International

Trump kritisiert Rückzug: US-Truppen hätten den Irak nie verlassen dürfen

20.03.17, 22:34 21.03.17, 06:47

US-Präsident Donald Trump hat seine Kritik am amerikanischen Truppenrückzug aus dem Irak bekräftigt. «Wir hätten sicherlich nie gehen sollen, niemals», sagte Trump am Montag bei einem Treffen mit dem irakischen Regierungschef Haider al-Abadi im Weissen Haus.

Geht es nach ihm, so wären noch immer US-Soldaten im Irak stationiert. Bild: EPA/Consolidated News Photos POOL

Beide stimmten darin überein, dass der Kampf gegen die Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS») ein zentrales Ziel sein müsse. Derzeit sind noch knapp 4600 US-Soldaten im Irak. Nach einer Schätzung der «Washington Post» sind es einschliesslich Militärberatern etwa 6000.

2003 hatten die USA ohne UNO-Mandat einen umstrittenen Krieg gegen den Irak begonnen, der 2004 endete. Im Januar 2007 gab US-Präsident George W. Bush zu, die Sicherheitslage im Land falsch eingeschätzt zu haben. Er kündigte eine Aufstockung der US-Truppen an.

2008, als noch 146'000 US-Soldaten im Irak waren, einigten sich beide Länder auf einen Abzug der US-Truppen bis Ende 2011. Im Oktober 2011 erklärte US-Präsident Barack Obama den Irak-Krieg offiziell für beendet. Die letzten US-Kampftruppen gingen im Dezember.

Das entstandene Machtvakuum im Irak wird als einer der wesentlichen Gründe für das Erstarken der Terrormiliz «IS» genannt. (sda/dpa)

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Brikne, 20.7.2017
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  • Posersalami 21.03.2017 07:21
    Highlight "Wir hätten sicherlich nie gehen sollen, niemals"
    Falsch Mr President! Ihr hättet sicherlich nie da sein dürfen, niemals!
    18 3 Melden
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  • SolidSnake 21.03.2017 06:55
    Highlight Vielleicht hätten sie aber auch gar nicht erst einmarschieren sollen.....
    21 1 Melden
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  • xlt 21.03.2017 06:51
    Highlight Friedensengel Trump rudert also mal wieder zurück. So langsam gehen wohl auch dem letzten Befürworter die Argumente aus.
    11 2 Melden
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  • banda69 21.03.2017 05:50
    Highlight In bekannter Rechtspopulisten-Manier verdreht Trump ein Mal mehr die Tatsachen. Tatsache ist: Die US-Truppen hätten im Irak nie eingreifen dürfen.

    Viel Elend, Leid und Terrorismus wären der Welt erspart geblieben.
    9 3 Melden
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  • stamm 21.03.2017 00:40
    Highlight Herzliche Gratulation an alle, welche Obama den Rücken stärkten. Jetzt geht es mit dem Irak ganz steil aufwärts. Alles zugebombt, Wirtschaft im Arsch und geholfen wurde kaum etwas. Ausser, dass die Amis keine Angst vor dem Rohstoffaufschwung mehr haben müssen. Ganz, ganz dickes Bravo!
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