage ansonsten.
      Lesen Sie sich doch mal die Resolution 1973 des UN-Sicherheitsraats durch.
      Unter anderem darin enthaltenen Punkte:
      - authorizes all necessary means to protect civilians and civilian-populated areas, except for a "foreign occupation force"
      - imposes a no-fly zone over Libya
      9 3 Melden
    • rYtastiscH 12.10.2016 10:57
      Highlight It's always a choice between a giant douche and a turd sandwich :)
      2 1 Melden
    • KleinGanove 12.10.2016 11:18
      Highlight Klar hat die Clinton Foundation manchmal nicht richtig gehandelt. Man sollte aber auch aufpassen, was man hier glaubt. Denn (wie übrigens bei Donald auch) ist manches einfach nicht bewiesen und wird einfach erzählt. Dazu erwähne ich immer sehr gern die Platform "Breitbart News" http://www.breitbart.com Diese gehört übrigens dem Kampagnenleiter von Donald Trump also dürft ihr euch auf absolut seriöse News freuen. Diese haben auch den Film "Clinton Cash" in Auftrag gegeben. Schaut euch diesen mal am und achtet auf die Beweise auf die sie sich stützen. Unterhaltung pur :)
      6 1 Melden
    • Tom Garret 12.10.2016 11:20
      Highlight Ich kann das jedem empfehlen der findet Clinton sei gleich schlimm wie Trump. Das ist einfach kein Vergleich...
      8 2 Melden
    • E7#9 12.10.2016 11:36
      Highlight Ok, er ist offensichtlich die Pest. Sie verkörpert irgend einen hinterhältiger Virus, der sich bedeckt hält und den man nicht festnageln kann, obwohl er schon seit Jahren schlummert und sich strategisch im ganzen Körper ausbreitet. Man weiss nicht wie schlimm dieser Erreger ist und was auf einem zukommt, wohl wissend, dass er weite Teile des zentralen Nervesystems bereits steuert um seine Pläne verdeckt zu halten.
      5 5 Melden
    • E7#9 12.10.2016 11:49
      Highlight Man sollte vielleicht noch erwähnen, dass nicht jeder Virus extrem bösartig sein muss. Es ist eher die Ungewissheit, die einen etwas verunsichert.
      3 1 Melden
    • walsi 12.10.2016 11:59
      Highlight @Safran: Weil der Irak und Afghanistan so ein Reinfall war hat Frau Clinton sich so vehement gegen den Krieg in Libyen eingesetzt. Moment, das was ja anders Obama wollte eigentlich nicht, wegen Irak und Afghanistan, aber Clinton, als Aussenministerin, wollte unbedingt und konnte Obama umstimmen.
      3 6 Melden
    • rodolofo 12.10.2016 14:44
      Highlight Warum bekomme ich für meinen Spruch nur ein Herz und 6 Blitze, während Tom Garret für den gleichen Spruch 16 Herzen und nur 4 Blitze erntet?
      3 3 Melden
    • a-n-n-a 12.10.2016 15:12
      Highlight Nein ich würde ihn nicht wählen. Bernie Sanders hätte ich gewählt.. jetzt wüsste ich nicht ob Hill evtl. wählbar sein könnte. Wenn ihr mal die Kommentarspalten der Sanders-Supporter lest werdet ihr sehen, dass viele Sanders-Wähler niemals Hillary wählen niemals wählen werden.
      1 1 Melden
    • Crecas 12.10.2016 23:20
      Highlight ...das passiert wenn blinde (und teilweise unfundierte) Ideologie der einzige Leitfaden ist. Sehr naiv...(und gefährlich).
      1 2 Melden
    • a-n-n-a 13.10.2016 09:47
      Highlight Dann lest diese FB-Posts von Sanders-Befürwortern:
      1 0 Melden
    • a-n-n-a 13.10.2016 09:48
      Highlight und..
      1 0 Melden
    • Crecas 13.10.2016 11:05
      Highlight Eben... wie gesagt... getrieben von blinder Ideologie...

      Die Regeln waren von Anfang an klar. Dementsprechend war auch klar, dass es Superdelegierte gibt, die sich frei entscheiden können. Die haben sich grossmehrheitlich für Clinton entschieden. Zudem hat Clinton in den Vorwahlen mehr als 3 Millionen (oder 30%) mehr Stimmen erhalten als Sanders. Er hat es eingesehen, supported Clinton und hat viele seiner Ideen in Clintons Wahlprogramm reingebracht. Das ist der Unterschied zwischen intelligentem Pragmatismus und blinder Ideologie und Naivität.
      3 1 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 13.10.2016 11:20
      Highlight Als Sanders-Supporter geb ich Crecas recht. Klar, die beste Wahl der momentanen Kandidaten wäre Jill Stein und ihr würde ich auch die Stimme geben, wäre ich in einem Demokraten-Staat. Aber in einem Swing-State ist das meiner Meinung nach einfach zu riskant.

      Und bezüglich der Sanders Supporter die zu Trump wechseln empfehle ich folgendes Video.
      3 0 Melden
    600
  • SVARTGARD 12.10.2016 06:32
    Highlight 😆
    72 8 Melden
    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 12.10.2016 10:44
      Highlight Word!
      1 3 Melden
    • Erdbewohner 12.10.2016 12:37
      Highlight Queen Mum, Gif!
      3 1 Melden
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